- Team-Abschnitt mit neun Personen, Eric Heitz als Head of Modelcamp, Portraets im Rundbogen mit Initialen-Platzhaltern bis Fotos vorliegen - Unterkunftsbilder der Villa La Chiesina lokal in public/images/unterkunft (vom Auftraggeber freigegeben), Hero-Leitbild, Ausstattung, Booking-Link - Migration: Termin 08.05.-15.05.2027, Ort Arcidosso (Toskana), eigenes Bett im geteilten Zimmer, 13 Plaetze; Admin-Werte bleiben erhalten - Reveal: kein Hydration-Fehler mehr bei reduzierter Bewegung - Doku zu offenen Punkten aktualisiert Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 (1M context) <[email protected]>
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Betrieb auf RKE2
1. Images bauen
Automatisch (Gitea Actions): .gitea/workflows/docker-build.yml baut bei jedem Push auf main, bei Tags v* oder manuell per „Run workflow“ beide Images und pusht sie in die Gitea-Registry:
mainergibt die Tagslatestundsha-<kurz>v0.1.0ergibt zusätzlich den Tag0.1.0
Einmalig einrichten:
- ein Personal Access Token mit Scope
packageals Repo-SecretREGISTRY_TOKENhinterlegen (Repo-Einstellungen → Actions → Secrets) - einen Runner mit dem Label
docker-builderbereitstellen (wie bei Wabenhain)
Die Manifeste in k8s/ nutzen den Tag latest. Für feste Versionen dort :latest durch z. B. :0.1.0 ersetzen (git tag v0.1.0 && git push origin v0.1.0).
Manuell:
docker build --target runner -t git.encry.de/nick.rosenloecher/artista-modelcamp:latest .
docker build --target tools -t git.encry.de/nick.rosenloecher/artista-modelcamp-tools:latest .
docker push … # beide Images, immer mit identischem Tag
Der Build braucht Internet für next/font (Schriften werden eingebettet), aber weder Datenbank noch Secrets.
2. Einmalig einrichten
Was ausgerollt wird: StatefulSet PostgreSQL, Services (App, Postgres), Ingress, App-Deployment (mit Migration als initContainer), zwei SMB-Volumes (Postgres-Daten, Medien) und zusätzlich:
- der Worker-CronJob, nötig für Folgeraten, Reservierungsfreigabe und Mail-Wiederholung
- ConfigMap
- zwei NetworkPolicies (Schutz der Rate Limits und der Datenbank)
Eine eigene Sicherung im Cluster gibt es nicht, die SMB-Freigabe wird auf dem NAS gesichert.
Schritt für Schritt zum Kopieren: k8s/README.md. Die Manifeste liegen flach in k8s/ (00-namespace bis 08-networkpolicy, Namensschema wie bei Wabenhain) und werden in dieser Reihenfolge einzeln angewendet. Die Secrets kommen aus k8s/02-secret.yaml.example und werden nicht eingecheckt. Pod Security: Erzwungen wird baseline, damit der Zertifikats-Solver von cert-manager starten kann. restricted wird nur gemeldet, die eigenen Pods erfüllen es.
Zu PostgreSQL:
- PostgreSQL auf SMB ist eine bewusste Ausnahme. SMB garantiert Sperren und fsync nicht in jedem Fall wie ein lokales Dateisystem. Bei einem NAS- oder Netzwerkausfall während Schreibvorgängen kann die Datenbank beschädigt werden.
- Gemildert wird das durch
hard,cache=strict, SMB-Verschlüsselung (seal) und ein 120 Sekunden langes, sauberes Herunterfahren. Die Rechte setzen diemountOptions, weilfsGroupauf SMB nicht wirkt: Postgresuid=70,0700; Medienuid=1001, nur lesbar. - Sicherung: Die NAS-Sicherung ist für die laufende Datenbank nur mit atomaren Snapshots der Freigabe (Btrfs/ZFS) konsistent. Zusätzlicher Schutz bei Bedarf: gelegentlich einen
pg_dumpziehen (Abschnitt 7).
3. Update ausrollen
kubectl -n artista rollout restart deploy/artista-modelcamp-app
kubectl -n artista rollout status deploy/artista-modelcamp-app
kubectl -n artista logs deploy/artista-modelcamp-app -c migrate # Migrationsausgabe
Jeder neue App-Pod migriert per initContainer zuerst die Datenbank. Scheitert das, startet der Pod nicht, und die alten Pods laufen weiter.
Migrationen sind vorwärtskompatibel zu schreiben (erst Spalten ergänzen, später entfernen), damit alte und neue Pods während des Rollouts parallel laufen können.
4. Stripe
- Schlüssel: Im Test
sk_test_…, livesk_live_…(nur mitAPP_ENV=production). Empfohlen ist ein eingeschränkter Schlüssel mit Schreibrechten auf Customers, Checkout Sessions, PaymentIntents, PaymentMethods und Refunds. - Webhook-Endpunkt:
https://<domain>/api/stripe/webhook. Diese Events abonnieren:checkout.session.completed,checkout.session.async_payment_succeeded,checkout.session.async_payment_failed,checkout.session.expired,payment_intent.succeeded,payment_intent.payment_failed,charge.refunded,refund.created,refund.updated,charge.dispute.created. Das Signing Secret gehört alsSTRIPE_WEBHOOK_SECRETins Secret. Test- und Live-Endpunkt haben getrennte Secrets. - Zahlungsarten (Dashboard → Zahlungsmethoden): Für Ratenzahlung nur wiederverwendbare Methoden aktivieren (Karten, gegebenenfalls SEPA-Lastschrift). Checkout blendet bei Ratenzahlung ohnehin nur Methoden ein, die
setup_future_usageunterstützen. - Test lokal:
stripe listen --forward-to localhost:3000/api/stripe/webhook - Sicherheitsnetz: Der Worker gleicht bei abgelaufenen Reservierungen und hängenden Einzügen immer mit Stripe ab. Ein verlorener Webhook führt so nicht zu verlorenen Zahlungen.
5. E-Mail
MAIL_TRANSPORT=smtp mit SMTP_HOST, SMTP_PORT, SMTP_SECURE, SMTP_USER und SMTP_PASSWORD. Den Absender (MAIL_FROM) per SPF, DKIM und DMARC für die Absenderdomain freischalten. ADMIN_NOTIFY_EMAIL erhält Hinweise zu „Prüfung nötig“. Nicht zustellbare Mails zeigt das Admin-Dashboard. Der Worker versucht jede Mail bis zu achtmal.
6. Worker
Der CronJob artista-modelcamp-worker läuft alle 10 Minuten und kümmert sich um:
- abgelaufene Reservierungen, vorher mit Rückfrage bei Stripe
- hängende Einzüge
- fällige Raten
- das Trennen der Zahlungsmethode nach der letzten Rate
- den E-Mail-Versand
- das Aufräumen der Rate Limits
Ein fehlgeschlagener Lauf erscheint als fehlgeschlagener Job (kubectl -n artista get jobs).
7. Sicherung und Wiederherstellung
- Sicherung: Die NAS-Sicherung der SMB-Freigabe übernimmt das Speichersystem. Für PostgreSQL gilt das nur mit atomaren Snapshots, siehe Abschnitt 2. Im Cluster läuft kein Backup-Job.
- Logischer Dump (empfohlen vor Updates und vor dem Live-Verkauf):
POD=$(kubectl -n artista get pod -l app.kubernetes.io/name=artista-modelcamp-postgres -o name | head -1) kubectl -n artista exec $POD -- pg_dump -U artista -d artista --format=custom > artista-$(date +%F).dump - Wiederherstellen:
- App stoppen:
kubectl -n artista scale deploy/artista-modelcamp-app --replicas=0und den Worker-CronJob pausieren:kubectl -n artista patch cronjob artista-modelcamp-worker -p '{"spec":{"suspend":true}}' - Einspielen:
kubectl -n artista exec -i $POD -- pg_restore -U artista -d artista --clean --if-exists < artista-YYYY-MM-DD.dump - App wieder hochskalieren (der initContainer migriert dabei), Worker fortsetzen.
- Abgleich: Zahlungen, die nach dem Sicherungszeitpunkt eingingen, im Stripe-Dashboard prüfen. Stripe stellt Webhooks bis zu drei Tage erneut zu (Dashboard → Webhooks → „Erneut senden“).
- App stoppen:
- Medien: liegen im SMB-Ordner
modelcamp-mediaund sind in der NAS-Sicherung enthalten. - Wiederherstellung üben: mindestens einmal vor dem Live-Verkauf in einen Test-Namespace.
8. Stornierung und Erstattung
Die Software trifft keine Storno-Entscheidung, sie setzt sie nur nachvollziehbar um.
- Stornieren (Admin → Buchung → „Stornieren“, Grund ist Pflicht): Offene Raten werden beendet, Platz und Gutschein freigegeben, die gespeicherte Zahlungsmethode getrennt und offene Checkout-Sessions geschlossen. Danach wird nichts mehr abgebucht.
- Erstatten (je bezahlter Rate, Betrag frei wählbar, höchstens bis zum gezahlten Betrag): Welcher Betrag erstattet wird, bestimmen die freigegebenen Stornobedingungen. Die Erstattung wird bei Stripe ausgelöst, der Zahlungsstatus aktualisiert sich per Webhook (
charge.refunded). Ein doppeltes Abschicken wird über einen Idempotenzschlüssel abgefangen. - Prüfung nötig entsteht bei verspäteter Zahlung ohne freien Platz, Doppelzahlung, Rückbuchung oder endgültig fehlgeschlagener Rate. Dann entweder „Buchung bestätigen“ (nur mit freiem Platz, sonst vorher Kapazität erhöhen) oder stornieren und erstatten.
- Dokumentation: Alle Schritte stehen im Protokoll der Buchung (AuditLog) mit handelnder Person.
9. Medien
Dateien (jpg, png, webp, avif, mp4, webm) direkt in den SMB-Ordner modelcamp-media legen, z. B. über den Windows-Explorer (\\nas…\artista\modelcamp-media). Die App sieht sie sofort unter /media/<dateiname>. Im Pod ist das Volume schreibgeschützt eingehängt.
Danach in src/content/site.ts eintragen. Hotlinking fremder Bilder ist nicht vorgesehen: Nur Bilder mit geklärter Nutzungsberechtigung ablegen. Die Unterkunftsbilder liegen als lokale Kopie in public/images/unterkunft/ und sind Teil des Container-Images.