fix: Ingress-Zeitlimits und Speicherbudget fuer den Video-Upload setzen
Zwei Einstellungen im Deployment liessen einen Video-Upload scheitern, bevor die Anwendung ueberhaupt antworten konnte — beide Male mit einer HTML-Fehlerseite, die im Browser als "Unexpected token '<'" ankam: 1. Der Ingress trug keinerlei Timeout-Annotation. ingress-nginx wartet dann nur 60 Sekunden je Phase und liefert danach eine eigene HTML-504-Seite. Ein Video-Upload braucht regelmaessig laenger: erst muessen bis zu 100 MB ueber die Leitung, danach rechnet ffmpeg das Video fuers Web um. proxy-read-timeout und proxy-send-timeout stehen jetzt auf 600s — bewusst oberhalb des harten ffmpeg-Zeitlimits von 5 Minuten, damit im Zweifel die Anwendung selbst mit einer verwertbaren JSON-Meldung abbricht statt nginx die Verbindung zu kappen. 2. Das Speicherlimit von 512Mi war fuer einen 100-MB-Upload zu knapp: request.formData() laedt den multipart-Body vollstaendig in den Speicher, und der Kernel beendet den Prozess bei Ueberschreitung (OOMKilled). Limit auf 1Gi, Request auf 512Mi. Der CPU-Request steigt von 100m auf 500m, weil ffmpeg CPU-gebunden ist und mit 100m ein Vielfaches der Zeit braucht — bewusst weiterhin ohne CPU-Limit, das wuerde den Transcode auch auf einem freien Knoten drosseln. Der Kommentar nennt zusaetzlich das davon unabhaengige Origin-Zeitlimit eines vorgeschalteten CDN (bei Cloudflare 100 Sekunden, Fehler 524), das sich hier nicht beeinflussen laesst.
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1 parent
713bf48157
commit
2a16b3f962
2 files changed
+43
-3
No files matched your search
@@ -78,12 +78,32 @@ spec:
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initialDelaySeconds: 30
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periodSeconds: 30
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failureThreshold: 5
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# Bemessen nach dem teuersten Vorgang der Anwendung, dem
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# Admin-Video-Upload: Node laedt den multipart-Body beim
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# request.formData() vollstaendig in den Speicher, und die Datei
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# darf bis zu 100 MB gross sein (MAX_UPLOAD_VIDEO_BYTES in
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# lib/uploads.ts). Zusammen mit dem Grundverbrauch des
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# Next.js-Servers sprengte das ein Limit von 512Mi — der Kernel
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# beendet den Prozess dann mitten im Upload (OOMKilled), und im
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# Browser kommt davon nur die HTML-Fehlerseite des Reverse-Proxy an
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# ("Unexpected token '<', "<!DOCTYPE "... is not valid JSON").
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#
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# Die Route selbst haelt inzwischen nur noch den Body im Speicher
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# und streamt alles Weitere ueber die Platte (siehe
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# app/api/admin/upload-video/route.ts) — 1Gi gibt darueber hinaus
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# Reserve, damit ein zweiter gleichzeitiger Zugriff den Pod nicht
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# kippt.
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#
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# ffmpeg ist CPU-gebunden: mit nur 100m dauert das Umrechnen ein
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# Vielfaches und laeuft eher in ein Proxy-Zeitlimit. Bewusst KEIN
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# CPU-Limit, nur ein hoeherer Request — ein Limit wuerde den
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# Transcode hart drosseln, auch wenn der Knoten gerade frei ist.
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resources:
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requests:
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cpu: 100m
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memory: 256Mi
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limits:
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cpu: 500m
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memory: 512Mi
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limits:
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memory: 1Gi
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volumes:
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# Platzhalter — die Betreiberin ergaenzt hier ihre eigene
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# Volume-Quelle fuer den Namen "uploads" (z.B. ein PVC, das gegen
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