- Veterinary medicine catalogue, lots and append-only movement ledger (rest always computed; corrections as counter-bookings; inactive medicines take no new stock; unit must match on lot moves). - Documents of medicine lots, authority notices and restrictions need the domain right on top of documents:* (403 before any lookup). - Label particulars: pure checkLabel with six mandatory gaps and four warnings, AFM font metrics, Berlin-day dates, geometric reading order for split addresses, new master-data fields with row-locked updates. - Herd events ColonyCreated, ColonyMoved, ApiaryChanged and TskReferenceDayReached (ids only, never forwarded to webhooks); CSV import emits ColonyCreated with audit. - ARCHITECTURE.md §12 Compliance (T6), Annahmen 59–70. Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 (1M context) <[email protected]>
235 KiB
ApiCore – Architektur
Basiert auf docs/lastenheft.md. Diese Datei beschreibt, WIE die fachlichen Anforderungen technisch umgesetzt werden.
1. Backend – Modulschnitt (NestJS)
Ein NestJS-Modul pro fachlichem Bereich, Reihenfolge entspricht Baureihenfolge in TASKS.md:
| Modul | Zweck | Abhängig von |
|---|---|---|
AuthModule |
Login, Refresh, Passwort-Reset, JWT-Strategien | – |
UsersModule |
Benutzerverwaltung, Rollen | Auth |
AuditModule |
Audit-Log-Grundstruktur (Service AuditLogService, wird von anderen Modulen injiziert) |
Users |
ApiariesModule |
Bienenstände | Auth |
ColoniesModule |
Völker, Standortwechsel-Historie, Ableger/Vereinigung | Apiaries |
QueensModule |
Königinnen, Volk-Historie | Colonies |
InspectionsModule |
Durchsichten | Colonies |
TasksModule |
Aufgaben, polymorph verknüpft | – |
VarroaModule |
Varroamessungen | Colonies |
TreatmentsModule |
Behandlungen | Colonies |
FeedingsModule |
Fütterungen | Colonies |
HarvestsModule |
Ernten | Apiaries, Colonies |
ExtractionsModule |
Schleuderungen | Harvests |
HoneyBatchesModule |
Honigchargen, Honigmessungen | Extractions |
StorageModule |
Lagerbehälter, einfache Lagerverwaltung (StockItem/StockMovement) | HoneyBatches |
VeterinaryMedicinesModule |
Tierarzneimittel-Katalog, Packungen, Bewegungsbuch (T6, Abschnitt 12.2); exportiert VeterinaryMedicinesService und VeterinaryMedicineLotsService für die Behandlung (Task 3) |
– |
DashboardModule |
Aggregations-Endpunkte | alle o.g. |
SearchModule |
globale Suche, Filter-Bausteine | alle o.g. |
ExportModule |
CSV/JSON/PDF-Export | alle o.g. |
ErpExportModule |
Nur lesender Inventar-Spiegel für ERPNext (/api/v1/export/inventar/..., Recht erp-inventory:read), Vertrag in docs/erp-inventar-export.md |
Products, Bottling, ProductionBatches, Stock, Harvests |
SuggestionsModule |
Vorschläge (Modell, API, Aufräumen) und Ketten-Handler, Abschnitt 11 | Tasks, Notifications |
AutopilotModule |
Saison-Autopilot (A1–A10), „Die nächsten Schritte“, „Heute“ | Season, Suggestions |
SeasonModule |
Saisonabschnitt, Fälligkeit von Durchsicht und Varroa-Messung, Alter der Königin | – |
PhenologyModule |
Saisonzustand je Stand (GTS, Phase, Kalibrierung), Job-Schritt phenology, Meldungen (API, Neuberechnung, Handler), Abschnitt 11.11 |
Season, Weather, Notifications |
WeatherHistoryModule |
Wetterquelle (WeatherHistorySource) und Rückholdienst für die Worker-Schleife phenology-weather, Abschnitt 11.11 |
– |
TelegramModule |
TelegramClient, TelegramSender (Zustellung, nur Worker), Abschnitt 11.13 |
Notifications |
WithdrawalModule |
Wartezeit-Prüfung bei Ernte, Abfüllung und Behandlung, Meldungen | Notifications |
RemindersModule |
Erinnerung je Aufgabe, Morgenübersicht | Notifications, Season, Autopilot |
Jedes Modul: *.controller.ts, *.service.ts, dto/, *.module.ts, *.spec.ts (Unit), test/*.e2e-spec.ts (Integration). Rollenprüfung über @Roles()-Decorator + RolesGuard, angewendet pro Endpunkt – niemals nur UI-seitig.
Alle Routen unter /api/v1/..., versioniert über NestJS URI Versioning. OpenAPI-Doku automatisch über @nestjs/swagger, erreichbar unter /api/v1/docs.
2. Frontend – Seitenstruktur (Next.js App Router)
app/
├── (auth)/login/
├── (app)/ geschütztes Layout mit Bottom-Nav (mobil) / Sidebar (Desktop)
│ ├── dashboard/
│ ├── apiaries/[id]/
│ ├── colonies/[id]/
│ ├── queens/[id]/
│ ├── inspections/new/
│ ├── tasks/
│ ├── suggestions/ Vorschläge (Übernehmen, Verwerfen, Aufräumen)
│ ├── varroa/new/
│ ├── treatments/new/
│ ├── feedings/new/
│ ├── harvests/new/
│ ├── honey-batches/[id]/
│ ├── storage/
│ ├── search/
│ ├── offline/ Offline-Seiten (Start, apiary?id=, colony?id=)
│ ├── nav-config.ts einzige Quelle aller Navigationspunkte
│ └── settings/
│ ├── users-roles/ nur Administrator
│ └── system/ „Verwaltung > System“ (Jobs, Ereignisse, Laufrollen)
Zentrale Schnellaktion "+ Neu" (Abschnitt 22): permanent sichtbarer Floating-Button in der mobilen Bottom-Nav, öffnet ein Auswahl-Sheet mit Icons und 56-px-Zeilen (auch am Desktop; quick-add-sheet.tsx, Einträge aus quick-actions.ts) (Durchsicht, Fütterung, Behandlung, Varroamessung, Aufgabe, Ernte, Volk, Königin) → direkt zum jeweiligen Schnellerfassungs-Formular, mobil möglichst 1-2 Taps bis zum ersten Eingabefeld.
Navigation aus einer Quelle: app/(app)/nav-config.ts ist die einzige Quelle für Seitenleiste, Bottom-Nav, „Mehr“-Sheet und „+ Neu“; der Berechtigungsfilter gilt überall gleich. Neue Seiten (auch „Verwaltung > System“) werden nur dort eingetragen. Auf allen new-Seiten führt ein Zurück-Link zur Liste, bei einem Entwurf mit Rückfrage. „Mehr“ und „+ Neu“ teilen sich die Sheet-Hülle components/nav/nav-sheet.tsx.
Offline-Seiten: Ohne Netz zeigen /offline (Start: geladene Stände), /offline/apiary?id=… und /offline/colony?id=… die Daten aus den Offline-Paketen (IndexedDB). QR- und NFC-Deep-Links (/apiaries/<id>, /colonies/<id>) weicht der Service Worker ohne Netz auf diese Seiten aus; der Weg zurück („Mit Netz öffnen“) übernimmt from nur bei gleicher Herkunft (same-origin). Formulare lesen Völker und Königinnen aus dem Paket, wenn die API nicht antwortet (withPackFallback, networkMode: "always").
API-Client und Service Worker. apiFetch und apiFetchFormData nehmen die Option refreshOn401: false: Ein 401 wird dann weder erneuert noch wiederholt, die deutsche Meldung des Servers kommt unverändert an. Alle Nachweis-Aufrufe (Step-up, Abschnitt 11.13) setzen sie (Annahme 56). Der Service Worker legt /api/v1/profile/telegram, /api/v1/profile/notification-settings und /api/v1/system nie im Cache ab (NEVER_CACHED_API_PATHS in public/sw-routes.js; eine Änderung hebt SW_ROUTES_VERSION in public/sw.js).
Stand-Seite und Standrunde: apiaries/[id] zeigt die lebenden Völker mit Ampel und „Runde starten“; nach dem Speichern führt „Weiter mit …“ zum nächsten Volk. Der Rundenzustand liegt je Benutzer lokal und wird beim Abmelden gelöscht.
Als Nächstes und Heute: Die Volksseite zeigt oben „Als Nächstes“ (höchstens 3 Schritte, GET /colonies/:id/next-steps), die Startseite „Heute“ den dringlichsten Schritt und die fälligen Durchsichten je Stand (GET /autopilot/today; bei Fehler, offline oder ohne Recht gilt die bisherige Aufgabenlogik). Die Stand-Seite nennt je Volk „Durchsicht fällig in n Tagen“ und „Als Nächstes: …“. Offline zeigt die Volksseite die Schritte aus dem Paket nur lesend. Einzelheiten: Abschnitt 11.5.
Datenzugriff ausschließlich über TanStack Query gegen die Backend-API (kein direkter DB-Zugriff, kein Next.js-eigenes Datenbank-Layer) – erzwingt API-first auch praktisch.
3. Auth-Flow
- Login (
POST /api/v1/auth/login) mit E-Mail/Passwort → Access-Token (15 min, JWT HS256,iss=apicore,aud=apicore:access) + Refresh-Token (in DB als Hash, rotierend). Bei aktiver MFA zuerst ein Zwischen-Token (aud=apicore:mfa-challenge), das nie als Access-Token gilt. - Frontend hält Access-Token im Memory/React-Context, Refresh-Token als httpOnly-Cookie (
Secure,SameSite=Lax, Pfad/api/v1/auth). - Bei 401 automatischer Refresh über
POST /api/v1/auth/refresh, danach Retry. Rotation atomar; Wiederverwendung eines alten Tokens (nach 10 s Gnadenfrist für parallele Tabs) beendet alle Sitzungen. SpätestensSESSION_MAX_AGE(7 Tage) nach dem Login ist neu anzumelden. - Guards in dieser Reihenfolge:
ThrottlerGuard→JwtAuthGuard(Authentifizierung, Gültigkeit frisch aus der DB je Anfrage) →PermissionsGuard(Berechtigung, fail-closed). - Maschinen-Zugriff (Wabenhain) nur per API-Schlüssel mit Scope-Allowlist und optionaler IP-Allowlist, siehe Annahme 14 und Abschnitt 9.
4. Datenfluss / Rückverfolgbarkeit
Kernkette (Abschnitt 16, 29) relational über Fremdschlüssel, nicht über Textfelder:
Apiary → Colony → (Inspection | Treatment | Feeding | VarroaMeasurement)
Apiary/Colony → Harvest → Extraction → HoneyBatch → StorageContainer
HoneyBatch referenziert Extraction, Extraction referenziert n Harvests (m:n über ExtractionHarvest), Harvest referenziert n Colonys (m:n über HarvestColony) + eine Apiary. Damit ist "von welchem Volk stammt Charge X" eine reine Join-Abfrage, kein Freitext.
Historie statt Löschen: alle fachlichen Haupttabellen haben status/deactivatedAt statt Hard-Delete. Verschiebungen (Volk↔Stand) und Königinnenwechsel werden als eigene Historientabellen geführt (ColonyApiaryHistory, QueenColonyHistory), nicht durch Überschreiben des aktuellen Zustands.
5. Technische Leitentscheidungen (bestätigt, keine Abweichung)
- Validierung: class-validator/class-transformer (nicht Zod) – konsistent mit NestJS-Idiomatik und
@nestjs/swagger-Decorators, ein Schema-Ort statt zwei. - Ein gemeinsames Git-Repo im
ApiCore/-Root für Backend + Frontend (Monorepo-artig, aber zwei unabhängigepackage.json, kein Turborepo/Nx-Overhead im MVP). - Package-Manager: npm (in beiden Projekten, keine Vermischung mit pnpm/yarn).
- Backend-Tests: Jest (NestJS-Standard). Frontend-Tests: Vitest + React Testing Library.
6. Annahmen & offene Fragen
Fachliche Annahmen, getroffen weil das Lastenheft an der Stelle keine eindeutige Vorgabe macht. Bei Bedarf mit dem Fachbereich klären, aktuell aber Grundlage der Umsetzung:
-
HoneyMeasurement als MVP-Entität: Abschnitt 26 MUSS-Liste nennt Honigmessungen nicht explizit, Abschnitt 4.17 aber als eigenen Unterpunkt und Abschnitt 30 verlangt Wassergehalt schnell abrufbar. Da sie klein und für die Chargen-Kette relevant ist, wird sie als Teil des
HoneyBatchesModuleim MVP mitgebaut statt auf v1.x verschoben. -
Treatment auf Einzelvolk statt "Völkergruppe": Abschnitt 4.11 erlaubt "Volk oder Völkergruppe". MVP modelliert
Treatmentpro Volk (colonyIdPflichtfeld); eine Gruppenbehandlung wird im MVP als mehrere Treatment-Datensätze mit gleicherbatchNumber/Notiz erfasst statt eigener Gruppen-Entität. Spätere Migration kann eineTreatmentGroup-Entität nachziehen, falls das in der Praxis zu unhandlich ist. -
Lagerverwaltung MVP-Umfang: "grundlegende Lagerverwaltung" (Abschnitt 26 Punkt 12) wird als generisches
StockItem+StockMovement(Kategorie Honig/Verbrauchsmaterial/Imkereimaterial) umgesetzt. Das detaillierte Inventar mit Wartungsdaten (Abschnitt 4.22) bleibt v1.x/"SOLL", wie im Lastenheft vorgesehen. -
API-Client-Rolle im MVP: kein vollwertiger OAuth2/Client-Credentials-Server. Ein API-Client ist ein
Usermit RolleAPI_CLIENTund einem langlebigen Service-Refresh-Token; vollwertiges Scopes-/Client-Management ist SOLL/KANN. -
Backup-fähige Struktur: reproduzierbare Prisma-Migrationen (kein manuelles Schema-Drift), anwendungsseitiges Backup (
BackupModule, Abschnitt 8) und der CronJobapicore-db-backupmitpg_dump(Abschnitt 7),/health-Endpoint für Betriebsüberwachung. -
Deviations vom Leitentscheidungs-Rahmen: bisher keine. Wird ergänzt, falls während der Umsetzung ein konkreter Grund für eine Abweichung von NestJS/Prisma/Next.js/Tailwind/shadcn/TanStack Query auftritt.
-
Dokumentenspeicher als lokales Volume (Modul 29):
DocumentsModulespeichert Uploads unterhalb vonDOCUMENTS_STORAGE_PATHauf dem lokalen Dateisystem des Backend-Pods, keine Objektspeicher-Anbindung (S3-kompatibel o.ä.) im MVP/v1.x. Der Pfad ist über die ConfigMap austauschbar, wie in Abschnitt 27 des Lastenhefts vorgesehen. Wichtig für den Betrieb: das aktuelledeploy/k8s-Deployment läuft mitreplicas: 2ohne geteiltes Volume – für konsistente Uploads über beide Pods hinweg muss vor Produktivbetrieb mit Dokumenten-Feature einReadWriteMany-PVC (z.B. NFS- oder EFS-basiert) gemountet undDOCUMENTS_STORAGE_PATHdarauf gesetzt werden, sonst sieht nur der Pod, der die Datei entgegengenommen hat, sie auch beim Download wieder. Seit T6 gilt für die ArtenMEDICINE_LOT,AUTHORITY_NOTICEundAPIARY_RESTRICTIONzusätzlich zum Dokumentenrecht das Fachrecht des Datensatzes (Abschnitt 12.3, Annahmen 69 und 70). -
Entra ID SSO ohne Auto-Provisioning:
POST/GET /api/v1/auth/sso/*implementiert Authorization Code + PKCE gegen Entra ID überopenid-client. Der E-Mail-Claim aus dem ID-Token wird ausschließlich gegen einen bereits existierenden, aktivenUser-Datensatz gematcht – es wird kein neuer Benutzer automatisch angelegt (Just-in-Time-Provisioning), passend zum bestehenden Modell, dass Admins Benutzer manuell anlegen. Eine erfolgreiche SSO-Anmeldung überspringt die App-eigene TOTP-MFA-Abfrage, da der Identity Provider bereits eine eigene (typischerweise stärkere) Authentifizierung durchgesetzt hat. Der PKCE-code_verifierwird kurzlebig (5 min) in einem httpOnly-SameSite=Lax-Cookie zwischengespeichert statt serverseitig, damit der Flow ohne Sticky-Sessions über mehrere Backend-Replicas hinweg funktioniert; der Rückweg vom Callback zum Frontend nutzt ein kurzlebiges (60 s), zweckgebundenes JWT statt des echten Access-Tokens in der Redirect-URL.OIDC_ISSUER_URL/OIDC_CLIENT_ID/OIDC_CLIENT_SECRET/OIDC_REDIRECT_URIkommen ausschließlich aus Environment-Variablen; fehlen sie, meldetGET /api/v1/auth/sso/statusenabled: falseund die Login-Seite blendet den "Mit Microsoft anmelden"-Button aus, statt beim Start zu scheitern. -
M365-Kalender-Synchronisation als einseitiger, asynchroner Push: Abschnitt 4.25 verlangt nur einen internen Betriebskalender, keine externe Anbindung – diese Funktion ist eine reine Erweiterung ohne Lastenheft-Vorgabe. Umgesetzt als
CalendarSyncModule(ApiCore-Backend/src/calendar-sync/): App-only Graph-API-Zugriff per Client-Credentials-Flow (GraphClientService) statt delegierter Anmeldung, da die Synchronisation unbeaufsichtigt im Hintergrund laufen muss und nicht an eine interaktive Benutzersitzung gebunden sein darf. Nutzt bewusst dieselbe Entra-App-Registrierung wie das SSO-Login (OIDC_ISSUER_URL/OIDC_CLIENT_ID/OIDC_CLIENT_SECRET, ausschließlich Env-Variablen) statt einer zweiten, separaten App-Registrierung – ein Enterprise-App-Objekt im Tenant genügt, sofern es zusätzlich zu den delegierten Login-Scopes auch die Application-Permission „Calendars.ReadWrite“ (Admin-Consent) erhält; die Tenant-ID wird dafür aus dem Pfad vonOIDC_ISSUER_URLabgeleitet, statt eine weitere Konfigurationsvariable zu benötigen. Die Übertragung ist bewusst nur einseitig (ApiCore → M365-Gruppenkalender, adressiert übergroupId); Änderungen, die direkt im M365-Kalender vorgenommen werden, fließen nicht zurück. Statt eines synchronen Push im Request-Pfad nutztCalendarSyncOutboxEntryein Outbox-Muster, das die Worker-Schleifecalendar-outboxabarbeitet (alle 60 s und aufpg_notify('calendar_sync', ''), siehe Abschnitt 10): Graph-API-Aufrufe sind zu langsam/fehleranfällig (Token-Refresh, Drosselung, transiente 5xx), um eine Durchsicht-/Aufgaben-Erstellung darauf warten zu lassen; fehlgeschlagene Versuche werden bis zu 5-mal wiederholt, danach bleibt der EintragFAILEDbis zu einem manuellen "Jetzt synchronisieren" oder einer erneuten Änderung des Quelldatensatzes. Die Outbox ist sicher bei mehreren Replicas: Jeder Eintrag wird vor der Arbeit per bedingtem Update (claimedAt) reserviert, ein Claim älter als 5 min gilt als verwaist und wird übernommen, Graph-Requests haben ein 30-s-Timeout.revisionsorgt dafür, dass eine Änderung während des Syncs nicht verloren geht (Eintrag bleibt PENDING, dasselbe Event wird beim nächsten Lauf aktualisiert); ein Abbruch während des Syncs löscht das gerade geschriebene Event. Abmelden eines Eintrags aus dem Kalender geschieht durch erneutes Einreihen: Wird eine Quelle (z. B. eine Aufgabe, die erledigt oder storniert wird oder ihr Fälligkeitsdatum verliert, oder ein gelöschter Datensatz) erneut in die Kalender-Outbox eingereiht, findet der Worker inbuildEventInputnichts mehr anzuzeigen. Hat der Eintrag einegraphEventId, löscht der Worker das Graph-Event (404/410 gelten als bereits gelöscht, jeder andere Fehler zählt als fehlgeschlagener Versuch) und setzt den Eintrag aufSKIPPEDmitgraphEventId = null. Die API ruft Graph dafür nie auf; die Einreihung selbst erfolgt in der Handler-Transaktion der Domain-Events (calendar-sync.*-Handler überCalendarSyncService.enqueueIn(tx, …)). Auch die Königin-Zuordnung (QueenAssigned→calendar-sync.queen-assignment) und die Wartezeit (calendar-sync.withdrawal, Abschnitt 11.8) laufen so;CalendarSyncService.enqueueund das Einreihen nach dem Commit gibt es nicht mehr, nurenqueueIn. Ein neues Graph-Event entsteht beim Aktualisieren nur, wenn das alte nicht mehr existiert (404/410); andere Fehler gelten als fehlgeschlagener Versuch. Jedes Anlegen schickt einetransactionId(aus Eintrag, Revision und ersetztem Event), damit Graph eine Wiederholung nach einem Timeout nicht doppelt anlegt; „Jetzt synchronisieren“ startet den Lauf im Hintergrund (202,runningim Status) und setzt FAILED-Einträge auf PENDING zurück.groupIdmuss eine Entra-Objekt-ID (GUID) sein;""odernulllöscht sie; sie wird in Graph-URLs kodiert. Fehler aus Prisma werden nur mit Name, Code und Modell geloggt (src/common/loggable-error.ts), nie mit Abfragewerten. Offene Entscheidung (2026-10-12): Laut Microsoft-Doku (group-post-events) unterstütztPOST /groups/{id}/eventskeine Application-Permission, nur delegiertesGroup.ReadWrite.All. Mit dem App-only-Token oben kann das Anlegen im Gruppenkalender deshalb in Produktion scheitern (nicht gegen einen echten Tenant geprüft). Auswege: Zielkalender auf ein Ressourcen- oder Benutzerpostfach umstellen (/users/{upn}/calendar/events, App-only erlaubt, per Application Access Policy begrenzt) oder delegierter Zugriff über ein Dienstkonto. Pro Quelltyp (Aufgabe/Durchsicht/Behandlung/Fütterung/Ernte/Königinnen-Zuordnung/Wartezeit) ist die Synchronisation einzeln über die GUI (Verwaltung > Automatisierung > Kalender-Sync) abschaltbar; Kalendereinträge werden als ganztägige Graph-Events (isAllDay: true) angelegt, um Zeitzonen-/Uhrzeit-Mehrdeutigkeiten zu vermeiden, da die zugrundeliegenden Fachdaten selbst keine Uhrzeit führen. -
Wartezeit manuell statt aus Wirkstoff-Datenbank abgeleitet:
Treatment.withdrawalPeriodDayswird pro Behandlung von Hand eingetragen (laut Packungsbeilage des verwendeten Mittels), statt automatisch aus Produktname/Wirkstoff hergeleitet zu werden. Eine hartkodierte Zuordnung Produkt→Wartezeit wäre eine faktische, rechtlich relevante Behauptung über Tierarzneimittel-Zulassungen, die im Code weder aktuell gehalten noch verlässlich verifiziert werden kann; die Verantwortung für den korrekten Wert bleibt beim Imker. Die App warnt in der Ernte-Erfassung nur, wenn ein Wert hinterlegt wurde und dessen Fenster (endDate ?? date+withdrawalPeriodDays) noch nicht abgelaufen ist – bezogen auf das Erntedatum (GET /treatments/withdrawal-status?colonyIds=…&at=JJJJ-MM-TT, ohneatgilt jetzt; Behandlungen, die erst nach diesem Datum beginnen, zählen nicht) – sie blockiert die Ernte nicht hart, da Ernte-Datensätze auch nachträglich für bereits erfolgte, reale Ernten erfasst werden. Warnungen sperren nie; einzige Ausnahme ist der Wassergehalt (Bestätigung, T4b). Ein einziger Fenster-Helfer (src/treatments/withdrawal-window.ts) bestimmt die Wartezeit; Warnung bei Ernte und Abfüllung, Meldung, Kalender undgetWithdrawalStatusrechnen alle darüber, in Berliner Kalendertagen (Annahme 41). Die Kette beschreibt Abschnitt 11.8. Auch bei der Schleuderung warnt die App (WITHDRAWAL_ACTIVE, Abschnitt 11.12). Diese Warnung sieht jeder, der eine Schleuderung erfasst, auch ohnetreatments:read: Lebensmittelsicherheit geht vor der Lese-Trennung. -
Idempotenz per Opt-in: Anlege-Endpunkte, die Formulare und die Offline-Warteschlange wiederholen können (Durchsicht, Behandlung, Fütterung, Varroa, Sammelerfassung von Behandlung, Fütterung und Varroa, Schwarmkontrolle, Ernte, Aufgabe, Abfüllung, Lagerbewegung, Herstellung, Rohstoffe, Überwinterung, Dokument-Upload), tragen
@Idempotent(). Der Client sendet je Vorgang einenIdempotency-Key; eine Wiederholung liefert die gespeicherte erste Antwort (IdempotencyRecord, 90 Tage). Bewusst kein globaler Interceptor, da gespeicherte Antworten sonst Geheimnisse (MFA-Setup, Tokens) enthalten könnten. Die Tabelle ist flüchtig und nicht Teil des Backups. Idempotenz schützt nur, wenn nach dem Commit nichts mehr fehlschlägt. Darum ist das Ereignis-Rückgrat (Abschnitt 10) der Weg für Seiteneffekte (Webhooks, Kalender, Automationsregeln, Benachrichtigungen): Der Schreibpfad nimmt das Domänenereignis in derselben Transaktion auf, Handler im Worker setzen die Wirkung um. Aufgaben, Durchsichten, Varroamessungen, Behandlungen, Fütterungen, Ernten, Völker, Königin-Zuordnung sowie Bestand und Abfüllung haben keine Post-Commit-Seiteneffekte mehr (Abschnitt 10, Absätze „Aufgaben“, „Durchsichten und Varroa“, „Behandlungen, Fütterungen und Ernten“, „Völker“, „Bestand und Abfüllung“, „Sammelerfassung am Stand“). Wiederkehrende Arbeit läuft als Kubernetes-CronJob überdist/cli.js, nie als Timer im Prozess:@nestjs/scheduleundScheduleModulegibt es nicht mehr, der Wächtersrc/runtime/no-in-process-schedulers.spec.tshält das fest.runAfterCommit(src/common/after-commit.ts, best-effort: loggt auf Error-Level, wirft nie) bleibt nur für die AutomatikSWARM_MOOD_HIGHundSTOCK_ITEM_LOW(AutomationService.evaluateSwarmControlCheckundevaluateStockItem) und den Webhookcolony.created. Nachzügler für eine spätere Stufe, die weiter überWebhooksService.dispatchlaufen: Königinnen (queen.created;queen.replacedkommt seit T4 ausQueenAssigned) und Lager (product.stock_changed);batch.createdkommt seit T4b ausHoneyBatchRecorded(Abschnitt 10, Webhook-Zustellung), Schleuderungen und Honigchargen haben keine Post-Commit-Seiteneffekte mehr. Der Wächtersrc/common/after-commit-usage.spec.tshält die Aufrufer fest. Die früherenAutomationService.evaluate*-Wrapper für Durchsicht, Varroa, Behandlung, Fütterung, Volksgesundheit und Rohstoff sind entfernt. Was das Schreiben verhindern muss (z. B.generateNumber, Validierung), wirft weiter. Doppelte Automatik-Aufgaben verhindert eine Zeilensperre auf der Regel (SELECT … FOR UPDATE). Den Entwurf des Rückgrats beschreibt die Specdocs/superpowers/specs/2026-10-12-plattform-rueckgrat-und-fahrplan-design.md. -
Automatische Hinweise sind Vorschläge, keine Aufgaben: Automatisierungsregeln legen keine Aufgaben mehr an, sondern schreiben Vorschläge (
Suggestion, Abschnitt 11.1). Erst „Übernehmen“ erzeugt die Aufgabe (Quelle „Aus Vorschlag“:Task.sourceSuggestionId,sourceAutomationTrigger= Regel); bestehende Automatik-Aufgaben bleiben Aufgaben. Je Regel und Objekt existiert höchstens eine offene Sache (Vorschlag oder Aufgabe). Geprüft wird unter der Volkssperre und der Zeilensperre der Regel (SELECT … FOR UPDATE, Reihenfolge Volk, dann Regel), die bis zum Commit gilt. Keine voreingestellte Frist (fachlich nicht belastbar ableitbar); optionalconfig.dueInDaysje Regel, gerechnet ab dem Berliner Tag. Ohne sie ist die Aufgabe beim Übernehmen heute fällig. Anker je Regel (ein verworfener Anker kommt nie wieder):QUEENLESS_NO_EGGSundFEED_STATUS_CRITICALdie Durchsicht-ID;VARROA_THRESHOLDdie Mess-ID (nur rot, nicht im Behandlungseffekt, Abschnitt 11.4);SWARM_MOOD_HIGHdie Kontroll-ID;COLONY_HEALTH_CRITICALdie Ereignis-ID;STOCK_ITEM_LOWdie jüngste IN-Bewegung (sonstnone);RAW_MATERIAL_LOWdie jüngste Charge der Sorte (sonstnone);TREATMENT_FOLLOW_UPundFEEDING_FOLLOW_UPdie Behandlungs- bzw. Fütterungs-ID. Die Tagesrate des natürlichen Milbenfalls wird bei jeder Korrektur einer Eingangsgröße (Methode, Anzahl, Dauer) neu berechnet; ein mitgesendeter, vom gespeicherten abweichender Wert gilt als manuell gesetzt und gewinnt. Vorschlag, Meldung und der Audit-Eintrag der Regel (AutomationRule CREATE, mitsuggestionId) entstehen in einer Transaktion: Scheitert ein Teil, entsteht nichts davon. Eine Meldung (KategorieSUGGESTION, WARNUNG, beiURGENTKRITISCH) schreibt ein Vorschlag nur, wenn die Regelconfig.notifyhat. Empfänger sind Inhaber vontasks:readund des Leserechts des Bereichs; der Text lautet „: “ (bewusste Abweichung vom Spec-Wortlaut, bei dem das Präfix der Regelcode war; ohne Volk nur der Titel). Der Kalendereintrag (calendar-sync.task) und der Webhooktask.created(webhooks.forward) folgen erst ausTaskCreatedbeim Übernehmen; die Regel ruftWebhooksServicenicht selbst auf. Eine neuere Durchsicht führt die offenen Vorschläge vonQUEENLESS_NO_EGGSundFEED_STATUS_CRITICALnach: Zeigt die tatsächlich jüngste Durchsicht des Volkes den Befund nicht mehr, wird der VorschlagRESOLVED(„Bedingung entfällt“); besteht der Befund, bleibt es bei einem Vorschlag mit aktuellem Beleg (der Anker bleibt der alte); eine rückdatierte Durchsicht ändert nichts, eine Korrektur schlägt nie neu vor, führt aber Offenes nach. Dasselbe gilt fürVARROA_THRESHOLDbeiVarroaCorrected. Eine abgeschaltete Regel lässt offene Vorschläge unberührt. Ausgewertet wird in den Handlernautomation.*(src/automation/automation.handlers.ts) in der Zustell-Transaktion, bei Fehler mit Wiederholung; sie rufenevaluate…In(tx, …), überspringen beendete Völker und prüfen unter der Volkssperre erneut. NurSWARM_MOOD_HIGHundSTOCK_ITEM_LOWlaufen dauerhaft überrunAfterCommitin eigener Transaktion (Annahme 11); sie rufen dieselbenevaluate…In, werfen aber nie. -
API-Schlüssel für Maschinen-Zugriffe: Integrationen (Wabenhain-Shop, ERPNext) nutzen einen Schlüssel
ack_…imAuthorization: Bearer-Header statt eines Service-Kontos mit Passwort. Gespeichert wird nur der SHA-256-Hash (32 Zufallsbytes, daher kein langsamer KDF nötig); die Suche läuft über den Hash, Geheimnisse werden nie verglichen; der Klartext erscheint einmal bei der Erstellung. Ein Schlüssel ist kein Benutzer:JwtAuthGuardsetztrequest.apiKeystattrequest.user,PermissionsGuardlässt ihn nur auf Routen, deren Berechtigung in seinen Scopes steht –@AnyAuthenticatedUser-Routen nie. Erlaubte Scopes sind eine kurze Allowlist (api-keys/api-key-scopes.ts,shop-sync:read,shop-sync:write,erp-inventory:read); je angebundenem System ein eigener Schlüssel. Verwaltung mitapi-keys:manage. Schlüssel sind bewusst nicht Teil des Backups: nach einer Wiederherstellung wird ein neuer Schlüssel ausgestellt. Lesen und Buchen sind getrennte API-Schlüssel (shop-sync:readbzw.shop-sync:write;erp-inventory:readzählt als Lesen, Buchungsrecht ist nurshop-sync:write, ListeAPI_KEY_WRITE_SCOPES): Ein neuer Schlüssel trägt genau ein Recht: einer mit mehreren Rechten wird beim Anlegen mit 400 abgelehnt (mit Lese- und Buchungsrecht eigens begründet); bereits ausgestellte Schlüssel mit mehreren Rechten bleiben gültig, die Oberfläche markiert sie und empfiehlt getrennte Schlüssel (neue anlegen, im angebundenen System – Wabenhain bzw. ERPNext – eintragen, alten widerrufen). Ein geleakter Lese-Schlüssel kann so nicht buchen, ein Buchungs-Schlüssel nicht lesen. Die Oberfläche bietet nur Rechte an, die der Anlegende selbst hat (alles andere lehnt der Server ohnehin ab). Ungültige Schlüssel werden je Client-Netz gezählt und nach 20 Fehlversuchen in 15 min gesperrt: Annahme 30. -
Lebende vs. beendete Völker: Nur
DISSOLVED,SOLD,DECEASED,MERGEDsperren Umsetzen/Teilen/Vereinigen/Königinzuweisung (colonies/colony-status.ts).WEAK,CONSPICUOUS,QUEENLESSbleiben bearbeitbar. -
Bestandsbuch aus Behandlungen, nicht als eigenes Register: Das Bestandsbuch nach Art. 108 VO (EU) 2019/6 wird aus
Treatmenterzeugt (export/treatment-log.ts); Lieferant, Erwerbsbeleg und verschreibender Tierarzt sind Freitextfelder der Behandlung, Name/Anschrift des Halters liegen inSiteSettings. Der Stand am Behandlungstag wird beim Anlegen alsTreatment.apiaryIdfestgehalten (Umsetzen ändert ihn nicht nachträglich); für Altbestand wird er ausColonyApiaryHistoryabgeleitet und im PDF bei Unsicherheit markiert. Fehlende Pflichtangaben werden als „FEHLT“ gedruckt statt still weggelassen. Keine Wartezeit-Automatik (siehe 10). -
Überwinterung als eigene Einträge statt Volksstatus:
WinterCheck(eindeutig je Volk,winterYear, Saison) hält Ein- und Auswinterung; ab Juli gehört ein Datum zum Winter desselben Jahres. Verlustursachen sind bewusst nur die COLOSS-Kategorien, keine Diagnosen. Die Übersicht gruppiert nach dem aktuellen Stand des Volkes. Ein Verlust ändert den Volksstatus nur auf ausdrücklichen Wunsch (markColonyDeceased). Neue Rechte vergibt die Migration an Nicht-System-Rollen, weil der Katalog-Sync nur System-Rollen berechtigt. Ein Verlust mitmarkColonyDeceasedbeendet auch die Königin-Zuordnung und schreibtColonyEndedmitvia: WINTER_CHECK(Abschnitt 11.7). -
Schutz gegen Rechteausweitung in der Benutzerverwaltung: Wer Benutzer pflegt, darf nur Konten verwalten (Passwort/MFA zurücksetzen, E-Mail ändern, (de)aktivieren) und Rollen vergeben, deren Rechte er selbst vollständig hat (
UsersService.assertWithinCallerPermissions), analog zur Rollenbearbeitung. -
SSO-Bindung an die IdP-Identität: Die erste Microsoft-Anmeldung bindet das Konto an
"<iss>|<oid>"(User.ssoSubject); danach zählt nur noch diese Identität, nicht der unverifizierte E-Mail-Claim. Mandantenübergreifende Issuer (common/organizations/consumers) schalten SSO ab. E-Mails werden ohne Groß-/Kleinschreibung verglichen. -
Backups versiegelt: AES-256-GCM über das gzip-Bundle, Schlüssel aus dem Schlüsselbund
BACKUP_ENCRYPTION_KEY(+BACKUP_ENCRYPTION_KEY_PREVIOUS, in Produktion Pflicht, siehe Annahme 22); Dateien von vor dem Schlüsselbund (Schlüssel per HKDF ausJWT_ACCESS_SECRET) bleiben lesbar, solangeJWT_ACCESS_SECRETunverändert ist. Nur versiegelte Dateien stellen vollständig wieder her (und überschreiben). Eine unversiegelte (alte v2-)Datei darf nur die 27 Stamm- und Feldtabellen der Erlaubt-ListeLEGACY_UNSEALED_TABLESergänzen – fehlende Zeilen anlegen, bestehende nie ändern. Alles andere (Benutzer, Rollen, Webhooks, Audit-Log, Kalender-Sync, Backup- und Website-Einstellungen, Nummernkreise, Bestands- und Chargenbewegungen, Shop-Anfragen, Rohstoffe/Herstellung, Dokumente, Benachrichtigungen samt Einstellungen, Vorschläge, Pflanzenentwicklungs-Meldungen und jede künftige Tabelle) kommt nur aus versiegelten Dateien; die Oberfläche listet übersprungene Tabellen auf; Import verlangt Passwort (+ TOTP). MFA- und Webhook-Secrets liegen mit eigenen Schlüsseln (MFA_ENCRYPTION_KEY,WEBHOOK_ENCRYPTION_KEY) verschlüsselt in der DB und damit auch im Backup – für eine Wiederherstellung in einem anderen Deployment dort dieselben Schlüssel setzen (oder als*_PREVIOUS), sonst müssen Webhook-Secrets und MFA neu eingerichtet werden. -
Bearbeiten-Regel für
null(Grundsatz „alles bearbeitbar“): In jeder Bearbeiten-Anfrage bleibt ein weggelassenes Feld unverändert,nullleert ein Feld, das leer sein darf, undnullauf einem Pflichtfeld wird mit 400 abgelehnt (statt still ignoriert oder als 500). Umgesetzt überPartialType(..., { skipNullProperties: false })in den Update-DTOs,@IsOptionalNotNull()(src/common/validation/is-optional-not-null.ts) für weglassbare, aber nicht leerbare Felder undoptionalDate()(src/common/patch-values.ts) für leerbare Datumsfelder;update-dto-null-handling.spec.tshält den Vertrag je DTO fest. Das Frontend sendet geleerte optionale Felder überemptyToNull(ApiCore-Frontend/src/lib/forms/empty-to-null.ts) alsnull. Für Regel-Configs gilt dasselbe Muster:nulllöscht einen optionalen Schlüssel (z. B.dueInDays,windowDays,minGrams, einzelne GTS-Schwellen), ein Pflichtschlüssel (z. B.queenMaxAgeYears,notify, die GruppeswarmSeason) lehntnullmit 400 ab (Abschnitt 11.2). Neu leerbar sindColony.occupiedFrames,VarroaMeasurement.sampleBeesundInspection.feedStatus. -
Lebende Völker: „Lebend“ heißt jeder Status außer
DISSOLVED,SOLD,DECEASED,MERGED– also auchWEAK,CONSPICUOUS,QUEENLESS. Backend-Abfragen filtern überLIVING_COLONY_WHERE(colonies/colony-status.ts), das Frontend überisLivingColony(lib/colonies/status.ts);status = ACTIVEsteht nur dort, wo wirklich genau dieser Status gemeint ist. -
Schlüsselbund: Jeder Zweck hat einen eigenen Schlüssel, nie ein JWT-Secret:
MFA_ENCRYPTION_KEY(TOTP-Secrets),WEBHOOK_ENCRYPTION_KEY(Webhook-Signaturschlüssel),BACKUP_ENCRYPTION_KEY(Backup-Dateien). In Produktion Pflicht: je ≥ 32 Zeichen, paarweise verschieden und verschieden vonJWT_ACCESS_SECRET/JWT_REFRESH_SECRET– sonst startet kein Prozess (src/runtime/startup-checks.ts). Außerhalb der Produktion fällt ein fehlender Schlüssel je Zweck auf eine Ableitung ausJWT_ACCESS_SECRETzurück. Formatk<8 hex>:<iv>.<tag>.<data>(Base64-Teile, AES-256-GCM, 128-Bit-Tag Pflicht); AES-Schlüssel = HKDF-SHA256(Secret, Saltapicore-key-ring, Infoapicore-<zweck>-v1), Schlüssel-ID =k+ die ersten 8 Hex-Zeichen von sha256(Schlüssel). Backups behalten Dateiformat v3 und ihre bisherige Ableitung (keyId12 Hex), folgen aber denselben Ring-Regeln. Code:src/common/crypto/key-ring.ts. In Produktion lehnt der Start außerdem Platzhalterwerte ab (change-me…, ohne Groß-/Kleinschreibung) – für beide JWT-Secrets, die drei Schlüssel und ihre*_PREVIOUS, ein gesetztesOIDC_CLIENT_SECRETund das Passwort inDATABASE_URL; auch*_PREVIOUSmuss von den JWT-Secrets verschieden sein. Außerhalb der Produktion meldet jeder Prozess einmal je Variable, dass ein ausJWT_ACCESS_SECRETabgeleiteter Entwicklungsschlüssel einspringt. -
Öffentliche Herkunftsseite ohne Standort: Sie nennt nur
Apiary.publicLocationLabel(je Stand, z. B. „Nordhessen“) undSiteSettings.originCountry. Name, Ort, Adresse und Koordinaten eines Stands werden nie öffentlich ausgeliefert (Diebstahlschutz). Ohne Label erscheint nur das Land. Eine Label-Änderung kann am Edge bis zu 1 h verzögert sichtbar werden. Rotation über*_PREVIOUS: alten Wert nach<NAME>_PREVIOUS(öffnet weiter, versiegelt nie), neuen<NAME>setzen, api und worker neu starten (sonst versiegeln sie weiter mit dem alten Schlüssel), Jobrekeylaufen lassen; danach mussrekey --dry-runbeirekeyed,plaintextSealed,changedMeanwhileundfailed0 melden, erst dann*_PREVIOUSentfernen. Backup-Dateien werden nicht umgeschlüsselt:BACKUP_ENCRYPTION_KEY_PREVIOUSbleibt gesetzt, solange ältere Dateien einspielbar sein sollen. Altchiffrate sind nur lesbar (nie geschrieben), und nur, solangeJWT_ACCESS_SECRETunverändert ist: MFA-Secrets ohne Präfix und Webhook-Secrets mitenc:v1:(beide AES-Schlüssel sha256(JWT_ACCESS_SECRET)), Webhook-Secrets im Klartext, Backup-Dateien mit JWT-abgeleiteterkeyId. Liest ein Prozess ein solches MFA- oder Webhook-Secret, warnt er einmal je Zweck „legacy ciphertext read – run the rekey job“ (ohne Werte). Reihenfolge darum: Schlüssel setzen →rekey→ neues Backup ziehen → erst dann die JWT-Secrets rotieren (alle Sitzungen enden einmal; JWT-versiegelte Backup-Dateien sind danach nicht mehr einspielbar). Jobrekey(src/jobs/rekey.job.ts, nur von Hand:kubectl create job --from=cronjob/apicore-job-rekeybzw.…-rekey-dry-run): versiegelt jedes MFA-Secret (User.mfaSecret) und jedes Webhook-Secret (WebhookSubscription.secret), das nicht mit dem aktuellen Schlüssel seines Zwecks versiegelt ist, neu – Werte unter*_PREVIOUS, Altchiffrate und Webhook-Secrets im Klartext. Zeile für Zeile, ohne Transaktion um den Lauf: Jede Schreiboperation ist ein Compare-and-Swap auf den gelesenen Wert (UPDATE … WHERE id = … AND "mfaSecret" = <alter Wert>, bei Webhookssecret), damit überschreibt der Job nie, was die App inzwischen geschrieben hat (z. B. eine neue MFA-Einrichtung). Solche Zeilen zählt er alschangedMeanwhile;changedMeanwhile > 0ist ein harter Stopp, kein Erfolg: die Zeile kann noch mit dem alten Schlüssel versiegelt sein, darum Dry-Run (und bei Bedarf Lauf) wiederholen, bis alle Zähler 0 sind, erst dann rotieren. Vor dem Schreiben prüft der Job, dass der neue Wert zum selben Klartext öffnet. Ein abgebrochener Lauf behält, was er umgestellt hat; der nächste überspringt diese Zeilen ungeöffnet (alreadyCurrent). Ergebnis:dryRunund je Zweckmfa.*/webhook.*mittotal,rekeyed,alreadyCurrent,plaintextSealed,changedMeanwhile,failed. Eine Zeile, die sich nicht öffnen oder schreiben lässt, behält ihren Wert; der Lauf macht weiter und endet beifailed > 0immerFAILED(JobRun, Zähler im Fehlertext, das Log nennt nur Zeilen-ID und Grund, z. B.unknown key id).rekey --dry-runschreibt nichts und öffnet jeden umzustellenden Wert, anders als der echte Lauf auch die Zeilen, die schon den aktuellen Schlüssel tragen (ein beschädigter Wert zählt alsfailed). Andere Argumente lehnendist/cli.js(Exit 2) und der Job selbst ab. Werte, Chiffrate und Schlüssel-IDs erscheinen nie in Log oderJobRun.updatedAtumgestellter Zeilen ändert sich. Den Klartext-Rückfall inopenWebhookSecretkann man entfernen, sobald der Dry-Run in Produktionwebhook.plaintextSealed: 0zeigt. -
Offline-Standmodus: „Stand laden“ legt ein Paket je Stand in IndexedDB ab (
GET /apiaries/:id/offline-pack: lebende Völker, Königinnen, die letzten 3 Durchsichten je Volk, offene Aufgaben, je VolkoccupiedFramesund die nächsten SchrittenextSteps, optional, Version 1). Es enthält weder Koordinaten noch Adresse des Standes; Königinnen, Durchsichten und Aufgaben fehlen ohne das jeweilige Leserecht (Benutzer-ID der Durchsichten wird weggelassen). Ein Paket gilt nach 24 h als veraltet (Alter immer sichtbar), wird nach 1 h automatisch erneuert und nach 14 Tagen oder nach 403/404 gelöscht. Lehnt der Server einen Eintrag ab (bei der Sammelerfassung mitinvalidColonyIds), erzwingt das ein Neuladen der betroffenen Pakete (frühestens nach 5 min). Der Service Worker (public/sw.js,sw-routes.js) speichert Seiten nur zusammen mit ihren Assets und Daten nur alsapplication/json; nie gespeichert werden Auth-Antworten, Anfrage-Header (kein Bearer-Token im Cache), die Antworten, die ein Paket liefert (eine Offline-Datenquelle mit sichtbarem Alter),/api/v1/apiariesund/apiaries/:id(Standort),/export/und/backup/. Navigation hat routenabhängige Zeitlimits: App-Hülle 4 s, Offline-Seiten zuerst aus dem Cache, Deep Links etwa 10 s, übrige Seiten Netzfehler bzw. erst ab 15 s. Alle API-Anfragen haben eine Gesamtfrist inklusive Antwortkörper (Standard 4 s; Schreibzugriffe ohne Idempotenz-Schlüssel, darunter Login, MFA und Refresh, 15 s; Sammelerfassung 15 s; Upload 30 s; Download 60 s). -
Offline-Sitzung: Ohne Netz bleibt der Benutzer mit der zwischengespeicherten Identität (Name, Rechte) 7 Tage angemeldet, nie mit einem Token; der Sync bleibt gesperrt, bis ein Refresh gelingt. Ein Refresh gilt nur für dieselbe Benutzer-ID; das Token eines anderen Kontos löscht das Gerät (Pakete, Warteschlange, Caches). Nur 401/403 beenden die Sitzung, 429/502/503 und Netzfehler zählen als Netzfehler. Ein Abmelden ohne Netz merkt den Widerruf vor und holt ihn beim nächsten Start vor allem anderen nach. Jeder Warteschlangen-Eintrag hat einen Besitzer (
ownerUserId); fremde Einträge werden nie gesendet. Beim Abmelden und Benutzerwechsel werden Pakete, Rundenzustand, Query-Cache, Foto-Übergabemarker und die Cache-Storage-Einträge des Service Workers gelöscht (WIPE_CACHESmit Generationszähler, damit eine laufende Anfrage danach nichts mehr schreibt). Beim Sync beendet 401 den Lauf, ohne Einträge zu markieren; 408/429/502/503/504 lassen Einträge wartend; 409 „wird bereits verarbeitet“ heißt „später erneut“. -
Fotos: Aufnahmen werden im Browser per Canvas neu kodiert (längste Kante 2560 px, JPEG, ohne EXIF/XMP/GPS), auch im bestehenden Dokument-Upload. Vor dem Upload prüft der Client Metadaten und höchstens 10 MB; der Upload ist idempotent. Ein Foto wartet in IndexedDB auf die Server-ID seiner Durchsicht und wird danach angehängt. Ein Übergabemarker in
localStorage(mitcreatedAt, höchstens 3 Tage alt, je Benutzer) verhindert, dass ein bereits gespeicherter Entwurf samt Fotos ein zweites Mal gesendet wird. Offen: die Prüfung mitexiftoolauf einem echten Telefon (auch älteres iOS Safari). -
Sammelerfassung am Stand:
POST /treatments|feedings|varroa/bulkschreibt alles oder nichts in einer Transaktion (@Idempotent()). Die Völker werden sortiert mitlockRowsForShare(FOR SHARE,src/prisma/row-lock.ts) gesperrt, der Ablauf steckt im HelferrunBulk; das Ereignis je Volk trägtbulkId. Entscheidung K1: Die Chargennummer des Arzneimittels (batchNumber) wird einmal eingegeben und nie erzeugt (rechtlich relevantes Bestandsbuch); gruppiert wird überbulkId. Entscheidung K2: Varroa nimmt je Volk einen eigenen Eintrag, ein gemeinsamer Milbenwert wäre erfundene Messung. Unbekannte oder beendete Völker meldet die 400-Antwort alsinvalidColonyIds. Der Idempotenz-Schlüssel bindet Benutzer, Schlüssel und Pfad, nicht den Inhalt: Der Client nimmt darum je abweichender Absendung einen neuen Schlüssel. -
Skalen und Vorbelegung: Alle Bewertungsskalen der Durchsicht zeigen „5 = gut“ (Gespeichertes bleibt unverändert). Die Schwarmstimmung ist gespeichert umgekehrt (1 = ruhig, 5 = stark) und wird nur in der Anzeige gedreht (
RatingScale direction="lower-is-better"; die Beschriftungen nennen die gespeicherten Enden); keine Datenmigration. Waben stehen per Plus/Minus incolonyStrengthund neubroodFrames, das AltfeldbroodAmountnur im Bearbeiten-Dialog.colonyStrengthzählt besetzte Waben, höchstens 40 (Annahme 34). Werte der letzten Durchsicht erscheinen als sichtbarer Hinweis je Feld mit „Letztes Mal … übernehmen“ und „Alles wie letztes Mal“, nie stillschweigend vorbelegt. -
Ampeln: Die Varroa-Ampel kommt vom Server aus Bändern nach Methode, Monat und Volkstyp (Abschnitt 11.4);
VARROA_WARN_FRACTIONgibt es nicht mehr. Der Trend zeigt die Grenzen als Stufenlinien je Monat, Zeiträume 1/2/3/7 Tage oder „anders“. Die Ampel eines Volkes (lib/colonies/status-light.ts) nimmt den schlechtesten Befund: rot beiQUEENLESS, kritischem Gesundheits-, Futter- oder Brutzustand oder offener kritischer Meldung; gelb beiWEAK/CONSPICUOUS, schwachem Zustand, offener Warnung oder überfälliger Durchsicht. „Überfällig“ heißtinspectionDueOnüberschritten („Durchsicht seit 3 Tagen fällig“, Abschnitt 11.3); das ersetzt die festen 14 TageINSPECTION_STALE_DAYS. Ohne Fälligkeitstag (Winterruhe, alte Pakete) gibt es keinen Befund, und „Noch keine Durchsicht“ entfällt, weil die Fälligkeit auf die Anlage des Volkes zurückfällt.openWarningsundopenCriticalder Volksübersicht zählen offene Vorschläge der PrioritätHIGHbzw.URGENT, die der Nutzer sehen darf (tasks:readund das Recht des Vorschlags), nicht mehr Benachrichtigungen. Die Farbe steht nie allein (Symbol und Wort); die Kontraste der Farbtöne prüft ein Test. -
Fehlversuchs-Sperre für API-Schlüssel, über alle Pods: Ungültige Schlüssel (unbekannt, widerrufen, abgelaufen) zählen je Client-Netz – IPv4-Adresse bzw. IPv6-/64, wie der Throttler (
rateLimitSubject). Nach 20 ungültigen Schlüsseln in einem Fenster von 15 min (ab dem ersten Fehlversuch) bekommt das Netz für weitere ungültige Schlüssel 15 min lang429(src/api-keys/failed-attempt-limiter.ts, GrenzenAPI_KEY_FAILURE_LIMIT). Ein gültiger Schlüssel wird davon nie abgewiesen: Erst kommt die Suche über den Hash, nur ein ungültiger Schlüssel wird gezählt oder gesperrt. Sonst könnte jeder, der eine gemeinsame Adresse (Cluster-Ausgang, Proxy) nutzt oder vortäuscht, ERPNext oder den Shop aussperren; bei 256 Zufallsbits je Schlüssel kostet das nichts. Falsch aufgebaute Tokens werden ohne Datenbankzugriff mit 401 abgewiesen und zählen nicht. Die Zähler liegen wie die des Throttlers in der UNLOGGED-TabelleThrottlerHit(überPrismaThrottlerStorage: eigener Throttler-Nameapi-key-failures, Schlüssel-Präfixapi-key-failures:, eine Upsert-Anweisung, nur DB-Uhrnow()) und gelten damit für alle api-Pods gemeinsam; kein zweiter Zähler im Prozessspeicher. Bei einem DB-Fehler schlägt die Anfrage fehl (fail-closed, wie der Throttler). Abgewiesene Schlüssel werden nur mit Präfix und IP protokolliert, das Erreichen der Grenze einmal je Fenster. -
Vorschläge, Anker und Dubletten: Regel-, Ketten- und Autopilot-Vorschläge sind ein Modell mit den Arten
PLANundDO(Abschnitt 11.1).dedupeKey = <ruleKey>:<relatedId|none>:<anker>ist eindeutig. Offene, übernommene, verworfene und veraltete (OBSOLETE) Vorschläge behalten den Schlüssel, ein verworfener oder übernommener Anker kommt also nie wieder; erledigte (RESOLVED) und abgelaufene (EXPIRED) geben ihn im selben Statement frei, derselbe Anker darf danach neu vorgeschlagen werden. Je Absicht und Objekt gibt es höchstens eine offene Sache: ein offener Vorschlag oder eine offene Aufgabe (OPEN,IN_PROGRESS); die Absicht einer Aufgabe istsourceSuggestion.intent, sonst die der Altregel, sonstFOLLOW_UP. Bei Vorschlägen ohne Volk und Objekt gilt die Prüfung je Regel, damit sich unabhängige nicht blockieren. Verworfene lassen sich 30 Tage nachdecidedAtwieder öffnen. Systemübergänge (Auffrischen, Auflösen, Veralten, Ablaufen) schreiben keinen Audit-Eintrag, weil Status unddecidedAtsichtbar sind; der Audit-Eintrag gilt Entscheidungen von Nutzern. Eine Lücke bleibt bewusst: Beim Wiederöffnen gibt es keine Volkssperre, ein gleichzeitiger Vorschlag derselben Absicht kann ausnahmsweise doppelt offen sein. -
Vorschläge verbergen ihr Dasein: Liste, Zähler und nächste Schritte zeigen nur Vorschläge, deren
requiredPermissionleer ist oder vom Nutzer gehalten wird. Übernehmen, Verwerfen und Wiederöffnen eines unsichtbaren Vorschlags antworten 404 statt 403, damit weder Titel noch Dasein durchsickern. -
Futter-Vokabular:
Inspection.feedStatusistColonyConditionwie auf der Volkskarte (EXCELLENTReichlich,GOODAusreichend,AVERAGEMittel,WEAKNiedrig,CRITICALKritisch). Die Migration bildet den alten Freitext (getrimmt auf Leerzeichen, Tab, CR, LF; ohne Groß-/Kleinschreibung) ab: „ausreichend“ →GOOD, „niedrig“ →WEAK, „kritisch“ →CRITICAL; leer →NULL; alles andere →NULLundFutter (alt): <Text>wird nach einem Zeilenumbruch annotesgehängt (der Lauf meldet die Zahl der verschobenen Texte perRAISE NOTICE). Dieselbe Abbildung gilt für den CSV-Völkerimport (unbekannter Text landet in den Notizen, die Zeile trägt die Meldung „Futterangabe … nicht erkannt, in die Notizen übernommen.“) und für alte Backup-Bundles (ein Wert, der kein Text ist, wirdNULLmit NotizFutter (alt): <JSON>). Die API akzeptiert beiPOST/PATCH /inspectionsdie Enum-Namen in jeder Schreibweise und die drei alten Wörter (so bleiben Einträge der Offline-Warteschlange alter Clients sendbar); leerer Text wirdNULL, anderer Freitext 400. Die RegelFEED_STATUS_CRITICALfeuert beifeedStatus = CRITICAL; der Webhookinspection.createdträgtfeedStatusals Enum-Wert (der Shop nutzt das Ereignis nicht). -
Volksstärke in besetzten Waben:
Colony.occupiedFramesundInspection.colonyStrengthzählen besetzte Waben, 0 bis 40 (CHECK in der Datenbank; 400 „Höchstens 40 besetzte Waben.“). Das alteColony.strength(1–10) bleibt unverändert, wird in Swagger als veraltet markiert und nie umgerechnet; die Oberfläche zeigt es nur, wenn es gespeichert ist, als „Volksstärke (alt)“. Vor dem Ausrollen listet der Kopf der Migration20261014100700_t4_occupied_framesdie Abfrage nachInspection.colonyStrength > 40. -
Übernahme Durchsicht → Volkskarte: Siehe Abschnitt 11.10. Annahme: Das Brutbild wird zum Brutzustand der Volkskarte (5
EXCELLENT, 4GOOD, 3AVERAGE, 2WEAK, 1CRITICAL); diese Zuordnung ist nicht aus dem Lastenheft abgeleitet. -
Saison aus Pflanzenentwicklung: Die Saison (Abschnitte
WINTERRUHE,FRUEHJAHR,SCHWARMZEIT,SOMMER,SPAETSOMMER,HERBST) leitet sich aus der Pflanzenentwicklung ab (Abschnitt 11.3). Der Kalender-Rückfall (PHENOLOGY.calendarFallback, StandardSALWEIDE20.03.,KIRSCHE15.04.,APFEL28.04.,HOLUNDER30.05.,LINDE20.06.,TRACHTENDE01.08.,HERBST15.09.,WINTER15.11.). Die Tage sind eine Annahme für Schwaben und per Regel anpassbar. Ohne gespeicherte Zeile für das laufende Jahr gilt der reine Kalenderzustand (Verhalten von T4a); dort steht vorSALWEIDEnochWINTERdes Vorjahres. Seit T4b kommen gemeldete Phasen und die Grünlandtemperatursumme (GTS, Wetter) dazu; sie wirken überSeasonService.statesFor, die Aufrufer bleiben gleich. Der Zustand eines Stands steht inApiaryPhenology (apiaryId, year); der Job-Schrittphenologyund jede Meldung oder Rücknahme berechnen ihn neu (PhenologyStateService.recomputeIn, unter Zeilensperre aufApiary). Die Phase ist das Maximum aus eigener Meldung (Meldungen für alle Stände zählen für jeden Stand), GTS-Schätzung und Kalender. Sie läuft im Jahr nur vorwärts, außer nach einer Korrektur oder Rücknahme einer Meldung (allowBackward, gesetzt nur vom Handler beiPhenologyCorrected; eine neue Meldung schiebt die Phase nie zurück). GTS = Summe der positiven Tagesmittel ab 1. Januar bis gestern, Januar × 0,5, Februar × 0,75, ab März × 1 (nach DWD). Annahme: 200 °C gelten alsSALWEIDE(StandardschwellePHENOLOGY.gtsThresholds). Weitere Schwellen werden nie erfunden, sondern als Median der GTS am ersten Meldetag der letzten bis zu 3 Vorjahre kalibriert (StandardKIRSCHEundAPFEL); ein einzelnes Vorjahr genügt und ist dann der Median. Ohne Vorjahresmeldung gilt für diese Phasen der Kalender. Fehlen mehr alsmaxGapShare(10 %) der Tage, steht „Wetterdaten lückenhaft“; ist der letzte Wettertag älter als 3 Tage, „Wetterdaten veraltet“; ohne Koordinaten „Keine Koordinaten“. In allen drei Fällen wird die GTS nicht benutzt und der Kalender entscheidet. Vor der ersten Phase des Jahres ist die gespeicherte Phase leer (Quelle Kalender), der AbschnittWINTERRUHE. Ist die gespeicherte Zeile älter als 2 Tage (Job ausgefallen), gilt wieder der Kalenderzustand.springSinceist nicht gespeichert, sondern genähert: im AbschnittFRUEHJAHRder Abschnittsbeginn, später im Jahr das Kalenderdatum vonSALWEIDE(höchstens der Abschnittsbeginn). Weicht der GTS-Tag vonSALWEIDEstark vom Kalender ab, verschiebt sich die Frist „Erste Durchsicht im Jahr“ um diese Differenz. Die Rückfall-Daten für Schwaben und die 200-°C-Schwelle sind Annahmen und noch nicht an regionalen Daten geprüft. Die Wetterquelle beschreibt Abschnitt 11.11. Meldungen und Rücknahmen stoßen die Neuberechnung über Ereignisse an, Saisonwechsel erscheinen nur in der Morgenübersicht (Annahme 47). -
Alter der Königin: Eine Königin gilt als gealtert, wenn aktuelles Jahr minus Schlupfjahr ≥
queenMaxAgeYears(RegelSEASON_AUTOPILOT, Standard 2). Die frühere getrennte Schwelle (3 im Dashboard, 2 im Ereignis) ist aufgehoben;isQueenAged(src/season/queen-age.ts) ist die einzige Stelle, ein Wächter-Test (queen-age-threshold.spec.ts) hält das fest. Das Dashboard-Fenster „alte Königinnen“ beginnt daher bei 2 Jahren und folgt der Regel. Der Wert 2 ist eine Annahme (Imkerpraxis). -
Autopilot: Annahmen zu Ablauf und Alter: Ein Vorschlag läuft
max(Fälligkeit, heute) + suggestionTtlDays(Standard 30 Tage) ab, nicht schlicht Fälligkeit + 30: Sonst würde eine schon über 30 Tage überfällige Bedingung beim Anlegen abgelaufen, ihr Schlüssel freigegeben und sie täglich neu vorgeschlagen, ohne je sichtbar zu sein. Das Auffrischen behältexpiresAt; besteht die Bedingung weiter, läuft der Vorschlag nach etwa 30 Tagen ab und kommt mit frischer Frist wieder. A3 beobachtet nur Behandlungen, die vor höchstens 60 Tagen endeten (RECHECK_MAX_AGE_DAYS); ältere Historie ohne spätere Messung erzeugt keinen Vorschlag. Beim Abgleich werden entfallene Vorschläge vor neuen Kandidaten aufgelöst (gleicher Endzustand, aber einen Abgleich früher, weilproposeInKandidaten bei offenem Vorschlag derselben Absicht verwirft). -
Benachrichtigungen je Nutzer: Jede Meldung gehört genau einem Empfänger (
Notification.userIdPflicht). Rundmeldungen gibt es nicht mehr:NotificationsService.recordForPermissionundrecordForUsersschreiben beim Anlegen je einen Eintrag für jeden aktiven Nutzer mit aktiver Rolle, der alle nötigen Rechte hält (Fan-out mit Rechteprüfung beim Schreiben, bewusste Abweichung von der Rückgrat-Spec §4). Lesen und Gelesen-Markieren ist so pro Person, und wer das Recht nicht hat, sieht den Inhalt nie. Dasselbe Recht gilt beim Lesen:requiredPermissions(Vereinigung aus Empfänger- und Inhaltsrechten) muss der Nutzer zum Lesezeitpunkt vollständig halten, sonst ist die Zeile für ihn unsichtbar (GET /notifications,POST /notifications/:id/read→ 404,read-allmarkiert nur sichtbare).dedupeKey = "<Präfix>:<userId>"verhindert Doppelungen (createManyAndReturnmitskipDuplicates);linkist ein relativer App-Pfad (assertAppLink). Die Migration hat vorhandene Rundmeldungen für alle aktiven Nutzer kopiert (gleiche Sichtbarkeit wie zuvor; ohne aktiven Nutzer entfallen sie).Notification.userIdundNotificationPreference.userIdhängen mitON DELETE CASCADEam Benutzer (Benutzer werden produktiv nur deaktiviert,RESTRICTschützte nichts und blockierte Aufräumen). Wächter:no-broadcast-notifications.spec.ts. -
Erinnerungen in der App und Morgenübersicht: Siehe Abschnitt 11.9. In der App steuern die Morgenzeit (05:00–12:00), die Ruhezeit und die Umstellung Sommer-/Winterzeit nichts; die Übersicht entsteht immer um 04:30 mit dem Stand dieser Stunde. Sie wirken auf die Telegram-Zustellung (Annahme 49). Die Saison-Zeile der Übersicht nennt die Abschnittswechsel seit dem Zeitfenster der letzten Übersicht, nicht als Einzelmeldung (Annahme 47).
-
Berliner Kalendertage: Tagesrechnung steckt in
src/common/dates.ts(berlinToday,berlinDayOf,dayToDate,addDays,daysBetween; unmögliche Tage wie 30.02. werfen). Fachliche Tage sind Berliner Kalendertage, gespeichert als Mitternacht UTC dieses Tages: Varroa-Ampel, Behandlungs- und Wartezeitfenster, Erntetag, Fälligkeiten der Vorschläge, „heute“ im Job und im Autopilot. Für Werte um Mitternacht UTC ändert das nichts; ein Behandlungszeitpunkt am Abend (UTC) kann so auf den nächsten Berliner Tag fallen. -
Wetterquelle Open-Meteo (Entscheidung des Inhabers): Die Pflanzenentwicklung nutzt die freie Open-Meteo-API (Forecast-Endpunkt für die letzten 90 Tage, Archiv für ältere Lücken). Die nicht-kommerziellen Bedingungen und das damit verbundene Lizenzrisiko hat der Inhaber bewusst übernommen. Es wird kein API-Schlüssel verwendet (
OPEN_METEO_API_KEYbleibt leer). Die Quelle liegt hinter der SchnittstelleWeatherHistorySource(src/weather/history); ein Wechsel geht überWEATHER_HISTORY_SOURCEund einen neuen Adapter. Koordinaten werden auf 0,01° gerundet. URL und Schlüssel erscheinen nie in Logs oder Fehlermeldungen. Details: Abschnitt 11.11. -
Pflanzenentwicklung: Tabellen und Fremdschlüssel: Abweichend vom Entwurf (Spec 4.2) verweisen
ApiaryPhenology.apiaryIdundApiaryWeatherDay.apiaryIdmitON DELETE CASCADEaufApiary(abgeleitete Daten und Cache, keine Waisen, ein Restore von Ständen wird nie blockiert).PhenologyReport.apiaryIdverweist mitON DELETE RESTRICTaufApiary: Der Prisma-Standard für eine optionale Relation,SetNull, machte aus einer Meldung still eine Meldung „für alle Stände“. Die Migration20261015100000_t4_phenologyvergibtphenology:read,phenology:createundphenology:update(Gruppe „Pflanzenentwicklung“) an alle Systemrollen;readgeht an Rollen, diecolonies:readhalten,createundupdatean Rollen mitinspections:create, jeweils nur Nicht-Systemrollen. Die Migration legt die Rechte selbst an, weil der Katalog-Abgleich beim Start neue Rechte nur für Zeilen vergibt, die er selbst anlegt (PermissionCatalogSyncService). -
Bewegungsbuch der Honigcharge:
HoneyBatch.amountbleibt der laufende Rest in kg,HoneyBatch.initialAmount(kg) ist die Anfangsmenge.BatchMovement.quantityist bei Honig eine vorzeichenbehaftete Menge in Gramm mithoneyBatchId. Invariante:amount = initialAmount + Summe(quantity) / 1000, auf das Gramm gerundet, nie unter 0, Toleranz 0,5 g. Eine Charge ohneamountundinitialAmountwird nicht gebucht. JedeBatchMovementgehört zu genau einer Quelle aus Abfüllung, Herstellungscharge, Rohstoff-Charge und Honigcharge (CHECKBatchMovement_exactly_one_batch,num_nonnulls(…) = 1). Rückrechnung für Altbestand (Migration20261015100100_t4_honey_ledger, Import alter Bundles):initialAmount = amount + Summe(Gramm der Abfüllungen) / 1000, je Abfüllung eine BuchungBOTTLINGmitsourceBottlingBatchId, Datum und Benutzer der Abfüllung (Grammwerte halb aufgerundet,floor(x·1000 + 0,5)). Frühere Handkorrekturen vonamountstecken damit ininitialAmount. Die Migration endet mit einer Prüfung (RAISE NOTICEmit Zählern,RAISE EXCEPTIONbei verletzter Invariante, dann Rollback). Laufzeit:HoneyBatchLedgerService(src/honey-batches/honey-batch-ledger.service.ts) ist der einzige Schreiber vonHoneyBatch.amount(Wächterhoney-batch-amount-writes.spec.ts). Buchungen laufen in der Transaktion des Aufrufers unterlockRowForUpdate('HoneyBatch'):bookIn(vorzeichenbehaftete Gramm;amountwird ausinitialAmount + Summe(quantity) / 1000auf das Gramm neu berechnet, nie unter 0),setInitialIn(erste Menge:amountundinitialAmountzugleich, keine Buchung) undclearIn(Menge entfernen, nur ohne Buchungen, sonst 400 „Die Menge wird ueber das Bewegungsbuch gefuehrt. Bitte eine Korrektur buchen.“). Eine Abbuchung braucht genug Rest (Toleranz 0,5 g), sonst 400 (Abfüllung: „Abfuellmenge uebersteigt die verfuegbare Menge der Honigcharge“, sonst „Die Menge kann nicht unter 0 sinken.“). Gerundet wird überall gleich,floor(x·1000 + 0,5)Gramm, auch bei Mengen, die Nutzer eingeben (12,3456 kg werden 12,346 kg). Eine Abfüllung anlegen buchtBOTTLINGnegativ mitsourceBottlingBatchId, Ändern die Differenz (bei Chargenwechsel zurück auf die alte, von der neuen), EntfernenBOTTLINGpositiv mit der Notiz „Abfuellung entfernt“ (ohne Quelle: die Abfüllung wird danach gelöscht).PATCH amountbuchtCORRECTION(neu minus aktuell;initialAmountbleibt, Startmenge und Summe der Buchungen weichen danach ab); der erste Wert einer Charge ohne Menge (null→ Wert) setztinitialAmount. Eine Charge ohneinitialAmountbucht nichts, die Abfüllung setzt trotzdem den StatusBOTTLED. Eine Abfüllung, die dem Buch nie etwas entnommen hat (HeuristikdrewFromLedger: keineBOTTLING-Buchung mithoneyBatchIdund ihrersourceBottlingBatchId, etwa weil die Charge beim Abfüllen noch keine Menge hatte), bucht bei Änderung und Entfernung nichts zurück; wird sie in eine andere Charge verschoben, entnimmt sie erst dort. Das folgt aus den Buchungen und ist kein gespeichertes Merkmal. Sperrreihenfolge je Pfad: Abfüllung → Honigcharge (zwei Chargen in einer Anweisung, aufsteigend; die Abfüllung sperrt die Charge schon vor dem Anlegen), Schleuderung → Honigcharge. API des Buchs: Abschnitt 11.12. -
Honig-Kette: Vorschläge, Warnungen, nie sperren: Vorbelegungen (Menge, Honigsorte, Wassergehalt, Glasgröße, MHD) sind Vorschläge mit Übernehmen-Knopf, nie stillschweigend eingetragen. Plausibilitätswarnungen (
EXTRACTION_EXCEEDS_HARVEST,BATCHES_EXCEED_EXTRACTION, HinweisHARVEST_NET_MISSING) und die Wartezeitwarnung sperren nie (kein 4xx). Die WartezeitwarnungWITHDRAWAL_ACTIVEbekommt jeder, der eine Schleuderung erfasst oder vorbelegt, auch ohnetreatments:read(Lebensmittelsicherheit vor der Lese-Trennung). Die Vorbelegungs-Endpunkte hängen an den Anlege-Rechten (extractions:create,honey-batches:create): Sie liefern dieselben Daten wie der Anlege-Ablauf. Die Honigsorte kommt aus den Ernten, weilExtractionkein Sortenfeld hat. Abschnitt 11.12. -
Telegram: Token nur im Worker, Zustellung über Outbox: Der Bot-Token (
TELEGRAM_BOT_TOKEN) liegt nur in der Umgebung des Workers (optionales Secretapicore-telegram); der API-Pod kennt nurTELEGRAM_BOT_USERNAMEfür den Deep Link. Der Token erscheint nie in Logs oder Fehlern. Ein fehlerhaft geformter Token (oder in Produktion ein Platzhalter) lässt den Worker nicht abstürzen: Fehler-Log ohne Wert, Telegram bleibt aus. Gesendet wird nur aus Worker-Schleifen überNotificationDelivery, nie aus Anfragen, Handlern oder Jobs; die Zustellung läuft in der Schleifetelegram-send, der Empfang intelegram-updates(Abschnitt 11.13). Der Sender nimmt genau ein Worker-Replikat an (replicas: 1): Chat-Abstand, Senderate und die Pausen nach 401 und 429 liegen im Speicher des Pods, mit mehreren Pods hätte jeder seine eigenen. Die SQL-Regel „eine Zustellung je Nutzer und Batch“ und Telegrams 429-Antworten schützen den Bot auch dann. OhneFRONTEND_ORIGINgeht die Nachricht außerhalb der Entwicklung (NODE_ENVleer oderdevelopment) ohne Link hinaus (ein Warn-Log je Pod), nie mit einem localhost-Link. Abschnitt 11.13. -
Pflanzen-Meldungen, Neuberechnung und Saisonwechsel: Rechte:
phenology:read(Liste),phenology:create(Melden),phenology:update(Bearbeiten und Zurückziehen);GET /phenology/statebrauchtapiaries:readund enthält nie Koordinaten (Abschnitt 11.11). Das Datum muss ein echter Kalendertag sein und darf nicht nach dem Berliner Tag von heute liegen (400). Ein unbekannter Stand ergibt 404 (in der Transaktion geprüft, Stand vor Meldung in der Sperrreihenfolge);apiaryIdleer ("") ergibt 400,nullheißt „alle Stände“. Werphenology:updatehält, darf auch fremde Meldungen bearbeiten und zurückziehen (kleines Team, bewusst); eine zurückgezogene Meldung lässt sich nicht mehr bearbeiten (409), erneutes Zurückziehen ebenso (409). Eine Änderung ohne tatsächliche Abweichung schreibt weder Datensatz noch Audit-Eintrag noch Ereignis.PhenologyReportedundPhenologyCorrected(auch beim Zurückziehen) entstehen in der Schreib-Transaktion.PhenologyCorrectedträgtpreviousApiaryId(beim Zurückziehen gleichapiaryId): Eine Verschiebung von Stand A nach B berechnet nur A und B neu; ist eine Seitenull(Meldung erweitert oder eingeengt), gilt „alle Stände“. Der Handlerphenology.recomputerechnet für den späteren von Berliner Tag des Ereignisses (occurredAt) und heute, damit eine verzögerte Zustellung keinen älteren Tag (GTS-Stand, Abschnittsbeginn) zurückschreibt; bei einem oder zwei Ständen direkt, in Id-Reihenfolge. Gilt „alle Stände“, schreibt er je aktivem Stand ein internes EreignisPhenologyRecomputeRequested { apiaryId, allowBackward, day }(kein Schlüssel), undphenology.recompute-apiaryrechnet einen Stand je Zustellung (übersprungen, wenn er nicht mehr aktiv ist). So läuft eine Meldung für alle Stände nicht in einer einzigen Zustell-Transaktion. Bewusste Abweichung von der Spec: Saisonwechsel erscheinen nur in der Morgenübersicht (Abschnitt 11.9), nie als Einzelmeldung: Meldungen für alle Stände ergäben sonst Stände × Nutzer Meldungen.SeasonPhaseChangedbleibt für den Autopiloten. -
Autopilot A4–A10: Annahmen: A4 (Sommerbehandlung planen) und A8 (Umweiseln planen) sind
PLAN-Vorschläge ohne gespeicherten Plan: Übernehmen legt genau eine Aufgabe an, heute fällig (Spec 8.2). Der gespeicherte Saisonzustand kennt nur den Beginn des aktuellen Abschnitts. Im AbschnittHERBSTist der Beginn vonSPAETSOMMERdaher genähert: der Kalendertag vonTRACHTENDE(PHENOLOGY.calendarFallback), höchstens der Beginn vonHERBST(lateSummerStart). Wurde die Phase viel früher oder später gemeldet als der Kalender sagt, zählt eine Fütterung zwischen beiden Tagen für A5 falsch (nur A5 betrifft das). Der genaue Weg ist eine SpaltelateSummerSinceanApiaryPhenology(Migration, späteres Schema-Fenster; im Code als TODO vermerkt). A6 ohne Durchsicht zählt Fütterungen seit dem späteren von Anlagetag des Volkes und heute minus 60 Tage; A7 nutzt nur eine Durchsicht abspringSincedes laufenden Jahres (sonst ab 1. Januar). „Gemeldet am TT.MM.“ im Grund von A4 steht nur, wennreportedOnvorliegt (bei gespeicherten Zeilen nie), sonst „Tracht vorbei (gemeldet)“, bei Schätzung oder Kalender „(geschätzt)“ bzw. „(Kalender)“.syncApiaryIngleicht alle Völker eines Stands in einer Transaktion ab (etwa 10 Abfragen je Volk); für sehr große Stände wäre eine Aufteilung nötig. Ein Wächter (src/suggestions/suggesting-triggers.spec.ts) verlangt für jeden vorschlagenden Trigger eine Textvorlage und für jeden im Quelltext gefundenenreasonCodeeinen Registereintrag; ein neuer Trigger fällt durch, bis er eine Vorlage hat oder bewusst ausgenommen wird. -
Telegram-Zustellung: Zustellzeit, Zeitumstellung, Prüfung beim Senden: Zeiten rechnen auf der Berliner Wanduhr (Europe/Berlin,
src/notifications/delivery-time.ts). Verfügbar ab dem späteren von jetzt und der Kategorie-Zeit (TASK_DUE: eine Minute nach der Morgenzeit,DIGEST: die Morgenzeit, jeweils heute); liegt das Ergebnis in der Ruhezeit (Standard 21:00 bis 06:30, über Mitternacht, Ende ausgeschlossen; fehlende oder gleiche Grenzen = keine Ruhezeit), rückt es an deren Ende. Eine Uhrzeit, die im Herbst doppelt vorkommt (Doppelstunde 02:xx), gilt als das erste Vorkommen (Sommerzeit); eine Uhrzeit in der Frühjahrslücke (02:30 existiert nicht) als der Zeitpunkt eine Stunde später (03:30 Sommerzeit). Antworten des Bots (templateCode) umgehen Ruhezeit und Prüfungen. Beim Senden gilt der Stand dieses Moments, nicht der der Planung: Nutzer und Rolle aktiv, Telegram an, Verbindung, Kategorie, jedes Recht ausrequiredPermissions(frisch gelesen, nicht aus dem 30-s-Cache) und Frische.TASK_DUEundDIGESTsind nur am selben Berliner Tag frisch, alle anderen höchstens 24 Stunden; eineTASK_DUE-Zustellung braucht die Aufgabe noch offen. SonstSKIPPEDmit Grund. Der Batch ist auf 120 s begrenzt; der Rest geht ohne Fehlversuch zurück. Abschnitt 11.13. -
Sperrreihenfolge: Stand vor Volk: Die Karte
LOCKABLE_TABLES(LOCK_ORDER,src/prisma/row-lock.ts) gilt für jede Transaktion, die Zeilen mehrerer Tabellen sperrt (Tabellen in dieser Reihenfolge, innerhalb einer Tabelle Id aufsteigend),Apiarysteht seit T6 an erster Stelle der Karte, also vorColony(Entscheidung zu Task 27, in T6 Task 1 in die Karte übernommen). HinterNotificationDeliverystehen die T6-TabellenLabelTemplate,SiteSettings,VeterinaryMedicine,VeterinaryMedicineLot,ComplianceSettings,AuthorityNotice,ApiaryRestriction,ComplianceAcknowledgement(Schlüssel jeweilsid,Productstand schon in der Karte). Pfade, die Stand und Volk zusammen sperren, nehmen zuerst die Stände (aufsteigend), dann das Volk;row-lock.spec.tshält die Reihenfolge und die Einmaligkeit jeder Tabelle fest. Der Abgleich je Stand (AutopilotService.syncApiaryIn) sperrt die Standzeile, liest danach die Völker, sperrt alle in einer Anweisung (lockRowsForUpdate, Id aufsteigend) und erst dann Vorschläge und Regeln; der Handlerautopilot.colony-syncsperrt die Völker eines Ereignisses ebenso in einer Anweisung. Kein Pfad sperrt ein Volk und danach einen Stand (die Neuberechnung der Pflanzenentwicklung sperrt nur den Stand); ein künftiger Pfad Volk → Stand würde mit dem Abgleich je Stand verklemmen. Die Umbauten der Aufrufer (ColoniesService.create/update/move/merge,ApiariesService,ApiaryRestrictionsService) folgen mit T6 Task 8; ein Umsetzen, das zwischen Lesen und Sperren den Stand wechselt, endet mit 409 „Der Stand wurde gerade geändert. Bitte neu laden.“ ohne automatischen Neuversuch (Abschnitt 12.1). -
Telegram: fehlerhaftes Update wird übersprungen (Annahme der Umsetzung): Ein Update, dessen Verarbeitung scheitert, wird bis zu 5 Mal oder höchstens 10 Minuten wiederholt (Zähler und erste Fehlzeit je
update_idim Speicher des Pods;MAX_UPDATE_ATTEMPTS,MAX_UPDATE_RETRY_MS). Danach überspringt es eine eigene Transaktion: Offset weiter,lastError= „Telegram-Nachricht übersprungen“, eine Warnung ohne IDs und Text im Log, der Rest des Batches läuft weiter. Ohne diese Grenze würde ein dauerhaft scheiternder Befehl alle späteren Befehle (etwa jedes/start) sperren. Kosten bei falscher Annahme: ein verlorenes/start, der Nutzer erzeugt den Link neu. Eine verlorene Lease zählt nie als Fehlversuch, Verbindungsfehler ebenso wenig; die Zähler werden nach jedem Batch bereinigt. Abschnitt 11.13. -
Wassergehalt: Bestätigung gilt für den gemessenen Wert: Die Bestätigung über der gesetzlichen Grenze (
acknowledgedWarnings: ['WATER_CONTENT_ABOVE_LEGAL']) trägt zusätzlichacknowledgedWaterContentmit dem Wert aus der 409-Antwort. Sie gilt nur, wenn der unter der Sperre geprüfte Wert genau gleich ist; sonst folgt eine frische 409. Wer bestätigt hat, hat also diesen Wert gesehen, und eine zwischenzeitlich neue Messung entwertet die Bestätigung (Lebensmittelsicherheit; Kosten bei falscher Annahme: ein zusätzliches Feld). Streng größer als die Grenze löst die Bestätigung aus, genau 20,0 % warnt nur. Abschnitt 11.12. -
Vorbelegungs-Hinweise: Speichern bleibt erlaubt: Laden die Hinweise einer Vorbelegung (Warnungen, etwa die Wartezeit) nicht, sperrt die Oberfläche das Speichern nicht; eine dauerhafte Zeile weist darauf hin, das Backend prüft beim Speichern. Kosten bei falscher Annahme: Ein Nutzer speichert, ohne die Wartezeitwarnung gesehen zu haben; die Antwort des Speicherns trägt die Warnung trotzdem. Abschnitt 11.12.
-
Telegram:
LINKEDohne Antwortgrenze: Die Grenze von 3 Antworten je Chat in 10 Minuten gilt fürHELP,LINK_INVALIDundSTOPPED, nicht fürLINKED.LINKEDbraucht ein gültiges Einmal-Token des angemeldeten Nutzers, ein Fremder kann es nicht auslösen. Abschnitt 11.13. -
Pflanzenmeldung: doppelte Meldung beim erneuten Öffnen des Blatts: Jede Meldung des Blatts „Entwicklung melden“ bekommt einen eigenen Schlüssel. Öffnet jemand das Blatt erneut und meldet dieselbe Phase noch einmal, entsteht eine zweite Meldung (auch aus der Offline-Warteschlange). Das ist bewusst hingenommen: Die Auswertung nimmt den frühesten Meldetag der Phase, die Zeile lässt sich zurückziehen (Kosten bei falscher Annahme: eine Zeile mehr). Abschnitt 11.11.
-
Step-up: ein 401 wird nie mit Refresh wiederholt: Bei Aufrufen mit Nachweis (Telegram verbinden, Backup-Import, Passwort ändern, Konto deaktivieren, MFA bestätigen und abschalten) bedeutet ein 401 „Nachweis falsch“. Der Client erneuert dort das Token nicht und wiederholt nicht (
refreshOn401: false), weil ein zweiter Versuch den Sperrzähler verdoppeln würde. Ist die Sitzung wirklich abgelaufen, erscheint statt Stille der deutsche Hinweis „Sitzung abgelaufen. Bitte die Seite neu laden und erneut anmelden.“ (der Client kennt den Ablauf des Tokens nicht und erneuert nicht vorab). Kosten bei falscher Annahme: Eine abgelaufene Sitzung zeigt bei einem Step-up einmal einen Fehler statt einer stillen Erneuerung. Abschnitt 11.13. -
Abfüllung: Produktwechsel setzt Artikelwerte zurück: Wechselt das Produkt, verwirft die Maske von Hand geänderte Glasgröße und MHD und nimmt die Werte des neuen Artikels; ein Datumswechsel lässt eigene Eingaben stehen. Sonst bliebe die Glasgröße eines anderen Artikels unbemerkt im Formular. Kosten bei falscher Annahme: Wer erst tippt und dann das Produkt wählt, muss neu eintragen. Abschnitt 11.12.
-
„Alle fehlgeschlagenen erneut versuchen“: die Zahl kann zu niedrig sein: Die API liefert keine Gesamtzahl der
FAILED-Zeilen, die Rückfrage nennt daher nur „Mindestens N“ (größerer Wert ausfailed24hund denFAILED-Zeilen der Liste) und immer die Grenze „höchstens 100, neueste zuerst“. Kosten bei falscher Annahme: Es gehen mehr (bis 100) Nachrichten erneut hinaus als angezeigt. Abschnitt 10, System-Seite. -
T6-Schema: Prüfungen in der Datenbank, Rechtswerte als Einstellung: CHECK-Constraints sichern
VeterinaryMedicineLot.quantity > 0,VeterinaryMedicineMovement.quantity <> 0und(type = 'TREATMENT') = ("treatmentId" IS NOT NULL),ApiaryRestriction.endsOn >= startsOnsowieLabelTemplate.minXHeightMmzwischen 0,5 und 5. Katalog, Packung, Behandlung und Stand hängen mitON DELETE RESTRICTaneinander.AuthorityNotice.openKeyist nullbar-eindeutig (höchstens ein offener Entwurf je Art und Jahr). Die VorgabeComplianceSettings.netQuantityDigitRules(bis 50 g: 2 mm, bis 200 g: 3 mm, bis 1000 g: 4 mm, darüber 6 mm) undminXHeightMm1,2 mm sind Annahme – vom Inhaber zu prüfen; im Code stehen keine Rechtswerte. Abschnitt 12.1. -
Tierarzneimittel: eigener Katalog und eigenes Bewegungsbuch: Ergänzung zu Annahme 10. Mittel (
VeterinaryMedicine), Packungen (VeterinaryMedicineLot) und Bewegungen (VeterinaryMedicineMovement) sind nichtStockItem/BatchMovement. Bewegungen werden nie geändert oder gelöscht, Fehler werden gegengebucht (es gibt keine Route dafür). Der Rest einer Packung istquantityplus Summe der Bewegungen, auf Tausendstel gerundet, immer berechnet und nie gespeichert; ein negativer Rest ist erlaubt (die Behandlung hat stattgefunden) und erscheint in der Prüfbereitschaft. Der Katalog startet leer, der Seed legt nichts an. Kosten bei falscher Annahme: Wer einen Buchungsfehler erwartet zu löschen, muss gegenbuchen. Abschnitt 12.2. -
Ein inaktives Mittel nimmt keinen neuen Bestand: Eine Packung lässt sich weder zu einem inaktiven Mittel anlegen noch auf ein solches umhängen (400 „Das Mittel ist deaktiviert.“,
activewird unter der Mittelsperre gelesen). Kosten bei falscher Annahme: Wer eine Lieferung eines stillgelegten Mittels buchen will, muss es erst wieder aktivieren. -
Packung und Mittel müssen dieselbe Einheit haben: Beim Anlegen und beim Umhängen einer Packung auf ein anderes Mittel gilt 400 „Die Einheit des Mittels passt nicht zur Packung.“; die Einheit eines Mittels ist nur änderbar, solange keine Packung existiert, das Mittel einer Packung nur, solange keine Bewegung existiert (jeweils 409).
-
Wiederherstellung ersetzt das Packungsbuch: Eine versiegelte Datei überschreibt Mittel, Packungen und Bewegungen nach Id; sie führt das Buch nicht mit dem vorhandenen zusammen. Aus unversiegelten Dateien entsteht kein Packungsbezug einer Behandlung (Abschnitt 8). Kosten bei falscher Annahme: Buchungen, die nach der Sicherung entstanden sind, fehlen nach dem Einspielen und müssen nachgetragen werden.
-
Beim Wiederherstellen gewinnt der offene Entwurf im Zielsystem: Hält dort ein Entwurf (
openKey, etwa der vom Tagesjob angelegte TSK-Entwurf) den Schlüssel unter anderer Id, entfällt die Anzeige der Datei mit ihren Dokumenten; der Restore scheitert nicht am Unique-Constraint. Kosten bei falscher Annahme: Der Entwurf aus der Datei fehlt und muss neu erfasst werden (die Ids stehen insummary.skippedNoticeIds). -
Etikett-Pflichtangaben prüft eine reine Funktion am aufgelösten Inhalt:
checkLabel(src/label-templates/label-particulars.ts) bewertet alle Text-Elemente mit eingesetzten Platzhaltern, normalisiert mit NFKC, Kleinschreibung und „alles außer Buchstaben und Ziffern wird zum Leerzeichen“. Ein Text, der nicht in sein Feld passt (gemessene Höhe größer als Feldhöhe plus 0,5 pt), zählt nicht und löstTEXT_CLIPPEDaus. Nicht geprüft werden die „gleiches Sichtfeld“-Regel und die Nährwertdeklaration (für Honig befreit – Annahme, vom Inhaber zu prüfen). Das Datum auf dem Etikett und das erwartete MHD der Prüfung kommen beide auslabelDayOf(Berliner Kalendertag, unabhängig von der Prozess-Zeitzone). Eine Zahl direkt vor der Menge („1,250 g“) gilt nicht als Treffer für 250 g. Eine Anschrift wird auch erkannt, wenn sie auf mehrere Elemente verteilt ist, weil eine unerkannte Anschrift den Druck sperrt. Abschnitt 12.4. -
Füllmengen-Höhe: jede Nennung zählt:
NET_QUANTITY_HEIGHTist erfüllt, wenn irgendeine Nennung der Füllmenge hoch genug ist (größte Versalhöhe aller Träger); eine zusätzliche kleine Nennung warnt nicht. Die Warnung sperrt nie. Kosten bei falscher Annahme: Eine große Nennung neben einer zu kleinen wird nicht bemängelt. -
Verkehrsbezeichnung: „honig“ in einem beliebigen Wort genügt: Für
LEGAL_NAMEreicht ein Wort mit „honig“ („Blütenhonig“, auch „Honigtau“); ob die Bezeichnung inhaltlich stimmt, prüft die Software nicht. Kosten bei falscher Annahme: Ein falsch benannter Honig sperrt den Druck nicht. -
Losnummer mit „L“ am Anfang erfüllt die Präfix-Regel: Beginnt die Losnummer schon mit „L“ („L-001“), stellt der Platzhalter
lotLinekein weiteres „L“ voran undLOT_PREFIXwarnt nicht. Die Warnung sperrt nie. -
compliance:manageschließtcompliance:readnicht ein: Die Rechte sind getrennt; die Rollenvergabe koppelt sie (nur ADMIN und BEEKEEPER habenmanage, und diese haben auchread). Ein Nutzer mit nurmanagedarf bei Dokumenten hochladen, aber die Liste nicht lesen (403). Kosten bei falscher Annahme: Eine handgebaute Rolle mit nurmanagesieht nichts, was sie angelegt hat. -
Dokumente gelöschter Datensätze bleiben bestehen: Sie bleiben durch das Recht der Art geschützt und werden nicht mitgelöscht; die löschenden Pfade der späteren Tasks (Entwürfe, Sperrbezirke: Tasks 8 und 9) entfernen ihre Dokumente selbst. Kosten bei falscher Annahme: Bis dahin bleiben Dateien ohne Datensatz im Speicher.
7. Kubernetes
deploy/k8s/ ist Kustomize und die Quelle der Wahrheit für den Cluster (Spec docs/superpowers/specs/2026-10-12-plattform-rueckgrat-und-fahrplan-design.md §6):
base/: clusterneutral, ohne Namespace, Hosts und Digests.backend/(Deploymentapicore-backend, Service, PVCapicore-data),frontend/(Deployment, Service),postgres/(StatefulSet, headless Serviceapicore-postgres, CronJobapicore-db-backupmitpg_dump). Die Vorlagenconfigmap.example.yamlundsecret.example.yamlstehen nicht unterresources; Secrets bleiben außerhalb des Repos.- Selektoren und Service-Ports entsprechen dem Cluster (ein Test hält sie fest): Backend und Frontend
app: apicore-backend|apicore-frontend, Postgresapp.kubernetes.io/name: apicore-postgres(Pod zusätzlichencry.de/tier: database, Service-Portpostgres). Bis 2026-10-13 wich das Repo bei Postgres ab (app: apicore-postgres, ohne Härtung,volumeClaimTemplates). Seit 2026-10-13 istbase/postgresder Live-Stand: StatefulSet mit Härtung (uid/gid 70, nur lesbares Root-Dateisystem, begrenzteemptyDirs für Socket,/tmpund/dev/shm, kein Service-Account-Token,enableServiceLinks: false), Probes, Ressourcen und Affinität wie live, Service und das statisch gebundene PVCapicore-postgres-data(PVpv-apicore-postgres). Das PV und sein SMB-Secret gehören zur Cluster-Infrastruktur und liegen nicht im Repo. Ein Test verhindert, dass das Repo die Härtung abschwächt; Selektor und Volumes sind unveränderlich, darum Postgres-Änderungen immer zuerst perkubectl diffprüfen. components/, je Rollout-Schritt einschaltbar. Das Auskommentieren im Overlay ist nur lokal fürkubectl diff/applygedacht und wird nicht committet.network-policies: Default-Deny und die Freigaben aus der Tabelle unten. Setzt selbst das Labeldb-client: "true"an der api, damit Schritt 2 sie nicht von Postgres abschneidet.pod-hardening: Frontend mitreadOnlyRootFilesystem,emptyDirauf/tmpund/app/.next/cache, ohne Service-Account-Token, Ressourcen laut Spec §7.backend-roles:APICORE_ROLE=apisamt initContainernmigrateundseedim Deploymentapicore-backend, Deploymentapicore-worker, CronJobsapicore-job-<name>. Das neue Backend-Image (CMD nurnode dist/main.js) geht nur zusammen mit dieser Komponente live. OhneAPICORE_ROLEbricht es den Start in Produktion ab, und ohne die initContainer liefe keine Migration.api-hpa: HPAapicore-backend(autoscaling/v2, 1–2 Pods bei 70 % CPU); entferntreplicasaus dem Deployment.
overlays/encry/: Namespaceapicore, ConfigMaps, Ingresses (Traefik, Middlewareapicore-cloudflare-only@kubernetescrd, cert-managerletsencrypt-prodmit HTTP-01), Image-Digests. Hosts, ConfigMap-Werte und Digests sind bis zum Rollout Platzhalter (example.com,sha256:000…).tests/:manifest-policy.test.mjsprüft das gerenderte Overlay (NetworkPolicies nach Kubernetes-Semantik, Pod-Härtung, Ressourcen, CronJobs, Migration, Digests, Live-Selektoren) und jeden Rollout-Schritt (DNS, Ingress, api → Postgres und alle DB-Clients bleiben erreichbar).render-stages.mjsrendert die Schritte 1, 2, 3 und 5 aus dem Overlay. Die CI (.gitea/workflows/manifests.yml, nurpushundworkflow_dispatch, keinpull_request, weil der Runner im Cluster läuft) rendert mitkubectl kustomize, validiert mitkubeconform -strictund führt den Test aus; kubectl, kubeconform und yq mit festen Versionen und SHA-256.- Telegram-Secret.
apicore-telegram(SchlüsselTELEGRAM_BOT_TOKEN) bindet nurapicore-workerein: als einzelnesecretKeyRef-Variable mitoptional: trueam Haupt-Container, ohneenvFrom, ohne Volume, nicht im initContainer. Die api bekommt das Secret nie. Fehlt es, startet der Worker normal, nur die Telegram-Schleifen laufen nicht.TELEGRAM_BOT_USERNAMEsteht in der ConfigMapapicore-backend-config(api und Worker lesen sie perenvFrom; leerer Platzhalter, bis der Bot angelegt ist); das Token steht nie in einer ConfigMap.manifest-policy.test.mjsprüft für den Zielstand und jede Rollout-Stufe mit Worker: genau ein Worker-Pod, genau eine Token-Variable ohne Klartextwert, kein anderer Pod mitTELEGRAM_BOT_TOKEN. Einrichtung bei BotFather: je Umgebung ein eigener Bot, Gruppen aus (/setjoingroups→ Disable), kein Webhook (der Worker ruftgetUpdates). Der Worker läuft mitreplicas: 1, weil der Versand das annimmt (Annahme 46); Claims und Empfangs-Lease bleiben auch mit mehr Pods korrekt.
Rollen-Deployments (ein Image, Rolle per APICORE_ROLE):
| Objekt | Rolle | Start | Ports | Pods | CPU Request/Limit | RAM Request/Limit |
|---|---|---|---|---|---|---|
Deployment apicore-backend |
api |
Image-CMD node dist/main.js |
3001 (Service, Ingress) | 1, mit HPA 1–2 | 50m/500m | 192Mi/512Mi |
Deployment apicore-worker |
worker |
node dist/worker.js |
3002 nur /health für die Probes; kein Service, kein Ingress |
1 | 20m/200m | 128Mi/256Mi |
CronJobs apicore-job-<name> |
job |
node dist/cli.js <name> |
keine | je Lauf ein Pod | 50m/500m | 192Mi/512Mi |
Deployment apicore-frontend |
– | node server.js |
3000 | 1 | 30m/300m | 128Mi/256Mi |
initContainer haben die Ressourcen der CronJob-Pods. Alle App-Pods laufen ohne Service-Account-Token, mit nur lesbarem Root-Dateisystem und emptyDir auf /tmp (HOME=/tmp), als uid 1000, mit seccompProfile: RuntimeDefault und ohne Capabilities. api und worker rollen mit maxSurge: 1, maxUnavailable: 0 aus.
CronJobs: timeZone: Europe/Berlin, concurrencyPolicy: Forbid, startingDeadlineSeconds: 600, je 3 erfolgreiche und fehlgeschlagene Jobs, ttlSecondsAfterFinished: 86400, restartPolicy: Never.
| CronJob | Zeitplan | backoffLimit | activeDeadlineSeconds |
|---|---|---|---|
apicore-job-cleanup |
0 4 * * * |
1 | 1800 |
apicore-job-daily-evaluation |
30 4 * * * |
1 | 1800 |
apicore-job-task-templates |
0 5 * * * |
1 | 1800 |
apicore-job-app-backup |
0 * * * *, prüft selbst, ob fällig; apicore-data auf /data |
0 | 3600 |
apicore-job-rekey, apicore-job-rekey-dry-run |
suspend: true, nur von Hand (kubectl create job --from=cronjob/…) |
0 | 1800 |
NetworkPolicies: Default-Deny für Ingress und Egress im Namespace. Kubelet-Probes erlaubt Kubernetes immer.
| Pod (Selektor) | Ingress | Egress |
|---|---|---|
| alle | – | DNS: UDP und TCP 53 zu k8s-app: kube-dns in kube-system |
frontend (app: apicore-frontend) |
Traefik (app.kubernetes.io/name: rke2-traefik in kube-system) auf 3000 |
app: apicore-backend auf 3001 |
api (app: apicore-backend) |
Traefik und frontend auf 3001 | Postgres 5432; TCP 443 zu öffentlichen Adressen |
worker (app: apicore-worker) |
keiner | Postgres 5432; TCP 443 zu öffentlichen Adressen |
Jobs (app in (apicore-job, apicore-db-backup)) |
keiner | Postgres 5432 |
postgres (app.kubernetes.io/name: apicore-postgres) |
nur Pods mit db-client: "true" auf 5432 |
keiner außer DNS |
cert-manager-Solver (acme.cert-manager.io/http01-solver: "true") |
Traefik auf 8089 (HTTP-01-Erneuerung) | keiner außer DNS |
„Öffentlich“ heißt 0.0.0.0/0 ohne 10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12, 192.168.0.0/16, 100.64.0.0/10, 169.254.0.0/16, 127.0.0.0/8 und ::/0 ohne fc00::/7, fe80::/10, ::1/128. Canal kennt keine FQDN-Regeln; den SSRF-Schutz für Webhook-Ziele behält die App (webhook-url-guard.ts). db-client: "true" tragen nur api, worker, die App-Jobs und apicore-db-backup.
Übergang: Im Namespace liegen außerdem drei Policies aus dem Repo rke2-cluster (Label encry.de/managed-by: cluster-hardening): default-deny-ingress, allow-from-traefik und allow-same-namespace. NetworkPolicies addieren sich; bis diese drei in Runbook Schritt 2 dort entfernt werden, gelten sie neben den neuen.
allow-same-namespaceöffnet die Ingress-Seite jedes Pods für alle Pods im Namespace. Postgres nimmt dann auf der Ingress-Seite Verbindungen von jedem Pod an, nicht nur vondb-client. Weiter sperrt nur die Egress-Seite: Jeder Pod im Namespace unterliegt dem neuen Default-Deny-Egress, das Frontend kommt also trotzdem nicht an Postgres. Die Absicherung hat dann eine statt zwei Schichten.allow-from-traefiklässt Traefik jeden Pod auf jedem Port erreichen, auch Postgres 5432 und den Worker auf 3002. Die Regel „Traefik nur auf 3000 und 3001“ gilt erst danach; ausnutzbar ist das nur über eine Ingress-Route.default-deny-ingressist neben dem neuendefault-denyüberflüssig, schwächt aber nichts.
Images: Das Base-Image node:22-alpine ist in beiden Dockerfiles per Digest gepinnt; ein Update ist ein bewusster Commit mit neuem Digest. Die CI taggt nur noch sha-<commit> und Versionen, kein latest. Das Overlay setzt die Digests der gebauten Images. Bis Schritt 3 bleibt beim Backend der Digest des laufenden Images.
Rollout: nur nach dem Runbook im Plan docs/superpowers/plans/2026-10-13-plattform-rueckgrat.md, jeder Schritt mit Freigabe des Inhabers: 0 Digests, 1 Overlay auf den Ist-Stand (Diff leer), 2 NetworkPolicies, 3 Rollen und Pod-Härtung, 4 Schlüssel trennen, 5 HPA.
8. Backup & Restore
Schema-Migrationen (Reproduzierbarkeit): Ausschließlich prisma/migrations/ als Quelle der Wahrheit. Lokal/Entwicklung: npx prisma migrate dev. Gegen jede Produktions- oder Staging-Datenbank ausschließlich npx prisma migrate deploy (idempotent, wendet nur fehlende Migrationen an, kein Schema-Drift). prisma db push wird an keiner Stelle im Code, in Skripten oder im Dockerfile verwendet und ist für Produktions-/Staging-Umgebungen untersagt.
Die Migration läuft nicht mehr im Container-CMD (das ist nur noch node dist/main.js). Sie läuft als initContainer migrate (node node_modules/prisma/build/index.js migrate deploy, HOME=/tmp, CHECKPOINT_DISABLE=1) in den Pods von api und worker (deploy/k8s/components/backend-roles).
Starten mehrere dieser initContainer gleichzeitig, serialisiert sie der datenbankseitige Advisory-Lock von Prisma. Ein Lauf, der den Lock nicht binnen 10 s bekommt, bricht ab. Kubelet startet den initContainer dann neu, und der nächste Lauf findet nichts mehr zu tun. Das ist harmlos.
Der Seed (node dist/seed.js) läuft als zweiter initContainer seed nur im api-Pod. Er ist per Unique-Constraint auf User.email idempotent: Ein verlierender Pod bekommt P2002, seed.ts behandelt das als No-op.
Scheitert die Migration, scheitert der initContainer und der neue Pod startet nicht. Wegen maxSurge: 1 und maxUnavailable: 0 läuft der alte Pod weiter. Die Hauptprozesse starten ohne Prisma-CLI. Die startupProbe der api (bis 5 Minuten) bleibt für das alte Image, das die Migration noch im CMD ausführt.
Erster Admin-Zugang: prisma/seed.ts legt beim allerersten Start (leere User-Tabelle) einen Administrator an (SEED_ADMIN_EMAIL/SEED_ADMIN_PASSWORD, Default [email protected]/ChangeMe123!) und gibt URL (FRONTEND_ORIGIN), Benutzername und Passwort einmalig im Container-Log aus. Existiert der User schon (auch deaktiviert), passiert nichts – kein erneutes Log, kein erneutes Anlegen, damit spätere Passwortänderungen nicht durch veraltete Logs verwirrend überschrieben wirken und Zugangsdaten nicht bei jedem Neustart in die Logs wandern. Ersetzen: neuen Admin über /settings/users anlegen, dann den alten deaktivieren (Löschen gibt es nicht, siehe "Historie statt Löschen") – die Lockout-Sperre in UsersService.assertNotLastSystemRoleUser verhindert ohnehin, den letzten aktiven Admin zu deaktivieren.
Datensicherung: Seit der Entscheidung, PostgreSQL selbst im Cluster zu betreiben (siehe CLAUDE.md), liegt die Backup-Verantwortung bei diesem Projekt, nicht mehr bei einem externen Cluster-/DBA-Betrieb. Umgesetzt als anwendungsseitiges BackupModule (ApiCore-Backend/src/backup/) statt der ursprünglich hier vorgesehenen reinen pg_dump/PITR-Strategie:
- Export/Import:
BackupService.exportAll()/.importAll()sichert alle fachlichen und Konfigurationsmodelle (Betriebsdaten inkl. Herstellung, Rohstoffe, Bewegungsbuch und Shop-Anfragen, Nummernkreise, Benutzer/Rollen/Rechte, Audit-Log, Website-/Backup-/Kalender-Einstellungen samt Kalender-Outbox, hochgeladene Dokumente inkl. Dateiinhalt als Base64) als eine versionierte JSON-Datei (Bundle-Version 3; ältere Bundles bleiben einspielbar). Neu im Bundle:Suggestion(Import nachcolony, vortask, weilTask.sourceSuggestionIddarauf zeigt;decidedByUserIdwie andere Benutzer-IDs,nullbleibtnull; nur aus versiegelten Dateien, sonst kämen verworfene oder übernommene Vorschläge nach einem Restore als neue zurück) undNotificationPreference. Seit T4b zusätzlichPhenologyReport(eigene Beobachtungen; Import nachwinterCheck, Benutzer-IDs wie bei anderen Pflicht-Benutzern umgesetzt; nur aus versiegelten Dateien).ApiaryPhenology(abgeleiteter Saisonzustand, der Jobdaily-evaluationberechnet ihn neu) undApiaryWeatherDay(Wetter-Cache, der Worker holt ihn neu) sind ausgenommen. Alte Bundles, derenHoneyBatch-Zeilen keininitialAmounttragen, werden beim Import wie in Migrationt4_honey_ledgerzurückgerechnet (Annahme 44,src/backup/legacy-honey-ledger.ts):initialAmountwird gesetzt; dieBOTTLING-Buchungen mit der stabilen IDlegacy-bottling:<Abfüllung>entstehen nur aus versiegelten Dateien, nach dem AbschnittbatchMovement, und werden bei einem erneuten Import nie überschrieben. Eine unversiegelte Datei setzt nurinitialAmountbei Chargen, die es noch nicht gibt. Nach dem Honig-Teil des Imports prüft eine SQL-Abfrage die Invariante der importierten Chargen (honeyLedgerViolations) in der Import-Transaktion: bei Treffern Warnung im Log mit den IDs undimported.honeyLedgerViolations = <Anzahl>(Schlüssel nur bei > 0); der Import scheitert deshalb nicht. Meldungen: Ein Eintrag eines im Zielsystem unbekannten Nutzers oder mit einemdedupeKey, der dort unter anderer ID existiert, wird übersprungen und inimported.notificationSkippedgezählt (nie umgehängt); Einträge alter Bundles ohneuserIdwerden je aktivem Nutzer kopiert (abgeleitete ID<id>:<userId>, wiederholbar), ohnecategorynach der Regel von Migration100800(relatedType 'JobRun'oder leer →SYSTEM, sonstSUGGESTION). Ein alter Bundle-Wert fürInspection.feedStatuswird auf das Futter-Vokabular abgebildet (Annahme 33). Seit T6 (Abschnitt 12) gehörenVeterinaryMedicine,VeterinaryMedicineLot,VeterinaryMedicineMovement,ComplianceSettings,AuthorityNotice,ApiaryRestrictionundComplianceAcknowledgementzum versiegelten Bundle; keine dieser Tabellen steht inMODELS_EXCLUDED_FROM_BACKUPoderLEGACY_UNSEALED_TABLES, eine unversiegelte Altdatei überspringt sie und meldet sie unterskipped. Beim Einspielen stehen Mittel und Packung vor den Behandlungen, die Buchungen der Packung danach, Sperrbezirke folgen den Ständen. Behandlungen einer unversiegelten Datei verlierenmedicineId,medicineLotIdunddoseQuantity(ohne Bewegungsbuch gäbe es eine Behandlung mit Packung, aber ohne Buchung, also eine Fälschung des Bestands); die Zahl steht alsimported.treatmentMedicineLinksDroppedin der Zusammenfassung, dazu eine Log-Warnung. Eine versiegelte Wiederherstellung ersetzt das Packungsbuch (Annahme 63). Hält im Zielsystem ein Entwurf denopenKeyeiner Behördenanzeige unter anderer Id, gewinnt dieser Entwurf: Die Anzeige der Datei wird samt ihren Dokumenten (AUTHORITY_NOTICE) übersprungen und alsimported.authorityNoticeSkippedbzw.imported.authorityNoticeDocumentsSkippedgezählt, die Ids stehen insummary.skippedNoticeIds(Annahme 64). Die Wiederherstellung schreibt keine Domänenereignisse, also auch keinColonyCreated(Abschnitt 12.5). Bewusst ausgenommen sind nur Permission (Katalog aus dem Code), RefreshToken, ConsumedToken, ApiKey (Annahme 14), IdempotencyRecord (Annahme 11) sowie die Betriebsmodelle des Plattform-Rückgrats DomainEvent und DomainEventDelivery (Outbox – Seiteneffekte dürfen nach einem Restore nicht erneut ausgelöst werden), WebhookDelivery (Zustellprotokoll und Wiederholungs-Warteschlange – sonst gingen alte Ereignisse erneut an Empfänger), JobRun (Laufhistorie der CronJobs dieses Deployments) und ThrottlerHit (UNLOGGED-Zähler des Rate-Limits). Die Telegram-Tabellen werden nie exportiert:TelegramLink(Chat-Bindung an den Bot dieses Deployments; Nutzer verknüpfen nach einem Restore neu, wie bei ApiKey),TelegramLinkToken(Einmal-Tokens, nur Minuten gültig),NotificationDelivery(Zustell-Warteschlange; ein Restore schickte alte Nachrichten erneut) undTelegramPollState(Update-Offset und Abfrage-Lease dieses Deployments). Die Liste mit Begründung steht inMODELS_EXCLUDED_FROM_BACKUP, ein Test erzwingt sie für jedes neue Prisma-Modell. Import ist upsert-basiert (Rollen/Berechtigungen überkey/resource+actionstatt roherid, damit ein Restore auch in ein anderes Deployment funktioniert) und läuft in einer einzigen$transaction. - Automatischer Zeitplan: Kein Timer im API-Prozess. Der CronJob
apicore-job-app-backup(0 * * * *, Europe/Berlin,concurrencyPolicy: Forbid) startet stündlichnode dist/cli.js app-backup(BackupSchedulerService.runIfDue). Der Job liest Pfad (BACKUP_STORAGE_PATH), Cron-Ausdruck und Aufbewahrung (BACKUP_RETENTION_COUNT) frisch – Env-Variable vor GUI-Wert (Verwaltung > Backup) –, vergleicht den nächsten Termin nach der mtime der neuesten Backup-Datei (isBackupDue, Zeitzone Europe/Berlin, „jetzt“ = DB-Uhr) und schreibt nur, wenn er erreicht ist; alte Stände rotiert er nach der Aufbewahrung. Prüfung und Schreiben laufen unter einem DB-Advisory-Lock, zwei Job-Pods schreiben nie doppelt. Ohne Pfad endet der Lauf erfolgreich mit{ written: false, reason: 'no-path' }; ein Fehler lässt denJobRunfehlschlagen (Benachrichtigung an die Inhaber vonbackup:configure). GUI-Änderungen und Importe gelten ab der nächsten stündlichen Prüfung. „Jetzt sichern“ bleibt in der API und schreibt immer.GET /backup/scheduleliefert zusätzlichlastJobRun(Status, Start, Ende, Fehler); die Seite zeigt „Wird stündlich geprüft · letzter Lauf …“. Die Lock-Transaktion der Fälligkeitsprüfung hält eine Verbindung bis zum Ende des Schreibens (Timeout 1 h =activeDeadlineSeconds; der Export nutzt andere Verbindungen, der Pool braucht mindestens zwei). Sie braucht wederidle_in_transaction_session_timeoutnoch einen Transaction-Mode-PgBouncer: Postgres wird direkt angesprochen, und der Lock hängt an der Transaktion. Scheitert der Commit, nachdem die Datei schon geschrieben wurde, bleibt die Datei bestehen, der Lauf steht aber kosmetisch aufFAILED; der nächste Lauf sieht die Datei an ihrer mtime. Das Aufräumen von Idempotenz-Einträgen (90 Tage) und verbrauchten Einmal-Tokens läuft einmal täglich im CronJobapicore-job-cleanup(Abschnitt 10, „Jobs“). - Restore: Über
POST /backup/import(bzw. den Import-Dialog unter Verwaltung > Backup) eine zuvor exportierte Bundle-Datei einspielen. Import-LimitBACKUP_MAX_IMPORT_BYTES(Standard 50 MB, höchstens 256 MB, weil der Upload vollständig im RAM des 512-Mi-Pods verarbeitet wird); Export und Zeitplan prüfen jede Sicherung dagegen und warnen in Log und UI (Verwaltung > Backup), bevor eine Datei entsteht, die sich im Notfall nicht mehr einspielen ließe.
Ein rohes pg_dump/PITR-Backup auf Infrastrukturebene bleibt als zusätzliche, komplementäre Absicherung für den Katastrophenfall (z. B. korrupte Datenbankdateien, nicht nur fachliche Daten) sinnvoll, ist aber (CronJob apicore-db-backup, Abschnitt 7) nicht der primäre, hier dokumentierte Mechanismus – die in-App-Lösung deckt den fachlichen Anwendungsfall "Daten sichern/übertragen" bereits vollständig ab.
9. API-Sicherheit (Stand Oktober 2026)
Grundlage: OWASP API Security Top 10 (2023) und OWASP ASVS Level 2. Umsetzung und Begründung je Punkt in docs/pruefung-2026-09.md, Abschnitt „API-Sicherheit“.
| Bereich | Maßnahme |
|---|---|
| Authentifizierung | JWT mit festem Algorithmus, Issuer und Audience je Zweck; MFA (TOTP) mit Replay-Schutz; Kontosperre 15 min nach 5 Fehlversuchen; gleiche Antwort für unbekannte/gesperrte Konten; bcrypt auf jedem Pfad |
| Passwörter | mind. 12 Zeichen, max. 72 Byte, Abgleich mit Have I Been Pwned (k-Anonymität, abschaltbar per PASSWORD_BREACH_CHECK=false) |
| Sitzungen | Refresh-Rotation atomar, Diebstahlerkennung, max. 7 Tage; Einmal-Tokens für SSO-Abschluss und MFA-Schritt |
| Step-up | Backup-Import, MFA ein/aus und Telegram verbinden verlangen aktuelles Passwort (+ TOTP); das Verbinden ist auf 10 pro Minute gedrosselt |
| Autorisierung | fail-closed PermissionsGuard; keine Rechteausweitung über Benutzer-/Rollenpflege; Suche nur über lesbare Objektarten |
| Maschinen-Zugriff | API-Schlüssel nur als Hash (Suche über den Hash, kein Vergleich von Geheimnissen), Scope-Allowlist (shop-sync:read, shop-sync:write, erp-inventory:read), IP-Allowlist, widerrufbar, befristbar; Ersteller kann nur eigene Rechte vergeben. Je neuem Schlüssel genau ein Recht: ApiKeysService.create lehnt mehrere Rechte mit 400 ab (Lesen und Buchen damit immer getrennt); bereits ausgestellte Schlüssel mit mehreren Rechten bleiben gültig und werden in der Oberfläche mit Hinweis markiert; erp-inventory:read zählt als Lesen. Nach 20 ungültigen Schlüsseln in 15 min je IP (IPv6: je /64) 429 für weitere ungültige – gültige Schlüssel nie, falsch aufgebaute Tokens zählen nicht; Zähler in ThrottlerHit, über alle Pods geteilt (Annahme 30); Warnung beim Start, wenn TRUST_PROXY in Produktion fehlt; Logs nur mit Schlüssel-Präfix |
| Ausgehende Aufrufe | Webhooks: nie aus der Anfrage heraus gesendet, sondern über die Zustelltabelle WebhookDelivery (Warteschlange und Zustellprotokoll), die der Worker abarbeitet; Ziel-IP beim Verbindungsaufbau geprüft (kein DNS-Rebinding), nur Port 80/443, https in Produktion, keine Weiterleitungen, 5 s Leerlauf-Timeout und 10 s Frist je Versuch (danach wird die Verbindung abgebrochen); nur eine 2xx-Antwort gilt als zugestellt, sonst Wiederholung nach der Outbox-Regel (30 s bis 6 h, nach 8 Versuchen FAILED); stabile Delivery-ID (X-ApiCore-Delivery = WebhookDelivery.id, mit gleichem Body über alle Wiederholungen); Signatur über Zeitstempel+ID+Body; Antwortkörper wird nie gelesen, lastError nur über loggableError() |
| Wetter und Telegram | Wetter (Open-Meteo) nur aus der Worker-Schleife phenology-weather und der Wetter-Anzeige, über src/weather/: nur https-URLs aus der Konfiguration, keine Weiterleitungen (redirect: 'error'), 8 s Frist, Antwort höchstens 1 000 000 Byte, Fehlertexte fest (kein URL, keine Ursache, kein Schlüssel). Telegram (api.telegram.org) nur aus Worker-Schleifen über TelegramClient (src/telegram/): Klartext ohne parse_mode, Linkvorschau aus, Text höchstens 600 Zeichen ohne Steuer- und Richtungszeichen, keine Weiterleitungen, Antwort höchstens 256 kB; der Token steht nie in Logs oder Fehlern (TelegramApiError trägt Methode, Status, bereinigte Beschreibung, retry_after 1–3600 s, keine URL). Wächter src/common/no-network-outside-loops.spec.ts: Wetter-Hosts nur in src/weather/, api.telegram.org nur in src/telegram/, fetch( und Netzwerkpakete nur in den erlaubten Dateien (Graph-Client, Passwort-Prüfung, Webhook-Zustellung, Worker-Health, Wetter, Telegram), nie in Handlern oder Jobs; handler-contract.spec.ts verbietet den Import von telegram-client in Handlern |
| Transport/Antworten | Alle API-Antworten tragen Cache-Control: no-store und Pragma: no-cache; einzige Ausnahme ist die erfolgreiche (200) öffentliche Herkunftsantwort GET /public/batches/:lot mit Cache-Control: public, max-age=300, s-maxage=3600 (ohne Pragma, am Cloudflare-Edge cachebar), Fehlerantworten bleiben no-store; Cache-Control: no-store (außer öffentliche Chargen-Seite), CSP default-src 'none', frame-ancestors 'none', keine ETags; Produktion startet nur mit https-FRONTEND_ORIGIN und sicheren Cookies |
| Rate-Limits | Throttler vor der Authentifizierung, Zähler in der UNLOGGED-Tabelle ThrottlerHit und damit über alle Pods geteilt (eine Upsert-Anweisung, ausschließlich DB-Uhr now(); 100/min, Login/MFA/Refresh/Logout 10/min, öffentliche Chargen 30/min); Client-IP über TRUST_PROXY (IPv6 je /64); bei DB-Fehler schlägt die Anfrage fehl (fail-closed) – nur die Liveness GET /health ist ausgenommen, damit ein DB-Ausfall nicht alle Pods neu startet; abgelaufene Zeilen räumt der Job cleanup auf |
| Daten | Backups verschlüsselt und signiert, Dateien 0600; CSV-Export ohne Formel-Injection; Logs ohne Query-Strings |
Umgebungsvariablen seit T4b/T4c (Vorlagen in .env.example, configmap.example.yaml, secret.example.yaml; alle optional):
| Variable | Wo | Bedeutung |
|---|---|---|
WEATHER_HISTORY_SOURCE |
ConfigMap, API und Worker | Wetterquelle, Standard open-meteo; eine unbekannte Quelle stoppt den Start (Meldung nennt nur den Namen der Variable) |
OPEN_METEO_FORECAST_URL, OPEN_METEO_ARCHIVE_URL |
ConfigMap | Endpunkte, Standard die öffentlichen Open-Meteo-URLs; nur https: |
OPEN_METEO_API_KEY |
Secret | Bleibt leer (Annahme 42); falls gesetzt, wird er als apikey gesendet |
WEATHER_USER_AGENT_CONTACT |
ConfigMap | Kontakt für den Header User-Agent: ApiCore/<Version> (+<Kontakt>); ohne Wert (self-hosted beekeeping app); kein persönlicher Standard, auf druckbares ASCII reduziert |
TELEGRAM_BOT_USERNAME |
ConfigMap, API und Worker | Benutzername des Bots (ohne @, 5–32 Zeichen, ^[A-Za-z][A-Za-z0-9_]{4,31}$), erzeugt den Deep Link; ungültig = nicht gesetzt, mit Warnung in jeder Rolle |
TELEGRAM_BOT_TOKEN |
Secret apicore-telegram, nur Worker |
Bot-Token von BotFather. Der API-Pod darf das Secret nicht mounten. Fehlt er, ist Telegram aus; ein Benutzername ohne Token oder umgekehrt warnt im Log |
Die Manifeste binden das Secret nur am Worker ein (Abschnitt 7). Ohne Token laufen die Worker-Schleifen telegram-send und telegram-updates nicht (Abschnitt 10).
Bekannte Restpunkte (bewusst nicht umgesetzt):
- Eine E-Mail-Änderung im eigenen Profil meldet „bereits vergeben“, wenn die Adresse existiert. Das erfordert eine Anmeldung plus aktuelles Passwort; eine generische Meldung würde Nutzer nur verwirren.
10. Ereignis-Rückgrat und Laufrollen
Ereignisse
Outbox. Fachliche Folgen werden nicht direkt nach dem Commit ausgeführt. Sie werden als DomainEvent geschrieben, in derselben Prisma-Transaktion wie die fachliche Änderung und der Audit-Eintrag (DomainEventsService.record/recordAll, nur mit Transaktions-Client). Kein Commit ohne Ereignis, kein Ereignis ohne Commit. Nach dem Commit weckt pg_notify('domain_event', '') den Worker. Ein verlorenes Wecken verzögert nur bis zum nächsten Takt (5 s).
Claim. DomainEventDispatcher.runOnce() übernimmt höchstens 50 fällige Ereignisse (status = 'PENDING', availableAt <= now()), älteste zuerst (occurredAt). Das geschieht per UPDATE … WHERE id IN (SELECT … FOR UPDATE SKIP LOCKED) RETURNING * → PROCESSING, claimedAt = now(). Mehrere Worker übernehmen so nebeneinander disjunkte Mengen, ohne aufeinander zu warten. drain() wiederholt runOnce(), bis eine Runde nichts übernimmt, höchstens 20 Runden je Takt. Folgeereignisse der Handler kommen so in der nächsten Runde dran. Claim, Abschluss und Freigabe liegen für alle Outboxen in src/common/outbox/outbox-claims.ts, die Wiederholregel in src/common/retry-policy.ts. Alle Zeitvergleiche laufen in SQL gegen now() (DB-Uhr). availableAt ist timestamp(3): Ein per SQL geschriebenes now() wird auf die Millisekunde gerundet und kann bis 0,5 ms hinter dem now() der nächsten Anweisung liegen. Darum vergleicht der Claim gegen CAST(now() AS timestamp(3)), sonst fände ein sofortiger Claim frisch fällig gesetzte Zeilen gelegentlich nicht (Regressionstest test/outbox-claims.e2e-spec.ts).
Delivery-Sperre. Je Ereignis laufen die Handler nacheinander in fester Reihenfolge (Handler-ID nach Codepunkt), jeder in einer eigenen Transaktion mit 10 s Timeout:
DomainEventDelivery(eventId, handler) anlegen, falls es sie noch nicht gibt (skipDuplicates).- Die Zeile
FOR UPDATEsperren. Ist sieDONE, wird der Handler übersprungen. - Den Handler mit dem Transaktions-Client aufrufen; die Korrelations-ID steht im
domainEventContext. - Die Delivery auf
DONEsetzen,attempts + 1.
Die Wirkung des Handlers und DONE werden gemeinsam committet. Die Exklusivität je (Ereignis, Handler) kommt allein von dieser FOR UPDATE-Sperre der Delivery-Zeile, nicht vom Claim: Ein Ereignis kann nach einer Stale-Freigabe von einem zweiten Worker übernommen werden, während der erste noch läuft. Der zweite Worker wartet dann auf die Sperre und findet danach DONE. So entsteht jede Wirkung höchstens einmal je (Ereignis, Handler), auch bei einem Retry oder einem wieder freigegebenen Ereignis. Scheitert ein Handler, rollt seine Transaktion zurück. Außerhalb davon zählt die Delivery attempts + 1 und speichert lastError; die übrigen Handler laufen trotzdem.
Backoff und FAILED. Sind alle Deliveries DONE (oder hat der Typ keinen Handler), wird das Ereignis DONE (processedAt = now()). Sonst gilt attempts + 1, lastError = "<handlerId>: <Meldung>" (erster gescheiterter Handler) und availableAt = now() + Wartezeit: 30 s, 2 min, 10 min, 1 h, ab dem 5. Fehlversuch 6 h. Beim 8. Fehlversuch wird das Ereignis FAILED, ebenso seine offenen Deliveries. Erledigte Handler laufen beim Wiederholen nicht erneut. Der Abschluss ist ein Compare-and-Set auf id + claimedAt: Wer seinen Claim verloren hat, ändert nichts.
Liegengebliebene Claims. releaseStaleClaims() läuft in jedem Worker-Takt vor drain(). Es setzt Ereignisse, deren claimedAt älter als 5 min ist, sofort wieder auf PENDING, mit attempts + 1 und lastError = 'claim expired (worker restarted?)'; ab 8 Versuchen werden sie FAILED, und ihre offenen Deliveries ebenfalls. So kann ein Ereignis, das seinen Worker abstürzen lässt, nicht endlos kreisen.
Handler-Vertrag. @OnDomainEvent(types, '<consumer>.<name>') steht nur auf Singleton-Providern. Ein Handler schreibt ausschließlich über den übergebenen tx; lesen darf er auch über PrismaService. Er macht keine HTTP- oder Graph-Aufrufe: Netzwerkarbeit kommt in eine eigene Outbox (CalendarSyncOutboxEntry, WebhookDelivery), die eine Worker-Schleife abarbeitet. Der Wächter src/domain-events/handler-contract.spec.ts prüft, dass *.handlers.ts keine Netzwerk-Clients importieren. Fehlertexte gehen nur über loggableError() in lastError und Logs, nie Payload oder Secrets.
Aufgaben. Jede Aufgabe, die die App anlegt oder bearbeitet, läuft über TasksService (auch die Aufgaben der Automatik-Regeln, siehe Annahme 12; nur die Backup-Wiederherstellung ist ausgenommen). createInTx(tx, input, actingUserId) schreibt Aufgabe, Audit-Eintrag und TaskCreated (relatedType, relatedId, dueDate als UTC-Tag, utcDay()) in der Transaktion des Aufrufers – Aufgabenseite, Folgeaufgabe aus der Durchsicht, Vorlage. update schreibt TaskUpdated (status, dueDate). TaskCompleted entsteht nur beim Übergang nach DONE, durch „Erledigt“ (complete) ebenso wie durch eine Bearbeitung mit status: DONE: beide setzen Status und completedAt über dasselbe bedingte Update (status <> 'DONE'), sodass die Erledigung auch bei zwei gleichzeitigen Anfragen genau einmal gemeldet wird. Kalender (calendar-sync.task) und Webhooks (webhooks.forward: task.created, task.completed) folgen ausschließlich aus diesen Ereignissen; direkte Aufrufe gibt es für Aufgaben nicht mehr. Wiederkehrende Vorlagen erzeugt TasksService.generateFromTemplates(now) (lazy vor GET /tasks): je Vorlage ein Compare-and-Swap auf nextDueDate und createInTx in einer Transaktion, sodass von mehreren Replicas genau eine das Vorkommen anlegt und ein gescheiterter Schreibversuch es nicht verliert. Solche Aufgaben haben keinen Ersteller, ihr Audit-Eintrag keinen Benutzer, ihr Ereignis actorUserId = null. createInTx nimmt auch sourceSuggestionId (Aufgabe aus einem Vorschlag, Abschnitt 11.1). completeIn und cancelIn laufen in der Transaktion des Aufrufers (Zeilensperre, Neulesen, bedingter Übergang, Audit-Eintrag und TaskCompleted bzw. TaskUpdated nur beim Übergang); complete() nutzt completeIn, es gibt keinen zweiten Pfad. Das Aufräumen eines beendeten Volkes bricht Aufgaben darüber ab oder erledigt sie (Abschnitt 11.7); TaskDue löst die Erinnerung aus (Abschnitt 11.9).
Durchsichten und Varroa. InspectionsService und VarroaService schreiben Datensatz, Audit-Eintrag und Ereignis in einer Transaktion: create → InspectionRecorded bzw. VarroaMeasured, update → InspectionCorrected bzw. VarroaCorrected, jeweils mit { colonyId } (das Volk nach der Änderung, auch nach einer Umbuchung). update sperrt die Zeile zuerst (lockRowForUpdate) und liest „vorher“ danach über tx; auch die Tagesrate der Varroamessung wird aus dieser Zeile abgeleitet. Alle Folgen kommen aus Handlern: Regeln über automation.inspection-rules (InspectionRecorded: auswerten und offene Vorschläge nachführen; InspectionCorrected: nur nachführen, nie neu vorschlagen) und automation.varroa-threshold (VarroaMeasured und VarroaCorrected; eine korrigierte Zählung kann die Schwelle überschreiten, und der offene Vorschlag derselben Messung wird aufgefrischt oder aufgelöst, Abschnitt 11.4), den Autopilot über autopilot.colony-sync (Abschnitt 11.5), Kalender über calendar-sync.inspection (beide Durchsicht-Ereignisse), Webhooks inspection.created und varroa.measured über webhooks.forward. Ein Handler wertet den Datensatz so aus, wie er bei der Zustellung in der Datenbank steht.
Behandlungen, Fütterungen und Ernten. Anlegen schreibt Datensatz, Audit-Eintrag und TreatmentRecorded, FeedingRecorded bzw. HarvestRecorded in einer Transaktion, Ändern TreatmentCorrected, FeedingCorrected bzw. HarvestCorrected. Kalendereintrag (calendar-sync.*), Webhook (treatment.created, feeding.created, harvest.created) und Folgekontrolle (automation.treatment-follow-up, automation.feeding-follow-up) entstehen ausschließlich in den Handlern; Korrekturen lösen nur den Kalender-Handler aus, keine Folgekontrolle und keinen Webhook. Die Fälligkeit der Folgekontrolle gilt ab dem Datum der Maßnahme. update sperrt die Zeile und liest „vorher“ danach über tx; die Behandlung sperrt beim Anlegen das Volk und liest es über tx, bei Ernten läuft die Gewichtsprüfung unter der Sperre.
Völker. ColoniesService und WinterChecksService schreiben Audit, Datenänderung und Ereignis in einer Transaktion. Ändert sich status oder healthStatus (update, merge je vereinigtem Volk, dissolve, reactivate, Auswinterungsverlust mit markColonyDeceased), entsteht ColonyStatusChanged { from, to }; beim Übergang von lebend nach beendet (DISSOLVED, SOLD, DECEASED, MERGED) zusätzlich ColonyEnded { status, endedOn, releasedQueenId, via } (Abschnitt 11.7). automation.colony-health hört auf ColonyStatusChanged. Die Operationen sperren das Volk (lockColony: Sperre, dann Neulesen über tx) und prüfen darunter, ob es noch lebt; merge sperrt alle vereinigten Völker mit einer Anweisung (lockRowsForUpdate). colony.created bleibt im Altpfad WebhooksService.dispatch (Annahme 11). Neu sind seit T6 ColonyCreated, ColonyMoved, ApiaryChanged und TskReferenceDayReached (Abschnitt 12.5); ColonyCreated schreiben auch Teilen und CSV-Import. Das Teilen schreibt ColonySplit, die Königin-Zuordnung QueenAssigned in ihrer Transaktion (Handler-Übersicht unten); Kalender, Webhook und Ketten folgen aus diesen Ereignissen.
Bestand und Abfüllung. Bestandsbuchungen kündigen sich über StockChanged { bottlingBatchIds, productIds, rawMaterialKinds } an. Das Ereignis entsteht in derselben Transaktion wie Bewegung, Audit-Eintrag und Datenänderung, über StockService.recordChange(tx, change, actingUserId, aggregate). Eine leere Änderung erzeugt kein Ereignis, jede ID und jede Sorte steht nur einmal darin.
- Entnahme und Inventur hängen das Ereignis an die Bewegung (
BatchMovement). Bei einer Rohstoff-Charge steht deren Sorte inrawMaterialKinds. - Jede angenommene Shop-Buchung (
ShopStockRequest,actorUserId = null) schreibt ihr eigenes Ereignis. Abgelehnte und wiederholte Anfragen schreiben keines. - Abfüllungen schreiben beim Anlegen
BatchBottled { honeyBatchId }, bei Korrektur und LöschungBottlingCorrected { honeyBatchId, removed }, jeweils zusammen mitStockChangedin einemrecordAll, also mit einer Korrelations-ID. - Herstellungschargen schreiben
StockChangedmit dem Artikel und den verbrauchten bzw. beim Löschen zurückgegebenen Rohstoff-Sorten.
Daraus folgen die Webhooks batch.updated und stock.changed (webhooks.forward; reine Rohstoff-Änderungen gehen nicht an den Shop) sowie die Rohstoff-Mindestmenge (automation.raw-material-low, je Sorte über remainingByRawMaterialKind). Korrekturen und Löschungen von Abfüllung, Herstellungscharge und Rohstoff-Charge sperren die Zeile (lockRowForUpdate) und lesen „vorher“ erst danach über tx; Mengenprüfung und Bewegungs-Check vor dem Löschen laufen ebenfalls unter dieser Sperre. Herstellungschargen sperren zuerst den Artikel (StockService.lock), dann die Charge: dieselbe Reihenfolge wie ein Shop-Verkauf, der den Artikel hält, während seine Bewegung die Charge referenziert. Reines Anlegen oder Ändern einer Rohstoff-Charge schreibt kein StockChanged; die Mindestmenge wird erst bei der nächsten Entnahme, Korrektur oder Verbrauchsbuchung dieser Sorte geprüft.
Sammelerfassung am Stand. POST /treatments/bulk, /feedings/bulk und /varroa-measurements/bulk legen in einer Transaktion (runBulk, src/common/bulk/run-bulk.ts) je Volk einen eigenen Datensatz an: höchstens BULK_MAX_COLONIES = 100 Völker, Timeout BULK_TRANSACTION_TIMEOUT_MS = 15 s. Es gilt alles oder nichts: assertLivingColonies sperrt die Völker per lockRowsForShare (SELECT … FOR SHARE, aufsteigend nach id) und liest sie neu. Ist ein Volk unbekannt oder beendet, wird nichts gespeichert, und die Antwort 400 nennt die Völker in invalidColonyIds; der Client kann ohne sie erneut senden. Jeder Datensatz bekommt seinen eigenen Audit-Eintrag und sein eigenes TreatmentRecorded, FeedingRecorded bzw. VarroaMeasured; diese Ereignisse tragen optional bulkId (RecordedForColony), bei Einzelanlage fehlt das Feld. Kalender, Folgekontrolle, Varroa-Schwelle und Webhooks folgen daher je Volk unverändert aus den Ereignissen. Einzel- und Sammelanlage nutzen dieselbe Datenaufbereitung; bei Behandlungen kommt der Stand je Volk aus der gesperrten Zeile (Bestandsbuch). Die Chargennummer ist die Arzneimittel-Charge der Packung: einmal eingegeben, für alle Datensätze gleich, nie erzeugt. Die Gruppierung leistet bulkId. Varroa nimmt entries mit Milbenzahl je Volk (keine gemeinsame Milbenzahl), die Tagesrate wird je Eintrag wie bei der Einzelmessung abgeleitet. Die Einzel-Endpunkte akzeptieren weiter beendete Völker, nur die Sammelerfassung prüft auf lebende.
Zeilensperren. src/prisma/row-lock.ts bietet lockRowForUpdate (eine Zeile, liefert, ob sie existiert), lockRowsForUpdate und lockRowsForShare (mehrere Zeilen mit einer Anweisung, aufsteigend nach id, damit sich überlappende Mengen nicht gegenseitig blockieren). Sie laufen nur mit einem Transaktions-Client, Tabellennamen kommen aus einer festen Liste (nie aus Eingaben). Muster für jedes Ändern: sperren, dann „vorher“ über tx neu lesen, nie die Vorab-Lesung verwenden. Die Reihenfolge der Sperr-Karte (LOCK_ORDER) gilt für alle Tabellen; Apiary steht seit T6 an erster Stelle, also vor Colony (Annahme 50).
Tests. e2e-Tests haben keinen Worker. Sie rufen nach der Anfrage drainDomainEvents(app, [aggregateId]) aus test/utils/domain-events.ts auf. Das arbeitet nur die Ereignisse dieser Korrelationen ab, sodass parallele e2e-Dateien sich nicht stören.
Neue und geänderte Ereignisse. ColonySplit { parentColonyId, lineageId, queenSource | null, splitOn } (Aggregat: das neue Volk) schreibt ColoniesService.split in der Teil-Transaktion. QueenAssigned { colonyId, historyId, assignedOn, previousColonyId | null } (Aggregat: die Königin) schreibt QueensService.assignColony nach dem Sperren beider Völker (eine Anweisung, aufsteigend nach id) und der Königin; ein geänderter vorheriger Stand zwischen Vorab-Lesung und Sperre ergibt 409. ColonyEnded trägt jetzt { status, endedOn, releasedQueenId, via } (Abschnitt 11.7). InspectionOverdue, VarroaMeasurementDue und QueenAged haben zusätzliche, optionale Payload-Felder (Abschnitt „Jobs“, daily-evaluation).
Ereignisse der Honig-Kette und der Pflanzenentwicklung (T4b). Sieben Typen kommen in den Katalog (domain-event-types.ts), Aggregattypen Extraction, HoneyBatch, PhenologyReport und Apiary dazu; die Lieferung der Meldungs-API und der Autopilot-Regeln A4–A10 ergänzt PhenologyRecomputeRequested und WinterCheckRecorded (Aggregattyp WinterCheck):
ExtractionRecordedundExtractionCorrected(AggregatExtraction, PayloadharvestIds, bei der Korrektur nach der Änderung) schreibtExtractionsServicein der Transaktion des Schreibens, zusammen mit dem Audit-Eintrag.HoneyBatchRecordedundHoneyBatchCorrected(AggregatHoneyBatch, PayloadextractionId) schreibtHoneyBatchesServiceebenso.updatesperrt zuerst die Zeile und liest „vorher“ danach (Abschnitt 11.12).PhenologyReportedundPhenologyCorrected(AggregatPhenologyReport) schreibtPhenologyServicemit Datensatz und Audit-Eintrag in einer Transaktion: Anlegen →PhenologyReported, Bearbeiten und Zurückziehen →PhenologyCorrectedmitpreviousApiaryId(Annahme 47, Abschnitt 11.11). Ändert ein Bearbeiten nichts, entsteht kein Ereignis.SeasonPhaseChanged(AggregatApiary, PayloadapiaryId,phase,segment,previousPhase,previousSegment,source) schreibtPhenologyStateService, wenn sich Phase oder Abschnitt eines Stands ändern: höchstens eines je Stand und Tag überdailyDedupeKey. Beim ersten Zustand eines Jahres wird gegen den Kalenderzustand verglichen; ein unveränderter Zustand erzeugt kein Ereignis. Der Handlerautopilot.apiary-synchört darauf; eine Einzelmeldung je Saisonwechsel gibt es bewusst nicht (Annahme 47).PhenologyRecomputeRequested { apiaryId, allowBackward, day }(AggregatApiary, ohne Schlüssel) schreibt der Handlerphenology.recomputeje aktivem Stand, wenn eine Meldung für alle Stände gilt;phenology.recompute-apiaryrechnet damit einen Stand je Zustellung.WinterCheckRecorded { colonyId }(AggregatWinterCheck) schreibenWinterChecksService.createundupdatein ihrer Transaktion (ein Verschieben auf ein anderes Volk meldet auch das alte);autopilot.colony-synclöst damit A9/A10 sofort auf.PhenologyReport,ExtractionundHoneyBatchstehen hinterNotificationPreferenceam Ende der Sperr-Karte (LOCKABLE_TABLES, Schlüsselid);Apiarysteht seit T6 an erster Stelle (Annahme 50).NotificationDeliveryfolgt danach, ihr schließen sich die T6-Tabellen an (Abschnitte 11.13 und 12.1).
Handler-Übersicht (T4). Alle Handler laufen nach dem Vertrag oben (eigene Transaktion, nur über tx schreiben, kein Netzwerk). Die Handler der Ketten, des Autopilots und der Wartezeit prüfen zuerst das Volk: Zeile sperren (lockRowForUpdate; fehlt es, ist nichts zu tun), Status über tx neu lesen (beendet: nichts), Regel über readRule(tx, …) lesen (abgeschaltet: nichts vorschlagen).
| Handler-ID | Ereignis | Wirkung |
|---|---|---|
automation.inspection-rules |
InspectionRecorded, InspectionCorrected |
Regeln QUEENLESS_NO_EGGS, FEED_STATUS_CRITICAL: bei InspectionRecorded Vorschlag oder Nachführen offener Vorschläge, bei InspectionCorrected nur Nachführen (Annahme 12). |
automation.varroa-threshold |
VarroaMeasured, VarroaCorrected |
VARROA_THRESHOLD: nur rot (außerhalb des Behandlungseffekts) schlägt VARROA_RED vor; bei VarroaCorrected wird der offene Vorschlag derselben Messung aufgefrischt (noch rot) oder aufgelöst. |
automation.colony-health |
ColonyStatusChanged |
COLONY_HEALTH_CRITICAL, Anker = Ereignis-ID. |
automation.treatment-follow-up, automation.feeding-follow-up, automation.raw-material-low |
TreatmentRecorded, FeedingRecorded, StockChanged |
Unverändert ausgelöst, schreiben jetzt Vorschläge (Annahme 12). |
suggestions.colony-ended |
ColonyEnded |
Setzt offene Vorschläge des Volkes auf OBSOLETE; bei offenen Aufgaben oder einer freigegebenen Königin mit Status ACTIVE legt er den Aufräum-Vorschlag an (Abschnitt 11.7). |
chains.queen-cells |
InspectionRecorded |
Erledigt zuerst offene Ketten-Vorschläge (Notiz „Mit Durchsicht erledigt“): SWARM_CHECK bei Weiselzellen alle, sonst die bis zum Durchsichtstag fälligen; QUEEN_ACCEPTANCE (fällig bis Durchsichtstag) nur bei queenSeen oder eggsPresent. Bei queenCellsPresent = true und aktiver Regel QUEEN_CELLS_SWARM_CHECK: PLAN SWARM_CHECK (inspections:read), Anker Durchsicht-ID, fällig Durchsichtstag + dueInDays (7). |
chains.queen-acceptance |
QueenAssigned |
Regel QUEEN_ACCEPTANCE_CHECK aktiv: PLAN QUEEN_ACCEPTANCE (queens:read), Anker historyId, fällig assignedOn + dueInDays (7). |
chains.split-schedule |
ColonySplit |
Regel SPLIT_SCHEDULE aktiv und queenSource gesetzt: RAISE_OWN und QUEEN_CELL → PLAN SPLIT_PLAN (colonies:read), QUEEN → PLAN QUEEN_ACCEPTANCE (queens:read); Anker lineageId, Plan = Schritte der Variante ab splitOn (Abschnitt 11.6). |
autopilot.colony-sync |
20 Typen: InspectionRecorded/Corrected, VarroaMeasured/Corrected, TreatmentRecorded/Corrected, FeedingRecorded/Corrected, HarvestRecorded/Corrected, ColonyStatusChanged, ColonySplit, QueenAssigned, TaskCompleted, TaskUpdated, WithdrawalEnded, QueenAged, InspectionOverdue, VarroaMeasurementDue, WinterCheckRecorded |
Betrifft ein Ereignis mehrere Völker, sperrt der Handler sie zuerst in einer Anweisung (lockRowsForUpdate, Id aufsteigend); dann ruft er AutopilotService.syncColonyIn(tx, colonyId, berlinToday()) je betroffenem Volk in aufsteigender ID-Reihenfolge: bei Ernten jedes Volk, bei ColonySplit neues und Muttervolk, bei QueenAssigned Volk und vorheriges Volk, bei WinterCheckRecorded das Volk der Prüfung (A9/A10 lösen sich sofort auf); Aufgaben-Ereignisse nur mit relatedType = COLONY (Abschnitt 11.5). |
autopilot.apiary-sync |
SeasonPhaseChanged |
Gleicht alle lebenden Völker des Stands ab (AutopilotService.syncApiaryIn(tx, apiaryId, berlinToday())): Stand sperren, Völker lesen, alle in einer Anweisung sperren (Id aufsteigend), Regeln und Saison einmal lesen, dann je Volk syncColonyIn. Ergänzt autopilot.colony-sync; es entsteht höchstens ein Ereignis je Stand und Tag, spätere Wechsel fängt der tägliche Schritt autopilot auf (Annahmen 48, 50). |
phenology.recompute |
PhenologyReported, PhenologyCorrected |
Berechnet den Saisonzustand der betroffenen Stände in der Zustell-Transaktion neu (PhenologyStateService.recomputeIn, am späteren von Ereignistag und heute); bei PhenologyCorrected darf die Phase zurückfallen (allowBackward). Betroffen: Stand und, bei einer Korrektur, previousApiaryId; gilt eine Seite für alle Stände, schreibt er je aktivem Stand ein PhenologyRecomputeRequested. Fehler gehen als Wiederholung durch (Annahme 47). |
phenology.recompute-apiary |
PhenologyRecomputeRequested |
Rechnet genau einen Stand neu; ein nicht mehr aktiver oder gelöschter Stand wird übersprungen. |
withdrawal.harvest-check |
HarvestRecorded, HarvestCorrected |
Prüft Wartezeit-Konflikte der Ernte und schreibt die Meldung (Abschnitt 11.8). |
withdrawal.bottling-check |
BatchBottled, BottlingCorrected |
Wie oben für die Honigcharge der Abfüllung; bei removed: true nichts. |
withdrawal.treatment-check |
TreatmentRecorded, TreatmentCorrected |
Prüft Ernten des Volkes, die das (nachträglich erfasste oder verlängerte) Wartezeitfenster treffen. |
withdrawal.extraction-check |
ExtractionRecorded, ExtractionCorrected |
Prüft die Ernten der Schleuderung gegen die Wartezeitfenster (conflictsForExtraction) und meldet mit demselben Schlüssel wie Ernte und Abfüllung (withdrawal-conflict:<Ernte>:<Volk>): Ein Konflikt wird einmal gemeldet, egal welche Stufe ihn zuerst sieht (Abschnitt 11.8, 11.12). |
notifications.withdrawal-ended |
WithdrawalEnded |
INFO „ ist wieder erntefähig“ (Abschnitt 11.8). |
notifications.task-due |
TaskDue |
Erinnerung je fälliger Aufgabe (Abschnitt 11.9). |
calendar-sync.queen-assignment |
QueenAssigned |
enqueueIn(tx, 'QUEEN_ASSIGNMENT', historyId). |
calendar-sync.withdrawal |
TreatmentRecorded, TreatmentCorrected |
enqueueIn(tx, 'WITHDRAWAL', treatmentId) (Abschnitt 11.8). |
webhooks.forward |
erweitert um QueenAssigned, HoneyBatchRecorded |
queen.replaced, batch.created (siehe „Webhook-Zustellung“). HoneyBatchCorrected sendet nichts. |
Worker-Schleife phenology-weather (T4b). Takt 3 600 000 ms, kein Weckkanal (keine Outbox); der erste Durchlauf folgt 10 s nach dem Start des Workers (WEATHER_FIRST_TICK_DELAY_MS). Ein Takt ruft WeatherHistoryService.syncOnce(berlinToday(), signal) auf und holt die fehlenden Tagesmittel der aktiven Stände mit Koordinaten (Ablauf und Regeln: Abschnitt 11.11). Die Schleife schreibt nur ApiaryWeatherDay: kein Ereignis, keine Meldung. Die Loops liegen in einer Karte nach Namen; WorkerLoop.channel ist optional. Zu den LISTEN-Kanälen kommt notification_delivery (Abschnitt 11.13). Der Test test/worker-runtime.e2e-spec.ts ersetzt WEATHER_HISTORY_SOURCE durch eine Attrappe, weil die Schleife sonst für jeden Stand der geteilten Test-DB den echten Dienst aufriefe.
Zustellplanung. Kein Handler: NotificationsService.write plant nach dem Einfügen der Meldungen (dieselbe Transaktion; ohne Aufrufer-Transaktion öffnet es eine eigene, damit Meldungen und Zustellungen zusammen bestehen) über den NotificationDeliveryPlanner je neu eingefügter Meldung höchstens eine NotificationDelivery für Telegram und weckt den Worker per pg_notify('notification_delivery', ''), nur wenn Zeilen entstanden sind. Eine wiederholte Meldung (gleicher dedupeKey) plant nichts. Regeln: Annahme 49, Abschnitt 11.13.
Worker-Schleife telegram-send. Takt 5 000 ms und auf notification_delivery; sie ist nur registriert, wenn TELEGRAM_BOT_TOKEN gültig gesetzt ist (TelegramClient.isConfigured()). Ein Takt ruft TelegramSender.releaseStaleClaims() und dann drain(stopping.signal) auf. Mit telegram-updates ist sie der einzige Netzzugriff zur Bot-API. Rechte kommen aus dem globalen JobPermissionsModule des Workers, TelegramModule importiert kein PermissionsModule.
Worker-Schleife telegram-updates. Takt 30 000 ms (die Wartezeit ohne Lease, nach 409 und nach Fehlern), kein Weckkanal; wie telegram-send nur mit gültigem TELEGRAM_BOT_TOKEN registriert. Ein Takt ruft TelegramUpdatesService.pollOnce(stopping.signal); nach 'polled' wird die Schleife sofort wieder geweckt, das Stop-Signal bricht einen laufenden Abruf ab. Störungen stehen nur in TelegramPollState.lastError (Verwaltung > System) und im Log; sie machen den Worker nicht ungesund. Ablauf und Regeln: Abschnitt 11.13.
Webhook-Zustellung
Einreihen. WebhooksService.enqueueDeliveries(db, event, payload) legt je aktivem Abonnement des Webhook-Ereignisses eine WebhookDelivery an und weckt den Worker mit pg_notify('webhook_delivery', ''). Gesendet wird dabei nichts. Der Body JSON.stringify({ event, data }) wird beim Einreihen festgehalten, damit jede Wiederholung dieselben Bytes sendet. Mit einem Transaktions-Client committen Zeilen und Wecken zusammen mit dem Aufrufer. Zwei Wege führen dorthin:
- Der Handler
webhooks.forward(src/webhooks/webhook.handlers.ts) übersetzt Ereignisse nachDOMAIN_EVENT_WEBHOOKS:InspectionRecorded→inspection.created,VarroaMeasured→varroa.measured,TreatmentRecorded→treatment.created,FeedingRecorded→feeding.created,HarvestRecorded→harvest.created,BatchBottledundBottlingCorrected→batch.updated,StockChanged→stock.changed,TaskCreated→task.created,TaskCompleted→task.completed,QueenAssigned→queen.replaced,HoneyBatchRecorded→batch.created.dataist wie bisher der Datensatz, gelesen übertx: die Ernte mit ihren Völkern, beibatch.createdundbatch.updateddie Honigcharge (beibatch.createdmithoneyBatchInclude,src/honey-batches/honey-batch-include.ts, sodass die Form vonGET /honey-batches/:idgleich bleibt;HoneyBatchCorrectedsendet nichts), beiqueen.replaceddie Königin, beistock.changednur{ bottlingBatchIds, productIds }und nur, wenn eine der Listen nicht leer ist. Fehlt der Datensatz, wird nichts eingereiht. - Der Altpfad
WebhooksService.dispatch(event, payload)für Erzeuger, die noch kein Ereignis schreiben (colony.created,queen.created,product.stock_changed), reiht nach dem Commit überrunAfterCommitein und wirft nie.
Zustellung. Die Worker-Schleife webhook-deliveries (alle 5 s und auf webhook_delivery) ruft WebhookDeliveryWorker.releaseStaleClaims() und dann drain() auf. Claim, Abschluss und Freigabe laufen über outbox-claims.ts: höchstens 50 fällige Zustellungen je Runde, älteste zuerst (createdAt), höchstens 20 Runden je Takt. Höchstens 5 Zustellungen laufen gleichzeitig. Jede wird mit Zeitstempel und ihrer ID signiert (X-ApiCore-Signature: sha256=HMAC(secret, "<t>.<id>.<body>")) und über postWebhook gesendet: keine Weiterleitungen, Ziel-IP beim Verbindungsaufbau geprüft, 5 s Leerlauf-Timeout und eine Frist von 10 s je Versuch. Bei Ablauf der Frist wird die Anfrage samt Verbindung abgebrochen, auch wenn der Empfänger seine Antwort nur tröpfchenweise sendet; so hält er weder einen der 5 Plätze noch einen Socket. X-ApiCore-Delivery ist die WebhookDelivery.id und bleibt über alle Wiederholungen gleich. Zugestellt wird mindestens einmal; Empfänger verwerfen Duplikate anhand dieser ID.
Ergebnis. Nur eine 2xx-Antwort gilt als zugestellt: DELIVERED, deliveredAt = now(). Jede andere Antwort, ein Netzwerkfehler und ein pausiertes Abonnement (subscription inactive, ohne zu senden) sind Fehlversuche nach derselben Regel wie bei Ereignissen: attempts + 1, Wartezeit 30 s, 2 min, 10 min, 1 h, danach 6 h, beim 8. Fehlversuch FAILED. Ein Abonnement, das innerhalb dieses Fensters wieder aktiviert wird, bekommt seine Zustellungen also noch. lastStatusCode hält den Status der letzten Antwort (ohne Antwort null), lastError einen festen Text (Receiver answered HTTP <status>) oder die Meldung aus loggableError(); Antwortkörper, Secret und Payload stehen nie darin. Status-Code und Abschluss werden in einer Transaktion gesetzt, beide als Compare-and-Set auf id + claimedAt. Beim Herunterfahren holt drain() keine weitere Runde; die laufende wird zu Ende zugestellt.
Zustellprotokoll. GET /webhooks/:id/deliveries?limit=1..100 (Standard 50, Recht webhooks:read) liefert die neuesten Zustellungen eines Abonnements ohne Body: id, event, status, attempts, lastStatusCode, lastError, createdAt, deliveredAt.
Tests. e2e-Tests rufen deliverWebhooks(app, [subscriptionId]) aus test/utils/webhooks.ts auf. Das stellt nur die Zustellungen dieser Abonnements zu.
Jobs
Aufruf. APICORE_ROLE=job node dist/cli.js <job> [args], etwa APICORE_ROLE=job node dist/cli.js daily-evaluation (src/cli.ts; die Rolle muss job sein, all und api werden abgelehnt, und eine Form wie cli.js jobs daily-evaluation scheitert mit „Unknown job“; im Cluster setzt das CronJob-Manifest die Rolle) prüft wie main.ts und worker.ts zuerst Rolle und Umgebung (resolveRole('cli'), assertStartupEnvironment) und startet dann JobsModule per createApplicationContext: die Module, die die Jobs brauchen, ohne HTTP-Schicht und ohne Worker-Schleifen. Jobs (JOB_NAMES in src/jobs/job-names.ts): daily-evaluation, task-templates, cleanup, app-backup, rekey. Weitere Argumente gehen unverändert an den Job, erlaubt sind nur die aus JOB_ALLOWED_ARGS (heute einzig rekey --dry-run). Exit-Code 0 Lauf erfolgreich, 1 Lauf gescheitert (auch wenn er gar nicht erst aufgezeichnet werden konnte, etwa bei einem Modul- oder DI-Fehler – der Kontext startet mit abortOnError: false), 2 falscher Aufruf (kein oder unbekannter Job oder ein nicht erlaubtes Argument wie cleanup --dry-run oder rekey --dry-rn – dann wird nichts verbunden und kein JobRun geschrieben). Shutdown-Hooks gibt es keine: Ein abgebrochener Pod hinterlässt seinen Lauf als RUNNING, cleanup erkennt ihn (siehe unten). JobRegistry prüft beim Start, dass es zu jedem Namen genau einen Job gibt.
JobRun. JobRunService.run(job, work) schreibt je Lauf eine Zeile: RUNNING, danach SUCCEEDED mit result (nur Zähler, Schalter, kurze Namen) oder FAILED mit error aus loggableError(); finishedAt setzt immer die DB (now()), auch bei abgebrochenen Läufen. Ein gescheiterter Lauf benachrichtigt die Inhaber des Job-Rechts (JOB_FAILURE_PERMISSION: daily-evaluation und task-templates → automation:update, app-backup → backup:configure, cleanup und rekey → system:manage) mit „Job „“ fehlgeschlagen“ (WARNUNG, relatedType: 'JobRun', relatedId = Lauf). Höchstens eine solche Benachrichtigung je Job und UTC-Tag (DB-Uhr), sonst meldete die stündliche app-backup-Prüfung denselben Ausfall jede Stunde; Prüfung und Schreiben laufen in einer Transaktion hinter einem Advisory-Lock je Job. recent(limit, job?) und latestPerJob() lesen die Läufe für die System-Seite. SystemModule stellt JobRunService für API und Jobs bereit.
cleanup (täglich 04:00). Alle Altersvergleiche laufen in SQL gegen now(); PROCESSING-Einträge bleiben immer stehen, PENDING ebenso, mit der einen Ausnahme der Telegram-Zustellungen unten.
- Läufe, die seit mehr als 6 h
RUNNINGsind (JOB_RUN_STALE_HOURS, weit über jederactiveDeadlineSeconds), werdenFAILEDmiterror: 'aborted (pod ended without result)'; je betroffenem Job geht die übliche Benachrichtigung raus, damit ein Job, der jedes Mal abgeschossen wird, nicht still scheitert. - Idempotenz-Einträge nach 90 Tagen und verbrauchte Tokens 1 h nach ihrem Ablauf (
IdempotencyCleanupService; die Stunde Puffer deckt Uhrabweichungen der api-Pods ab, die den Ablauf mit ihrer eigenen Uhr prüfen). ThrottlerHit-Zeilen, deren Fenster abgelaufen ist und die keine aktive Sperre tragen ("expiresAt" < now()und"blockedUntil"leer oder< now()); eine noch laufende Sperre bleibt so erhalten.DONE-Ereignisse undDELIVERED-Zustellungen nach 30 Tagen (occurredAtbzw.createdAt),FAILED-Einträge beider Tabellen nach 90 Tagen; die Deliveries eines Ereignisses gehen perON DELETE CASCADEmit. 30 Tage liegen bewusst über dem Nachholfenster der täglichen Auswertung, sonst würde ein gelöschterdedupeKeyein Vorkommen erneut erzeugen.JobRun-Zeilen nach 90 Tagen.NotificationDelivery(nachcreatedAt, auch Antworten des Bots ohne Nutzer):DELIVEREDundSKIPPEDnach 30 Tagen,FAILEDnach 90 Tagen,PENDINGnach 7 Tagen (PENDING_DELIVERY_MAX_AGE_DAYS; eine so alte Zustellung ist hängen geblieben, sie wird mit Warn-Log samt Zahl gelöscht).TelegramLinkToken, die seit mehr als 24 h abgelaufen oder verbraucht sind.
Das Ergebnis zählt jede Kategorie (idempotencyRecords, consumedTokens, throttlerHits, domainEvents.done, domainEvents.failed, webhookDeliveries.delivered, webhookDeliveries.failed, jobRuns.aborted, jobRuns.deleted, notificationDeliveries.done, notificationDeliveries.failed, notificationDeliveries.pending, telegramLinkTokens).
task-templates (täglich 05:00) ruft TasksService.generateFromTemplates() auf und meldet { created }. Wegen des Compare-and-Swap je Vorlage entsteht jedes Vorkommen genau einmal, auch bei zwei Läufen oder parallel zur Lazy-Erzeugung vor GET /tasks.
daily-evaluation (täglich 04:30) führt feste Schritte in dieser Reihenfolge aus (DAILY_EVALUATION_STEP_ORDER, runDailyEvaluationSteps in src/jobs/daily-evaluation-steps.ts): phenology, time-events, autopilot, suggestions-expiry, digest. „Heute“ ist der Berliner Tag (berlinToday(), Annahme 41). Der Schritt phenology (PhenologyStep, Abschnitt 11.11) berechnet den Saisonzustand ApiaryPhenology für jeden aktiven Stand, je Stand eine Transaktion. Zähler phenologyApiaries, seasonChanges; ein gescheiterter Stand hält die anderen nicht auf (JobPartialFailure, Lauf FAILED mit Zählern). Er steht vor time-events, damit alle späteren Schritte den frischen Zustand sehen. Ein scheiternder Schritt hält die übrigen nicht auf: Der Lauf endet FAILED mit allen Zählern (JobPartialFailure, JobRun.result bleibt erhalten), error nennt Schritt und Ursache (Daily evaluation failed for: time-events: TaskDue, bei Völkern autopilot: 2 colonies).
time-events(src/jobs/steps/time-events.step.ts) erzeugt die zeitbasierten Ereignisse. Regeln und Werte stehen insrc/jobs/daily-evaluation.rules.ts, eine Zeile je Typ inDAILY_EVALUATION_RULES; jede Regel nennt je Vorkommen das Ereignis und den Tag des fachlichen Ereignisses. Je Typ eine Transaktion; scheitert eine Regel, laufen die übrigen weiter, und der Schritt wirftJobPartialFailuremit den Zählern der anderen. Das Ergebnis zählt die neuen Ereignisse je Typ.WithdrawalEnded(AggregatTreatment, PayloadcolonyId,endedOn): Ende des Wartezeitfensters über den Fenster-Helfer (Berliner Tag, Abschnitt 11.8), nur mit Wartezeit. Die SQL-Kandidatenabfrage nimmt einen Tag Rand auf jeder Seite, der Helfer entscheidet.TaskDue(Task,dueOn):dueDateoffener Aufgaben (OPEN,IN_PROGRESS).QueenAged(Queen,hatchYear,colonyId): jeden Jobtag für lebende Völker, deren aktuelle KöniginACTIVEund gealtert ist (isQueenAged, Annahme 37); SchlüsselQueenAged:<queenId>:<Jahr>-01-01(anchorDay), also höchstens einmal je Königin und Jahr. Beim ersten Lauf nach dem Rollout bekommt jedes lebende Volk mit schon gealterter Königin einmal ein Ereignis.VarroaMeasurementDue(Colony,dueOn,lastMeasuredOn, optionalkind,anchor): am Fälligkeitstag ausvarroaMeasurementDue(Abschnitt 11.3).InspectionOverdue(Colony,dueOn,lastInspectedOn, optionalfirstOfYear): am Tag nachinspectionDueOn;dueOnim Payload ist der echte Fälligkeitstag, nicht der Ereignistag (Abschnitt 11.3). Eine feste Märzmeldung entfällt.- Die Ereignisse sind Tatsachen:
activeeiner Regel (INSPECTION_INTERVAL,SEASON_AUTOPILOT) unterdrückt nur Vorschläge, nicht das Ereignis. Es entsteht ein Ereignis je Fälligkeitstag; ein Wechsel des Abschnitts-Intervalls ergibt einen neuen Fälligkeitstag und damit ein zweites Ereignis. - Aufgezeichnet wird jedes Vorkommen, dessen Tag im Nachholfenster
[heute − 7, heute]liegt (CATCH_UP_DAYS), mitdedupeKey = "<type>:<aggregateId>:<YYYY-MM-DD>"(dailyDedupeKey). Jeder Lauf im Fenster wiederholt denselben Schlüssel, der eindeutigededupeKey(recordAll,skipDuplicates) hält ein Ereignis je Vorkommen: Ausfälle des Jobs bis 7 Tage werden nachgeholt, wiederholte Läufe erzeugen nichts. Wer länger überfällig ist, bekommt kein neues Ereignis; die Erinnerung tragen dann die Autopilot-Regeln A1 und A2. - Handler:
TaskDue→notifications.task-due;WithdrawalEnded→notifications.withdrawal-endedundautopilot.colony-sync;QueenAged,InspectionOverdue,VarroaMeasurementDue→autopilot.colony-sync.
autopilot(AutopilotStep): lädt Regeln und Saisonzustände einmal vorab (preloadFor) und gleicht dann jedes lebende Volk in einer eigenen Transaktion ab (syncColonyIn, Abschnitt 11.5). ZählerautopilotColonies,suggestionsOpened,suggestionsResolved. Scheitert ein Volk, läuft der Schritt weiter und endet mitJobPartialFailure.suggestions-expiry:OPENmitexpiresAtvor heute →EXPIRED, gibt dendedupeKeyfrei. ZählersuggestionsExpired; zweimal am selben Tag ändert nichts.digest: schreibt die Morgenübersicht (Abschnitt 11.9). ZählerdigestsWrittenund, nur wenn mindestens eine Übersicht geschrieben wurde,digestWindowEnd(Beginn des Schritts, ISO-Zeit; Zeitfenster der Saison-Zeile, Abschnitt 11.9); ein Wiederholungslauf am selben Tag schreibt 0 und merkt kein Fensterende.
app-backup (stündlich) prüft, ob ein Backup fällig ist, und schreibt es dann: siehe Abschnitt 8, „Automatischer Zeitplan“.
rekey (nur von Hand, CronJobs apicore-job-rekey und apicore-job-rekey-dry-run mit suspend: true): siehe Annahme 22.
Tests. test/jobs.e2e-spec.ts ruft runCli([...]) mit dem echten JobsModule auf, wie node dist/cli.js. test/daily-evaluation.e2e-spec.ts ruft TimeEventsStep.run(Tag) mit Tagen in den Jahren 2001 und 2002 auf: Der Schritt wertet die ganze geteilte Test-DB aus, so bleiben die Ereignisse paralleler e2e-Dateien unberührt (und es entstehen keine JobRun-Zeilen, die jobs.e2e-spec.ts zählt). test/rekey.e2e-spec.ts setzt nur *_PREVIOUS, weil der Job jede Zeile der geteilten Test-DB besucht und die anderen e2e-Prozesse mit denselben aktuellen Schlüsseln weiterlesen müssen.
System-Seite
Die Seite „Verwaltung > System“ (Rechte system:read zum Ansehen, system:manage zum Wiederholen; nur Systemrollen) zeigt je Job den letzten Lauf (JobRun), die Warteschlange der Domänenereignisse (offen, in Arbeit, fehlgeschlagen, Alter des ältesten offenen Eintrags nach DB-Uhr) und die offenen und fehlgeschlagenen Webhook-Zustellungen. Routen: GET /system/overview, GET /system/job-runs?job=&limit=1..100 (Standard 50), GET /system/domain-events/failed, POST /system/domain-events/:id/retry (204), GET /system/webhook-deliveries/failed, POST /system/webhook-deliveries/:id/retry (204). Wiederholen ist nur für FAILED möglich (409 sonst, 404 unbekannt): Versuche und availableAt werden in SQL (now()) zurückgesetzt, fehlgeschlagene Handler-Zustellungen eines Ereignisses wieder PENDING, ein Audit-Eintrag (UPDATE) geschrieben und der Worker per pg_notify geweckt. Die Ansichten enthalten nie Payload, Webhook-Body, Secrets oder vollständige URLs (nur den Host); lastError steht wie gespeichert (loggableError()). API-Schlüssel erreichen /system nie (Scope-Allowlist).
Telegram-Karte (nur mit system:manage; Betrieb des Bots: Abschnitt 11.13). GET /system/notification-deliveries?status= liefert telegram und deliveries. telegram.botNameSet heißt nur, dass der Bot-Name gesetzt ist: Ob der Versand läuft, weiß die api nicht, weil sie das Token nie hat; er läuft nur im Worker, wenn das Secret vorhanden ist. receiver: leaseOwner (nur bei laufender Lease), lastPollAgeSeconds (DB-Uhr), lastError. sender: pending, oldestPendingAgeSeconds (längste Überfälligkeit; wegen der Ruhezeit Wartende zählen nicht), failed24h (in den letzten 24 h angelegt und fehlgeschlagen), lastErrors (letzte 5, mit createdAt = angelegt am). deliveries: die neuesten 100 (Status, Kategorie, Vorlage, Versuche, availableAt, Statuscode, Fehler, angelegt/zugestellt), nie Chat-ID, Nutzer oder Text. POST /system/notification-deliveries/:id/retry (204): nur FAILED (409 sonst, 404 unbekannt); setzt PENDING, Versuche 0, availableAt = now(), schreibt ein Audit und weckt den Worker. POST /system/notification-deliveries/retry-failed (200 { retried }): dasselbe für die neuesten FAILED, höchstens 100 je Aufruf (bei mehr erneut aufrufen), unter Zeilensperre, ein Audit je Zeile.
Telegram-Karte (Oberfläche). Die Karte erscheint nur mit system:manage, weil GET /system/notification-deliveries dieses Recht verlangt (die Seite selbst braucht system:read). Sie zeigt Bot (botNameSet, Name, Hinweis, dass der Versand nur im Worker läuft), Empfang (Lease oder „Kein Empfänger aktiv“, Alter des letzten Abrufs, lastError im Wortlaut des Servers), Versand (wartend, ältestes Wartendes mit Warnung ab 600 Sekunden, FAILED der letzten 24 Stunden, letzte fünf Fehler mit HTTP-Code) und die neuesten 100 Zustellungen (Status immer mit Wort). Liegt der letzte Abruf länger als 120 Sekunden zurück, erscheint auch mit Lease die feste Warnung „Kein Abruf seit über 2 Minuten“ (role="status"), das Alter steht getrennt daneben. „Erneut versuchen“ gibt es nur an FAILED-Zeilen; „Alle fehlgeschlagenen erneut versuchen“ fragt per ConfirmDialog nach („Mindestens N sind fehlgeschlagen.“, immer „Es werden höchstens 100 gesendet, neueste zuerst.“; Annahme 58). Offline sind die Knöpfe mit sichtbarem Grund „Nur mit Verbindung“ gesperrt. Die Ereignisnamen der Warteschlange stehen in DOMAIN_EVENT_LABELS.
11. Logik-Ketten und Saison-Autopilot (T4a bis T4c)
Regeln, Ketten und der Autopilot schreiben Vorschläge statt Aufgaben; ein Mensch übernimmt oder verwirft. Alles hängt am Ereignis-Rückgrat (Abschnitt 10, Handler-Übersicht) und am Job daily-evaluation. Entwurf: Spec docs/superpowers/specs/2026-10-13-t4-logik-ketten-design.md. T4b und T4c ergänzen Pflanzenentwicklung und Wetter (11.11), Honig-Kette und Bewegungsbuch (11.12) sowie Telegram (11.13); T4 ist vollständig (Stand 2026-10-15).
11.1 Vorschläge
Modell. Suggestion hat u. a. Quelle (RULE, CHAIN, AUTOPILOT), ruleKey, Absicht, Art (PLAN, DO), Priorität, Status (OPEN, ACCEPTED, DISMISSED, RESOLVED, EXPIRED, OBSOLETE), dedupeKey, reasonCode, evidence, dueDate, expiresAt, requiredPermission, decidedAt und decidedByUserId. Absichten: INSPECT, SWARM_CHECK, QUEEN_CHECK, QUEEN_ACCEPTANCE, QUEEN_REPLACE, SPLIT_PLAN, VARROA_MEASURE, VARROA_RECHECK, VARROA_TREAT, SUMMER_TREATMENT, FEED, HONEY_SUPER, WINTER_CHECK, HEALTH_CHECK, FOLLOW_UP, STOCK_REORDER, CLEANUP. evidence trägt nur IDs, Zahlen und Tage. Anker, Dubletten und die Regel „eine offene Sache je Absicht“: Annahme 31.
PLAN und DO. PLAN hat mehrere Termine oder ist heute fällig; Übernehmen legt je Schritt eine Aufgabe an (Basisdatum aus dem Beleg plus Versatz, Titel aus PLAN_STEP_TITLES, ein Fensterschritt trägt „Zeitfenster bis TT.MM.“). Ein gewähltes Datum verschiebt den ganzen Plan, sodass Schritt 1 darauf liegt; ohne Plan und Datum ist die Aufgabe heute (Berliner Tag) fällig. DO ist genau eine Aufgabe und braucht ein Datum (eigenes oder dueDate des Vorschlags), sonst 400 „Bitte ein Datum wählen.“. „Als Aufgabe planen“ ist Übernehmen mit Datum. Titel und Beschreibung kommen aus renderSuggestion mit dem actionTemplate der Regel. Die Aufgabe entsteht über TasksService.createInTx (Audit, TaskCreated, danach Kalender und Webhook). sourceInspectionId wird nur gesetzt, wenn die Durchsicht aus dem Beleg noch existiert (unter FOR SHARE geprüft). Übernehmen für ein beendetes oder unbekanntes Volk: 409 „Das Volk ist nicht mehr aktiv.“; ein assignedUserId, der nicht existiert oder inaktiv ist: 400 mit issues.
Übergänge. Jede Entscheidung sperrt die Zeile Suggestion (Sammelrouten in id-Reihenfolge), liest „vorher“ danach, prüft den Status (409 { message: 'Der Vorschlag ist nicht mehr offen.', status }) und setzt ihn per Compare-and-Set in SQL gegen now(); der Audit-Eintrag (Suggestion UPDATE) steht in derselben Transaktion. Entscheidungen sperren nie das Volk; proposeIn sperrt zuerst die Volkszeile, dann die Regelzeile (LOCK_ORDER in row-lock.ts: Colony, Suggestion, Task, Queen, AutomationRule, …, NotificationPreference; davor seit T6 Apiary, Annahme 50).
| von | nach | Auslöser |
|---|---|---|
| – | OPEN |
Handler, Job oder Abgleich (proposeIn) |
OPEN |
ACCEPTED |
„Übernehmen“ (legt Aufgaben an) |
OPEN |
DISMISSED |
„Verwerfen“ |
DISMISSED |
OPEN |
„Rückgängig“ oder „Wieder öffnen“, bis 30 Tage nach decidedAt; sonst 409 |
OPEN |
RESOLVED |
Bedingung entfällt (Nachführen, Abgleich, Kette), Aufräumen ausgeführt; gibt den Schlüssel frei |
OPEN |
EXPIRED |
Schritt suggestions-expiry; gibt den Schlüssel frei |
OPEN |
OBSOLETE |
Volk beendet (Abschnitt 11.7) |
Texte. Titel und Gründe werden beim Lesen aus reasonCode und evidence gerendert (renderSuggestion, src/suggestions/suggestion-texts.ts mit den Registern texts/rule-texts.ts, chain-texts.ts, autopilot-texts.ts, cleanup-texts.ts): höchstens 2 Gründe zu je 90 Zeichen, deutsch formatiert; ein doppelter Code im Register wirft, ein Test prüft jede Vorlage. Der actionTemplate einer Regel überschreibt nur den Titel. Eine Liste rendert alle Zeilen mit einer Abfrage je Modell (buildEvidenceLookup).
API (alle @Idempotent(); derselbe Idempotency-Key gibt die erste Antwort wieder, ein zweites Übernehmen mit anderem Schlüssel antwortet 409):
| Route | Recht | Zweck |
|---|---|---|
GET /suggestions |
tasks:read |
Liste; Filter status (Standard OPEN; DISMISSED nur 30 Tage nach decidedAt, Datenbankuhr), colonyId, apiaryId, limit 1–500 (200), offset; Reihenfolge dueDate (ohne Datum zuletzt), Priorität, createdAt, id |
GET /suggestions/summary |
tasks:read |
Zähler (offen, je Priorität); Liste und Zähler teilen den Sichtbarkeitsfilter in der Abfrage (Annahme 32) |
POST /suggestions/:id/accept, /bulk-accept |
tasks:create |
Übernehmen mit optional dueDate (JJJJ-MM-TT) und assignedUserId; Antwort { suggestion, tasks }; Sammelroute: 1–50 verschiedene IDs, alles oder nichts, 400 mit den DO-IDs ohne Datum (issues[{ field: 'ids', ids }]) |
POST /suggestions/:id/dismiss, /bulk-dismiss, /:id/reopen |
tasks:update |
Verwerfen (Sammelroute { dismissed }), Wieder öffnen (409, wenn für die Absicht schon etwas offen ist oder das Volk nicht mehr lebt) |
POST /suggestions/:id/apply-cleanup |
tasks:update |
Aufräumen (Abschnitt 11.7) |
Die Antworten sind die gerenderte SuggestionView; evidence, dedupeKey, requiredPermission, decidedByUserId, reasonCode und sourceEventId verlassen den Server nicht. Backup: Suggestion gehört zum versiegelten Bundle (Abschnitt 8).
Oberfläche. Seite /suggestions (Navigation „Arbeit“, Recht tasks:read, Zähler aus summary.open, 60 s Aktualisierung in Seitenleiste und „Mehr“). Gruppen je Stand (nach Name), dann „Betrieb“; gleiche Absicht je Stand ist eine Zeile („X · n Völker“). „Runde starten“ (nur INSPECT) beginnt eine Standrunde mit den fälligen Völkern in Code-Reihenfolge, „Alle übernehmen“ gibt es nur, wenn jede Zeile der Gruppe PLAN ist (ein bulk-accept, bei mehr als 50 IDs in Teilen; bei Teilerfolg meldet die Seite „n von m angelegt“). Die Seite arbeitet nur online: Offline zeigt sie „Keine Verbindung – nichts gespeichert.“. Übernehmen und Menü brauchen tasks:create, Verwerfen und Wieder öffnen tasks:update. Verwerfen lässt sich 8 s per Toast und dauerhaft über „Verworfene (30 Tage)“ rückgängig machen. Jede Aktion sendet einen eigenen Idempotency-Key; nach jeder Entscheidung, auch im Fehlerfall, werden suggestions, tasks und dashboard neu geladen; die Fehlertexte des Servers erscheinen deutsch (404: „Der Vorschlag ist nicht mehr da.“). Nach einer Entscheidung wandert der Fokus zur nächsten Karte. „Erfassen“ öffnet das Formular zur Absicht (captureHref: Varroa → /varroa/new, FEED → /feedings/new, WINTER_CHECK → /winter?colonyId=…&season=AUTUMN|SPRING ab Juli Herbst, sonst Frühjahr, alles andere /inspections/new). Das Abzeichen an Aufgaben heißt „Aus Vorschlag“.
11.2 Regel-Werte
Zu den 13 bisherigen Regeln kommen neun Trigger: INSPECTION_INTERVAL, QUEEN_CELLS_SWARM_CHECK, QUEEN_ACCEPTANCE_CHECK, SPLIT_SCHEDULE, COLONY_ENDED_CLEANUP, WITHDRAWAL_ENDED, HONEY_WATER_CONTENT, SEASON_AUTOPILOT, PHENOLOGY; VARROA_THRESHOLD behält den Namen, die Config wird zum Bänder-Format. Jede Regel hat einen Standard (default-rules.ts) und einen Parser (src/automation/rule-config/, Leser readRule). Ein gespeicherter ungültiger Wert fällt auf den Standard zurück. Eine alte Varroa-Config { thresholdMitesPerDay } wird als naturalFall.redAbove gelesen (liegt der Wert unter 5, sinkt das Gelb auf den Rotwert). PATCH /automation-rules/:id läuft in einer Transaktion unter der Zeilensperre der Regel, prüft die Config und antwortet bei ungültigen bekannten Schlüsseln mit 400 { message: 'Die Einstellung ist ungültig.', issues: [{ field, message }] } (Pfad-Notation a.b[1].c). Unbekannte Schlüssel bleiben erhalten. Für null gilt Annahme 20. Verletzt eine Gruppe wie PHENOLOGY.calendarFallback oder swarmSeason ihre Grenzen, fällt die ganze Gruppe auf den Standard; ein fehlerhafter Eintrag in einer SPLIT_SCHEDULE-Liste setzt diese Liste zurück.
Verwaltung > Automatisierung hat für die zehn Regeln mit eigenen Werten je ein Formular. Jede Zahl zeigt ihre Quelle als Text („LWG Veitshöchheim“, „Bieneninstitute (LWG, LLH Kirchhain)“, „Erfahrungswert“, „Annahme“). Da der Server beim PATCH die ganze Config ersetzt, sendet das Formular die vollständige Config (gespeicherte Werte über den Standards, nicht bearbeitete Teile unverändert); 400-issues erscheinen unter dem Feld, Meldungen ohne Feld als Hinweis. Alle Regeln mit Meldung haben den Schalter „Zusätzlich melden“ (notify).
11.3 Saison und Pflanzenentwicklung
SeasonService.statesFor liefert je Stand den Zustand aus der Regel PHENOLOGY (SeasonModule). Der Abschnitt entsteht aus der gespeicherten Zeile ApiaryPhenology des laufenden Jahres (Phase aus Meldung, GTS und Kalender, Annahme 36; ein nicht aufsteigender calendarFallback fällt auf den Standard). Ohne Zeile oder bei einer Zeile, die älter als 2 Tage ist, gilt der reine Kalenderzustand. springSince ist der Tag, an dem SALWEIDE dieses Jahres erreicht ist (genähert, siehe Annahme 36), sonst null.
- Durchsicht fällig (
inspectionDueOn): letzte Durchsicht (ohne Eintrag die Anlage des Volkes) plus das Intervall des heutigen Abschnitts ausINSPECTION_INTERVAL(Schwarmzeit 7 Tage; die Oberfläche prüft 7–9 Tage für die Schwarmzeit, sonst 7–35, der Server entscheidet). Wer vor Beginn vonFRUEHJAHRzuletzt durchgesehen wurde, ist ab Abschnittsbeginn fällig („Erste Durchsicht im Jahr“). InWINTERRUHEist nie etwas fällig. Fällt der Termin in den Winter, rückt er auf den Frühjahrsbeginn. - Varroa-Messung fällig (
varroaMeasurementDue): letzte Messung (sonst Anlage) plusvarroaMeasureIntervalDays(28); inWINTERRUHEeinmal im Fenster 15.11.–20.12., wenn seit 01.11. nicht gemessen wurde (Winterfenster = Annahme nach LWG-Konzept, Restentmilbung im brutfreien Volk). Ein Fälligkeitstag, der in den Winter gefallen ist, rückt aufspringSince. - Die Tagesauswertung und die Autopilot-Regeln A1/A2 nutzen dieselben Funktionen (Abschnitt „Jobs“, 11.5).
11.4 Varroa-Ampel nach Jahreszeit
Quelle der Grenzen ist die LWG Veitshöchheim; die Zahlen stehen als Bänder in der Regel VARROA_THRESHOLD und sind änderbar (src/automation/varroa-bands.ts).
- Natürlicher Milbenfall, März–Oktober: gelb ab 5, rot über 10 Milben/Tag; die Grenze selbst ist gelb (10,0 gelb, rot erst darüber). November–Februar: rot über 0,5, kein Gelb. Die Gültigkeit ab März ist eine Annahme.
- Puderzucker und Waschmethode: Mai–Juli gelb ab 1 %, August–Oktober gelb ab 2 %, rot über 5 %; November–April keine Ampel. Drohnenbrutentnahme: nie eine Ampel.
- Jungvölker (
youngColonyTypes): die Werte des natürlichen Milbenfalls mal 0,5, im Winter also rot über 0,25; die Prozent-Bänder bleiben unverändert. - Behandlungseffekt: Von Behandlungsbeginn bis
(endDate ?? date) + recheckAfterDays(14) hat eine Messung keine Ampel. Der Text lautet „Behandlungseffekt – Nachkontrolle ab TT.MM.“. Alle Fenster (Wartezeit, Behandlungseffekt, Tagesregeln) rechnen übersrc/treatments/withdrawal-window.tsundtreatment-windows.tsin Berliner Tagen (Annahme 41). - Probe:
VarroaMeasurement.sampleBees(1–2000) leitet bei Puderzucker und WaschmethodecalculatedValue = Milben / Probe × 100ab, auf zwei Stellen gerundet (7203 Milben in 720 Tagen = 10 = gelb). Beim Ändern wird ein abgeleiteter Prozentwert gelöscht, wenn die Probe entfällt; ein von Hand gesetzter bleibt. Die Sammelerfassung erbt das Feld. - API:
GET /varroa-measurements/thresholds?colonyId=&date=liefert die Bänder des Tages samtpostTreatmentUntilundactive(Regel aus:bands {},active false); mitfromundto(höchstens 731 Tage, nicht zusammen mitdate) liefert sie zusammenhängende Segmente mit gleichen Bändern. Rechtvarroa:readodervarroa:create; der Behandlungshinweis ist damit bewusst für die Messung sichtbar (keine Standrechte im System). Unbekanntes Volk 404, ungültiger Tag 400. Die Route/varroa-measurements/thresholdund der alte Schwellen-Dienst entfallen.GET /colonies/:id/varroa-measurementsträgt je Messung einrating. - Regel: Nur rot (außerhalb des Behandlungseffekts) schlägt
VARROA_REDvor, jetzt auch für die Prozent-Methoden.VARROA_TREATentsteht nur aus dieser Regel, nicht aus dem Autopilot. - Oberfläche: Die Erfassung zeigt Wert, Wort (Gut, Achtung, Kritisch) und Grenze mit Quelle in einem durchgehenden Statusbereich; das Probenfeld (Chip „500 Bienen (≈ 50 g)“, nie vorbelegt, Zeitraum entfällt bei Probe-Methoden) prüft 1–2000 vor dem Senden und der Warteschlange. Der Trend zeichnet die Bänder als Stufenlinien (eine Bereichsabfrage für bis zu 24 Monate; Messungen liegen am Berliner Kalendertag). Die Bänder-Anfragen (
["varroa","thresholds"]) werden nach Behandlungsänderungen und dem Speichern der Regel neu geladen. Offline gibt es keine Bänder, nur den Wert.
11.5 Saison-Autopilot und „Die nächsten Schritte“
Abgleich. AutopilotService.syncColonyIn(tx, colonyId, today) (AutopilotModule) sperrt die Volkszeile, liest die Eingaben in fester Abfragefolge (loadAutopilotInputIn) und die Regeln (SEASON_AUTOPILOT, INSPECTION_INTERVAL, VARROA_THRESHOLD nur recheckAfterDays, PHENOLOGY). Ein beendetes Volk wird übersprungen (das Aufräumen ist suggestions.colony-ended). Ist SEASON_AUTOPILOT aus, werden alle offenen Autopilot-Vorschläge RESOLVED („Autopilot aus“). Sonst: Offene Autopilot-Vorschläge, deren dedupeKey nicht mehr vorkommt, werden RESOLVED („Bedingung entfällt“); bei gleichem Schlüssel frischt refreshIn Belege, Fälligkeit, Priorität und reasonCode auf; ein neuer Kandidat geht über proposeIn (verworfen, wenn für das Volk schon etwas derselben Absicht offen ist). Regel- und Kettenvorschläge fasst der Abgleich nicht an. Kandidaten kommen immer in der Reihenfolge A1 bis A10; rules.A<n> = false schaltet eine Regel ab, INSPECTION_INTERVAL.active = false nur A1. Der Handler autopilot.colony-sync und der Job-Schritt autopilot rufen ihn auf (Abschnitte 10 und „Jobs“). Wechselt ein Stand seine Saison (SeasonPhaseChanged), gleicht autopilot.apiary-sync alle seine lebenden Völker ab (syncApiaryIn, Sperrreihenfolge Stand, dann alle Völker in einer Anweisung: Annahme 50). Eine Winterprüfung (WinterCheckRecorded) gleicht das betroffene Volk sofort ab, sodass A9/A10 ohne Warten auf den Tagesjob verschwinden.
Regeln A1–A10 (src/autopilot/autopilot-rules.ts, reine Funktion evaluateAutopilot, Annahme 48):
| Nr | Absicht | Wann | Anker | Fälligkeit, Priorität |
|---|---|---|---|---|
| A1 | INSPECT |
Abschnitt ≠ WINTERRUHE, inspectionDueOn ≤ heute + 2 (INSPECTION_DUE, bzw. INSPECTION_FIRST_OF_YEAR) |
ID der letzten Durchsicht oder none |
inspectionDueOn; überfällig = HIGH, sonst NORMAL |
| A2 | VARROA_MEASURE |
varroaMeasurementDue ≤ heute (VARROA_MEASURE_DUE, im Winterfenster VARROA_WINTER_MEASURE) |
ID der letzten Messung oder winter-<Jahr> |
Fälligkeitstag; wird von A3 unterdrückt, solange A3 gilt |
| A3 | VARROA_RECHECK |
Behandlungsende + recheckAfterDays ≤ heute, keine Messung nach dem Ende, Ende höchstens 60 Tage her (Annahme 38); requiredPermission varroa:read |
Behandlungs-ID | Tag, ab dem die Bedingung gilt |
| A4 | SUMMER_TREATMENT (PLAN) |
Abschnitt SPAETSOMMER, keine Behandlung seit Abschnittsbeginn (SUMMER_TREATMENT_DUE) |
Jahr | heute; HIGH |
| A5 | FEED (DO) |
SPAETSOMMER oder HERBST, keine Fütterung seit Beginn von SPAETSOMMER (AUTUMN_FEED_MISSING); in HERBST gilt der Kalendertag von TRACHTENDE, höchstens der Beginn von HERBST (Annahme 48) |
Jahr | heute |
| A6 | FEED (DO) |
nicht WINTERRUHE; Futter der letzten Durchsicht WEAK oder CRITICAL, sonst Volkskarte CRITICAL (FEED_LOW, Beleg source INSPECTION oder COLONY_CARD); keine Fütterung seit der Durchsicht (ohne Durchsicht: seit dem späteren von Anlagetag und heute − 60 Tage) |
ID der Durchsicht oder none |
heute |
| A7 | HONEY_SUPER (DO) |
Phase ab KIRSCHE bis vor LINDE (Reihenfolge PHENOLOGY_PHASES), colonyStrength einer Durchsicht ab springSince des Jahres (sonst ab 1. Januar) ≥ honeySuperMinFrames (HONEY_SUPER_CHECK) |
Jahr | heute |
| A8 | QUEEN_REPLACE (PLAN) |
SCHWARMZEIT oder SOMMER, Königin gealtert (isQueenAged, queenMaxAgeYears; QUEEN_OLD) |
<Königin>-<Jahr> |
heute |
| A9 | WINTER_CHECK (DO) |
HERBST, kein WinterCheck AUTUMN mit winterYear = Jahr (WINTER_CHECK_AUTUMN_MISSING) |
<Jahr>-AUTUMN |
heute |
| A10 | WINTER_CHECK (DO) |
FRUEHJAHR, Einwinterung des Vorwinters vorhanden, SPRING fehlt (WINTER_CHECK_SPRING_MISSING) |
<Jahr−1>-SPRING |
heute |
Als „letzte Behandlung“ zählt das späteste Ende (endDate ?? date); eine Messung am Endetag zählt nicht, am Tag danach schon. Ablauf expiresAt siehe Annahme 38; alle Regeln sind einzeln über config.rules schaltbar. Der Grund von A4 und A5 nennt die Quelle der Phase aus SeasonState.phaseSource (gemeldet, geschätzt, Kalender).
Nächste Schritte. NextStepsService liefert GET /colonies/:id/next-steps (ColonyNextSteps, höchstens maxStepsPerColony = 3) und GET /autopilot/today (AutopilotToday: dringlichster Schritt über alle lebenden Völker mit demselben Vergleich, fällige Durchsichten je Stand, Zahl offener Vorschläge, Abschnitt je Stand); beide colonies:read, 404 bei unbekanntem Volk. Die Zahl der Abfragen ist unabhängig von der Zahl der Völker.
- Schritte = offene Aufgaben (
OPEN,IN_PROGRESS) plus sichtbare offene Vorschläge, nur mittasks:read(ohne: keine Schritte). Ein offener Vorschlag entfällt, wenn für das Volk eine offene Aufgabe derselben Absicht besteht. - Rang (deterministisch): Dringlichkeit (
IN_PROGRESS, überfällig oder heute = 0; in ≤ 3 Tagen = 1; ≤ 14 = 2; später = 3; ohne Datum = 4; ohne Datum undURGENT= 0), Priorität, feste Absichtsreihenfolge (INTENT_ORDER:VARROA_TREAT,QUEEN_CHECK,QUEEN_ACCEPTANCE,SWARM_CHECK,SPLIT_PLAN,FEED,INSPECT,VARROA_RECHECK,HEALTH_CHECK,SUMMER_TREATMENT,VARROA_MEASURE,WINTER_CHECK,HONEY_SUPER,QUEEN_REPLACE,FOLLOW_UP,CLEANUP,STOCK_REORDER; eine Aufgabe ohne Vorschlag zählt wieFOLLOW_UP), Fälligkeit,createdAt,id. Dringlichkeitsstufen im Schritt:OVERDUE,TODAY(auch eine laufende Aufgabe),SOON,LATER,NONE. Zeitstempel zählen als Berliner Tage. - Zusammenlegen (Tabelle nach Absicht, nicht nach Formular): Die Durchsicht-Familie (
INSPECT,SWARM_CHECK,QUEEN_CHECK,QUEEN_ACCEPTANCE) und die Varroa-Familie (VARROA_MEASURE,VARROA_RECHECK) werden je Volk zu einem Schritt, wenn mindestens ein MitgliedDOist. Alle anderen Absichten (z. B.HONEY_SUPER,FEED,VARROA_TREAT,WINTER_CHECK) bleiben eigene Schritte, auch wenn sie dasselbe Formular öffnen; Aufgaben legen nie zusammen. Der Schritt sitzt beim bestplatzierten Mitglied, trägt die früheste Fälligkeit, zeigt höchstens zwei Gründe (das spezifische Mitglied zuerst), Titel „ mit “ (z. B. „Durchsicht mit Schwarmkontrolle“) undsuggestionIdsaller Mitglieder;dismissibleist wahr, wenn ein Mitglied ein Vorschlag ist (Verwerfen sendet alle IDs). - Aktion:
CAPTURE(Formular-Link; auch Ersatz, wenntasks:createfehlt und die Absicht ein Formular hat),ACCEPT(nur mittasks:create),CLEANUP,OPEN_TASK(/tasks). Ohne mögliche Aktion entfällt der Schritt.withdrawalUntil(nur mittreatments:read) undinspectionDueOn(nur mitinspections:read,nullbei abgeschalteter Regel oder in der Winterruhe) sind Hinweise, keine Schritte. Das Erfassen einer Durchsicht erledigt Ketten-Vorschläge (chains.queen-cells) und führt Regel-Vorschläge nach (Annahme 12). GET /apiaries/:id/colony-overviewträgt je Volk zusätzlichoccupiedFrames,inspectionDueOn,segment(odernull) undnextStepTitle; der Offline-Pack enthältnextStepsje Volk.
Oberfläche. Volksseite: „Als Nächstes“ (bis 3 Schritte mit Gründen, Fälligkeitschip, Aktion, Verwerfen; „Wartezeit bis TT.MM.“ als Hinweis; Fehlerzustand mit Wiederholen). Startseite „Heute“: der dringlichste Schritt, Karten „Durchsicht fällig – “ mit Saison-Chip und „Runde starten“, Chips „Vorschläge “ (nur mit tasks:read) und „: “; bei Fehler, offline oder ohne Recht greift die bisherige Aufgabenlogik. Stand-Seite: je Volk „Durchsicht fällig in 2 Tagen“ und „Als Nächstes: …“. Offline zeigt die Volksseite die Schritte aus dem Paket nur lesend (ohne Übernehmen, Verwerfen, Aufräumen). Aufräumen öffnet das Sheet aus Abschnitt 11.7; Übernehmen aus Schritten zeigt „Aufgabe angelegt“.
11.6 Biotechnik-Ketten
Drei Ketten schlagen die nächsten Prüfschritte vor (Handler chains.*, Tabelle in Abschnitt 10; Vorschlagsquelle CHAIN, Art PLAN, Priorität NORMAL, Meldung nur bei notify der Regel). Titel der Schritte (PLAN_STEP_TITLES): „Nachschaffungszellen prüfen“, „Begattung prüfen“, „Stifte prüfen“, „Annahme der Königin prüfen“. Gründe: QUEEN_CELLS_SWARM_CHECK, QUEEN_ASSIGNED_ACCEPTANCE, SPLIT_SCHEDULE_RAISE_OWN („Ableger-Plan übernehmen“), SPLIT_SCHEDULE_QUEEN_CELL („Stifte prüfen“), SPLIT_SCHEDULE_QUEEN.
- Das Teilen eines Volkes (
ColoniesService.split) nimmtdate(JJJJ-MM-TT, nicht in der Zukunft: 400 „Das Datum liegt in der Zukunft.“; Standard heute) undqueenSource(RAISE_OWN,QUEEN_CELL,QUEEN). Die Herkunft der Königin ist eine Beobachtung und wird nie vorbelegt; ohne sie entsteht keine Kette („Weiß ich noch nicht“). Die Oberfläche fragt Datum und Herkunft im Teilen-Dialog und nennt die Folge („Es entsteht ein Plan: Zellen prüfen, Begattung, Stifte.“). - Ein Ableger mit
queenSource = QUEENund eine spätere Zuordnung (QueenAssigned) haben dieselbe AbsichtQUEEN_ACCEPTANCE: Wer zuerst behandelt wird, gewinnt, der zweite schlägt nichts vor. chains.queen-cellsräumt bei jeder Durchsicht eines lebenden Volkes erledigte Ketten-Vorschläge ab, auch wenn die Regel abgeschaltet ist (er schließt nur); eine rückdatierte Durchsicht löst nichts auf (ein offenerSWARM_CHECKlöst sich nur, wenn seine Basis-Durchsicht älter ist als die aktuelle).- Der Plan der Kette
SPLIT_SCHEDULEkommt aus den Schritten der Variante; das früheste Datum istsplitOn+ kleinster Versatz.
11.7 Volk beendet und Aufräumen
Jeder Weg, auf dem ein Volk endet (Auflösen, Vereinigen, Bearbeiten auf SOLD/DECEASED, Auswinterungsverlust mit markColonyDeceased), beendet in derselben Transaktion die Königin-Zuordnung über releaseQueenIn (src/colonies/colony-lifecycle.ts): Die offene QueenColonyHistory bekommt endDate, Colony.currentQueenId wird null, der Status der Königin ändert sich nicht. Das Enddatum ist der Berliner Tag der Änderung (bei der Auswinterung das Datum der Prüfung). Beim Bearbeiten greift das nur beim Übergang von lebend nach beendet. Ein Wächter (colony-end-releases-queen.spec.ts, TypeScript-Compiler-API) fordert, dass jede Stelle, die einen beendeten Status schreibt, vorher releaseQueenIn( aufruft. ColonyEnded trägt { status, endedOn, releasedQueenId, via } (via: DISSOLVE, MERGE, EDIT, WINTER_CHECK); ältere Ereignisse ohne diese Felder fallen auf den Berliner Tag des Ereignisses und EDIT zurück.
Der Handler suggestions.colony-ended setzt offene Vorschläge des Volkes auf OBSOLETE und legt den Aufräum-Vorschlag an (Regel COLONY_ENDED_CLEANUP; Quelle CHAIN, Absicht CLEANUP, Art DO, Priorität NORMAL, colonies:read). Anker ended-<endedOn>-<Ereignis-ID>, Beleg { colonyId, status, endedOn, via, openTaskIds, queenId }; die Königin zählt nur, solange sie ACTIVE ist. Wird ein Volk reaktiviert (reactivate), werden seine offenen Aufräum-Vorschläge OBSOLETE; endet es am selben Tag erneut, entsteht ein neuer.
POST /suggestions/:id/apply-cleanup (CleanupController/CleanupModule, nur API, weil QueensService den Webhook-Dienst braucht und JobsModule ihn nicht hat) prüft zuerst die Rechte (Aufgaben „Erledigt“ brauchen tasks:complete, die Königin queens:update) und läuft dann in einer Transaktion: Vorschlag sperren und lesen (404 unbekannt oder unsichtbar, 409 nicht offen oder Volk wieder aktiv „Das Volk ist wieder aktiv.“, 400 falsche Absicht), IDs prüfen (nur Aufgaben und Königin aus dem Beleg, sonst 400 „Nur Aufgaben und Königin aus dem Vorschlag.“), Aufgaben gesperrt je CANCEL (TasksService.cancelIn), DONE (completeIn, wie eine normale Erledigung) oder KEEP (eine nicht mehr offene Aufgabe zählt als behalten; fremde relatedType ebenso), Königinnenstatus über QueensService.updateStatusIn (409, solange ein Volk sie noch hält und der neue Status sie aus dem Betrieb nimmt), dann resolveIn(…, 'Aufgeräumt'). Kalender und Webhooks folgen aus den Aufgaben-Ereignissen.
Oberfläche: Das Aufräum-Sheet (von Vorschlagsliste, Schritten und „Heute“) listet die offenen Aufgaben (Standard „Abbrechen“, umschaltbar auf „Erledigt“ oder „Behalten“) und den Königinnenstatus („verstorben“ bei DECEASED, „verkauft“ bei SOLD, sonst unverändert); ein Knopf „Aufräumen“. Ohne tasks:complete ist „Erledigt“ gesperrt, ohne queens:update entfällt die Königin, jeweils mit Hinweis. Offline gibt es das Aufräumen nicht.
11.8 Wartezeit-Kette
Ein einziger Fenster-Helfer (src/treatments/withdrawal-window.ts, Annahme 10) bestimmt die Wartezeit. Die Prüfung läuft bei Ernte, Abfüllung und nachträglich erfasster oder geänderter Behandlung sowie seit T4b bei der Schleuderung (Handler withdrawal.extraction-check, Abschnitt 11.12).
- Warnungen.
POST/PATCH /harvestsund/bottling-batchesantworten mitwarnings(FormatPlausibilityWarning: CodeWITHDRAWAL_ACTIVE, StufeWARNUNG; StufenHINWEIS,WARNUNG,BESTAETIGEN) und nie mit 4xx wegen der Wartezeit. Text: „B3: Wartezeit nach Oxuvar endet am 20.08.2026.“. Überdecken mehrere Fenster den Erntetag, nennt die Warnung das längste. Die Prüfung läuft in der Transaktion nach dem Schreiben. - Meldung. Pro Ernte und Volk höchstens eine Meldung (WARNUNG, Kategorie
WITHDRAWAL, an Inhaber vonharvests:readundtreatments:read, Link/harvests/<id>, Schlüsselwithdrawal-conflict:<Ernte>:<Volk>), auch wenn Schleuderung, Abfüllung oder Behandlung erneut warnen; die erste Meldung gewinnt. Wurde die Ernte schon abgefüllt, hängt sie „Bereits abgefüllt: Los L-1, L-2.“ an (Rückruf-Relevanz). Korrekturen, die aus dem Fenster herausführen, nehmen eine frühere Meldung nicht zurück. - Ende.
WithdrawalEnded(Jobtime-events) löstnotifications.withdrawal-endedaus: INFO „ ist wieder erntefähig“ (KategorieWITHDRAWAL,harvests:create+treatments:read, Link/colonies/<id>, Schlüsselwithdrawal-ended:<Behandlung>:<endedOn>). Der Handler schweigt, wennWITHDRAWAL_ENDED.notifyaus ist, das Volk nicht lebt, die Behandlung fehlt, ihr Ende nicht mehrendedOnist (veraltetes Ereignis) oder ein weiteres Fenster des Volkes an diesem Tag läuft. - Kalender. Die Ansicht bekommt den Typ
WITHDRAWALals Spanne (date= erster Tag,endDate= letzter Tag einschließlich, idwithdrawal:<Behandlung>), und zwar wie die Behandlungstermine nur mittreatments:read; eine ungültigefrom/to-Angabe antwortet 400. Der M365-Kalender bekommt einen ganztägigen Mehrtagestermin „Wartezeit · “ (date= erster Tag,endDateexklusiv = erster erntefähiger Tag); ohne Wartezeittage oder bei einem Fenster von null Tagen (withdrawalSpanOf) entfällt der Termin (EintragSKIPPED, ein vorhandenes Graph-Event wird gelöscht). Abschaltbar übersyncWithdrawal(Standard an). - Oberfläche. Die Formulare zeigen Warnungen nach dem Speichern als Toast „Ernte gespeichert · n Warnung(en)“ bzw. „Abfüllung angelegt · n Warnung(en)“ mit einer Zeile je Warnung; Warnungen bleiben stehen, bis sie bestätigt werden („Verstanden“), Hinweise laufen aus. Offline gespeicherte Ernten haben keine Warnungen; die Abfüllung arbeitet nur online. Die Bestätigungsliste (
WarningList) ist für die Wassergehalt-Bestätigung vorbereitet. Der Kalender zeigt „Wartezeit“ an jedem Tag der Spanne.
11.9 Meldungen je Nutzer, Erinnerungen und Morgenübersicht
Meldungen. Annahme 39. GET /notifications (eigene, nach aktuellen Rechten gefiltert, höchstens 100), POST /notifications/read-all (vor :id/read deklariert), POST /notifications/:id/read (404 für fremde, unbekannte oder verborgene). Kategorien (NotificationCategory) u. a. SUGGESTION, SYSTEM, WITHDRAWAL, TASK_DUE, DIGEST, SEASON und seit T6 COMPLIANCE („Behörden & Prüfung“, für die Hinweise „Bestand geändert“ und „TSK-Stichtag“, Abschnitt 12.1); die Glocke zeigt das Kategoriewort, „Alle gelesen“ und öffnet interne link-Pfade (nur mit führendem /, nie // oder /\). Einstellungen je Nutzer in NotificationPreference: GET/PATCH /profile/notification-settings (@AnyAuthenticatedUser, API-Schlüssel erhalten 403): taskDueEnabled, digestEnabled, digestTime (05:00–12:00 einschließlich), Ruhezeit nur als Paar (beide leer oder beide gesetzt); telegramEnabled schreibt dieser Endpunkt nie (nur der Telegram-Sender setzt es auf aus, Abschnitt 11.13). Profil > Benachrichtigungen bietet „Erinnerung je Aufgabe“, „Morgenübersicht“ (Uhrzeit, Standard 06:30) und „Ruhezeit von/bis“; gesendet wird nur Geändertes.
Erinnerung je Aufgabe. Handler notifications.task-due (RemindersModule, von AppModule, WorkerModule und JobsModule importiert) schreibt zu TaskDue je Empfänger eine Meldung (HINWEIS, TASK_DUE, Link /tasks, Schlüssel task-due:<Aufgabe>:<dueOn>:<userId>): „Heute fällig: “, bei einem Nachhol-Ereignis „Fällig seit TT.MM.: “. Empfänger ist der Zuständige, sonst alle aktiven Nutzer mit tasks:complete; immer nur mit tasks:read und eingeschaltetem taskDueEnabled (fehlende Einstellung = an). Nur offene Aufgaben (OPEN, IN_PROGRESS); eine inzwischen verschobene oder fällig-lose Aufgabe wird übersprungen.
Morgenübersicht. Der Schritt digest (DigestService.runFor) schreibt je aktivem Nutzer mit aktiver Rolle und digestEnabled höchstens eine Meldung je Tag (INFO, DIGEST, Link /dashboard, Schlüssel digest:<Tag>:<userId>). Zeilen nur mit dem jeweiligen Recht: Aufgaben „n Aufgabe(n) fällig, k davon überfällig.“ (tasks:read), „Durchsicht fällig: n Völker am Stand …“ (colonies:read und inspections:read), „n Vorschläge warten.“ (tasks:read, gezählt werden die zum Schreibzeitpunkt sichtbaren), „Stand …: Schwarmzeit beginnt. Durchsicht alle n Tage.“ (apiaries:read, Saison-Zeile, siehe unten). Ohne Zeile keine Übersicht. requiredPermissions der Übersicht enthalten nur die Grundrechte der Zeilen. Der Inhalt hat den Stand 04:30; später angelegte Aufgaben kommen erst am nächsten Tag hinein, die Erinnerung je Aufgabe kommt trotzdem. Scheitert ein Nutzer, schreibt der Schritt die übrigen und der Lauf wird FAILED.
Saison-Zeile. Saisonwechsel kommen nur hier vor, nie als Einzelmeldung (bewusste Abweichung von der Spec, Annahme 47). Die Zeile entsteht aus den SeasonPhaseChanged-Ereignissen mit occurredAt im Fenster [von, bis): bis ist der Beginn des Schritts, von das digestWindowEnd des jüngsten abgeschlossenen daily-evaluation-Laufs (SUCCEEDED oder FAILED, unter den letzten 10), der eines gemerkt hat, sonst bis − 24 Stunden. Der nächste Lauf beginnt damit, wo der vorige aufhörte; jeder Wechsel steht genau einmal da, auch einer, den eine Meldung tagsüber nach 04:30 ausgelöst hat. Ein Lauf, der keine Übersicht schrieb (Wiederholung am selben Tag, kein Inhalt), merkt kein Fensterende, sodass das nächste Fenster weiter zurückreicht. Je Stand werden die Ereignisse zusammengezogen (erster vorheriger bis letzter Abschnitt); reine Phasenwechsel, der erste Zustand eines Jahres (kein vorheriger Abschnitt) und Wechsel ohne Nettoänderung ergeben keine Zeile, ebenso Stände ohne lebende Völker. Ein Wechsel vorwärts lautet „Stand {Name}: {Abschnitt} beginnt. Durchsicht alle {n} Tage.“, ein Rückschritt (zurückgezogene Meldung; HERBST → WINTERRUHE zählt als vorwärts) neutral „Stand {Name}: wieder {Abschnitt}.“. Bekannte Ränder: Ein manueller Wiederholungslauf am selben Tag schreibt nichts, ein Ereignis, das nach bis committet, aber davor gestempelt ist (eine über 04:30 offene Transaktion), kann fehlen; beides ist selten und hingenommen.
Job-Ausfall. Ein gescheiterter Lauf benachrichtigt die Inhaber des Job-Rechts (Abschnitt 10, Jobs) einmal je Job und Berliner Tag (Kategorie SYSTEM).
11.10 Futter, besetzte Waben und Übernahme Durchsicht → Volkskarte
Futter und Waben. Die Annahmen 33 und 34 beschreiben Vokabular und Wertebereich. CreateInspectionDto.feedStatus wandelt vor @IsEnum über feedConditionFromInput (src/common/feed-vocabulary.ts; Enum-Namen in jeder Schreibweise, drei alte Wörter, leerer oder blanker Text → null); UpdateInspectionDto erbt das. Die Stockkarte (PDF) druckt FEED_CONDITION_LABELS_DE. In der Oberfläche bietet die Durchsicht „Ausreichend“, „Niedrig“, „Kritisch“ und „Nicht geprüft“ (ein gespeichertes „Mittel“ oder „Reichlich“ bleibt wählbar), Volkskarte und Bearbeiten-Dialog das volle Vokabular; alte Wörter in Entwürfen, Paketen und Warteschlangen mappt feedConditionFromInput, ein nicht abbildbarer alter Text bleibt als Hinweis stehen und überschreibt den Wert beim Bearbeiten nicht. „Besetzte Waben“ (0–40) steht auf Volk (anlegen, bearbeiten, leeren mit null), Volkskarte, CSV-Export (letzte Spalte), CSV-Import und im Offline-Pack; die Volksseite zeigt „n besetzte Waben“, sonst „Volksstärke (alt): 7 von 10“. Das Feld „Volksstärke“ ist auf 40 begrenzt (Hinweis „Höchstens 40“); eine Warteschlangenmeldung 400 zeigt „Besetzte Waben: höchstens 40 – bitte im Eintrag korrigieren.“. Die Migration 20261014100200_t4_feed_vocabulary wird mit dem Test test/utils/migration-harness.ts geprüft, der in einem Scratch-Schema mig_<id> bis zu einer Migration migriert.
Übernahme. POST /inspections nimmt applyToColony (höchstens 3 verschiedene Werte aus occupiedFrames, broodStatus, feedStatus). Durchsicht und Übernahme laufen in einer Transaktion: Der Server sperrt zuerst das Volk, speichert die Durchsicht, prüft dann, ob es eine neuere gibt (Datum, createdAt, id), und plant die Übernahme (planColonyTakeover) allein aus der gespeicherten Zeile, nie aus der Anfrage; ColoniesService.updateIn(tx, …) schreibt (inklusive Historie, Ereignissen und Audit-Eintrag mit Vorher/Nachher). Die Antwort trägt colonyTakeover { applied, skipped[{ field, reason }] } (leer, wenn nichts verlangt wurde). Gründe in der Prüfreihenfolge: NO_PERMISSION (braucht colonies:update, die Anfrage antwortet trotzdem 201), COLONY_ENDED (die Durchsicht bleibt gespeichert), NEWER_INSPECTION (blockiert jedes Feld), dann je Feld NO_VALUE, OUT_OF_RANGE. Eine Korrektur (PATCH) übernimmt nie etwas (applyToColony dort: 400).
Oberfläche. Der Block „Volkskarte“ steht über „Durchsicht speichern“, nur mit colonies:update und nur, wenn Felder gefüllt sind: je Feld ein Kontrollkästchen mit „Futter: Ausreichend → Niedrig“, „Besetzte Waben: 6 → 9“, „Brut: Mittel → Gut“. Angehakt wird nur, was in dieser Durchsicht selbst eingegeben wurde (ein Wert aus „Letztes Mal“ hakt nie von allein an; Tippen auf das Feld hakt an, Leeren nimmt zurück, ein manuelles Abhaken bleibt). Gesendet wird applyToColony nur mit Recht und nur für gefüllte Felder. Online meldet ein Toast die Gründe („Volkskarte nicht übernommen: Es gibt eine neuere Durchsicht.“, „…: Das Volk ist beendet.“); gelungene Felder laden die Volks-Abfragen neu. Offline reiht die Warteschlange applyToColony mit ein und der Server entscheidet beim Sync still (NEWER_INSPECTION, COLONY_ENDED, NO_PERMISSION); „bisher“-Werte kommen aus der zwischengespeicherten Volksliste, ohne sie steht „bisher unbekannt“.
11.11 Pflanzenentwicklung und Wetter
Stand: Schema, Wetterquelle, Berechnung, Job-Schritt, die Meldungs-API (Melden, Bearbeiten, Zurückziehen mit Neuberechnung) und die Oberfläche zum Melden (Offline-Warteschlange eingeschlossen) sind fertig.
Tabellen (Migration 20261015100000_t4_phenology, Annahme 43). PhenologyReport hält eine gemeldete Phase (Stand oder alle Stände, Datum, Rücknahme per revokedAt; Index (apiaryId, phase, date)). ApiaryPhenology (apiaryId, year) ist der abgeleitete Saisonzustand. ApiaryWeatherDay ist der Wetter-Cache (Tagesmittel, source forecast oder archive, fetchedAt). Rechte phenology:read, phenology:create, phenology:update (Gruppe „Pflanzenentwicklung“). Backup: Abschnitt 8.
Wetterquelle. Open-Meteo, Annahme 42. Die Schnittstelle WeatherHistorySource (src/weather/history/) kapselt den Adapter OpenMeteoHistorySource. Das Tagesmittel ist temperature_2m_mean mit timezone=Europe/Berlin, also der Mittelwert der Stundenwerte des Berliner Kalendertags, auch an den Tagen der Zeitumstellung mit 23 und 25 Stunden. Die letzten 90 Tage kommen vom Forecast-Endpunkt (past_days=92, forecast_days=1), ältere Lücken vom Archiv (start_date, end_date). Das Fenster bestimmt der Dienst, nicht der Adapter. Werte außerhalb −50…50 °C und Nicht-Zahlen werden null. Jeder Fehler ist ein WeatherSourceError mit festem Text; er enthält weder URL noch Schlüssel noch Ursache. Konfiguration: Abschnitt 9. Jede Anfrage trägt User-Agent: ApiCore/<Version> (+<WEATHER_USER_AGENT_CONTACT>), auch die Wetter-Anzeige der API (WeatherService, die dieselbe Konfiguration und Rundung nutzt).
Schleife phenology-weather (Abschnitt 10; WeatherHistoryService.syncOnce):
- Takt stündlich, erster Durchlauf 10 s nach dem Start des Workers.
- Aktive Stände mit Koordinaten, gruppiert nach dem auf 0,01° gerundeten Punkt: Stände am selben Punkt teilen eine Anfrage.
- Fehlend heißt: keine Zeile vom 1. Januar bis gestern (Berliner Tag), oder
meanTempCist in den letzten 90 Tagennull(älterenull-Werte werden nicht erneut geholt). Ein Stand, der nach dem 1. Januar angelegt wird, bekommt die Tage ab 1. Januar unabhängig vom Anlagedatum. Frühere Jahre für die Kalibrierung werden nicht nachgeholt; die Aufbewahrung beträgt 4 Jahre. - Beide Bereiche eines Punkts werden zuerst geholt, dann in Blöcken von höchstens 200 Upserts je Transaktion geschrieben (
WEATHER_WRITE_CHUNK_SIZE). Ein Fehler schreibt für den Punkt nichts, wird ohne URL geloggt und im nächsten Takt wiederholt. - Abstand 300 ms zwischen den Punkten. Bei HTTP 429 endet der Durchlauf, und bis Retry-After (Sekunden oder HTTP-Datum, höchstens 24 h) wird auch über Takte hinweg nichts angefragt. Ein 503 mit Retry-After wirkt ebenso, ein 503 ohne ist ein gewöhnlicher Fehler. Drei fehlgeschlagene Punkte hintereinander beenden den Durchlauf (
endedEarly); ein Erfolg setzt die Zählung zurück. - Korrektur: Eine
forecast-Zeile, die älter als das 90-Tage-Fenster ist, gilt als fehlend und wird durch den Archivwert ersetzt, höchstens einmal in 7 Tagen (FORECAST_RECHECK_MS, nachfetchedAt). Hat das Archiv keinen Wert, bleibt der gespeicherte stehen und nurfetchedAtwird aktualisiert; einnullaus dem Archiv überschreibt nie einen gespeicherten Wert. - Je Durchlauf ein Log mit
points,daysWritten,failedPoints,endedEarly. - Der Job
cleanuplöschtApiaryWeatherDayvor dem 1. Januar von (Berliner Jahr − 4); ErgebniszählerweatherDays.
Berechnung. Annahme 36 beschreibt Phase, GTS, Kalibrierung und Rückfall. Der Job-Schritt phenology (Abschnitt 10) und künftig jede Meldung oder Rücknahme rufen PhenologyStateService.recomputeIn. Die Funktion sperrt zuerst die Zeile Apiary und liest dann die gespeicherte Zeile, lädt die Meldungen der letzten 3 Jahre (Filter in SQL: eigener Stand oder alle Stände, nicht zurückgezogen) und das Wetter des Jahres sowie früherer Jahre mit Kalibrierungsmeldung, kalibriert die Schwellen und schreibt ApiaryPhenology per Upsert. Die Kalibrierung eines Vorjahres nimmt die GTS bis zum Vortag des ersten Meldetags, also das, was der Morgen jenes Tages gezeigt hätte. recomputeAll liest Regel und Meldungen einmal vorab und rechnet dann je aktivem Stand in einer eigenen Transaktion; ein gescheiterter Stand wird gezählt und geloggt, der Lauf geht weiter. Eine nach dem Vorab-Lesen zurückgezogene Meldung sieht nur die Neuberechnung dieser Meldung selbst. ApiaryPhenology speichert keine Notiz, kein reportedOn und kein springSince; seasonStateFromRow (src/phenology/phenology-row.ts) leitet sie ab (Notiz aus den Koordinaten, reportedOn leer). Die gespeicherte GTS ist nur gesetzt, wenn sie nutzbar war. Beim ersten Zustand eines Jahres wird gegen den Kalenderzustand verglichen, damit ein Rollout mitten in der Saison kein falsches SeasonPhaseChanged erzeugt. Der Handler bei PhenologyCorrected ruft recomputeIn mit allowBackward: true auf.
Meldungen (PhenologyModule, Annahme 47). Routen: GET /phenology/state (apiaries:read; je aktivem Stand Zustand ohne Koordinaten, reportedOn nur bei Quelle REPORT der früheste Meldetag der geltenden Phase), GET /phenology/reports?year= (phenology:read, Standard laufendes Jahr, auch zurückgezogene mit revokedAt, Stand- und Nutzername), POST /phenology/reports (phenology:create, @Idempotent(); Phase, Datum JJJJ-MM-TT, apiaryId oder null für alle, Notiz höchstens 500 Zeichen), PATCH /phenology/reports/:id (phenology:update; null auf Phase oder Datum: 400, auf Stand oder Notiz: leert), POST /phenology/reports/:id/revoke (phenology:update, @Idempotent(), schon zurückgezogen: 409). Datum in der Zukunft: 400 „Das Datum liegt in der Zukunft.“, ungültiger Tag: 400 „Das Datum ist ungültig.“, unbekannter Stand: 404 „Stand nicht gefunden.“, Bearbeiten einer zurückgezogenen Meldung: 409 „Die Meldung wurde schon zurückgezogen.“. Jede Änderung ist eine Transaktion aus Sperre auf die Meldung (lockRowForUpdate, danach „vorher“ neu lesen), Schreiben, Audit-Eintrag mit Vorher-Wert und Ereignis; Handler phenology.recompute und phenology.recompute-apiary (Abschnitt 10) berechnen danach die Stände neu. Saisonwechsel erscheinen in der Morgenübersicht (Abschnitt 11.9).
Oberfläche (Seite eines Standes). Der Kopf ApiarySeason zeigt Saisonabschnitt (SeasonChip), Phase und Quelle („gemeldet am TT.MM.“, „geschätzt“, „Kalender“) und bei schwacher Wetterbasis einen Hinweis. Das Intervall im Chip („alle 7 Tage“) kommt aus GET /phenology/state (intervalDays je Stand): das jetzt geltende Durchsichts-Intervall des Segments aus der Regel INSPECTION_INTERVAL, über dieselbe Funktion inspectionIntervalOf (src/season/inspection-due.ts) wie inspectionDue[].intervalDays und der Digest. Es ist null in der Winterruhe und bei inaktiver Regel; dann zeigt der Chip nur die Saison. Der Knopf „Pflanze blüht“ (phenology:create) öffnet das Blatt „Entwicklung melden“ (PhenologyReportSheet): acht Zeilen (Icon und Wort, 56 px), ein Tipp meldet die Phase für heute (Berliner Tag), vorgewählt „Für alle Stände“, wahlweise „Nur “. Jede Phase und jeder Bereich ist eine eigene Meldung mit eigenem Idempotency-Key. Ein Serverfehler bleibt im Blatt sichtbar; während einer Meldung oder Rücknahme lässt es sich nicht schließen. Darunter stehen die Meldungen des Jahres (phenology:read; eigener Stand und „alle Stände“, zurückgezogene durchgestrichen) mit „Zurückziehen“ (phenology:update, nur online, sonst „Nur mit Verbindung“); das Zurückziehen einer Meldung für alle Stände fragt über den ConfirmDialog nach. Offline landet die Meldung im IndexedDB-Speicher pending-phenology-reports (apicore-offline, Version 4; gleiche Form wie die übrigen Einzel-Warteschlangen mit Schlüssel und Besitzer; Anzeige „Pflanzenmeldung“). Der Sync sendet ihn mit den anderen Warteschlangen (POST /phenology/reports, originaler Schlüssel; abgelehnte Einträge bleiben mit der Antwort des Servers stehen). Danach lösen Offline-Band und Warteschlangen-Sheet ein globales invalidateQueries() aus, sodass Saisonzustand und Meldungsliste neu laden. Eine Meldung für einen früheren Tag bietet die Oberfläche nicht an (nur die API per PATCH). Dass ein erneutes Öffnen des Blatts dieselbe Phase doppelt melden kann, ist Annahme 55.
11.12 Honig-Kette und Bewegungsbuch
Stand: Ereignisse, Vorbelegung, Warnungen, Wartezeit bei der Schleuderung, der Webhook, die Laufzeit-Buchungen des Bewegungsbuchs und die Qualitätsprüfung der Abfüllung (API) sind fertig, ebenso die Oberfläche von Schleuderung, Honigcharge und Bewegungsbuch sowie die Abfüllungsmaske mit Artikelwerten und der Wassergehalt-Bestätigung (409).
Ereignisse. ExtractionRecorded/ExtractionCorrected und HoneyBatchRecorded/HoneyBatchCorrected entstehen in der Schreib-Transaktion mit dem Audit-Eintrag (Abschnitt 10). Der Webhook batch.created kommt über webhooks.forward aus HoneyBatchRecorded; HoneyBatchCorrected sendet nichts, wie vorher beim Ändern.
Sperren. ExtractionsService.update und HoneyBatchesService.update sperren die Zeile zuerst und lesen „vorher“ danach. Reihenfolge Schleuderung vor Honigcharge: create einer Charge sperrt die Schleuderung vor dem Schreiben (lockRowForUpdate). update liest die Schleuderungs-ID vorab, sperrt die Schleuderungen (bisherige und neue, lockRowsForUpdate), dann die Charge und liest sie neu; ist die Charge inzwischen zu einer anderen Schleuderung gewandert, antwortet die Anfrage 409. Die Mengenprüfung der Chargen einer Schleuderung läuft so unter der Schleuderungs-Sperre.
Vorbelegung (nur Vorschläge, Annahme 45; die Antwort-Klassen tragen in Swagger die Beschreibung „Vorschlag, keine Messung – nie stillschweigend übernehmen“):
GET /extractions/prefill?harvestIds=a,b(Rechtextractions:create, 1–50 verschiedene IDs, Komma-Liste oder wiederholter Parameter; vor:iddeklariert):amountKg= Summe der Nettogewichte, nur wenn alle bekannt sind;honeyTypenur, wenn alle Ernten dieselbe nicht leere Sorte haben;sourcesmit Berliner Tag; HinweisHARVEST_NET_MISSING; WarnungWITHDRAWAL_ACTIVE. Unbekannte IDs: 400 mit derselben Meldung wie beim Anlegen.GET /honey-batches/prefill?extractionId=(Rechthoney-batches:create, vor:id):remainingKg= Menge der Schleuderung minus Summe der vorhandenen Chargen (nie unter 0,nullohne Menge der Schleuderung),honeyTypeder Ernten,waterContentder Schleuderung, Warnungen. Unbekannte Schleuderung: 404.- Beide Routen hängen an den Anlege-Rechten, weil sie dieselben Daten liefern wie der Anlege-Ablauf.
Plausibilitätswarnungen (src/honey-batches/honey-plausibility.ts; Antwort warnings bei POST und PATCH, nie 4xx; Toleranz 0,5 g; Zahlen deutsch formatiert):
EXTRACTION_EXCEEDS_HARVEST(WARNUNG): Menge der Schleuderung größer als die Summe der Nettogewichte; nur wenn alle Nettogewichte bekannt sind.HARVEST_NET_MISSING(HINWEIS): mindestens eine Ernte ohne Nettogewicht, ein Vergleich ist nicht möglich.BATCHES_EXCEED_EXTRACTION(WARNUNG): Summe der Anfangsmengen der Chargen größer als die Menge der Schleuderung. Eine Charge ohneinitialAmountzählt nicht (auch nicht für den Rest der Vorbelegung); der frühere Rückfall aufamountist entfernt.WITHDRAWAL_ACTIVEbei der Schleuderung: Der Handlerwithdrawal.extraction-checkund die Antwort prüfen überWithdrawalCheckService.conflictsForExtraction. Die Warnung sieht jeder, der eine Schleuderung erfasst, auch ohnetreatments:read. Die Meldung nutzt denselben Schlüssel wie Ernte und Abfüllung (Abschnitt 11.8), ein Konflikt wird also nur einmal gemeldet.
Bewegungsbuch. Annahme 44. Schema und Rückrechnung: Migration 20261015100100_t4_honey_ledger, BatchMovement.honeyBatchId (Fremdschlüssel Restrict, Index) und sourceBottlingBatchId (Fremdschlüssel SetNull, Index). Die Invariante amount = initialAmount + Summe(quantity) / 1000 prüfen die Migration und der Import alter Bundles (Abschnitt 8) mit einer SQL-Abfrage (INVARIANT_SQL im Test-Helfer test/utils/honey-ledger.ts). Haltbarkeit: Product.shelfLifeMonths (Ganzzahl, optional; Migration 20261015100200_t4_product_shelf_life). Laufzeit-Buchungen: Annahme 44.
API des Buchs. GET /honey-batches/:id/movements (honey-batches:read; 404 für eine unbekannte Charge) antwortet { items, hasMore } mit höchstens 200 Buchungen, neueste zuerst (id, type, quantityGrams, reason, notes, sourceBottlingBatchId, createdAt, userId). POST /honey-batches/:id/movements (honey-batches:update, @Idempotent()) nimmt { type: 'WITHDRAWAL' | 'CORRECTION', deltaKg, reason?, notes? } (deltaKg endlich, ungleich 0, Betrag höchstens 100 000; Notiz höchstens 500 Zeichen) und antwortet mit der Buchung. Eine WITHDRAWAL braucht einen Grund („Bitte einen Grund angeben.“) und eine negative Menge („Eine Entnahme braucht eine negative Menge.“); bei einer CORRECTION ist ein Grund erlaubt und wird gespeichert. Eine Charge ohne erfasste Menge ergibt 400 „Die Menge dieser Honigcharge ist nicht erfasst. Bitte zuerst die Menge eintragen.“; ein widersprüchlicher Bestand (initialAmount gesetzt, amount leer) 409. Die Buchung schreibt Audit HoneyBatch UPDATE und HoneyBatchCorrected. Die Oberfläche zeigt die Startmenge getrennt von der Liste der Buchungen und liest .items.
Antwort-Form. Antworten von POST/PATCH /extractions und /honey-batches tragen warnings. Eine Bestätigung (acknowledgedWarnings, 409) gibt es hier nicht; sie gehört zur Abfüllung (nächster Absatz).
Qualität vor der Abfüllung (Annahmen 52 und 53; src/common/quality/water-content.ts, src/bottling/bottling-defaults.ts). Der Wassergehalt der Honigcharge wird gegen die Regel HONEY_WATER_CONTENT geprüft (Standard: Warnschwelle 18 % nach D.I.B. „Echter Deutscher Honig“, Bestätigungsgrenze 20 % nach HonigV Anlage 2; je Honigsorte überschreibbar, etwa { "Heidehonig": { confirmAbovePercent: 23 } }, Sorte ohne Beachtung der Groß-/Kleinschreibung, sonst exakt; ein Eintrag darf nur eine der beiden Grenzen setzen). Es zählt die neueste HoneyMeasurement (nach measuredAt), sonst HoneyBatch.waterContent.
WATER_CONTENT_HIGH(WARNUNG): über der Warnschwelle.WATER_CONTENT_MISSING(HINWEIS): kein Wert.WATER_CONTENT_ABOVE_LEGAL(BESTÄTIGEN): streng über der Bestätigungsgrenze; genau 20,0 % warnt nur mitWATER_CONTENT_HIGH.JAR_SIZE_DIFFERS(HINWEIS): die gesendete Glasgröße weicht vonProduct.packagingSizeab.POST /bottling-batchesantwortet beiWATER_CONTENT_ABOVE_LEGALmit 409{ statusCode, code: 'CONFIRMATION_REQUIRED', message, waterContent, warnings }, solange die Bestätigung fehlt.warningsenthält die Qualitätsbefunde der Anfrage (Wassergehalt und Glasgröße), nicht die Wartezeitwarnungen. Die Prüfung läuft in der Transaktion nach der Sperre der Honigcharge und vor dem Schreiben: Bei 409 entstehen weder Abfüllung noch Buchung, Ereignis oder Audit-Eintrag; eine zwischenzeitlich erfasste Messung zählt.- Die bestätigte Wiederholung sendet denselben Body plus
acknowledgedWarnings: ['WATER_CONTENT_ABOVE_LEGAL'](jeder andere Inhalt: 400) undacknowledgedWaterContent(Zahl 0–100) mit demwaterContentder 409-Antwort. Die Bestätigung gilt nur, wenn der unter der Sperre geprüfte Wert genau diesem Wert entspricht; sonst (neue Messung, Code ohne Wert, anderer Wert) folgt eine frische 409 mit dem neuen Wert. Der Idempotenz-Schlüssel wird bei Fehlern freigegeben, die Wiederholung darf also denselbenIdempotency-Keynutzen; eine weitere Anfrage mit diesem Schlüssel nach dem 201 gibt die gespeicherte Antwort wieder. - Die 201-Antwort trägt zuerst die Qualitätsbefunde (auch den bestätigten
WATER_CONTENT_ABOVE_LEGAL), dann die Wartezeitwarnungen.PATCH /bottling-batches/:idund die Messungs-Routen der Honigcharge (POSTundPATCH …/measurements, Antwort mitwarnings) liefern nie 409. DasPATCHmeldet Qualitätsbefunde nur, wenn sich Honigcharge oder Glasgröße ändern. - Vorbelegung
GET /bottling-batches/prefill?honeyBatchId=&productId=&date=(bottling:create, vor:iddeklariert):{ jarSize, jarSizeSource: 'PRODUCT' | null, bestBeforeDate, shelfLifeMonths, waterContent, warnings }. Die Glasgröße kommt vom Artikel (packagingSize), das MHD ausProduct.shelfLifeMonths(1–60, beim Anlegen und Ändern des Artikels setzbar,nulllöscht): Abfülltag plus Monate, gekürzt auf das Monatsende (31.01. + 1 Monat = 28.02.); ein Zeitstempel zählt als sein Berliner Tag,dateist standardmäßig heute.honeyBatchIdfehlt: 400; unbekannte Charge oder Artikel: 404; Artikel nichtBOTTLED_HONEY: 400. Beim Anlegen gewinnt ein gesendeter Wert, sonst der Artikelwert; fehlt beides, antwortet die API mit 400 („Glasgröße und MHD fehlen. …“, „Ohne Haltbarkeit am Artikel bitte ein MHD eintragen.“, „Ohne Packungsgröße am Artikel bitte eine Glasgröße eintragen.“). Unmögliche Tage (30.02.) indate,bestBeforeDateund der Vorbelegung ergeben 400 „Das Datum ist ungültig. …“.
Oberfläche der Honig-Kette. Vorbelegungen heißen „Vorschlag aus …“ („aus 2 Ernten“, „aus den Ernten: Raps“, „aus der Schleuderung (Rest)“) und werden nur durch einen Knopf übernommen. Laden die Hinweise nicht, zeigt PrefillStatus (feste aria-live-Zeile) „Hinweise (z. B. Wartezeit) konnten nicht geladen werden.“ mit „Erneut versuchen“; Speichern bleibt erlaubt, das Backend prüft (Annahme 53). lib/honey-batches/errors.ts (describeSaveError, saveErrorText) ist der einzige Ort, der einen fehlgeschlagenen Speichervorgang liest (400-issues je Feld, Nest-message[] durch deutschen Text ersetzt, 409-Meldung durchgereicht, Netzfehler). Das Anlegen einer Honigcharge bietet „Wassergehalt (%)“ mit dem Vorschlag aus der Schleuderung. Die Detailseite hat die Karte „Bewegungen“ (Buchungen mit Link zur Abfüllung, Grund und Korrektur mit Vorzeichen; bei hasMore der Hinweis „Ältere Buchungen werden nicht angezeigt“). „Entnahme“ (nur WITHDRAWAL, Grund Pflicht und nicht vorgewählt, Menge mindestens 1 g und höchstens der Rest) und „Menge korrigieren“ (Ausgangswert beim Öffnen gesperrt, Differenz sichtbar, bei 0 „Keine Abweichung“, Grund optional, Buchung als „Korrektur“ beschriftet) gibt es mit honey-batches:update und erfasster Menge. Beide Auslöser sind offline gesperrt („Nur mit Verbindung“) und buchen mit eigenem Schlüssel je Buchung. Alle Abfragen der Detailseite liegen unter dem Schlüsselpräfix ["honey-batches"], das beide Dialoge ungültig machen. Die Bestätigung beim Wassergehalt (409) gehört zur Abfüllungsmaske (nächster Absatz), nicht zu diesen Dialogen.
Abfüllungsmaske (/bottling/new, Annahme 57). Sie fragt GET /bottling-batches/prefill je Honigcharge, Produkt und Datum ab; die letzte Antwort bleibt beim Nachladen stehen, zählt für Beschriftung, Differenz-Hinweise und Wassergehalt aber nur für genau diese Charge, dieses Produkt und diesen Tag. Glasgröße und MHD stammen als Stammdaten vom Artikel (keine Beobachtung) und nennen ihre Herkunft („aus Artikel: 24 Monate“, „aus Artikel: 250 g“, „aus Entwurf“, bei fehlgeschlagenem Abruf „nicht aus Artikel“). Eine eigene Eingabe gewinnt, bis sich das Produkt ändert (dann werden die Eingaben zurückgesetzt); ein Datumswechsel lässt sie stehen. Ein wiederhergestellter Entwurf behält die Kennzeichnung getippter Werte. Weichen Glasgröße oder MHD vom Artikel ab, erscheint der Hinweis schon vor dem Speichern („Glasgröße weicht vom Artikel ab (Artikel: 250 g).“). Wassergehalt der Charge und Server-Hinweise stehen in einem dauerhaften Statusbereich (Symbol plus Wort); PrefillStatus meldet Laden und Fehler mit „Erneut versuchen“, und „Abfüllung anlegen“ ist gesperrt, solange die Artikelwerte laden („Artikelwerte werden geladen …“). Die Abfüllung wird nicht offline eingereiht: Offline ist der Knopf mit sichtbarem Grund „Nur mit Verbindung“ gesperrt.
Antwortet das Anlegen mit 409 CONFIRMATION_REQUIRED, öffnet ein Dialog mit Fokusfalle den gemessenen Wert („Wassergehalt 20,5 % über der gesetzlichen Grenze. Trotzdem abfüllen?“). „Trotzdem abfüllen“ (genau eine Anfrage, auch bei Doppelklick) sendet denselben Body mit acknowledgedWarnings und acknowledgedWaterContent unter demselben Idempotency-Key; eine frische 409 mit neuem Wert fragt erneut. „Abbrechen“ schreibt nichts, behält das Formular, gibt den Fokus zurück und erneuert den Schlüssel. Der Schlüssel wird außerdem erneuert, sobald der Body vom zuletzt gesendeten abweicht (auch durch eine geänderte Vorbelegung), und nach einem Erfolg. Fehler beim Speichern liest allein describeSaveError.
Haltbarkeit und Gewicht am Artikel. Das Artikelformular (neu und bearbeiten) hat „Haltbarkeit (Monate)“ (ganze Monate 1–60, leerbar) und „Gewicht pro Glas (g)“ (packagingSize, ganze Gramm 1–10000). Im Bearbeiten-Dialog wird das Gewicht nur geprüft, wenn es geändert wurde; ein alter Dezimalwert wird nie umgerechnet. Die Prüfung von packagingSize im Backend (@IsInt, 1–10000) ist ein Folgepunkt, zuvor wird die Produktionsdatenlage geprüft (Rollout-Schritt mit Freigabe).
11.13 Telegram
Stand: Schema, Client, Prüfung beim Start, Planung, Senden, Verbinden, Empfangen, die Betriebsansicht und die Oberfläche (Profil-Karte, Step-up, Systemkarte) sind fertig (TelegramModule importiert WorkerRuntimeModule und WorkerModule). NotificationPreference.telegramEnabled schaltet das Verbinden ein, das Trennen (und der Sender bei 403) aus (Abschnitt 11.9).
Tabellen (Migration 20261015110000_t4_telegram). Enums NotificationChannel und NotificationDeliveryStatus. TelegramLink (Chat-Bindung eines Nutzers; eindeutig je Chat), TelegramLinkToken (Einmal-Token zum Verknüpfen), NotificationDelivery (Zustell-Warteschlange), TelegramPollState (genau eine Zeile singleton, per CHECK id = 'singleton'). Alle Fremdschlüssel auf User laufen mit ON DELETE CASCADE, ebenso Notification.deliveries. Keine dieser Tabellen ist Teil des Backups (Abschnitt 8).
NotificationDelivery. Eindeutig je (notificationId, channel), Index auf notificationId. Der CHECK NotificationDelivery_target_check verlangt entweder Meldung und Nutzer oder Vorlage und Chat. Zustellungen mit Vorlage haben chatId und kein userId; sie entfernt die Nutzer-Kaskade nicht. Ihre Aufräumregeln nach Alter stehen im Job cleanup (Abschnitt 10).
Dritte Outbox. NotificationDelivery nutzt src/common/outbox/outbox-claims.ts wie Ereignisse, Webhooks und Kalender: claimBatch, settleSuccess, settleFailure, releaseStaleClaims. Neu sind deferClaim (zurück auf PENDING nach einer Wartezeit, Versuche unverändert, Wartezeit höchstens 24 h) und settleSkipped (SKIPPED mit Grund, höchstens 200 Zeichen). Beide sind Compare-and-Set auf id + claimedAt und nutzen die DB-Uhr. Weckkanal notification_delivery (worker-wakeup.ts); NotificationDelivery steht in der Sperr-Karte ganz zuletzt.
TelegramClient (src/telegram/; Konfiguration per Token TELEGRAM_CONFIG, bereitgestellt von TelegramModule). Aufrufe getUpdates (allowed_updates ["message"]; Updates ohne message.chat werden übersprungen) und sendMessage. Sicherheit (Annahme 46, Abschnitt 9):
- Der Token steht nie in Logs, Fehlern oder
lastError.TelegramApiErrorträgt Methode, Status, bereinigte Beschreibung undretry_after;describeTelegramFailurefolgtcausehöchstens 5 Ebenen tief und gibt nie die Meldung zurück. - Nur HTTPS zu
api.telegram.org;redirect: 'error', eine Weiterleitung ergibt „network error“ ohne URL und Token; Antwortkörper werden gestreamt und bei 256 kB abgebrochen. retry_afterwird auf 1–3600 s begrenzt (Nicht-Ganzzahlen und Texte werdennull).- Der Text wird bereinigt (
sanitizeTelegramText): Steuerzeichen und die Richtungs- und Nullbreitenzeichen U+200B–200F, U+202A–202E, U+2066–2069 entfernt, höchstens 600 Zeichen nach Codepunkten (kein halbes Surrogatpaar) mit Auslassungspunkten; Klartext, keinparse_mode. - Ein fehlerhaft geformter Token macht den Client unbrauchbar („bot token not configured“), ohne dass er ruft.
assertTelegramToken(role, env, logger?)(src/runtime/startup-checks.ts) prüft nur die Rollenworkerundall. Ein fehlender Token ist in Ordnung. Ein fehlerhafter (in Produktion auch ein Platzhalter wiechange-me…) wirft nie: Fehler-Log ohne Wert, Telegram bleibt aus. Ein Benutzername ohne Token oder umgekehrt warnt nur im Log.TELEGRAM_BOT_USERNAMEverliert ein führendes@und muss^[A-Za-z][A-Za-z0-9_]{4,31}$erfüllen, sonst gilt er als nicht gesetzt (telegramBotAvailable()falsch) mit Warnung.- Der Wächter
no-network-outside-loops.spec.tshält fest, dass das Netzwerk nur in den erlaubten Dateien und nur aus Schleifen genutzt wird (Abschnitt 9).
Planung. NotificationDeliveryPlanner.planIn(db, notifications) (Abschnitt 10, „Zustellplanung“) liest in einer Abfrage die Einstellungen (telegramEnabled, Verbindung, telegramCategories) und die DB-Uhr, legt per createMany({ skipDuplicates }) (eindeutig je Meldung und Kanal) die Zustellungen an und weckt den Worker nur, wenn Zeilen entstanden. Standardkategorien TASK_DUE, DIGEST und seit T6 COMPLIANCE (Migration 20261016100400_t6_notification_compliance_default, Abschnitt 12.1); SUGGESTION, WITHDRAWAL, SEASON und SYSTEM schaltet der Nutzer zu. COMPLIANCE hat wie SYSTEM keine Tageszeit (nur die Ruhezeit) und ist 24 Stunden frisch. Der Text wird nicht gespeichert, sondern beim Senden aus der Meldung gerendert. Die Zustellzeit (availableAt) folgt Annahme 49 (Morgenzeit, Ruhezeit, Zeitumstellung).
Texte (src/telegram/telegram-texts.ts). TELEGRAM_TEMPLATES hält die festen Texte, renderTelegramText baut daraus den Klartext: ohne Details nur „Neue Meldung in ApiCore.“ und Link, Standardlink /dashboard, ein Schrägstrich am Ende von FRONTEND_ORIGIN wird toleriert. Höchstens 600 Zeichen nach Codepunkten; die Meldung wird mit Auslassungspunkten gekürzt, der Link bleibt ganz, Steuer- und unsichtbare Zeichen entfallen. Ohne FRONTEND_ORIGIN entfällt der Link (Annahme 46).
Senden (TelegramSender, Schleife telegram-send, Abschnitt 10). Ein Durchlauf übernimmt höchstens 25 Zustellungen (claimBatch, älteste zuerst). Je Batch geht höchstens eine Zustellung je Nutzer bzw. Chat hinaus, die übrigen kommen 1,1 s später (deferClaim); ein Speicher je Chat (10 s) hält auch aufeinanderfolgende Durchläufe und Bot-Antworten auseinander, und zwischen zwei Sendungen liegen mindestens 40 ms (25 pro Sekunde). drain wartet nach einer Runde mit zurückgehaltenen Nachrichten 1,1 s, damit ein Schwall für eine Person nicht auf den nächsten 5-s-Takt wartet; ein Batch ist auf 120 s begrenzt (TELEGRAM_BATCH_BUDGET_MS), danach gehen die übrigen ohne Fehlversuch zurück, ebenso beim Herunterfahren. Vor jeder Sendung prüft eine SQL-Abfrage mit frisch gelesenen Rechten (PermissionResolverService.getFreshPermissions) die Gründe aus Annahme 49 in dieser Reihenfolge: user inactive, telegram disabled, not linked, category off, permission revoked, stale, task already done, dazu notification gone und unknown template; ein Treffer ergibt SKIPPED mit Grund. Antworten des Bots (templateCode) überspringen alle Prüfungen. Die Frische rechnet in SQL (Berliner Tag bzw. 24 Stunden gegen now()).
Antworten von Telegram.
- 200:
DELIVERED. - 429:
deferClaimumretry_after(ohne Angabe 5 s), kein Fehlversuch; der Sender pausiert für den ganzen Pod bis dahin (pausedUntil, der Rest des Batches geht zurück). - 403 und 400 „chat not found“ (Bot blockiert, Chat gelöscht): Bei einer Nutzer-Zustellung sperrt eine Transaktion
NotificationPreference(lockRowForUpdate), entfernt über den gemeinsamen HelferremoveLinkIn(siehe „Befehle“) dieTelegramLinkmituserIdundchatId, schaltet nur danntelegramEnabledaus und schreibt die Meldung „Telegram-Zustellung beendet. Der Bot wurde blockiert oder der Chat gelöscht.“ (SYSTEM, HINWEIS), wenn die Verbindung noch auf diesen Chat zeigt; die Zustellung wirdSKIPPED(„chat unavailable“). Antworten des Bots werden nurSKIPPED. - 401 (Token ungültig):
deferClaimum 15 min, der Sender pausiert 15 min (monotone Uhr, kein Claim), undsystem:managebekommt einmal je Berliner Tag „Telegram: Bot-Token ungültig.“ (Schlüsselpräfixtelegram-token-invalid:<Tag>). Scheitert die Meldung, wird das nur geloggt. - Alles andere (5xx, Zeitüberschreitung, Netzfehler, sonstige 4xx, unerwartete Ausnahmen):
settleFailuremitloggableError(...).message, Wiederholung nach der Outbox-Regel (30 s bis 6 h, nach 8 VersuchenFAILED).
Verbinden. POST /profile/telegram/link-token (jeder angemeldete Nutzer; Step-up mit aktuellem Passwort und bei MFA TOTP; 10 pro Minute; 201; nicht @Idempotent, weil die Antwort ein Geheimnis enthält; Cache-Control: no-store) antwortet { deepLink, expiresAt } mit https://t.me/<Bot>?start=<Token>. Ohne TELEGRAM_BOT_USERNAME ergibt es 409 „Telegram ist nicht eingerichtet.“; das Bot-Token kennt die api nie. Das Token besteht aus 32 Zufallsbytes (Base64url, 43 Zeichen), gespeichert wird nur der SHA-256. Es gilt 10 Minuten (Ablauf nach DB-Uhr) und einmal; ein neues entwertet ältere offene Token desselben Nutzers. Der Job cleanup löscht Token, die seit mehr als 24 h abgelaufen oder verbraucht sind. POST /profile/telegram/unlink (204) trennt.
Empfangen (TelegramUpdatesService.pollOnce, Schleife telegram-updates, Abschnitt 10). Long Polling (getUpdates, timeout=25, allowed_updates ['message']), kein öffentlicher Eingang, nur private Chats. Genau ein Empfänger: eine Lease in TelegramPollState (60 s, nur DB-Uhr, jede Runde verlängert); wer sie nicht hat, wartet 30 s, ebenso nach 409 und nach Fehlern. Das setzt ein einzelnes Worker-Replikat voraus (Abschnitt 7). Jedes Update läuft in einer eigenen Transaktion, in der zuerst der Offset (update_id + 1) per Compare-and-Set auf Lease-Inhaber und alten Stand weitergeschoben wird; geht die Lease verloren, bricht die Transaktion samt Wirkung ab, jedes Update wirkt genau einmal. Nicht auswertbare Updates (etwa ohne message.chat) schiebt der Offset ohne Wirkung weiter, auch am Ende eines Batches (getUpdates liefert { updates, highestUpdateId }). Ein Update, dessen Wirkung immer scheitert, wird nach 5 Versuchen oder 10 Minuten übersprungen (Annahme 51). Verbindungsfehler (Datenbank oder Netz nicht erreichbar, auch TelegramApiError ohne Status) werden gespeichert, zählen aber nie; die Zähler werden nach jedem Batch bereinigt (Einträge hinter dem Offset und ältere als das Fenster). Grenzen und Uhr kommen über das optionale Token TELEGRAM_UPDATES_OPTIONS ({ attempts, windowMs, now }) in den Dienst. Eine Antwort mit Einträgen, aber ohne update_id, gilt als Fehler (lastError „getUpdates answer without update ids“, Offset bleibt, 30 s Wartezeit). Auf 429 wartet der Empfang bis retry_after (ohne Angabe 30 s, höchstens 1 Stunde), ohne DB und Telegram anzufassen. Beim Beenden bricht das Stop-Signal den Abruf ab; WorkerRuntime.onModuleDestroy ruft nach dem Stopp der Schleifen releaseLease() auf (ohne gehaltene Lease ohne Wirkung, auch bei einem Stopp während der 30-s-Wartezeit), der nächste Empfänger kommt sofort zum Zug. lastPollAt steht nach dem Abruf; lastError (fester Text plus Klassenname, nie IDs oder Nachrichtentext) wird erst nach einem Batch ohne Fehler und ohne Überspringen gelöscht.
Befehle. /start <Token> (auch /start@Bot <Token>) verbraucht das Token per Compare-and-Set (nur offen und nicht abgelaufen), legt die Präferenz an, sperrt NotificationPreference aller betroffenen Nutzer in einer Anweisung (aufsteigend) und liest Verbindung und Präferenz erst danach (dieselbe Sperre wie der 403-Pfad des Senders). Es ersetzt eine frühere Verbindung desselben Nutzers (linkedAt beginnt neu), löst die Verbindung eines anderen Nutzers mit demselben Chat (Meldung „Deine Telegram-Verbindung wurde getrennt, weil der Chat mit einem anderen Konto verbunden wurde.“), schaltet Telegram ein und schreibt die Meldung „Telegram verbunden mit „{Vorname}“ am TT.MM.JJJJ. Warst du das nicht? In den Einstellungen trennen.“ (deckt einen mitgelesenen Link auf; Vorname bereinigt, höchstens 64 Zeichen). Ist Nutzer oder Rolle inaktiv, oder das Token ungültig, abgelaufen oder benutzt, antwortet der Bot LINK_INVALID ohne Hinweis auf Konten. /stop und „Trennen“ in der App entfernen die Verbindung und senden STOPPED. /hilfe, /help, /start ohne Token und anderer Text ergeben HELP. Antworten des Bots werden als NotificationDelivery mit templateCode und chatId eingereiht (kein Netzaufruf in der Transaktion) und vom Sender verschickt. Höchstens 3 Antworten je Chat in 10 Minuten (Zähler im Speicher, gezählt erst nach dem Commit); LINKED ist ausgenommen (Annahme 54). Jede Beendigung einer Verbindung (App, /stop, Chat zieht zu einem anderen Konto um, Bot blockiert oder Chat gelöscht im Sender) läuft über denselben Helfer removeLinkIn (src/telegram/telegram-link-removal.ts): Verbindung löschen (bei Bedarf nur, wenn sie noch auf diesen Chat zeigt), telegramEnabled = false und die wartenden Telegram-Zustellungen des Nutzers (PENDING, PROCESSING) in derselben Transaktion auf SKIPPED mit claimedAt leer und Grund unlinked, chat unavailable oder relinked. Wird die Verbindung eines Nutzers auf einen anderen Chat umgestellt, verfallen die wartenden Zustellungen ebenfalls (relinked); derselbe Chat noch einmal ändert nichts. Alte Nachrichten erreichen so nie einen später verbundenen Chat. Datenschutz: Vorname, Chat-ID und Token stehen nie in Logs; die Chat-ID verlässt den Server nicht (auch die Einstellungs-Antwort enthält sie nicht). Je Umgebung ein eigener Bot, weil ein Bot nur einen Empfänger haben darf.
Betrieb. Die Karte „Telegram“ unter Verwaltung > System (Abschnitt 10) zeigt Empfänger (Lease, Alter des letzten Abrufs, lastError) und Sender (wartend, überfällig, fehlgeschlagen in 24 h, letzte Fehler) und erlaubt das Wiederholen fehlgeschlagener Zustellungen. Die Einstellungsansicht (GET /profile/notification-settings) nennt das Feld telegram.botNameSet (Bot-Name gesetzt; das Token kennt die api nicht), derselbe Begriff wie am System-Endpunkt. Verdrahtung des Secrets und Einrichtung des Bots: Abschnitt 7.
Oberfläche: Profil > Telegram (TelegramLinkCard). Der Zustand steht in einer Statuszeile (role="status"): „Telegram ist nicht eingerichtet.“ (ohne botNameSet, dann ohne Knopf), „Nicht verbunden“ oder „Verbunden mit „{Vorname}“ seit {TT.MM.JJJJ}“. „Telegram verbinden“ öffnet den StepUpDialog; danach erscheint der große Knopf „In Telegram öffnen“ (target="_blank", rel="noopener noreferrer") mit „Gültig bis {HH:MM}“ (Berliner Zeit), und der Fokus springt auf diesen Knopf; nach „Trennen“ (ConfirmDialog) springt er auf „Telegram verbinden“. Der Deep Link ist ein Geheimnis: Er wird nur gezeigt, wenn er mit https://t.me/ beginnt (sonst „Der Telegram-Link ist ungültig. …“), liegt nur im Zustand der Komponente (nie im React-Query-Cache, in localStorage/IndexedDB oder im Log) und verschwindet bei Ablauf oder sobald der Status „verbunden“ meldet. Solange ein Link gültig und noch nicht verbunden ist, lädt die Karte den Status alle 5 Sekunden neu. Verbundene Nutzer wählen die sechs Kategorien (Stand T4c; COMPLIANCE liefert das Backend schon, die Karte zeigt sie mit T6 Task 18; ToggleChip, während des Speicherns und offline aus) und den Schalter „Mit Details“ mit dem Hinweis „Nachrichten laufen über Server von Telegram und sind dort nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt.“; jede Änderung geht einzeln per PATCH. Verbinden, Trennen und Speichern sind offline gesperrt („Nur mit Verbindung“).
Step-up (src/components/auth/step-up-dialog.tsx, geteilt mit dem Backup-Import; pendingLabel, beim Import „Wird eingespielt…“). Der Dialog fragt das aktuelle Passwort und bei MFA den 6-stelligen Code; onConfirm(proof) darf werfen, dann bleibt er offen, leert die Felder, fokussiert das Passwortfeld und zeigt den deutschen Grund in einer dauerhaften Live-Region. Während der Ausführung sind die Eingaben readOnly, Esc, Hintergrund und Schließen-Knopf wirkungslos. Die Felder leben nur, solange der Dialog offen ist. Ein fehlgeschlagener Import erscheint im Dialog statt als Toast. Alle Step-up-Aufrufe senden mit refreshOn401: false (Annahme 56): createTelegramLinkToken, importBackup, changePassword, deactivateAccount, confirmMfaEnrollment und disableMfa. stepUpErrorText (src/lib/auth/step-up-error.ts, auch im Passwortformular des Profils) liefert: 429 „Zu viele Versuche. Bitte in einer Minute noch einmal.“, ein 401 ohne eigene Meldung „Sitzung abgelaufen. Bitte die Seite neu laden und erneut anmelden.“, deutsche Server-Meldungen unverändert. Der Client kennt den Ablauf des Tokens nicht und erneuert vor Step-up-Aufrufen nicht vorab.
Logs nennen nur Zustellungs-IDs, nie Token, Chat-ID oder Text.
12. Compliance (T6)
Prüfbereitschaft für Tierarzneimittel, Etiketten und Behörden. Rechtswerte (Fristen, Paragraphen, Ziffernhöhen, x-Höhe, Landesrecht Bayern) stehen nie im Code, sondern sind Einstellungen mit dem Vermerk „Annahme – vom Inhaber zu prüfen“; sie sind vor dem Rollout gegen gesetze-im-internet.de und EUR-Lex abzugleichen. Belege, Rechnungsnummern, Anschriften, Koordinaten und Aktenzeichen sehen nur Inhaber von compliance:read bzw. veterinary-medicines:read; sie erscheinen nie in öffentlichen Endpunkten, im Shop-Feed, in Webhooks oder in Ereignis-Payloads. Entscheidungen des Inhabers vom 2026-10-15: eigene Meldungs-Kategorie COMPLIANCE, Stand vor Volk beim Sperren, kein Step-up für die Ausnahme vom Sperrbezirk.
Stand: Umgesetzt sind Task 1 (Schema, Rechte, Sperren, Backup), 2 (Tierarzneimittel), 4 (Dokumente), 5 (Etikett-Pflichtangaben) und 7 (Ereignisse). Task 3 (Behandlung aus Packung), 6 (Druck-Sperre und Probedruck), 8 (Sperrbezirk und Sperr-Umbau der Völker) und 9 bis 19 (Behördenpaket, Prüfbereitschaft, Handler und Meldungen, Tagesregeln, Oberfläche) folgen und ergänzen diesen Abschnitt.
12.1 Schema und Rechte
Migrationen (alle additiv, nach 20261015110000_t4_telegram): 20261016100000_t6_veterinary_medicines (Enums MedicineUnit, VeterinaryMedicineMovementType; drei Tabellen; Treatment.medicineId, medicineLotId, doseQuantity mit Fremdschlüsseln ON DELETE RESTRICT, Indizes Treatment_medicineId_idx und medicineLotId; DocumentEntityType + MEDICINE_LOT; Rechte), …100100_t6_label_particulars (SiteSettings.foodBusinessName/foodBusinessAddress, Product.legalName, LabelTemplate.minXHeightMm Vorgabe 1,2, AuditAction + PRINT), …100200_t6_authority_compliance (ComplianceSettings, AuthorityNotice, ApiaryRestriction, ComplianceAcknowledgement; DocumentEntityType + AUTHORITY_NOTICE, APIARY_RESTRICTION; Rechte), …100300_t6_notification_category_compliance (nur ALTER TYPE … ADD VALUE 'COMPLIANCE'; der Wert wird in derselben Migration nicht benutzt) und …100400_t6_notification_compliance_default. Prüfungen und Annahmen zum Schema: Annahme 59. netQuantityDigitRules ist ein Prisma-@default, damit die SQL-Vorgabe keinen Drift gegen das Schema erzeugt; die Singleton-Zeile ComplianceSettings legt der Dienst (Task 9) per upsert an. Ein Behandlungs-Löschen mit Buchung scheitert an den RESTRICT-Schlüsseln mit P2003; Task 3 bildet das auf 409 „Diese Behandlung hat eine Buchung aus einer Packung und kann nicht gelöscht werden.“ ab.
Rechte (Katalog permission-catalog.ts; die Migrationen vergeben, der Katalog-Sync berechtigt nur System-Rollen):
| Recht | Gruppe (Sortierung) | ADMIN | BEEKEEPER | STAFF | READONLY | API_CLIENT |
|---|---|---|---|---|---|---|
veterinary-medicines:read |
Tierarzneimittel (3700) | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | – |
veterinary-medicines:create, :update |
Tierarzneimittel | ✓ | ✓ | ✓ | – | – |
compliance:read |
Prüfbereitschaft & Behörden (3800) | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | – |
compliance:manage |
Prüfbereitschaft & Behörden (3801) | ✓ | ✓ | – | – | – |
Eine Behandlung aus einer Packung bucht mit treatments:create ab, es gibt kein eigenes Recht. Sperrbezirke lesen mit apiaries:read und schreiben mit compliance:manage. AuditAction kennt PRINT (Etikettendruck, Task 6).
Sperr-Reihenfolge. Apiary steht an erster Stelle von LOCKABLE_TABLES, danach Colony und die übrigen Tabellen wie bisher; die acht neuen Tabellen stehen hinter NotificationDelivery (Annahme 50). Die Völker-Pfade, die Stand und Volk zusammen sperren, nehmen zuerst die Stände mit lockRowsForShare(tx, 'Apiary', ids) (aufsteigend), dann das Volk; ApiaryRestrictionsService sperrt die betroffenen Stände mit lockRowsForUpdate, damit sich eine Sperre und ein laufendes Umsetzen hintereinander einreihen. Wechselt der Stand eines Volkes zwischen Lesen und Sperren, endet die Anfrage mit 409 „Der Stand wurde gerade geändert. Bitte neu laden.“, ohne automatischen Neuversuch. Die Umbauten der Aufrufer sind Task 8. Services, die T6 anfasst und before bisher außerhalb lasen (SiteSettingsService.update, ProductsService.update, LabelTemplatesService.update), lesen es seit Task 5 nach der Zeilensperre.
Backup. Die sieben neuen Tabellen gehören zum versiegelten Bundle; Reihenfolge, Verlust des Packungsbezugs in unversiegelten Dateien und die Regel für Behördenanzeigen stehen in Abschnitt 8 (Annahmen 63 und 64).
Meldungs-Kategorie COMPLIANCE („Behörden & Prüfung“). Sie trägt die Hinweise „Bestand geändert“ und „TSK-Stichtag“ (Task 11) und ist anders als SYSTEM für Telegram vorgewählt: Die Vorgabe telegramCategories ist [TASK_DUE, DIGEST, COMPLIANCE], und die Daten-Migration hängt COMPLIANCE an jede bestehende, nichtleere Liste an. Eine leere Liste (der Nutzer hat bewusst alles abgewählt, Opt-out) bleibt leer; Kosten bei falscher Annahme: ein Nutzer mit Opt-out bekäme sonst Behördenhinweise. IsEnum(NotificationCategory) und die Längengrenze übernehmen den Wert aus dem Enum, es gibt keine zweite Kategorienliste im Code. Das Frontend (Task 18) ergänzt Label und Auswahl; bis dahin zeigt es den Wert als unbekannte Kategorie.
Null-Verträge. describeNullContracts (src/common/validation/null-contract.spec-helper.ts, per tsconfig.build.json aus dem Build ausgeschlossen) registriert je Update-DTO die drei Prüfungen der Null-Regel (Annahme 20); jede T6-Task legt ihre Verträge in eine eigene Spec-Datei.
12.2 Tierarzneimittel: Katalog, Packungen, Bewegungsbuch
VeterinaryMedicinesModule (src/veterinary-medicines/, in AppModule, nicht im WorkerModule: es hat keine Handler) trennt drei Ebenen: das Mittel (VeterinaryMedicine, Handelsname, Wirkstoff, Einheit, Wartezeit, Lagerhinweise), die Packung (VeterinaryMedicineLot, Beleg, Verfall) und die Bewegung (VeterinaryMedicineMovement: TREATMENT nur aus einer Behandlung, CORRECTION für die Inventur, DISPOSAL mit Pflichtgrund). Grundsätze: Annahmen 60 bis 62. Der Rest ist roundToThousandths(lot.quantity + Σ movement.quantity) (src/common/quantity.ts, die einzige Rundung auf Tausendstel; roundKg in honey-plausibility.ts ist ein Alias, bottling.service.ts ruft sie direkt auf, -0 wird zu 0). Die reinen Helfer stehen in medicine-ledger.ts (summarizeLot, treatmentBookingDelta für die Gegenbuchung bei geänderter Packung oder Dosis, Task 3), die Sichten in medicine-views.ts (eine groupBy-Abfrage je Liste, kein N+1).
API (Rechte veterinary-medicines:read|create|update, Datumsfelder der Antworten als Tagestexte JJJJ-MM-TT):
GET /veterinary-medicines?active=,GET /veterinary-medicines/suggestions(eigene, noch nicht katalogisierte Handelsnamen ausTreatment.productohne Beachtung der Groß-/Kleinschreibung, höchstens 50, mit den Werten der jüngsten Behandlung; legt nichts an),GET/PATCH /veterinary-medicines/:id,POST /veterinary-medicines,POST …/:id/deactivate|reactivate(ohne Änderung keine Schreibzeile und kein Audit).GET /veterinary-medicine-lots?medicineId=&selectable=true&includeLotId=(wählbar: Rest > 0 und Mittel aktiv, älteste Haltbarkeit zuerst;includeLotIdhält die Packung einer bearbeiteten Behandlung zusätzlich wählbar),GET/PATCH /veterinary-medicine-lots/:id(mit Bewegungsbuch),POST /veterinary-medicine-lots,POST …/:id/movementsmit{ type: 'CORRECTION', actualRemaining }oder{ type: 'DISPOSAL', quantity, reason }.- Die Anlege-Endpunkte und
:id/movementstragen@Idempotent(). Die Listen sind noch nicht paginiert; mit wachsendem Buch ist ein Limit zu ergänzen.
Schreiben. Mittel und Packungen lesen before nach der Zeilensperre und schreiben das Audit in derselben Transaktion; die Sperrfolge ist Mittel, dann Packung. Eine Inventur bucht die Differenz zwischen Buchrest und gezähltem Rest unter der Packungssperre (Delta 0 bucht nichts und schreibt kein Audit), zwei gleichzeitige Inventuren laufen nacheinander. Eine Entsorgung, die auf 0 rundet (unter 0,0005), ist 400. name und reason dürfen nicht nur aus Leerzeichen bestehen. minTemperatureC <= maxTemperatureC prüft der Dienst gegen den zusammengeführten Stand (400). Task 3 hält Dosen auf dem Tausendstelraster (eine Dosis unter 0,001 ist 400) und bucht die Packung nach dem Volk. Der Seed legt keine Mittel an; seed-no-medicines.spec.ts sichert das (nur die fünf bekannten Seed-Module, keine weitere .ts unter prisma/).
12.3 Dokumente mit Rechten je Art
Für MEDICINE_LOT, AUTHORITY_NOTICE und APIARY_RESTRICTION gilt zusätzlich zum Dokumentenrecht das Fachrecht des Datensatzes. Die Zuordnung steht in DOCUMENT_ENTITY_PERMISSIONS (documents.service.ts): Packung lesen veterinary-medicines:read, schreiben veterinary-medicines:update; Behördenanzeige und Sperrbezirk lesen compliance:read, schreiben compliance:manage. „Schreiben“ umfasst Hochladen, Umhängen, Umbenennen und Löschen; beim Umhängen zählen die alte und die neue Art. DocumentsService.assertEntityAccess(userId, entityType, mode) wirft 403 ohne das Recht; Arten ohne Eintrag (Stand, Volk, Königin, Durchsicht, Honigcharge) prüfen nichts zusätzlich. Die Prüfung kommt vor jeder Datenbankabfrage (findAll, create) bzw. nach dem Laden des Dokuments und vor dem Lesen der Datei (readFile, update, delete), daher 403 vor 404 und kein Existenz-Orakel für Unberechtigte. Wer nur documents:read hat, sieht Belege, Anzeigen und Sperrbescheide weder in der Liste noch per Download-ID. compliance:manage schließt compliance:read nicht ein (Annahme 69). Speicherordner sind medicine_lot, authority_notice und apiary_restriction; MIME-Allowlist und Signaturprüfung gelten unverändert. Ein Fehler beim Löschen der Datei wird mit Dokument-Id und loggableError() protokolliert, Zeile, Audit und Antwort bleiben. Dokumente gelöschter Datensätze bleiben bestehen (Annahme 70). Das Recht wirkt über den 30-s-Cache des Resolvers verzögert, wie überall.
Zwischenspeicher. Alle API-Antworten tragen Cache-Control: no-store (Abschnitt 9, noStoreMiddleware); die e2e-Tests halten das für Liste und Download fest. Der Service Worker beachtet no-store bisher nicht (isKeepableApiAnswer in public/sw.js behält JSON-Antworten per cache.put). Task 14 muss deshalb entweder no-store dort berücksichtigen oder Pfadregeln für Listen mit den drei Arten ergänzen; das Präfix /api/v1/documents wird nicht ganz gesperrt, sonst fehlten die Durchsichtsfotos offline. Nie gecacht werden die Compliance-, Arzneimittel- und Sperrbezirk-Pfade (NEVER_CACHED_API_PATHS).
12.4 Etikett-Pflichtangaben
checkLabel (src/label-templates/label-particulars.ts) ist rein und ohne Datenbank; Regeln und Grenzen: Annahmen 65 bis 68. Pflichtangaben (sperren den Druck, Code LABEL_PARTICULARS_MISSING mit { gaps } folgt mit Task 6): LEGAL_NAME (ein Wort mit „honig“), NET_QUANTITY (Füllmenge der Abfüllung, „250,5 g“ wie „250.5 g“, „1 kg“ nur bei vollen Kilogramm; als ganze Wörter), BEST_BEFORE („Mindestens haltbar bis“ mit dem Datum), LOT, ORIGIN und FOOD_BUSINESS (Name und Anschrift). Warnungen (sperren nie): LOT_PREFIX, X_HEIGHT (unter LabelTemplate.minXHeightMm), NET_QUANTITY_HEIGHT (Ziffernhöhe unter der Regel aus ComplianceSettings.netQuantityDigitRules), TEXT_CLIPPED. Das Ergebnis trägt requirements (minXHeightMm, netQuantityMinCapHeightMm) und je Befund elementIds (bei Lücken die abgeschnittenen Elemente, die die Angabe getragen hätten). Ist eine Anschrift über mehrere Elemente verteilt, erkennt sie die Gesamtprüfung, ordnet sie aber keinem Element für X_HEIGHT/TEXT_CLIPPED zu.
Höhen. mm = Schriftgröße in pt × AFM-Metrik / 1000 × 25,4 / 72 (Helvetica: x-Höhe 523, Versalhöhe 718). Der Zugriff auf das private pdfkit-Feld steckt allein in font-metrics.ts (fontMetricsOf, je Schnitt gecacht, Fehler bei fehlenden Werten, durch einen Spec-Test gesichert); pdfFontName und MM_TO_PT wohnen dort. Beispiel: 6 pt ergibt 1,11 mm (Warnung), 7 pt 1,29 mm (in Ordnung). Die Rechtswerte sind Eingaben, die Beispielregeln stehen nur in den Tests.
Stammdaten und Platzhalter. SiteSettings.foodBusinessName (200) und foodBusinessAddress (300), Product.legalName (200) und LabelTemplate.minXHeightMm (0,5 bis 5) bleiben leer bzw. bei der Vorgabe, bis der Inhaber sie pflegt; leer ist eine Lücke, kein Standardwert. Neue Platzhalter: legalName, originCountry, foodBusinessName, foodBusinessAddress, bestBeforeLine („Mindestens haltbar bis TT.MM.JJJJ“), lotLine („L “); die Liste liegt als test/fixtures/placeholder-keys.json vor (Wächter placeholder-keys.spec.ts, das Frontend vergleicht seine Liste damit). buildPlaceholderValues(bottlingBatch, settings) setzt unbesetzte Stammdaten auf ''. Die öffentliche Herkunftsseite und der Shop-Feed zeigen weder Anschrift noch Verkehrsbezeichnung (e2e belegt, auch mit gesetztem legalName). holderName/holderAddress laufen über denselben trimmedOrNull-Helfer (null löscht). Task 6 ruft labelDayOf(bottling.bestBeforeDate) für expected.bestBefore und nutzt einen gemeinsamen Messer je Druck (pdfTextMeasurer()).
12.5 Ereignisse für Völker und Stände
Vier neue Typen im Katalog (domain-event-types.ts, 38 Typen), Aggregattyp Compliance neu ('Apiary' gab es schon). Alle tragen nur Ids, Codes, Jahr und Tag, nie Adresse, Koordinaten oder Namen, und sind nicht in DOMAIN_EVENT_WEBHOOKS; der Testhelfer herd-payload.spec-helper.ts prüft die wirklich geschriebenen Payloads gegen eine Allow-Liste.
ColonyCreated { apiaryId }(AggregatColony):ColoniesService.createund für den Ableger insplit(zusätzlich zuColonySplit), jeweils in der Transaktion des Schreibens. Auch der CSV-Import schreibt es je angelegtem Volk in derselben Transaktion mit Datensatz und Audit (ColonyCREATE), damit die Bestandsänderung die importierten Völker sieht (gemeinsamer ErzeugercolonyCreatedEvent,src/colonies/colony-created-event.ts). Der Import sendet weiterhin keinen Webhookcolony.created; der Webhook bleibt im Altpfad (Annahme 11). Fehlerzeilen, Überspringen und Zähler des Imports sind unverändert. Eine Wiederherstellung aus dem Backup schreibt bewusst keinColonyCreated.ColonyMoved { fromApiaryId, toApiaryId }(AggregatColony):moveundupdatemit geändertem Stand. Ein Umsetzen in denselben Stand schreibt Historie und Audit, aber kein Ereignis.ApiaryChanged { change }(AggregatApiary),change=CREATED|DEACTIVATED|REACTIVATED|LOCATION_CHANGED.LOCATION_CHANGEDnur, wenn Adresse, Ort, Breite oder Länge sich gegenüber dem gesperrtenbeforeändern. Je Schreibvorgang ein Ereignis, ohnededupeKey.TskReferenceDayReached { year, referenceDay }(AggregatCompliance,referenceDayalsJJJJ-MM-TT, tagesbezogen überdailyDedupeKey): nur im Katalog; der Erzeuger ist die Tagesauswertung (Task 11).
ApiariesService schreibt Datensatz, Audit und Ereignis seit Task 7 in einer Transaktion; update, deactivate und reactivate sperren zuerst die Standzeile (lockRowForUpdate) und lesen before danach, deactivate zählt lebende Völker erst danach über tx; reactivate behält die Audit-Aktion UPDATE. Die Handler (compliance.herd-change, compliance.tsk-reference-day) liegen im künftigen ComplianceModule (von AppModule und WorkerModule importiert, ohne PermissionsModule, Task 11); die Erzeuger laufen nur in der API. Frontend: DOMAIN_EVENT_LABELS kennt die vier Typen („Volk angelegt“, „Volk umgesetzt“, „Stand geändert“, „TSK-Stichtag erreicht“); Task 14 trägt sie nicht noch einmal ein.