feat: fortlaufende Rechnungsnummer statt Zufallszahl
§ 14 Abs. 4 Nr. 4 UStG verlangt eine FORTLAUFENDE Rechnungsnummer. Bisher
stand dort "RE-2026-<8 Hex>": eindeutig ja, fortlaufend nein. Bei einer
Betriebsprüfung ließe sich damit nicht zeigen, dass keine Rechnung fehlt —
aus einer Lücke in einer Zufallsfolge lässt sich nichts ablesen, aus einer
Lücke in 0001, 0002, 0004 sehr wohl. Das war der letzte offene Rechtspunkt
vor dem Live-Gang, und der einzige, der sich ohne Absprache schließen ließ.
Die Nummer heißt jetzt RE-<Jahr>-<laufende Nummer>, also RE-2026-0001. Die
Zählung beginnt jedes Jahr neu bei 0001; das ist zulässig, solange das Jahr
Teil der Nummer ist.
Die laufende Nummer kommt aus der neuen Tabelle invoice_counters, eine Zeile
je Jahr. Der naheliegende Weg "höchste vorhandene Nummer + 1" wäre falsch:
zwei gleichzeitig eintreffende Stripe-Webhooks läsen denselben Höchstwert und
vergäben dieselbe Nummer. Das upsert mit { increment: 1 } sperrt die Zeile,
solange es zählt, und serialisiert damit die Vergabe.
Vor dem Hochzählen prüft dieselbe Transaktion, ob zur Bestellung bereits eine
Rechnung existiert. Stripe stellt denselben Webhook erneut zu, wenn die
Bestätigung ausbleibt — ohne diese Prüfung verbrauchte jeder Wiederholungs-
versuch eine Nummer und risse genau die Lücke, die hier vermieden werden
soll.
Vier Stellen halten die Nummern gleich lang und damit sortierbar; ab der
zehntausendsten Rechnung eines Jahres wächst die Nummer mit, statt
abgeschnitten zu werden — eine abgeschnittene Nummer wäre nicht mehr
eindeutig.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <[email protected]>
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7fe1a01550
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e525db84ef
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+144
-22
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@@ -289,7 +289,7 @@ Sobald Stripe eine Zahlung bestätigt, erzeugt der Webhook (`api/checkout/webhoo
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**Ablage** unter `INVOICE_DIR`, nach Jahr und Kunde sortiert:
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invoices/2026/mustermann-erika/RE-2026-A3F9C1B2.pdf
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invoices/2026/mustermann-erika/RE-2026-0001.pdf
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```
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Das Jahr steht zuerst, weil sich die Aufbewahrungsfrist danach richtet: ein abgelaufener Jahrgang lässt sich als ganzes Verzeichnis archivieren. Der Pfad wird als `Invoice.pdfPath` gespeichert, damit eine spätere Änderung an der Pfadbildung keine bereits abgelegten Belege unauffindbar macht. Zwei Personen mit identischem Namen teilen sich einen Ordner — bewusst, denn ein technisches Kürzel im Ordnernamen macht die Ablage für Menschen schlechter durchsuchbar, und die Rechnungsnummer im Dateinamen ist ohnehin eindeutig.
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@@ -328,7 +328,15 @@ Der Satz wird je **Bestellposition** als `OrderItem.vatRatePercent` festgeschrie
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`pnpm preflight` blockiert einen fehlenden oder unplausiblen `VAT_RATE_PERCENT`.
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**Noch offen:** die Rechnungsnummer (`RE-2026-<8 Hex>`) ist eindeutig, aber **nicht fortlaufend**. § 14 Abs. 4 Nr. 4 UStG verlangt eine fortlaufende Nummer.
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### Rechnungsnummer
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Die Nummer hat die Form `RE-<Jahr>-<laufende Nummer>`, zum Beispiel `RE-2026-0001`. § 14 Abs. 4 Nr. 4 UStG verlangt eine **fortlaufende** Nummer — eine bloß eindeutige genügt nicht, weil sich mit ihr bei einer Betriebsprüfung nicht zeigen ließe, dass keine Rechnung fehlt. Die Zählung beginnt in jedem Jahr wieder bei `0001`; das ist zulässig, solange das Jahr Teil der Nummer ist.
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Die laufende Nummer kommt aus der Tabelle `invoice_counters` (eine Zeile je Jahr) und wird zusammen mit der Rechnung in **einer** Transaktion vergeben. Eine Vergabe nach dem Muster „höchste vorhandene Nummer + 1“ wäre anfällig dafür, dass zwei gleichzeitig eintreffende Stripe-Webhooks dieselbe Nummer lesen und zweimal vergeben; die Zeilensperre beim Hochzählen schließt das aus.
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Vor dem Hochzählen prüft dieselbe Transaktion, ob zur Bestellung bereits eine Rechnung existiert. Stripe stellt denselben Webhook bei ausbleibender Bestätigung erneut zu — ohne diese Prüfung verbrauchte jeder Wiederholungsversuch eine Nummer und riße eine Lücke in die Folge.
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Vier Stellen halten die Nummern gleich lang und damit sortierbar. Gibt es in einem Jahr mehr als 9999 Rechnungen, wächst die Nummer mit, statt abgeschnitten zu werden.
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## Health-Endpunkte
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