fix: Go-Live-Pruefung liest den ausgelieferten Text statt der Quelltext-Vorlage

Die Pruefung der Rechtstexte war falsch gebaut: sie suchte
[PLATZHALTER]-Markierungen in src/i18n/dictionaries/de.ts und en.ts. Diese
Dateien sind aber nur der RUECKFALLWERT. Impressum, Datenschutz, AGB,
Widerrufsbelehrung und die Telefonnummer sind im Admin-Bereich unter
"Inhalte" pflegbar (lib/content-registry.ts, Tabelle SiteContent) — genau
wie die uebrigen Firmendaten.

Zwei Folgen davon:

- Falsch-positiv: Wer sein Impressum im Admin-Bereich ausfuellt — ohne
  Deploy, so wie vorgesehen —, bekam trotzdem dauerhaft einen Blocker
  gemeldet, der sich ueber die Oberflaeche gar nicht schliessen liess.
- Falsch-negativ: Wer einen Platzhaltertext erst im Admin eintraegt, kam
  ungeprueft durch.

Das Skript ist deshalb von .mjs auf .ts gewechselt (ueber tsx, wie die
Seed-Skripte) und fragt jetzt getContentValue() ab — also genau den Text,
den Besucher auf /impressum tatsaechlich zu sehen bekommen, je
Sprachfassung einzeln. Neben dem Impressum werden nun auch Datenschutz,
AGB und Widerrufsbelehrung geprueft; der Befund benennt praezise, welcher
Text in welcher Sprache noch offen ist, statt pauschal eine Datei zu
nennen.

Ist die Datenbank vom ausfuehrenden Rechner aus nicht erreichbar, meldet
das Skript diese Punkte ausdruecklich als UNGEPRUEFT (Warnung) — es raet
weder "in Ordnung" noch "blockiert". Beide Wege gegen die lokale
Datenbank geprueft: mit Verbindung meldet es "Impressum (de), Impressum
(en)" als einzigen offenen Rechtstext, ohne Verbindung die Warnung samt
Ursache.

Kein Top-Level-await: das Projekt hat kein "type": "module", tsx
uebersetzt nach CommonJS.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <[email protected]>
This commit is contained in:
Nick SzaunigandClaude Opus 5 committed 2026-09-15 10:17:09 +02:00
1 parent a78c1cd235
commit 21ac8bbc6a
4 files changed
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@@ -215,7 +215,11 @@ Prüft die Konfiguration gegen alles, was einen öffentlichen Shop still unbrauc
- `NEXT_PUBLIC_SITE_URL` auf HTTPS und darauf, dass dort nicht `localhost` steht — genau dieser Wert landet in Bestellbestätigungen, in `sitemap.xml` und in allen Canonical-Tags.
- Stripe: Schlüssel und Webhook-Secret vorhanden, und ob versehentlich noch ein `sk_test`-Schlüssel gesetzt ist. Ohne Webhook-Secret wird keine Zahlung bestätigt: Bestellungen bleiben auf „NEU" stehen, ohne Rechnung und ohne Bestätigungsmail.
- SMTP vollständig gesetzt — fehlt es, werden E-Mails nur ins Server-Log geschrieben statt versendet (siehe `lib/mail.ts`), also keine Bestellbestätigung und keine Passwort-Zurücksetzung.
- Impressum: ob in `src/i18n/dictionaries/de.ts` bzw. `en.ts` noch `[PLATZHALTER]`/`[PLACEHOLDER]`-Markierungen stehen. Ein unvollständiges Impressum nach § 5 TMG ist in Deutschland abmahnfähig.
- Rechtstexte (Impressum, Datenschutz, AGB, Widerrufsbelehrung) und Telefonnummer auf verbliebene `[PLATZHALTER]`/`[PLACEHOLDER]`-Markierungen — je Sprachfassung einzeln benannt. Ein unvollständiges Impressum nach § 5 TMG ist in Deutschland abmahnfähig.
Diese Prüfung fragt die **Datenbank**, nicht den Quelltext: all diese Texte sind im Admin-Bereich unter „Inhalte" pflegbar (siehe `lib/content-registry.ts`), die Fassungen in `src/i18n/dictionaries/` sind nur der Rückfallwert, solange dort nichts gepflegt ist. Zum Ausfüllen des Impressums ist also **kein Deploy nötig** — und eine Prüfung, die nur in den Quelltext schaut, würde einen im Admin längst geschlossenen Blocker weiter melden (und umgekehrt schweigen, wenn jemand einen Platzhaltertext erst im Admin einträgt).
Ist die Datenbank vom ausführenden Rechner aus nicht erreichbar, meldet das Skript diese Punkte ausdrücklich als **ungeprüft** — es rät weder „in Ordnung" noch „blockiert".
Unabhängig davon bleiben die Rechtstexte (AGB, Datenschutz, Widerrufsbelehrung) Platzhalter und **müssen** vor dem Live-Gang anwaltlich geprüft werden — das kann kein Skript feststellen.