feat: Schlüssel und gemeinsamer Kern für Sprachnotizen (T7 L2 Tasks 5+6)

Task 5: Schlüsselbund-Zweck voice (VOICE_ENCRYPTION_KEY), AES-256-GCM-
Hilfen für Text und Bytes mit AAD capture:<id>:<art>, voice-config
(Modell, Tageslimit, Aufnahme, Whisper-Grösse) und anthropic-config
(nie geloggt, nur worker/all), Startprüfung verlangt den Schlüssel in
Produktion in jeder Rolle, rekey versiegelt offene Sprachnotizen neu
(Audio einzeln gelesen, CAS mit Status), Secret-Vorlagen und
ensure-secrets.sh ergänzt.

Task 6: Text-Normalisierung und Bereinigung (Steuer- und Formatzeichen,
Codepoint-Kürzung), Zitatprüfung mit Dezimalzahlen als ein Wort
(Ruling 7), Felderliste passend zu CreateInspectionDto, versiegeltes
Transkript mit Grenzen, Fachwörter und Skalen mit Paritätstests.

Rollout: Ein Image mit diesem Stand startet in Produktion nur mit
VOICE_ENCRYPTION_KEY in apicore-backend-secret (ARCHITECTURE Annahme 22).

Gates: Backend tsc, eslint, 922 Unit-Tests, e2e 100 Suites / 1004 Tests.

Refs #27 #28

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 (1M context) <[email protected]>
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Nick SzaunigandClaude Opus 5.5 committed 2026-10-16 09:41:47 +02:00
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@@ -141,7 +141,7 @@ Fachliche Annahmen, getroffen weil das Lastenheft an der Stelle keine eindeutige
19. **Backups versiegelt**: AES-256-GCM über das gzip-Bundle, Schlüssel aus dem Schlüsselbund `BACKUP_ENCRYPTION_KEY` (+ `BACKUP_ENCRYPTION_KEY_PREVIOUS`, in Produktion Pflicht, siehe Annahme 22); Dateien von vor dem Schlüsselbund (Schlüssel per HKDF aus `JWT_ACCESS_SECRET`) bleiben lesbar, solange `JWT_ACCESS_SECRET` unverändert ist. Nur versiegelte Dateien stellen vollständig wieder her (und überschreiben). Eine unversiegelte (alte v2-)Datei darf nur die 27 Stamm- und Feldtabellen der Erlaubt-Liste `LEGACY_UNSEALED_TABLES` ergänzen – fehlende Zeilen anlegen, bestehende nie ändern. Alles andere (Benutzer, Rollen, Webhooks, Audit-Log, Kalender-Sync, Backup- und Website-Einstellungen, Nummernkreise, Bestands- und Chargenbewegungen, Shop-Anfragen, Rohstoffe/Herstellung, Dokumente, Benachrichtigungen samt Einstellungen, Vorschläge, Pflanzenentwicklungs-Meldungen und jede künftige Tabelle) kommt nur aus versiegelten Dateien; die Oberfläche listet übersprungene Tabellen auf; Import verlangt Passwort (+ TOTP). MFA- und Webhook-Secrets liegen mit eigenen Schlüsseln (`MFA_ENCRYPTION_KEY`, `WEBHOOK_ENCRYPTION_KEY`) verschlüsselt in der DB und damit auch im Backup – für eine Wiederherstellung in einem anderen Deployment dort dieselben Schlüssel setzen (oder als `*_PREVIOUS`), sonst müssen Webhook-Secrets und MFA neu eingerichtet werden.
20. **Bearbeiten-Regel für `null`** (Grundsatz „alles bearbeitbar“): In jeder Bearbeiten-Anfrage bleibt ein weggelassenes Feld unverändert, `null` leert ein Feld, das leer sein darf, und `null` auf einem Pflichtfeld wird mit 400 abgelehnt (statt still ignoriert oder als 500). Umgesetzt über `PartialType(..., { skipNullProperties: false })` in den Update-DTOs, `@IsOptionalNotNull()` (`src/common/validation/is-optional-not-null.ts`) für weglassbare, aber nicht leerbare Felder und `optionalDate()` (`src/common/patch-values.ts`) für leerbare Datumsfelder; `update-dto-null-handling.spec.ts` hält den Vertrag je DTO fest. Das Frontend sendet geleerte optionale Felder über `emptyToNull` (`ApiCore-Frontend/src/lib/forms/empty-to-null.ts`) als `null`. Für Regel-Configs gilt dasselbe Muster: `null` löscht einen optionalen Schlüssel (z. B. `dueInDays`, `windowDays`, `minGrams`, einzelne GTS-Schwellen), ein Pflichtschlüssel (z. B. `queenMaxAgeYears`, `notify`, die Gruppe `swarmSeason`) lehnt `null` mit 400 ab (Abschnitt 11.2). Neu leerbar sind `Colony.occupiedFrames`, `VarroaMeasurement.sampleBees` und `Inspection.feedStatus`.
21. **Lebende Völker**: „Lebend“ heißt jeder Status außer `DISSOLVED`, `SOLD`, `DECEASED`, `MERGED` – also auch `WEAK`, `CONSPICUOUS`, `QUEENLESS`. Backend-Abfragen filtern über `LIVING_COLONY_WHERE` (`colonies/colony-status.ts`), das Frontend über `isLivingColony` (`lib/colonies/status.ts`); `status = ACTIVE` steht nur dort, wo wirklich genau dieser Status gemeint ist.
22. **Schlüsselbund**: Jeder Zweck hat einen eigenen Schlüssel, nie ein JWT-Secret: `MFA_ENCRYPTION_KEY` (TOTP-Secrets), `WEBHOOK_ENCRYPTION_KEY` (Webhook-Signaturschlüssel), `BACKUP_ENCRYPTION_KEY` (Backup-Dateien). In Produktion Pflicht: je ≥ 32 Zeichen, paarweise verschieden und verschieden von `JWT_ACCESS_SECRET`/`JWT_REFRESH_SECRET` – sonst startet kein Prozess (`src/runtime/startup-checks.ts`). Außerhalb der Produktion fällt ein fehlender Schlüssel je Zweck auf eine Ableitung aus `JWT_ACCESS_SECRET` zurück. Format `k<8 hex>:<iv>.<tag>.<data>` (Base64-Teile, AES-256-GCM, 128-Bit-Tag Pflicht); AES-Schlüssel = HKDF-SHA256(Secret, Salt `apicore-key-ring`, Info `apicore-<zweck>-v1`), Schlüssel-ID = `k` + die ersten 8 Hex-Zeichen von sha256(Schlüssel). Backups behalten Dateiformat v3 und ihre bisherige Ableitung (`keyId` 12 Hex), folgen aber denselben Ring-Regeln. Code: `src/common/crypto/key-ring.ts`. In Produktion lehnt der Start außerdem Platzhalterwerte ab (`change-me…`, ohne Groß-/Kleinschreibung) – für beide JWT-Secrets, die drei Schlüssel und ihre `*_PREVIOUS`, ein gesetztes `OIDC_CLIENT_SECRET` und das Passwort in `DATABASE_URL`; auch `*_PREVIOUS` muss von den JWT-Secrets verschieden sein. Außerhalb der Produktion meldet jeder Prozess einmal je Variable, dass ein aus `JWT_ACCESS_SECRET` abgeleiteter Entwicklungsschlüssel einspringt.
22. **Schlüsselbund**: Jeder Zweck hat einen eigenen Schlüssel, nie ein JWT-Secret: `MFA_ENCRYPTION_KEY` (TOTP-Secrets), `WEBHOOK_ENCRYPTION_KEY` (Webhook-Signaturschlüssel), `BACKUP_ENCRYPTION_KEY` (Backup-Dateien), `VOICE_ENCRYPTION_KEY` (Sprachnotizen: Transkript, Vorschlag, Aufnahme; seit T7, AAD `capture:<id>:<art>`). In Produktion Pflicht: je ≥ 32 Zeichen, paarweise verschieden und verschieden von `JWT_ACCESS_SECRET`/`JWT_REFRESH_SECRET` – sonst startet kein Prozess (`src/runtime/startup-checks.ts`). Außerhalb der Produktion fällt ein fehlender Schlüssel je Zweck auf eine Ableitung aus `JWT_ACCESS_SECRET` zurück. Format `k<8 hex>:<iv>.<tag>.<data>` (Base64-Teile, AES-256-GCM, 128-Bit-Tag Pflicht); AES-Schlüssel = HKDF-SHA256(Secret, Salt `apicore-key-ring`, Info `apicore-<zweck>-v1`), Schlüssel-ID = `k` + die ersten 8 Hex-Zeichen von sha256(Schlüssel). Backups behalten Dateiformat v3 und ihre bisherige Ableitung (`keyId` 12 Hex), folgen aber denselben Ring-Regeln. Code: `src/common/crypto/key-ring.ts`. In Produktion lehnt der Start außerdem Platzhalterwerte ab (`change-me…`, ohne Groß-/Kleinschreibung) – für beide JWT-Secrets, die vier Schlüssel und ihre `*_PREVIOUS`, ein gesetztes `OIDC_CLIENT_SECRET` und das Passwort in `DATABASE_URL`; auch `*_PREVIOUS` muss von den JWT-Secrets verschieden sein. Außerhalb der Produktion meldet jeder Prozess einmal je Variable, dass ein aus `JWT_ACCESS_SECRET` abgeleiteter Entwicklungsschlüssel einspringt. Der Job `rekey` versiegelt beim Schlüsseltausch nur offene Sprachnotizen neu (bestätigte, verworfene und abgelaufene haben keinen Inhalt mehr). **Rollout:** Ein Image mit T7 startet in Produktion in keiner Rolle ohne `VOICE_ENCRYPTION_KEY` in `apicore-backend-secret`; vorher `deploy/k8s/scripts/ensure-secrets.sh` ausführen und den Schlüssel wie die anderen sichern.
23. **Öffentliche Herkunftsseite ohne Standort**: Sie nennt nur `Apiary.publicLocationLabel` (je Stand, z. B. „Nordhessen“) und `SiteSettings.originCountry`. Name, Ort, Adresse und Koordinaten eines Stands werden nie öffentlich ausgeliefert (Diebstahlschutz). Ohne Label erscheint nur das Land. Eine Label-Änderung kann am Edge bis zu 1 h verzögert sichtbar werden.
**Rotation über `*_PREVIOUS`:** alten Wert nach `<NAME>_PREVIOUS` (öffnet weiter, versiegelt nie), neuen `<NAME>` setzen, api und worker neu starten (sonst versiegeln sie weiter mit dem alten Schlüssel), Job `rekey` laufen lassen; danach muss `rekey --dry-run` bei `rekeyed`, `plaintextSealed`, `changedMeanwhile` und `failed` 0 melden, erst dann `*_PREVIOUS` entfernen. Backup-Dateien werden nicht umgeschlüsselt: `BACKUP_ENCRYPTION_KEY_PREVIOUS` bleibt gesetzt, solange ältere Dateien einspielbar sein sollen.
**Altchiffrate sind nur lesbar** (nie geschrieben), **und nur, solange `JWT_ACCESS_SECRET` unverändert ist**: MFA-Secrets ohne Präfix und Webhook-Secrets mit `enc:v1:` (beide AES-Schlüssel sha256(`JWT_ACCESS_SECRET`)), Webhook-Secrets im Klartext, Backup-Dateien mit JWT-abgeleiteter `keyId`. Liest ein Prozess ein solches MFA- oder Webhook-Secret, warnt er einmal je Zweck „legacy ciphertext read – run the rekey job“ (ohne Werte). Reihenfolge darum: Schlüssel setzen → `rekey` → neues Backup ziehen → erst dann die JWT-Secrets rotieren (alle Sitzungen enden einmal; JWT-versiegelte Backup-Dateien sind danach nicht mehr einspielbar).