Rollen-Farben statt reiner Markenfarben, damit hell und dunkel aus einem
Satz Klassen entstehen:
- heading (Ueberschriften, Links, Rahmen): hell Waldgruen, dunkel Creme
- surface (abgesetzte Flaeche): hell Creme, dunkel angehobenes Dunkelgruen
- forest bleibt die dunkle Markenflaeche (Hero, Baender, Knoepfe,
Admin-Leiste), cream der helle Text darauf
- honey-deep als fester Honigton fuer Flaechen; honey-dark (Text) wird
im Dunkelmodus heller und bleibt lesbar
Codemod ueber src: text-/border-forest -> *-heading, bg-cream ->
bg-surface, bg-honey-dark -> bg-honey-deep. Im hellen Modus haben die
Rollen exakt die bisherigen Werte - das Erscheinungsbild bleibt gleich.
Umschalter (components/theme-toggle.tsx) Automatisch -> Hell -> Dunkel in
Kopfzeile, Mobilmenue und Admin-Leiste. Die Wahl liegt im Cookie "theme"
(nur light/dark, geprueft in lib/theme.ts); der Server setzt data-theme
schon beim Ausliefern, nichts blitzt hell auf. "Automatisch" folgt der
Systemeinstellung. Gewaehlter und automatischer Dunkelblock in
globals.css werden per Test auf Gleichheit geprueft.
Logo, Biene und Select-Pfeil nutzen die Rollenfarben. In der Kopfzeile
steht "Honig entdecken" zwischen 1280 und 1535 px nicht mehr doppelt
neben "Shop" (sonst stiess die Navigation an), der Slogan erscheint erst
ab 1680 px.
Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 (1M context) <[email protected]>
Viele Aktionen gaben keine Rueckmeldung (Retoure annehmen, Archiv,
Bewertungen, Adressen, Newsletter, Kundensperre ...) oder meldeten Erfolg,
obwohl die zugehoerige E-Mail nie rausging.
- lib/flash: Meldung als kurzlebiges Cookie; Toast im Root-Layout
(FlashToast). Ersetzt ?message=/?error= in der URL — darueber liess sich
bisher beliebiger Text als Systemmeldung im Wabenhain-Layout anzeigen
(Phishing-Hebel). Server Components leiten ueber /api/hinweis mit festen
Codes und festen Zielen weiter.
- fail()/succeed() zentral und asynchron; ein Quelltext-Test stellt sicher,
dass jeder Aufruf mit await/return erfolgt (sonst liefe eine Action nach
einem Fehler weiter).
- sendMail meldet, ob die Mail angenommen wurde; Aktionen mit Mail zeigen
ehrlich an, wenn der Versand scheitert (z.B. "Link erneut senden").
- Jede Server Action meldet jetzt Erfolg oder den Grund des Abbruchs.
- SubmitFeedback: geklickter Knopf zeigt sofort einen Ladezustand und ist
bis zur Antwort gegen Doppelklick gesperrt.
- 2FA: nach dem Einrichten zurueck ins Profil statt auf die Seite mit
"Deaktivieren".
Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 (1M context) <[email protected]>
robots.txt sperrte /checkout, /warenkorb, /konto und /rechnung fuer Crawler.
Das verbietet aber nur das Abrufen, nicht das Indexieren: verweist irgendwo
ein Link auf eine dieser Seiten, nimmt Google die URL trotzdem auf — als
inhaltslosen Treffer mit dem Hinweis "Fuer diese Seite sind keine
Informationen verfuegbar".
Der uebliche Ausweg, ein noindex-Meta-Tag, half hier nicht: eine per
robots.txt gesperrte Seite wird nie geladen, also sieht der Crawler das Tag
nie. Die Sperre verhinderte ausgerechnet das Mittel, das die URLs wieder aus
dem Index geholt haette. Keine dieser Seiten trug bisher ueberhaupt ein
noindex.
Jetzt greifen beide Mechanismen zusammen statt gegeneinander:
- lib/seo.ts buendelt die beiden robots-Bausteine. noIndex laesst Links
weiterhin folgen (Footer- und Produktlinks im Warenkorb sollen ihre
Linkkraft behalten), noIndexPrivate unterbindet zusaetzlich Cache-Kopie,
Bildindexierung und Textausschnitt.
- Kasse, Bestellbestaetigung und Rechnungsansicht bekommen noIndexPrivate,
der Warenkorb noIndex.
- Der gesamte Kontobereich bekommt das Tag einmal ueber ein neues
konto/layout.tsx statt in zehn Unterseiten einzeln. Metadata erbt
feldweise, ein eigener title in einer Unterseite loescht den Wert also
nicht.
- robots.txt sperrt nur noch /api/ und /admin — also das, was ein Crawler
wirklich nie abrufen soll. Alles andere darf gecrawlt werden, damit das
noindex ueberhaupt gelesen wird. /uploads bleibt bewusst offen: dort liegen
die Produktbilder, die in der Bildersuche erwuenscht sind.
Zusaetzlich eine ausdrueckliche Regel fuer GPTBot, ClaudeBot, PerplexityBot
und Google-Extended (oeffentliche Inhalte ja, interne Bereiche nein) sowie
die host-Angabe in robots.txt.
tsc: 0 Fehler. vitest: 359/359 gruen. eslint: 0 Warnungen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <[email protected]>
Ein einziger Satz fuer den ganzen Shop war fachlich falsch: der Steuersatz
haengt in Deutschland an der Art der Ware, nicht am Betrieb. Honig ist ein
Lebensmittel und ermaessigt besteuert (Anlage 2 zum UStG), eine
Bienenwachskerze nicht.
Der Satz wird jetzt in drei Stufen bestimmt, die erste gewinnt:
1. Produkt — neues Feld "Umsatzsteuersatz" unter Admin -> Produkte, fuer
Ausnahmen, die sich nicht aus der Kategorie ergeben.
2. Kategorie — VAT_RATE_PERCENT_HONIG / _KERZEN / _PROPOLIS.
3. VAT_RATE_PERCENT als gemeinsamer Rueckfallwert.
Die Kategorie-Stufe ist der Normalfall: aendern sich die gesetzlichen
Saetze, genuegt eine Aenderung an der Konfiguration statt an jedem Produkt.
Leer am Produkt heisst ausdruecklich "Satz der Kategorie" und NICHT 0 — 0
bedeutet steuerfrei nach § 19 UStG. Das Formularfeld hat dafuer einen
eigenen Zweig im Validierungsschema, sonst haette z.coerce.number() aus dem
leeren Feld eine 0 gemacht.
Damit kann eine Rechnung mehrere Saetze tragen, sobald Honig und Kerze im
selben Paket liegen. Sie weist deshalb je Satz eine eigene Netto- und
Steuerzeile aus. Versand und Rabatt verteilen sich im Verhaeltnis der
Warenwerte: der Versand ist umsatzsteuerlich eine Nebenleistung und teilt
das Schicksal der Hauptleistung — gibt es mehrere, teilt er sich anteilig
auf. Die Verteilung nutzt Hare-Niemeyer, damit dabei keine Cent
verschwinden oder entstehen; zugesichert ist, dass die Summe aller Zeilen
exakt den Rechnungsbetrag ergibt.
Der Satz wandert von der Rechnung an die BESTELLPOSITION
(OrderItem.vatRatePercent) und gehoert damit zum Snapshot wie der Preis:
wird ein Produkt spaeter umkategorisiert, bleiben bestehende Rechnungen
unveraendert. Invoice.vatRatePercent entfaellt wieder — ein einzelner Satz
je Rechnung ist bei gemischten Saetzen nicht darstellbar. Die Spalte
entstand in der vorigen Migration und wurde nie in Betrieb beschrieben.
VAT_RATE_PERCENT_PROPOLIS steht auf 19, weil der volle Satz im Zweifel der
sicherere ist — als Lebensmittel waeren 7 richtig, als
Nahrungsergaenzungs- oder Kosmetikprodukt 19. Im README als zu pruefen
vermerkt.
Der Manifest-Test hat die neuen Variablen zunaechst als "liest niemand"
gemeldet: lib/vat.ts bekommt die Umgebung als Parameter, damit sich die
Saetze ohne globalen Zustand testen lassen, und greift auf die
Kategorie-Saetze ueber einen berechneten Schluessel zu — beides kann eine
Regex nicht sehen. Dafuer gibt es jetzt eine begruendete Ausnahmeliste.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <[email protected]>
Die Rechnung wies bisher gar keine Steuer aus — weder Satz und Betrag noch
den Pflichthinweis nach § 19 UStG. Der Satz kommt jetzt aus
VAT_RATE_PERCENT und steht auf PDF und HTML-Ansicht: 7 (ermaessigt, Honig
als Lebensmittel), 19 (voll) oder 0 fuer die Kleinunternehmerregelung, bei
der anstelle der Steuerzeilen der vorgeschriebene Hinweis erscheint.
DIE SHOP-PREISE SIND BRUTTOPREISE. Gegenueber Verbrauchern ist der
Gesamtpreis inklusive Umsatzsteuer anzugeben (§ 1 PAngV), und genau dieser
Betrag steht in Product.priceCents und Order.totalCents. Die Steuer wird
deshalb herausgerechnet, nicht aufgeschlagen — ein Aufschlag ergaebe einen
anderen Endpreis als den, den die Kundschaft im Warenkorb gesehen und
bezahlt hat.
Gerechnet wird auf der Gesamtsumme statt je Position, damit sich Rundungen
einzelner Zeilen nicht aufsummieren, und der Steuerbetrag ergibt sich als
Rest statt aus einer zweiten Rundung: nur so gilt immer netto + steuer ===
brutto. Eine Rechnung, die sich nicht aufaddiert, ist keine brauchbare
Rechnung. Der Versand traegt den Satz der Ware, er ist umsatzsteuerlich
eine Nebenleistung.
Der Satz wird als Invoice.vatRatePercent FESTGESCHRIEBEN statt bei jeder
Anzeige aus der Umgebung gelesen. Wechselt der Steuerstatus des Betriebs,
muessen alte Rechnungen weiterhin den damals ausgewiesenen Satz zeigen — ein
Beleg ist die Aufzeichnung eines vergangenen Vorgangs, keine Ansicht auf die
heutige Konfiguration. Bestehende Rechnungen tragen null und zeigen wie
bisher keine Steuerzeilen, weil rueckwirkend nicht feststellbar ist, welcher
Satz gegolten haette.
Ein unbrauchbarer Wert faellt auf 7% zurueck und wird laut geloggt, statt
eine bereits bezahlte Bestellung scheitern zu lassen. Damit das nicht
unbemerkt bleibt, prueft "pnpm preflight" den Wert jetzt als Blocker und
warnt zusaetzlich bei einem in Deutschland unueblichen Satz.
Der bisherige legalNote war ein Platzhalter ("Kleinunternehmerregelung /
Umsatzsteuerausweis gemaess tatsaechlichem Status ergaenzen") und ist
ersetzt, da die Angabe nun tatsaechlich erfolgt.
Bekannte Grenze, im README vermerkt: es gibt genau EINEN Satz. Honig ist
ermaessigt besteuert, Kerzen nicht — werden beide verkauft, braucht es einen
Satz je ProductCategory.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <[email protected]>
Die Rechnung entstand bisher nur als Datenbankzeile; das PDF wurde bei jedem
Abruf neu gerendert und tauchte in keiner E-Mail auf. Das hatte drei
Nachteile: Gastbestellungen haben kein Konto, in dem sie den Beleg finden
koennten; eine Sicherung der Datenbank sicherte den Beleg nicht mit; und ein
spaeter erneut gerendertes PDF konnte nach einer Aenderung an Firmendaten
oder Layout anders aussehen als das, was die Kundschaft in Haenden hielt.
Ablage jetzt unter INVOICE_DIR, nach Jahr und Kunde sortiert:
invoices/2026/mustermann-erika/RE-2026-A3F9C1B2.pdf
Das Jahr zuerst, weil sich die Aufbewahrungsfrist danach richtet — ein
abgelaufener Jahrgang laesst sich als ganzes Verzeichnis archivieren. Der
relative Pfad steht als Invoice.pdfPath in der Datenbank, damit eine spaetere
Aenderung an der Pfadbildung keine bereits abgelegten Belege unauffindbar
macht. Dafuer wurde die nie gelesene Spalte "pdfUrl" umbenannt; eine URL war
ohnehin das falsche Konzept.
INVOICE_DIR ist bewusst ein ANDERES Verzeichnis als UPLOAD_DIR:
app/uploads/[...path] liefert jede Datei unterhalb von UPLOAD_DIR ohne
Anmeldung aus. Laegen Rechnungen dort, koennte jede Person, die den Pfad
erraet, fremde Rechnungen samt Anschrift und Bestellinhalt herunterladen.
Auf das Rechnungsverzeichnis zeigt keine oeffentliche Route; der Abruf laeuft
weiter ueber /rechnung/<nummer>/pdf mit Besitzpruefung.
Der Abruf liefert jetzt die abgelegte Datei aus und rendert nur neu, wenn
keine da ist — also bei Rechnungen aus der Zeit davor.
Versand: das PDF haengt an der Bestellbestaetigung. sendMail nimmt dafuer
optionale Anhaenge entgegen, alle zehn bestehenden Aufrufe bleiben
unveraendert. Schlaegt das Erzeugen oder Ablegen fehl, geht die Bestaetigung
trotzdem raus und die Rechnung bleibt abrufbar: ein 500er an Stripe waere
die falsche Antwort auf eine volle Platte, denn die Zahlung ist erfolgt und
ein Wiederholungslauf aenderte daran nichts.
Sicherung: der taegliche CronJob packt das Verzeichnis als
rechnungen-<Zeitstempel>.tar.gz neben den Datenbank-Dump und haengt das
Volume nur lesend ein. Vermerkt ist dort auch die Einschraenkung, dass
wabenhain-invoices als ReadWriteOnce nur von Pods auf demselben Knoten
einhaengbar ist — bei mehreren Knoten braucht es ReadWriteMany, sonst bleibt
der Sicherungs-Pod lautlos in "Pending".
Weiterhin offen und im README vermerkt: die Rechnungsnummer ist eindeutig,
aber nicht fortlaufend (§ 14 Abs. 4 Nr. 4 UStG), und das PDF weist keine
Umsatzsteuer aus.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <[email protected]>