Das uploads-Volume im App-Deployment war ein emptyDir-Platzhalter. Der ist an die Lebensdauer des Pods gebunden: bei jedem Neustart, jedem Redeploy und jeder Node-Verlagerung waren saemtliche hochgeladenen Produkt-, Ernten- und Inhaltsfotos weg. Die Datenbank behaelt dabei ihre Bildpfade — die Seite haette danach ueberall kaputte Bilder gezeigt, ohne dass irgendwo ein Fehler aufgetaucht waere. Neu: k8s/04-uploads-pvc.yaml (die Nummer war in der Reihenfolge noch frei) mit einem PersistentVolumeClaim, den das Deployment jetzt bindet. storageClassName ist bewusst auskommentiert, damit das Manifest ohne Aenderung gegen die Default-StorageClass des Clusters anwendbar bleibt. Damit einher geht zwingend "strategy: Recreate": Kubernetes' Standard "RollingUpdate" startet den neuen Pod, BEVOR der alte beendet ist. Ein ReadWriteOnce-Claim kann aber nur an einen Pod gebunden sein — der neue Pod bliebe mit "Multi-Attach error for volume" in ContainerCreating haengen, und das im k8s/README.md dokumentierte "kubectl rollout restart" liefe schlicht in den Timeout. Recreate kostet wenige Sekunden Ausfall pro Redeploy und sorgt nebenbei dafuer, dass nie zwei Pods gleichzeitig laufen, die sich sonst die im Prozessspeicher gehaltenen Rate-Limits teilen wuerden. Alle Manifeste gegen einen YAML-Parser geprueft, zusaetzlich strukturell: claimName trifft den PVC-Namen, PVC liegt im selben Namespace, und der mountPath stimmt mit UPLOAD_DIR aus 01-configmap.yaml ueberein. preflight: NEXT_PUBLIC_SITE_URL wird jetzt auch gegen "example.com" geprueft. Die ausgelieferte Vorgabe ist "shop.example.com" — blieb sie stehen, zeigten Sitemap, Canonicals und jeder Link in jeder Bestellbestaetigung auf eine fremde Domain, ohne dass die bisherigen HTTPS-/localhost-Pruefungen angeschlagen haetten. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <[email protected]>
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# Wabenhain in Kubernetes
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Rohe Manifeste, mit `kubectl apply -f k8s/<datei>` einzeln oder als Ordner
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anwendbar. Nummerierung = empfohlene Reihenfolge.
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## Einmalige Vorbereitung
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1. **Gitea Actions**: `.gitea/workflows/docker-build.yml` baut bei jedem
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Push auf `main` das Image `<registry>/<owner>/wabenhain:latest` (+
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`:sha-<kurzhash>`, `:vX.Y.Z` bei Tags) in der Gitea-Container-Registry.
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Ein einzelnes Image reicht fuer `05-app-deployment.yaml` — es traegt
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sowohl die Next.js-App als auch die Prisma-CLI/tsx und migriert/seedet
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die Datenbank beim Start selbst (siehe Punkt 2 unten), kein separates
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Migrations-Image mehr.
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Voraussetzung: ein Repo-/Org-Secret `REGISTRY_TOKEN` in Gitea anlegen
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(Personal Access Token mit `package`-Scope, unter Benutzereinstellungen →
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Anwendungen → Access Tokens erzeugen, dann unter Repo-Einstellungen →
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Actions → Secrets als `REGISTRY_TOKEN` hinterlegen). Der automatisch von
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Gitea Actions bereitgestellte `GITEA_TOKEN` reicht dafuer aktuell NICHT
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aus (fehlendes Package-Write-Recht, Stand heute).
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2. **Ein Docker-Image ist Provider-uebergreifend**: Prisma generiert den
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Client Provider-spezifisch — ein `.next/standalone`-Build kann seinen
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generierten Client nicht zur Laufzeit wechseln. Deshalb generiert
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`scripts/generate-prisma-clients.mjs` (Teil von `pnpm build`, laeuft also
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automatisch bei jedem Image-Build) BEIDE Varianten ins selbe Image; die
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Wahl zwischen ihnen passiert zur Laufzeit ueber `DATABASE_PROVIDER`, siehe
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`src/lib/prisma.ts`. Ein Image reicht also fuer Postgres UND MySQL — nur
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`DATABASE_PROVIDER`/`DATABASE_URL` in `01-configmap.yaml`/
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`02-secret.yaml` muessen zur tatsaechlich gewaehlten Datenbank passen.
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Beim Container-Start fuehrt derselbe Prozess erst `prisma migrate deploy`
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und `prisma db seed` aus, BEVOR der Next.js-Server startet (siehe
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Dockerfile-CMD in der `runner`-Stage) — beide Schritte sind idempotent
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und bei jedem Neustart gefahrlos, kein separater Migrations-Job noetig.
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3. `k8s/02-secret.example.yaml` nach `k8s/02-secret.yaml` kopieren (per
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`.gitignore` ausgeschlossen — NIE mit echten Werten committen) und
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ausfuellen. Alternativ direkt per `kubectl create secret`, siehe
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Kommentar in der Beispieldatei.
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4. `01-configmap.yaml`: `DATABASE_PROVIDER` (postgresql/mysql) und
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`NEXT_PUBLIC_SITE_URL` (echte Domain) anpassen.
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5. `04-uploads-pvc.yaml`: `storageClassName` auf eine im Cluster
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vorhandene StorageClass setzen (`kubectl get storageclass`; die Zeile ist
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auskommentiert, dann greift die als `(default)` markierte) und die
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Groesse pruefen. Ohne diesen Claim gibt es keinen dauerhaften Speicher
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fuer Produkt- und Erntenfotos.
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6. `image:` in `05-app-deployment.yaml` zeigt bereits auf
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`git.encry.de/nick.rosenloecher/wabenhain` — nur noch den Tag pruefen
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(`:latest` passt fuer den jeweils neuesten `main`-Build). In
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`06-ingress.yaml` `shop.example.com` durch die echte Domain ersetzen
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(zweimal: `host:` und `tls.hosts`).
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## Deployment
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```bash
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kubectl apply -f k8s/00-namespace.yaml
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kubectl apply -f k8s/01-configmap.yaml
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kubectl apply -f k8s/02-secret.yaml
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# Nur EINE der beiden Datenbanken anwenden, passend zu DATABASE_PROVIDER:
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kubectl apply -f k8s/03-postgres.yaml
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# kubectl apply -f k8s/03-mysql.yaml
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kubectl wait --for=condition=ready pod -l app=wabenhain-postgres -n wabenhain --timeout=120s
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# Persistenter Speicher fuer hochgeladene Bilder — MUSS vor dem Deployment
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# angewendet werden, sonst bleibt der App-Pod in "Pending" haengen.
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kubectl apply -f k8s/04-uploads-pvc.yaml
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kubectl apply -f k8s/05-app-deployment.yaml
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kubectl apply -f k8s/06-ingress.yaml
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```
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Migrationen + Seed (nur Admin-Konto, KEINE Beispieldaten — siehe Punkt 2
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oben) laufen automatisch beim Container-Start —
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`kubectl rollout status deployment/wabenhain-app -n wabenhain` zeigt, wann
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der erste Pod bereit ist.
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## Bei einem neuen Image (Redeploy)
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```bash
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kubectl rollout restart deployment/wabenhain-app -n wabenhain
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```
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Migrationen + Seed laufen automatisch erneut beim Start jedes neuen Pods
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(idempotent, siehe oben).
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Das Deployment nutzt dabei die Strategie `Recreate`, nicht das
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Kubernetes-Standardverhalten `RollingUpdate`: der alte Pod wird zuerst
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beendet, dann der neue gestartet. Das ist mit dem uploads-Volume zwingend —
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ein `ReadWriteOnce`-Claim kann immer nur an einen Pod gebunden sein, ein
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parallel hochfahrender neuer Pod bliebe mit
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`Multi-Attach error for volume` in `ContainerCreating` haengen und der
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Rollout liefe in den Timeout. Der Preis sind wenige Sekunden Ausfall pro
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Redeploy.
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## Bekannte Grenzen dieser Manifeste
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- **`replicas: 1`** in `05-app-deployment.yaml`, bewusst nicht mehr: das
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Login-/2FA-/Checkout-Rate-Limiting (`lib/rate-limit.ts`) haelt seinen
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Zustand im Prozessspeicher, nicht in einem gemeinsamen Store. Mehrere
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Replicas wuerden das Limit unbemerkt proportional aufweichen. Fuer
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horizontale Skalierung zuerst `lib/rate-limit.ts` auf Redis o.ae. umstellen.
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- Kein `HorizontalPodAutoscaler`, kein `PodDisruptionBudget`, keine
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`NetworkPolicy` — je nach Cluster/Anforderungen ergaenzen.
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- Die Postgres-/MySQL-StatefulSets sind Single-Instance ohne Replikation/
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Backup-Automation. Fuer produktiven Betrieb einen Managed-Datenbank-Dienst
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oder einen dedizierten DB-Operator (z.B. CloudNativePG) in Erwaegung
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ziehen — `DATABASE_URL` in `02-secret.yaml` einfach auf den externen
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Endpunkt zeigen lassen, `03-postgres.yaml`/`03-mysql.yaml` dann nicht
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anwenden.
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