Files
Wabenhain/k8s
Nick SzaunigandClaude Opus 5 4b76247648 fix: Health-Endpunkte trennen Liveness von Readiness
Readiness- und Liveness-Probe zeigten beide auf "/" — eine
force-dynamic-Seite samt Datenbankabfragen und vollem React-Rendering, alle
10 bzw. 30 Sekunden.

Der teure Teil ist dabei nicht das eigentliche Problem. Entscheidend ist,
dass damit auch die LIVENESS-Probe an der Datenbank haengt: faellt die DB
voruebergehend aus, wertet Kubernetes den Container als tot und startet ihn
neu — woraufhin der neue Container laut Dockerfile-CMD zuerst
"prisma migrate deploy" und "prisma db seed" gegen genau die gestoerte
Datenbank faehrt. Aus einer voruebergehenden Stoerung wird so eine
Neustart-Schleife.

Jetzt zwei Endpunkte mit klar getrennter Aufgabe:

- /api/health       — nur "Prozess antwortet", ohne Datenbankzugriff.
                      Liveness-Probe.
- /api/health/ready — zusaetzlich "SELECT 1" gegen die Datenbank, sonst 503.
                      Readiness-Probe und Docker-Healthcheck.

Faellt die Readiness-Probe aus, nimmt Kubernetes den Pod nur aus dem
Load-Balancing und startet ihn nicht neu — genau das richtige Verhalten.
"SELECT 1" laeuft unveraendert auf PostgreSQL und MySQL/MariaDB und
beruehrt keine Tabelle, ist also unabhaengig vom Migrationsstand. Die
Fehlerdetails gehen nur ins Server-Log, nicht in die oeffentliche Antwort.

docker-compose.yml bekommt denselben Readiness-Endpunkt als Healthcheck,
mit start_period fuer den Migrations-/Seed-Lauf vor dem Serverstart.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <[email protected]>
2026-09-15 10:01:06 +02:00
..
2026-08-19 07:26:47 +02:00

Wabenhain in Kubernetes

Rohe Manifeste, mit kubectl apply -f k8s/<datei> einzeln oder als Ordner anwendbar. Nummerierung = empfohlene Reihenfolge.

Einmalige Vorbereitung

  1. Gitea Actions: .gitea/workflows/docker-build.yml baut bei jedem Push auf main das Image <registry>/<owner>/wabenhain:latest (+ :sha-<kurzhash>, :vX.Y.Z bei Tags) in der Gitea-Container-Registry. Ein einzelnes Image reicht fuer 05-app-deployment.yaml — es traegt sowohl die Next.js-App als auch die Prisma-CLI/tsx und migriert/seedet die Datenbank beim Start selbst (siehe Punkt 2 unten), kein separates Migrations-Image mehr.

    Voraussetzung: ein Repo-/Org-Secret REGISTRY_TOKEN in Gitea anlegen (Personal Access Token mit package-Scope, unter Benutzereinstellungen → Anwendungen → Access Tokens erzeugen, dann unter Repo-Einstellungen → Actions → Secrets als REGISTRY_TOKEN hinterlegen). Der automatisch von Gitea Actions bereitgestellte GITEA_TOKEN reicht dafuer aktuell NICHT aus (fehlendes Package-Write-Recht, Stand heute).

  2. Ein Docker-Image ist Provider-uebergreifend: Prisma generiert den Client Provider-spezifisch — ein .next/standalone-Build kann seinen generierten Client nicht zur Laufzeit wechseln. Deshalb generiert scripts/generate-prisma-clients.mjs (Teil von pnpm build, laeuft also automatisch bei jedem Image-Build) BEIDE Varianten ins selbe Image; die Wahl zwischen ihnen passiert zur Laufzeit ueber DATABASE_PROVIDER, siehe src/lib/prisma.ts. Ein Image reicht also fuer Postgres UND MySQL — nur DATABASE_PROVIDER/DATABASE_URL in 01-configmap.yaml/ 02-secret.yaml muessen zur tatsaechlich gewaehlten Datenbank passen. Beim Container-Start fuehrt derselbe Prozess erst prisma migrate deploy und prisma db seed aus, BEVOR der Next.js-Server startet (siehe Dockerfile-CMD in der runner-Stage) — beide Schritte sind idempotent und bei jedem Neustart gefahrlos, kein separater Migrations-Job noetig.

  3. k8s/02-secret.example.yaml nach k8s/02-secret.yaml kopieren (per .gitignore ausgeschlossen — NIE mit echten Werten committen) und ausfuellen. Alternativ direkt per kubectl create secret, siehe Kommentar in der Beispieldatei.

  4. 01-configmap.yaml: DATABASE_PROVIDER (postgresql/mysql) und NEXT_PUBLIC_SITE_URL (echte Domain) anpassen.

  5. image: in 05-app-deployment.yaml zeigt bereits auf git.encry.de/nick.rosenloecher/wabenhain — nur noch den Tag pruefen (:latest passt fuer den jeweils neuesten main-Build). In 06-ingress.yaml shop.example.com durch die echte Domain ersetzen (zweimal: host: und tls.hosts).

Deployment

kubectl apply -f k8s/00-namespace.yaml
kubectl apply -f k8s/01-configmap.yaml
kubectl apply -f k8s/02-secret.yaml

# Nur EINE der beiden Datenbanken anwenden, passend zu DATABASE_PROVIDER:
kubectl apply -f k8s/03-postgres.yaml
# kubectl apply -f k8s/03-mysql.yaml

kubectl wait --for=condition=ready pod -l app=wabenhain-postgres -n wabenhain --timeout=120s

kubectl apply -f k8s/05-app-deployment.yaml
kubectl apply -f k8s/06-ingress.yaml

Migrationen + Seed (nur Admin-Konto, KEINE Beispieldaten — siehe Punkt 2 oben) laufen automatisch beim Container-Start — kubectl rollout status deployment/wabenhain-app -n wabenhain zeigt, wann der erste Pod bereit ist.

Bei einem neuen Image (Redeploy)

kubectl rollout restart deployment/wabenhain-app -n wabenhain

Migrationen + Seed laufen automatisch erneut beim Start jedes neuen Pods (idempotent, siehe oben).

Bekannte Grenzen dieser Manifeste

  • replicas: 1 in 05-app-deployment.yaml, bewusst nicht mehr: das Login-/2FA-/Checkout-Rate-Limiting (lib/rate-limit.ts) haelt seinen Zustand im Prozessspeicher, nicht in einem gemeinsamen Store. Mehrere Replicas wuerden das Limit unbemerkt proportional aufweichen. Fuer horizontale Skalierung zuerst lib/rate-limit.ts auf Redis o.ae. umstellen.
  • Kein HorizontalPodAutoscaler, kein PodDisruptionBudget, keine NetworkPolicy — je nach Cluster/Anforderungen ergaenzen.
  • Die Postgres-/MySQL-StatefulSets sind Single-Instance ohne Replikation/ Backup-Automation. Fuer produktiven Betrieb einen Managed-Datenbank-Dienst oder einen dedizierten DB-Operator (z.B. CloudNativePG) in Erwaegung ziehen — DATABASE_URL in 02-secret.yaml einfach auf den externen Endpunkt zeigen lassen, 03-postgres.yaml/03-mysql.yaml dann nicht anwenden.