app/uploads/[...path] liefert JEDE Datei unterhalb von UPLOAD_DIR ohne
Anmeldung aus — das ist fuer Produktfotos gewollt. Dass Rechnungen nicht
darunter liegen, war bisher aber allein eine Frage der richtigen
Konfiguration: ein INVOICE_DIR="/app/uploads/rechnungen" haette genuegt,
damit fremde Rechnungen samt Anschrift und Bestellinhalt fuer jeden abrufbar
sind, der den Pfad erraet.
Das waere im Betrieb nicht aufgefallen, denn funktioniert haette weiterhin
alles: Ablegen, Versenden und Abrufen ueber /rechnung/<nummer>/pdf haetten
sich genauso verhalten wie vorher. Nur haette daneben eine zweite,
ungeschuetzte Tuer zu denselben Dateien gestanden.
Drei Sicherungen statt einer Anmerkung in der Dokumentation:
- lib/invoice-storage.ts wirft beim Laden des Moduls, wenn INVOICE_DIR
innerhalb von UPLOAD_DIR liegt. Lieber startet die Anwendung nicht, als
dass sie Belege oeffentlich ausliefert.
- "pnpm preflight" meldet denselben Fall als Blocker, also bereits vor dem
Deploy statt erst beim Start.
- Ein Test haelt die Trennung fest, damit sie nicht beim naechsten Umbau
unbemerkt verloren geht.
Der uebrige Sicherheitsdurchgang ueber die Aenderungen dieser Sitzung ergab
keine ausnutzbaren Befunde: der Admin-Bereich ist dreifach abgesichert
(Proxy, Layout, jede Server Action einzeln), jeweils autoritativ gegen die
Datenbank und mit erzwungener Zwei-Faktor-Authentifizierung; das returnTo
des Sync-Knopfes wird gegen eine feste Liste geprueft; Pfade aus der
Datenbank werden weiterhin gegen ihr Wurzelverzeichnis validiert.
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Die Rechnung wies bisher gar keine Steuer aus — weder Satz und Betrag noch
den Pflichthinweis nach § 19 UStG. Der Satz kommt jetzt aus
VAT_RATE_PERCENT und steht auf PDF und HTML-Ansicht: 7 (ermaessigt, Honig
als Lebensmittel), 19 (voll) oder 0 fuer die Kleinunternehmerregelung, bei
der anstelle der Steuerzeilen der vorgeschriebene Hinweis erscheint.
DIE SHOP-PREISE SIND BRUTTOPREISE. Gegenueber Verbrauchern ist der
Gesamtpreis inklusive Umsatzsteuer anzugeben (§ 1 PAngV), und genau dieser
Betrag steht in Product.priceCents und Order.totalCents. Die Steuer wird
deshalb herausgerechnet, nicht aufgeschlagen — ein Aufschlag ergaebe einen
anderen Endpreis als den, den die Kundschaft im Warenkorb gesehen und
bezahlt hat.
Gerechnet wird auf der Gesamtsumme statt je Position, damit sich Rundungen
einzelner Zeilen nicht aufsummieren, und der Steuerbetrag ergibt sich als
Rest statt aus einer zweiten Rundung: nur so gilt immer netto + steuer ===
brutto. Eine Rechnung, die sich nicht aufaddiert, ist keine brauchbare
Rechnung. Der Versand traegt den Satz der Ware, er ist umsatzsteuerlich
eine Nebenleistung.
Der Satz wird als Invoice.vatRatePercent FESTGESCHRIEBEN statt bei jeder
Anzeige aus der Umgebung gelesen. Wechselt der Steuerstatus des Betriebs,
muessen alte Rechnungen weiterhin den damals ausgewiesenen Satz zeigen — ein
Beleg ist die Aufzeichnung eines vergangenen Vorgangs, keine Ansicht auf die
heutige Konfiguration. Bestehende Rechnungen tragen null und zeigen wie
bisher keine Steuerzeilen, weil rueckwirkend nicht feststellbar ist, welcher
Satz gegolten haette.
Ein unbrauchbarer Wert faellt auf 7% zurueck und wird laut geloggt, statt
eine bereits bezahlte Bestellung scheitern zu lassen. Damit das nicht
unbemerkt bleibt, prueft "pnpm preflight" den Wert jetzt als Blocker und
warnt zusaetzlich bei einem in Deutschland unueblichen Satz.
Der bisherige legalNote war ein Platzhalter ("Kleinunternehmerregelung /
Umsatzsteuerausweis gemaess tatsaechlichem Status ergaenzen") und ist
ersetzt, da die Angabe nun tatsaechlich erfolgt.
Bekannte Grenze, im README vermerkt: es gibt genau EINEN Satz. Honig ist
ermaessigt besteuert, Kerzen nicht — werden beide verkauft, braucht es einen
Satz je ProductCategory.
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Die Manifeste in k8s/ trugen noch Platzhalter, waehrend im Cluster laengst
die echten Werte stehen. Wer sie unveraendert anwendet, ueberschreibt damit
funktionierende Einstellungen.
- Domain: shop.example.com -> wabenhain.com, in 06-ingress.yaml (host und
tls.hosts) und in 01-configmap.yaml (NEXT_PUBLIC_SITE_URL). Beide Stellen
muessen uebereinstimmen; aus NEXT_PUBLIC_SITE_URL entstehen Sitemap,
Canonical-Tags und jeder Link in jeder Bestellbestaetigung.
- GOOGLE_PLACES_API_KEY von der ConfigMap ins Secret. Das ist ein
abrechenbarer Zugangsschluessel, und eine ConfigMap ist unverschluesselt
und in der Cluster-Oberflaeche im Klartext lesbar. Die zugehoerige
GOOGLE_PLACE_ID ist oeffentlich und bleibt in der ConfigMap. Der Cluster
handhabt das bereits so.
- APICORE_API_URL vom Secret in die ConfigMap: eine Adresse ist kein
Geheimnis. Auch das entspricht dem Cluster.
- VIDEO_TRANSCODE_THREADS in die ConfigMap aufgenommen, damit die
Threadbegrenzung des Video-Transcodes (siehe vorheriger Commit) auch ueber
das Deployment einstellbar ist.
Gegenprobe: die Vereinigung aller Schluessel aus ConfigMap und Secret deckt
jetzt genau die Umgebungsvariablen ab, die der Code ueber process.env liest
- keine fehlt. Die beiden Ueberhaenge sind beabsichtigt: DB_PASSWORD liest
der Postgres-StatefulSet, STRIPE_PUBLISHABLE_KEY haelt die Konfiguration
vollstaendig fuer eine kuenftige clientseitige Stripe-Einbindung.
Der Hinweistext der Go-Live-Pruefung nannte shop.example.com als
ausgelieferte Vorgabe; das stimmt nicht mehr. Die Pruefung selbst ist
unveraendert.
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Die Pruefung der Rechtstexte war falsch gebaut: sie suchte
[PLATZHALTER]-Markierungen in src/i18n/dictionaries/de.ts und en.ts. Diese
Dateien sind aber nur der RUECKFALLWERT. Impressum, Datenschutz, AGB,
Widerrufsbelehrung und die Telefonnummer sind im Admin-Bereich unter
"Inhalte" pflegbar (lib/content-registry.ts, Tabelle SiteContent) — genau
wie die uebrigen Firmendaten.
Zwei Folgen davon:
- Falsch-positiv: Wer sein Impressum im Admin-Bereich ausfuellt — ohne
Deploy, so wie vorgesehen —, bekam trotzdem dauerhaft einen Blocker
gemeldet, der sich ueber die Oberflaeche gar nicht schliessen liess.
- Falsch-negativ: Wer einen Platzhaltertext erst im Admin eintraegt, kam
ungeprueft durch.
Das Skript ist deshalb von .mjs auf .ts gewechselt (ueber tsx, wie die
Seed-Skripte) und fragt jetzt getContentValue() ab — also genau den Text,
den Besucher auf /impressum tatsaechlich zu sehen bekommen, je
Sprachfassung einzeln. Neben dem Impressum werden nun auch Datenschutz,
AGB und Widerrufsbelehrung geprueft; der Befund benennt praezise, welcher
Text in welcher Sprache noch offen ist, statt pauschal eine Datei zu
nennen.
Ist die Datenbank vom ausfuehrenden Rechner aus nicht erreichbar, meldet
das Skript diese Punkte ausdruecklich als UNGEPRUEFT (Warnung) — es raet
weder "in Ordnung" noch "blockiert". Beide Wege gegen die lokale
Datenbank geprueft: mit Verbindung meldet es "Impressum (de), Impressum
(en)" als einzigen offenen Rechtstext, ohne Verbindung die Warnung samt
Ursache.
Kein Top-Level-await: das Projekt hat kein "type": "module", tsx
uebersetzt nach CommonJS.
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