README: Abschnitt Projektstand (Issues #34, #33), veraltete Aussagen zu
Platzhaltern und Rechnungsnummern korrigiert, CI-Gate, Rollout per set
image, Client-IP hinter Cloudflare, VAT_RATE_PERCENT_SONSTIGES, Teststand.
k8s/README: Image-Pinning, Abweichungen Repo/Cluster, Sicherung auf der
Storage Box, SMB 3.1.1 mit seal. EINRICHTUNG: APICORE_WEBHOOK_SECRET,
ERP_EXPORT_TOKEN, Abschnitt Neuen Build ausrollen. .env.example:
DATABASE_POOL_SIZE.
Refs #32
Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 (1M context) <[email protected]>
docs/EINRICHTUNG.md walks from nothing to a running shop: tools and
access, generating database/session/admin values, the Entra ID app
registration used for both sign-in and mail (redirect URI, client
secret, SMTP.SendAsApp with admin consent, enterprise app object id),
unlocking the shared mailbox in Exchange Online, Stripe keys and webhook
events, optional services, a complete secret/config map table, rollout,
verification, maintenance (secret expiry) and troubleshooting keyed to
the messages of the admin email test. Linked from README and k8s/README.
Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 (1M context) <[email protected]>
"Video-Upload: unerwarteter Fehler. Error: aborted { code: ECONNRESET }"
verdeckte die eigentliche Aussage: nicht die Verarbeitung ist gescheitert,
die Datei ist gar nicht erst vollstaendig angekommen. Der Fall landete in
der allgemeinen Auffanglinie und sah damit aus wie ein Programmfehler.
Ein Abbruch der Verbindung wird jetzt erkannt und mit Mengenangabe geloggt:
[upload-video] Verbindung abgebrochen nach 41943040 von angekuendigten
78643200 Bytes.
Genau diese Zahlen trennen die beiden moeglichen Ursachen. Bricht es immer
bei derselben BYTEZAHL ab, liegt eine Groessengrenze auf dem Weg. Bricht es
nach derselben ZEIT ab, ist es eine Zeitgrenze — und davon liegen mehrere
hintereinander, allen voran Node selbst: dessen requestTimeout beendet einen
Request nach fuenf Minuten und laesst sich nicht konfigurieren. Das ist die
harte Obergrenze fuer die Dauer eines Uploads, unabhaengig davon, dass
MAX_UPLOAD_VIDEO_BYTES 100 MB erlaubt.
Statt eines 500ers antwortet die Route mit 408 und einer Meldung, die zum
Wiederholen und zum vorherigen Verkleinern raet. Die Antwort erreicht die
Kundschaft meist nicht mehr — die Verbindung ist ja weg —, ist aber richtig
fuer den Fall, dass nur eine Zwischenstation aufgegeben hat.
k8s/README.md bekommt dazu einen Abschnitt mit der Tabelle der Zeitgrenzen
und dem ffmpeg-Aufruf, mit dem sich ein Hero-Video vorab auf genau das Mass
bringen laesst, auf das der Server es ohnehin umrechnet. Was darueber
hinausgeht, wird nur uebertragen, um anschliessend weggerechnet zu werden.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <[email protected]>
Der Kommentar am fsGroup-Feld behauptete, Kubernetes ordne damit JEDES
gemountete Volume der Gruppe 1001 zu. Das stimmt nur fuer blockbasierten
Speicher.
Bei SMB/CIFS und NFS wird fsGroup ignoriert: diese Protokolle kennen keinen
per-Datei-Unix-Besitz, den der Knoten nachtraeglich aendern koennte. Ohne
uid/gid in den mountOptions erscheint dort alles als root:root, und der als
uid 1001 laufende Container scheitert bei jedem Upload mit EACCES — also
genau die Meldung "Die Datei konnte nicht gespeichert werden", ohne dass am
Deployment etwas falsch aussieht.
k8s/README.md bekommt dafuer einen eigenen Abschnitt: Diagnose im laufenden
Pod, die noetigen mountOptions (uid=1001, gid=1001 zusaetzlich zu
dir_mode/file_mode) und der Hinweis, dass Aenderungen daran erst beim
naechsten Einhaengen greifen, ein Rollout-Restart also dazugehoert.
Ebenfalls vermerkt: noperm umgeht die Rechtepruefung, statt den Besitz
richtigzustellen — es ersetzt uid/gid nicht.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <[email protected]>
Die Manifeste in k8s/ trugen noch Platzhalter, waehrend im Cluster laengst
die echten Werte stehen. Wer sie unveraendert anwendet, ueberschreibt damit
funktionierende Einstellungen.
- Domain: shop.example.com -> wabenhain.com, in 06-ingress.yaml (host und
tls.hosts) und in 01-configmap.yaml (NEXT_PUBLIC_SITE_URL). Beide Stellen
muessen uebereinstimmen; aus NEXT_PUBLIC_SITE_URL entstehen Sitemap,
Canonical-Tags und jeder Link in jeder Bestellbestaetigung.
- GOOGLE_PLACES_API_KEY von der ConfigMap ins Secret. Das ist ein
abrechenbarer Zugangsschluessel, und eine ConfigMap ist unverschluesselt
und in der Cluster-Oberflaeche im Klartext lesbar. Die zugehoerige
GOOGLE_PLACE_ID ist oeffentlich und bleibt in der ConfigMap. Der Cluster
handhabt das bereits so.
- APICORE_API_URL vom Secret in die ConfigMap: eine Adresse ist kein
Geheimnis. Auch das entspricht dem Cluster.
- VIDEO_TRANSCODE_THREADS in die ConfigMap aufgenommen, damit die
Threadbegrenzung des Video-Transcodes (siehe vorheriger Commit) auch ueber
das Deployment einstellbar ist.
Gegenprobe: die Vereinigung aller Schluessel aus ConfigMap und Secret deckt
jetzt genau die Umgebungsvariablen ab, die der Code ueber process.env liest
- keine fehlt. Die beiden Ueberhaenge sind beabsichtigt: DB_PASSWORD liest
der Postgres-StatefulSet, STRIPE_PUBLISHABLE_KEY haelt die Konfiguration
vollstaendig fuer eine kuenftige clientseitige Stripe-Einbindung.
Der Hinweistext der Go-Live-Pruefung nannte shop.example.com als
ausgelieferte Vorgabe; das stimmt nicht mehr. Die Pruefung selbst ist
unveraendert.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <[email protected]>
Ein Video ueber 50 MB im Admin hochzuladen, liess den Pod mitten im Upload
neu starten. Ursache war nicht die Dateigroesse, sondern dass ffmpeg sich
nach den Kernen des KNOTENS bemessen hat statt nach dem CPU-Anteil des Pods.
x264 waehlt seine Threadzahl standardmaessig als das 1,5-fache der vom
Betriebssystem gemeldeten Kerne. In einem Container sind das die Kerne des
Knotens: auf einer 16-Kern-Maschine rund 24 Encoder-Threads mit je eigenen
Bildpuffern, bei 4K-Material rund 12 MB je Bild. Das hatte zwei Folgen, die
von aussen beide gleich aussehen:
1. Der Speicherbedarf sprengte das Speicherlimit des Pods, der Kernel
beendete den Container (OOMKilled).
2. ffmpeg belegte alle Kerne, der Node-Prozess kam nicht mehr zum Zug und
beantwortete die Liveness-Probe nicht rechtzeitig. Kubelet wertete das
als haengenden Prozess und startete den Container neu.
Dekoder-, Filter- und Encoder-Threads sind jetzt gedeckelt (Vorgabe 2, ueber
VIDEO_TRANSCODE_THREADS auf bis zu 8 anhebbar). Der Verbrauch ist damit
konstant und unabhaengig davon, auf welchem Knoten der Pod laeuft. Der
"-threads"-Deckel steht bewusst auch VOR "-i": ffmpeg ordnet Optionen der
naechsten Datei zu, ein Deckel erst hinter "-i" wuerde nur den Encoder
begrenzen und das Dekodieren eines 4K-Videos unbegrenzt lassen.
Zusaetzlich "-nostdin" und stdio ["ignore","ignore","pipe"]: der
Kindprozess bekam von spawn() eine Standardeingabe, die niemand bedient,
und eine unbeachtete stdout-Pipe, die volllaufen kann. Beides konnte
ffmpeg bis zum Zeitlimit blockieren.
Die Argumentliste ist als buildFfmpegArgs() ausgelagert und getestet, damit
die Begrenzungen pruefbar sind, ohne ffmpeg wirklich zu starten.
Beide Probes bekommen ausserdem timeoutSeconds: 5. Ohne den Eintrag gilt
Kubernetes' Vorgabe von einer Sekunde — zu knapp, solange sich der
Node-Prozess die CPU mit einem laufenden Transcode teilt. k8s/README.md
beschreibt die Diagnose fuer den Fall, dass im Cluster noch eine aeltere,
von Hand gepflegte Fassung des Deployments laeuft.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <[email protected]>
Nach einem Redeploy waren alle hochgeladenen Bilder und Videos weg. Die
Ursache war bereits in a78c1cd behoben — das Volume "uploads" im
App-Deployment ist dort vom Platzhalter "emptyDir" auf einen
PersistentVolumeClaim umgestellt. Der Commit liegt auch auf origin/main.
Was fehlte, ist der Schritt danach: die Gitea-Pipeline baut nur das Image
und wendet KEINE Kubernetes-Manifeste an. Ein "kubectl rollout restart"
holt das neue Image, laesst die Deployment-Definition im Cluster aber
unveraendert — dort steht also weiterhin emptyDir. k8s/README.md bekommt
dafuer einen eigenen Abschnitt mit dem genauen Ablauf: erst pruefen, was
im Cluster tatsaechlich als Volume eingetragen ist, dann PVC und
Deployment anwenden, dann gegenpruefen.
Zusaetzlich das eigentliche Problem an diesem Ausfall: er ist unsichtbar.
Die Datenbank behaelt ihre Bildpfade, die Dateien dahinter fehlen, und im
Shop erscheinen einfach leere Flaechen — keine Fehlermeldung, kein
Log-Eintrag. Gemerkt hat man es erst, wenn jemand hingeschaut hat.
lib/upload-health.ts gleicht deshalb ab, ob die in Product/Harvest/Batch
und in den Inhaltsfeldern hinterlegten Pfade als Dateien vorliegen. Das
Admin-Dashboard zeigt bei Abweichung eine Warnung mit Anzahl und
Beispielpfaden samt Hinweis auf die Ursache. Der Abgleich laeuft bewusst
nach den Kennzahlen und mit eigenem catch: schlaegt er fehl, zeigt das
Dashboard trotzdem seine Zahlen. Obergrenze 300 gepruefte Pfade, damit die
Seite nicht an Dateisystemzugriffen haengt.
Bilder und Videos nutzen denselben UPLOAD_DIR (lib/uploads.ts), auch der
Video-Upload ueber den Umweg ueber ein Temp-Verzeichnis — es gibt also
keinen zweiten Speicherort, der getrennt behandelt werden muesste.
Gegen die lokale Datenbank geprueft: ohne Referenzen meldet der Abgleich
0/0, mit einem absichtlich auf eine nicht vorhandene Datei gesetzten
Produktbild 1 von 1 fehlend samt Pfad als Beleg, nach dem Zuruecksetzen
wieder 0/0.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <[email protected]>
Es gab bisher keinerlei Sicherung: Bestellungen, Rechnungen,
Kundenkonten und Chargendaten lagen in einem einzelnen
PersistentVolume ohne Netz. Ein Speicherfehler, ein versehentliches
"kubectl delete pvc" oder ein misslungenes Cluster-Update haetten alles
davon unwiederbringlich geloescht. Rechnungen unterliegen in
Deutschland zusaetzlich einer zehnjaehrigen Aufbewahrungspflicht
(§ 147 AO) — ein Datenverlust waere hier nicht nur aergerlich, sondern
ein Rechtsproblem.
Neu: 07-backup-cronjob.yaml — naechtlicher pg_dump auf ein eigenes
Volume, gzip-komprimiert, 30 Tage Aufbewahrung, concurrencyPolicy
Forbid. Fehlgeschlagene Laeufe werden laenger aufgehoben als
erfolgreiche: nur an ihnen laesst sich per "kubectl logs"
nachvollziehen, warum eine Sicherung ausblieb.
Zwei Details, an denen Sicherungsskripte typischerweise scheitern:
- "set -o pipefail". Ohne das liefert "pg_dump | gzip" den Exit-Code von
gzip, und gzip gelingt auch dann, wenn pg_dump vorher abgebrochen ist.
Der Job galte als erfolgreich, im Verzeichnis laege eine
abgeschnittene Datei, und das faellt erst im Ernstfall auf. Beide
Varianten mit einem absichtlich abbrechenden Dump geprueft: ohne
pipefail Exit 0 samt vollstaendig aussehender .sql.gz, mit pipefail
Exit 1 und keine .sql.gz.
- Schreiben unter ".partial" und erst danach umbenennen, damit ein
mitten im Lauf abgebrochener Job keine Datei hinterlaesst, die wie
eine vollstaendige Sicherung aussieht. Liegengebliebene .partial-Reste
raeumt derselbe Lauf mit auf.
k8s/README.md: neuer Abschnitt "Sicherung und Wiederherstellung" mit
Ansehen, manuellem Ausloesen, Herausziehen aus dem Cluster und dem
vollstaendigen Wiederherstellungsweg (App auf 0 skalieren, Dump
einspielen, wieder hochskalieren) — samt dem Hinweis, dass eine nie
getestete Sicherung keine Sicherung ist. Der Abschnitt "Bekannte
Grenzen" nannte "ohne Replikation/Backup-Automation"; das stimmt jetzt
nur noch zur Haelfte und ist entsprechend praezisiert: die Sicherung
liegt weiterhin im selben Cluster und ersetzt keine Replikation.
Alle Manifeste gegen einen YAML-Parser geprueft.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <[email protected]>
Das uploads-Volume im App-Deployment war ein emptyDir-Platzhalter. Der ist
an die Lebensdauer des Pods gebunden: bei jedem Neustart, jedem Redeploy
und jeder Node-Verlagerung waren saemtliche hochgeladenen Produkt-,
Ernten- und Inhaltsfotos weg. Die Datenbank behaelt dabei ihre Bildpfade —
die Seite haette danach ueberall kaputte Bilder gezeigt, ohne dass
irgendwo ein Fehler aufgetaucht waere.
Neu: k8s/04-uploads-pvc.yaml (die Nummer war in der Reihenfolge noch frei)
mit einem PersistentVolumeClaim, den das Deployment jetzt bindet.
storageClassName ist bewusst auskommentiert, damit das Manifest ohne
Aenderung gegen die Default-StorageClass des Clusters anwendbar bleibt.
Damit einher geht zwingend "strategy: Recreate": Kubernetes' Standard
"RollingUpdate" startet den neuen Pod, BEVOR der alte beendet ist. Ein
ReadWriteOnce-Claim kann aber nur an einen Pod gebunden sein — der neue
Pod bliebe mit "Multi-Attach error for volume" in ContainerCreating
haengen, und das im k8s/README.md dokumentierte
"kubectl rollout restart" liefe schlicht in den Timeout. Recreate kostet
wenige Sekunden Ausfall pro Redeploy und sorgt nebenbei dafuer, dass nie
zwei Pods gleichzeitig laufen, die sich sonst die im Prozessspeicher
gehaltenen Rate-Limits teilen wuerden.
Alle Manifeste gegen einen YAML-Parser geprueft, zusaetzlich strukturell:
claimName trifft den PVC-Namen, PVC liegt im selben Namespace, und der
mountPath stimmt mit UPLOAD_DIR aus 01-configmap.yaml ueberein.
preflight: NEXT_PUBLIC_SITE_URL wird jetzt auch gegen "example.com"
geprueft. Die ausgelieferte Vorgabe ist "shop.example.com" — blieb sie
stehen, zeigten Sitemap, Canonicals und jeder Link in jeder
Bestellbestaetigung auf eine fremde Domain, ohne dass die bisherigen
HTTPS-/localhost-Pruefungen angeschlagen haetten.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <[email protected]>
gitea.server_url ist in manchen Gitea-Versionen leer (go-gitea/gitea#23276)
und liefert selbst im Erfolgsfall eine volle URL mit https://-Schema statt
des fuer docker login/Image-Tags benoetigten reinen Hostnamens. Registry
jetzt fest als git.encry.de hinterlegt, k8s-Manifeste entsprechend
vorausgefuellt.
Dockerfile (Multi-Stage, "output: standalone"), docker-compose.yml mit
Caddy als einzigem nach aussen offenem Reverse-Proxy (verhindert
X-Forwarded-For-Faelschung fuer das App-eigene Rate-Limiting), Gitea
Actions Workflow der bei jedem Push zwei Image-Tags in die Gitea-
Container-Registry baut (schlankes Laufzeit-Image + ein Migrations-
Image mit Prisma-CLI), sowie rohe Kubernetes-Manifeste (Namespace,
ConfigMap, Secret-Vorlage, Postgres-/MySQL-StatefulSet, Migrations-Job,
App-Deployment, Ingress) fuer den Cluster-Betrieb. Siehe k8s/README.md
fuer den vollstaendigen Einrichtungs-/Deployment-Ablauf.