feat: T4b/T4c wave 8 - weather history, phenology, honey chain, Telegram base

- Weather history from Open-Meteo behind an adapter: worker loop
  phenology-weather with backoff, Retry-After, User-Agent, chunked
  writes and forecast-to-archive correction
- Phenology: growing degree sum per DWD, phase from reports, GTS and
  calendar, calibration from previous years, daily job step,
  SeasonService reads the stored state
- Honey chain: prefill for extractions and batches (proposals only),
  plausibility and withdrawal warnings, Extraction lock, chain events
  and batch.created webhook from HoneyBatchRecorded
- Telegram base: schema, NotificationDelivery outbox, hardened bot
  client, startup check without crash, no-network-outside-loops guard
- ARCHITECTURE.md: sections 11.11-11.13, assumptions 42-46, env table

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 (1M context) <[email protected]>
This commit is contained in:
Nick SzaunigandClaude Opus 5.5 committed 2026-10-14 20:00:46 +02:00
1 parent 22382d53a2
commit 1971b2d9c4
90 files changed
+8431 -155

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+109 -14
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@@ -30,6 +30,9 @@ Ein NestJS-Modul pro fachlichem Bereich, Reihenfolge entspricht Baureihenfolge i
| `SuggestionsModule` | Vorschläge (Modell, API, Aufräumen) und Ketten-Handler, Abschnitt 11 | Tasks, Notifications |
| `AutopilotModule` | Saison-Autopilot (A1–A3), „Die nächsten Schritte“, „Heute“ | Season, Suggestions |
| `SeasonModule` | Saisonabschnitt, Fälligkeit von Durchsicht und Varroa-Messung, Alter der Königin | – |
| `PhenologyModule` | Saisonzustand je Stand (GTS, Phase, Kalibrierung), Job-Schritt `phenology`, Abschnitt 11.11 | Season, Weather |
| `WeatherHistoryModule` | Wetterquelle (`WeatherHistorySource`) und Rückholdienst für die Worker-Schleife `phenology-weather`, Abschnitt 11.11 | – |
| `TelegramModule` | `TelegramClient` (nur Worker, noch nicht eingebunden), Abschnitt 11.13 | – |
| `WithdrawalModule` | Wartezeit-Prüfung bei Ernte, Abfüllung und Behandlung, Meldungen | Notifications |
| `RemindersModule` | Erinnerung je Aufgabe, Morgenübersicht | Notifications, Season, Autopilot |
@@ -117,9 +120,9 @@ Fachliche Annahmen, getroffen weil das Lastenheft an der Stelle keine eindeutige
7. **Dokumentenspeicher als lokales Volume (Modul 29)**: `DocumentsModule` speichert Uploads unterhalb von `DOCUMENTS_STORAGE_PATH` auf dem lokalen Dateisystem des Backend-Pods, keine Objektspeicher-Anbindung (S3-kompatibel o.ä.) im MVP/v1.x. Der Pfad ist über die ConfigMap austauschbar, wie in Abschnitt 27 des Lastenhefts vorgesehen. Wichtig für den Betrieb: das aktuelle `deploy/k8s`-Deployment läuft mit `replicas: 2` ohne geteiltes Volume – für konsistente Uploads über beide Pods hinweg muss vor Produktivbetrieb mit Dokumenten-Feature ein `ReadWriteMany`-PVC (z.B. NFS- oder EFS-basiert) gemountet und `DOCUMENTS_STORAGE_PATH` darauf gesetzt werden, sonst sieht nur der Pod, der die Datei entgegengenommen hat, sie auch beim Download wieder.
8. **Entra ID SSO ohne Auto-Provisioning**: `POST/GET /api/v1/auth/sso/*` implementiert Authorization Code + PKCE gegen Entra ID über `openid-client`. Der E-Mail-Claim aus dem ID-Token wird ausschließlich gegen einen bereits existierenden, aktiven `User`-Datensatz gematcht – es wird kein neuer Benutzer automatisch angelegt (Just-in-Time-Provisioning), passend zum bestehenden Modell, dass Admins Benutzer manuell anlegen. Eine erfolgreiche SSO-Anmeldung überspringt die App-eigene TOTP-MFA-Abfrage, da der Identity Provider bereits eine eigene (typischerweise stärkere) Authentifizierung durchgesetzt hat. Der PKCE-`code_verifier` wird kurzlebig (5 min) in einem httpOnly-`SameSite=Lax`-Cookie zwischengespeichert statt serverseitig, damit der Flow ohne Sticky-Sessions über mehrere Backend-Replicas hinweg funktioniert; der Rückweg vom Callback zum Frontend nutzt ein kurzlebiges (60 s), zweckgebundenes JWT statt des echten Access-Tokens in der Redirect-URL. `OIDC_ISSUER_URL`/`OIDC_CLIENT_ID`/`OIDC_CLIENT_SECRET`/`OIDC_REDIRECT_URI` kommen ausschließlich aus Environment-Variablen; fehlen sie, meldet `GET /api/v1/auth/sso/status` `enabled: false` und die Login-Seite blendet den "Mit Microsoft anmelden"-Button aus, statt beim Start zu scheitern.
9. **M365-Kalender-Synchronisation als einseitiger, asynchroner Push**: Abschnitt 4.25 verlangt nur einen internen Betriebskalender, keine externe Anbindung – diese Funktion ist eine reine Erweiterung ohne Lastenheft-Vorgabe. Umgesetzt als `CalendarSyncModule` (`ApiCore-Backend/src/calendar-sync/`): App-only Graph-API-Zugriff per Client-Credentials-Flow (`GraphClientService`) statt delegierter Anmeldung, da die Synchronisation unbeaufsichtigt im Hintergrund laufen muss und nicht an eine interaktive Benutzersitzung gebunden sein darf. Nutzt bewusst dieselbe Entra-App-Registrierung wie das SSO-Login (`OIDC_ISSUER_URL`/`OIDC_CLIENT_ID`/`OIDC_CLIENT_SECRET`, ausschließlich Env-Variablen) statt einer zweiten, separaten App-Registrierung – ein Enterprise-App-Objekt im Tenant genügt, sofern es zusätzlich zu den delegierten Login-Scopes auch die Application-Permission „Calendars.ReadWrite“ (Admin-Consent) erhält; die Tenant-ID wird dafür aus dem Pfad von `OIDC_ISSUER_URL` abgeleitet, statt eine weitere Konfigurationsvariable zu benötigen. Die Übertragung ist bewusst nur einseitig (ApiCore → M365-Gruppenkalender, adressiert über `groupId`); Änderungen, die direkt im M365-Kalender vorgenommen werden, fließen nicht zurück. Statt eines synchronen Push im Request-Pfad nutzt `CalendarSyncOutboxEntry` ein Outbox-Muster, das die Worker-Schleife `calendar-outbox` abarbeitet (alle 60 s und auf `pg_notify('calendar_sync', '')`, siehe Abschnitt 10): Graph-API-Aufrufe sind zu langsam/fehleranfällig (Token-Refresh, Drosselung, transiente 5xx), um eine Durchsicht-/Aufgaben-Erstellung darauf warten zu lassen; fehlgeschlagene Versuche werden bis zu 5-mal wiederholt, danach bleibt der Eintrag `FAILED` bis zu einem manuellen "Jetzt synchronisieren" oder einer erneuten Änderung des Quelldatensatzes. Die Outbox ist sicher bei mehreren Replicas: Jeder Eintrag wird vor der Arbeit per bedingtem Update (`claimedAt`) reserviert, ein Claim älter als 5 min gilt als verwaist und wird übernommen, Graph-Requests haben ein 30-s-Timeout. `revision` sorgt dafür, dass eine Änderung während des Syncs nicht verloren geht (Eintrag bleibt PENDING, dasselbe Event wird beim nächsten Lauf aktualisiert); ein Abbruch während des Syncs löscht das gerade geschriebene Event. Abmelden eines Eintrags aus dem Kalender geschieht durch erneutes Einreihen: Wird eine Quelle (z. B. eine Aufgabe, die erledigt oder storniert wird oder ihr Fälligkeitsdatum verliert, oder ein gelöschter Datensatz) erneut in die Kalender-Outbox eingereiht, findet der Worker in `buildEventInput` nichts mehr anzuzeigen. Hat der Eintrag eine `graphEventId`, löscht der Worker das Graph-Event (404/410 gelten als bereits gelöscht, jeder andere Fehler zählt als fehlgeschlagener Versuch) und setzt den Eintrag auf `SKIPPED` mit `graphEventId = null`. Die API ruft Graph dafür nie auf; die Einreihung selbst erfolgt in der Handler-Transaktion der Domain-Events (`calendar-sync.*`-Handler über `CalendarSyncService.enqueueIn(tx, …)`). Auch die Königin-Zuordnung (`QueenAssigned` → `calendar-sync.queen-assignment`) und die Wartezeit (`calendar-sync.withdrawal`, Abschnitt 11.8) laufen so; `CalendarSyncService.enqueue` und das Einreihen nach dem Commit gibt es nicht mehr, nur `enqueueIn`. Ein neues Graph-Event entsteht beim Aktualisieren nur, wenn das alte nicht mehr existiert (404/410); andere Fehler gelten als fehlgeschlagener Versuch. Jedes Anlegen schickt eine `transactionId` (aus Eintrag, Revision und ersetztem Event), damit Graph eine Wiederholung nach einem Timeout nicht doppelt anlegt; „Jetzt synchronisieren“ startet den Lauf im Hintergrund (202, `running` im Status) und setzt FAILED-Einträge auf PENDING zurück. `groupId` muss eine Entra-Objekt-ID (GUID) sein; `""` oder `null` löscht sie; sie wird in Graph-URLs kodiert. Fehler aus Prisma werden nur mit Name, Code und Modell geloggt (`src/common/loggable-error.ts`), nie mit Abfragewerten. **Offene Entscheidung (2026-10-12):** Laut Microsoft-Doku (`group-post-events`) unterstützt `POST /groups/{id}/events` keine Application-Permission, nur delegiertes `Group.ReadWrite.All`. Mit dem App-only-Token oben kann das Anlegen im Gruppenkalender deshalb in Produktion scheitern (nicht gegen einen echten Tenant geprüft). Auswege: Zielkalender auf ein Ressourcen- oder Benutzerpostfach umstellen (`/users/{upn}/calendar/events`, App-only erlaubt, per Application Access Policy begrenzt) oder delegierter Zugriff über ein Dienstkonto. Pro Quelltyp (Aufgabe/Durchsicht/Behandlung/Fütterung/Ernte/Königinnen-Zuordnung/Wartezeit) ist die Synchronisation einzeln über die GUI (Verwaltung > Automatisierung > Kalender-Sync) abschaltbar; Kalendereinträge werden als ganztägige Graph-Events (`isAllDay: true`) angelegt, um Zeitzonen-/Uhrzeit-Mehrdeutigkeiten zu vermeiden, da die zugrundeliegenden Fachdaten selbst keine Uhrzeit führen.
10. **Wartezeit manuell statt aus Wirkstoff-Datenbank abgeleitet**: `Treatment.withdrawalPeriodDays` wird pro Behandlung von Hand eingetragen (laut Packungsbeilage des verwendeten Mittels), statt automatisch aus Produktname/Wirkstoff hergeleitet zu werden. Eine hartkodierte Zuordnung Produkt→Wartezeit wäre eine faktische, rechtlich relevante Behauptung über Tierarzneimittel-Zulassungen, die im Code weder aktuell gehalten noch verlässlich verifiziert werden kann; die Verantwortung für den korrekten Wert bleibt beim Imker. Die App warnt in der Ernte-Erfassung nur, wenn ein Wert hinterlegt wurde und dessen Fenster (`endDate ?? date` + `withdrawalPeriodDays`) noch nicht abgelaufen ist – bezogen auf das Erntedatum (`GET /treatments/withdrawal-status?colonyIds=…&at=JJJJ-MM-TT`, ohne `at` gilt jetzt; Behandlungen, die erst nach diesem Datum beginnen, zählen nicht) – sie blockiert die Ernte nicht hart, da Ernte-Datensätze auch nachträglich für bereits erfolgte, reale Ernten erfasst werden. Warnungen sperren nie; einzige Ausnahme ist der Wassergehalt (Bestätigung, T4b). Ein einziger Fenster-Helfer (`src/treatments/withdrawal-window.ts`) bestimmt die Wartezeit; Warnung bei Ernte und Abfüllung, Meldung, Kalender und `getWithdrawalStatus` rechnen alle darüber, in Berliner Kalendertagen (Annahme 41). Die Kette beschreibt Abschnitt 11.8.
10. **Wartezeit manuell statt aus Wirkstoff-Datenbank abgeleitet**: `Treatment.withdrawalPeriodDays` wird pro Behandlung von Hand eingetragen (laut Packungsbeilage des verwendeten Mittels), statt automatisch aus Produktname/Wirkstoff hergeleitet zu werden. Eine hartkodierte Zuordnung Produkt→Wartezeit wäre eine faktische, rechtlich relevante Behauptung über Tierarzneimittel-Zulassungen, die im Code weder aktuell gehalten noch verlässlich verifiziert werden kann; die Verantwortung für den korrekten Wert bleibt beim Imker. Die App warnt in der Ernte-Erfassung nur, wenn ein Wert hinterlegt wurde und dessen Fenster (`endDate ?? date` + `withdrawalPeriodDays`) noch nicht abgelaufen ist – bezogen auf das Erntedatum (`GET /treatments/withdrawal-status?colonyIds=…&at=JJJJ-MM-TT`, ohne `at` gilt jetzt; Behandlungen, die erst nach diesem Datum beginnen, zählen nicht) – sie blockiert die Ernte nicht hart, da Ernte-Datensätze auch nachträglich für bereits erfolgte, reale Ernten erfasst werden. Warnungen sperren nie; einzige Ausnahme ist der Wassergehalt (Bestätigung, T4b). Ein einziger Fenster-Helfer (`src/treatments/withdrawal-window.ts`) bestimmt die Wartezeit; Warnung bei Ernte und Abfüllung, Meldung, Kalender und `getWithdrawalStatus` rechnen alle darüber, in Berliner Kalendertagen (Annahme 41). Die Kette beschreibt Abschnitt 11.8. Auch bei der Schleuderung warnt die App (`WITHDRAWAL_ACTIVE`, Abschnitt 11.12). Diese Warnung sieht jeder, der eine Schleuderung erfasst, auch ohne `treatments:read`: Lebensmittelsicherheit geht vor der Lese-Trennung.
11. **Idempotenz per Opt-in**: Anlege-Endpunkte, die Formulare und die Offline-Warteschlange wiederholen können (Durchsicht, Behandlung, Fütterung, Varroa, Sammelerfassung von Behandlung, Fütterung und Varroa, Schwarmkontrolle, Ernte, Aufgabe, Abfüllung, Lagerbewegung, Herstellung, Rohstoffe, Überwinterung, Dokument-Upload), tragen `@Idempotent()`. Der Client sendet je Vorgang einen `Idempotency-Key`; eine Wiederholung liefert die gespeicherte erste Antwort (`IdempotencyRecord`, 90 Tage). Bewusst kein globaler Interceptor, da gespeicherte Antworten sonst Geheimnisse (MFA-Setup, Tokens) enthalten könnten. Die Tabelle ist flüchtig und nicht Teil des Backups. Idempotenz schützt nur, wenn nach dem Commit nichts mehr fehlschlägt. Darum ist das Ereignis-Rückgrat (Abschnitt 10) der Weg für Seiteneffekte (Webhooks, Kalender, Automationsregeln, Benachrichtigungen): Der Schreibpfad nimmt das Domänenereignis in derselben Transaktion auf, Handler im Worker setzen die Wirkung um. Aufgaben, Durchsichten, Varroamessungen, Behandlungen, Fütterungen, Ernten, Völker, Königin-Zuordnung sowie Bestand und Abfüllung haben keine Post-Commit-Seiteneffekte mehr (Abschnitt 10, Absätze „Aufgaben“, „Durchsichten und Varroa“, „Behandlungen, Fütterungen und Ernten“, „Völker“, „Bestand und Abfüllung“, „Sammelerfassung am Stand“). Wiederkehrende Arbeit läuft als Kubernetes-CronJob über `dist/cli.js`, nie als Timer im Prozess: `@nestjs/schedule` und `ScheduleModule` gibt es nicht mehr, der Wächter `src/runtime/no-in-process-schedulers.spec.ts` hält das fest. `runAfterCommit` (`src/common/after-commit.ts`, best-effort: loggt auf Error-Level, wirft nie) bleibt nur für die Automatik `SWARM_MOOD_HIGH` und `STOCK_ITEM_LOW` (`AutomationService.evaluateSwarmControlCheck` und `evaluateStockItem`) und den Webhook `colony.created`. Nachzügler für eine spätere Stufe, die weiter über `WebhooksService.dispatch` laufen: Königinnen (`queen.created`; `queen.replaced` kommt seit T4 aus `QueenAssigned`), Honigchargen (`batch.created`) und Lager (`product.stock_changed`). Der Wächter `src/common/after-commit-usage.spec.ts` hält die Aufrufer fest. Die früheren `AutomationService.evaluate*`-Wrapper für Durchsicht, Varroa, Behandlung, Fütterung, Volksgesundheit und Rohstoff sind entfernt. Was das Schreiben verhindern muss (z. B. `generateNumber`, Validierung), wirft weiter. Doppelte Automatik-Aufgaben verhindert eine Zeilensperre auf der Regel (`SELECT … FOR UPDATE`). Den Entwurf des Rückgrats beschreibt die Spec `docs/superpowers/specs/2026-10-12-plattform-rueckgrat-und-fahrplan-design.md`.
11. **Idempotenz per Opt-in**: Anlege-Endpunkte, die Formulare und die Offline-Warteschlange wiederholen können (Durchsicht, Behandlung, Fütterung, Varroa, Sammelerfassung von Behandlung, Fütterung und Varroa, Schwarmkontrolle, Ernte, Aufgabe, Abfüllung, Lagerbewegung, Herstellung, Rohstoffe, Überwinterung, Dokument-Upload), tragen `@Idempotent()`. Der Client sendet je Vorgang einen `Idempotency-Key`; eine Wiederholung liefert die gespeicherte erste Antwort (`IdempotencyRecord`, 90 Tage). Bewusst kein globaler Interceptor, da gespeicherte Antworten sonst Geheimnisse (MFA-Setup, Tokens) enthalten könnten. Die Tabelle ist flüchtig und nicht Teil des Backups. Idempotenz schützt nur, wenn nach dem Commit nichts mehr fehlschlägt. Darum ist das Ereignis-Rückgrat (Abschnitt 10) der Weg für Seiteneffekte (Webhooks, Kalender, Automationsregeln, Benachrichtigungen): Der Schreibpfad nimmt das Domänenereignis in derselben Transaktion auf, Handler im Worker setzen die Wirkung um. Aufgaben, Durchsichten, Varroamessungen, Behandlungen, Fütterungen, Ernten, Völker, Königin-Zuordnung sowie Bestand und Abfüllung haben keine Post-Commit-Seiteneffekte mehr (Abschnitt 10, Absätze „Aufgaben“, „Durchsichten und Varroa“, „Behandlungen, Fütterungen und Ernten“, „Völker“, „Bestand und Abfüllung“, „Sammelerfassung am Stand“). Wiederkehrende Arbeit läuft als Kubernetes-CronJob über `dist/cli.js`, nie als Timer im Prozess: `@nestjs/schedule` und `ScheduleModule` gibt es nicht mehr, der Wächter `src/runtime/no-in-process-schedulers.spec.ts` hält das fest. `runAfterCommit` (`src/common/after-commit.ts`, best-effort: loggt auf Error-Level, wirft nie) bleibt nur für die Automatik `SWARM_MOOD_HIGH` und `STOCK_ITEM_LOW` (`AutomationService.evaluateSwarmControlCheck` und `evaluateStockItem`) und den Webhook `colony.created`. Nachzügler für eine spätere Stufe, die weiter über `WebhooksService.dispatch` laufen: Königinnen (`queen.created`; `queen.replaced` kommt seit T4 aus `QueenAssigned`) und Lager (`product.stock_changed`); `batch.created` kommt seit T4b aus `HoneyBatchRecorded` (Abschnitt 10, Webhook-Zustellung), Schleuderungen und Honigchargen haben keine Post-Commit-Seiteneffekte mehr. Der Wächter `src/common/after-commit-usage.spec.ts` hält die Aufrufer fest. Die früheren `AutomationService.evaluate*`-Wrapper für Durchsicht, Varroa, Behandlung, Fütterung, Volksgesundheit und Rohstoff sind entfernt. Was das Schreiben verhindern muss (z. B. `generateNumber`, Validierung), wirft weiter. Doppelte Automatik-Aufgaben verhindert eine Zeilensperre auf der Regel (`SELECT … FOR UPDATE`). Den Entwurf des Rückgrats beschreibt die Spec `docs/superpowers/specs/2026-10-12-plattform-rueckgrat-und-fahrplan-design.md`.
12. **Automatische Hinweise sind Vorschläge, keine Aufgaben**: Automatisierungsregeln legen keine Aufgaben mehr an, sondern schreiben Vorschläge (`Suggestion`, Abschnitt 11.1). Erst „Übernehmen“ erzeugt die Aufgabe (Quelle „Aus Vorschlag“: `Task.sourceSuggestionId`, `sourceAutomationTrigger` = Regel); bestehende Automatik-Aufgaben bleiben Aufgaben. Je Regel und Objekt existiert höchstens eine offene Sache (Vorschlag oder Aufgabe). Geprüft wird unter der Volkssperre und der Zeilensperre der Regel (`SELECT … FOR UPDATE`, Reihenfolge Volk, dann Regel), die bis zum Commit gilt. Keine voreingestellte Frist (fachlich nicht belastbar ableitbar); optional `config.dueInDays` je Regel, gerechnet ab dem Berliner Tag. Ohne sie ist die Aufgabe beim Übernehmen heute fällig. Anker je Regel (ein verworfener Anker kommt nie wieder): `QUEENLESS_NO_EGGS` und `FEED_STATUS_CRITICAL` die Durchsicht-ID; `VARROA_THRESHOLD` die Mess-ID (nur rot, nicht im Behandlungseffekt, Abschnitt 11.4); `SWARM_MOOD_HIGH` die Kontroll-ID; `COLONY_HEALTH_CRITICAL` die Ereignis-ID; `STOCK_ITEM_LOW` die jüngste IN-Bewegung (sonst `none`); `RAW_MATERIAL_LOW` die jüngste Charge der Sorte (sonst `none`); `TREATMENT_FOLLOW_UP` und `FEEDING_FOLLOW_UP` die Behandlungs- bzw. Fütterungs-ID. Die Tagesrate des natürlichen Milbenfalls wird bei jeder Korrektur einer Eingangsgröße (Methode, Anzahl, Dauer) neu berechnet; ein mitgesendeter, vom gespeicherten abweichender Wert gilt als manuell gesetzt und gewinnt. Vorschlag, Meldung und der Audit-Eintrag der Regel (`AutomationRule CREATE`, mit `suggestionId`) entstehen in einer Transaktion: Scheitert ein Teil, entsteht nichts davon. Eine Meldung (Kategorie `SUGGESTION`, WARNUNG, bei `URGENT` KRITISCH) schreibt ein Vorschlag nur, wenn die Regel `config.notify` hat. Empfänger sind Inhaber von `tasks:read` und des Leserechts des Bereichs; der Text lautet „<Volkscode>: <Titel>“ (bewusste Abweichung vom Spec-Wortlaut, bei dem das Präfix der Regelcode war; ohne Volk nur der Titel). Der Kalendereintrag (`calendar-sync.task`) und der Webhook `task.created` (`webhooks.forward`) folgen erst aus `TaskCreated` beim Übernehmen; die Regel ruft `WebhooksService` nicht selbst auf. Eine neuere Durchsicht führt die offenen Vorschläge von `QUEENLESS_NO_EGGS` und `FEED_STATUS_CRITICAL` nach: Zeigt die tatsächlich jüngste Durchsicht des Volkes den Befund nicht mehr, wird der Vorschlag `RESOLVED` („Bedingung entfällt“); besteht der Befund, bleibt es bei einem Vorschlag mit aktuellem Beleg (der Anker bleibt der alte); eine rückdatierte Durchsicht ändert nichts, eine Korrektur schlägt nie neu vor, führt aber Offenes nach. Dasselbe gilt für `VARROA_THRESHOLD` bei `VarroaCorrected`. Eine abgeschaltete Regel lässt offene Vorschläge unberührt. Ausgewertet wird in den Handlern `automation.*` (`src/automation/automation.handlers.ts`) in der Zustell-Transaktion, bei Fehler mit Wiederholung; sie rufen `evaluate…In(tx, …)`, überspringen beendete Völker und prüfen unter der Volkssperre erneut. Nur `SWARM_MOOD_HIGH` und `STOCK_ITEM_LOW` laufen dauerhaft über `runAfterCommit` in eigener Transaktion (Annahme 11); sie rufen dieselben `evaluate…In`, werfen aber nie.
14. **API-Schlüssel für Maschinen-Zugriffe**: Integrationen (Wabenhain-Shop, ERPNext) nutzen einen Schlüssel `ack_…` im `Authorization: Bearer`-Header statt eines Service-Kontos mit Passwort. Gespeichert wird nur der SHA-256-Hash (32 Zufallsbytes, daher kein langsamer KDF nötig); die Suche läuft über den Hash, Geheimnisse werden nie verglichen; der Klartext erscheint einmal bei der Erstellung. Ein Schlüssel ist kein Benutzer: `JwtAuthGuard` setzt `request.apiKey` statt `request.user`, `PermissionsGuard` lässt ihn nur auf Routen, deren Berechtigung in seinen Scopes steht – `@AnyAuthenticatedUser`-Routen nie. Erlaubte Scopes sind eine kurze Allowlist (`api-keys/api-key-scopes.ts`, `shop-sync:read`, `shop-sync:write`, `erp-inventory:read`); je angebundenem System ein eigener Schlüssel. Verwaltung mit `api-keys:manage`. Schlüssel sind bewusst nicht Teil des Backups: nach einer Wiederherstellung wird ein neuer Schlüssel ausgestellt. Lesen und Buchen sind getrennte API-Schlüssel (`shop-sync:read` bzw. `shop-sync:write`; `erp-inventory:read` zählt als Lesen, Buchungsrecht ist nur `shop-sync:write`, Liste `API_KEY_WRITE_SCOPES`): Ein neuer Schlüssel trägt genau ein Recht: einer mit mehreren Rechten wird beim Anlegen mit 400 abgelehnt (mit Lese- und Buchungsrecht eigens begründet); bereits ausgestellte Schlüssel mit mehreren Rechten bleiben gültig, die Oberfläche markiert sie und empfiehlt getrennte Schlüssel (neue anlegen, im angebundenen System – Wabenhain bzw. ERPNext – eintragen, alten widerrufen). Ein geleakter Lese-Schlüssel kann so nicht buchen, ein Buchungs-Schlüssel nicht lesen. Die Oberfläche bietet nur Rechte an, die der Anlegende selbst hat (alles andere lehnt der Server ohnehin ab). Ungültige Schlüssel werden je Client-Netz gezählt und nach 20 Fehlversuchen in 15 min gesperrt: Annahme 30.
13. **Lebende vs. beendete Völker**: Nur `DISSOLVED`, `SOLD`, `DECEASED`, `MERGED` sperren Umsetzen/Teilen/Vereinigen/Königinzuweisung (`colonies/colony-status.ts`). `WEAK`, `CONSPICUOUS`, `QUEENLESS` bleiben bearbeitbar.
@@ -128,7 +131,7 @@ Fachliche Annahmen, getroffen weil das Lastenheft an der Stelle keine eindeutige
17. **Schutz gegen Rechteausweitung in der Benutzerverwaltung**: Wer Benutzer pflegt, darf nur Konten verwalten (Passwort/MFA zurücksetzen, E-Mail ändern, (de)aktivieren) und Rollen vergeben, deren Rechte er selbst vollständig hat (`UsersService.assertWithinCallerPermissions`), analog zur Rollenbearbeitung.
18. **SSO-Bindung an die IdP-Identität**: Die erste Microsoft-Anmeldung bindet das Konto an `"<iss>|<oid>"` (`User.ssoSubject`); danach zählt nur noch diese Identität, nicht der unverifizierte E-Mail-Claim. Mandantenübergreifende Issuer (`common`/`organizations`/`consumers`) schalten SSO ab. E-Mails werden ohne Groß-/Kleinschreibung verglichen.
19. **Backups versiegelt**: AES-256-GCM über das gzip-Bundle, Schlüssel aus dem Schlüsselbund `BACKUP_ENCRYPTION_KEY` (+ `BACKUP_ENCRYPTION_KEY_PREVIOUS`, in Produktion Pflicht, siehe Annahme 22); Dateien von vor dem Schlüsselbund (Schlüssel per HKDF aus `JWT_ACCESS_SECRET`) bleiben lesbar, solange `JWT_ACCESS_SECRET` unverändert ist. Nur versiegelte Dateien stellen vollständig wieder her (und überschreiben). Eine unversiegelte (alte v2-)Datei darf nur die 27 Stamm- und Feldtabellen der Erlaubt-Liste `LEGACY_UNSEALED_TABLES` ergänzen – fehlende Zeilen anlegen, bestehende nie ändern. Alles andere (Benutzer, Rollen, Webhooks, Audit-Log, Kalender-Sync, Backup- und Website-Einstellungen, Nummernkreise, Bestands- und Chargenbewegungen, Shop-Anfragen, Rohstoffe/Herstellung, Dokumente, Benachrichtigungen samt Einstellungen, Vorschläge und jede künftige Tabelle) kommt nur aus versiegelten Dateien; die Oberfläche listet übersprungene Tabellen auf; Import verlangt Passwort (+ TOTP). MFA- und Webhook-Secrets liegen mit eigenen Schlüsseln (`MFA_ENCRYPTION_KEY`, `WEBHOOK_ENCRYPTION_KEY`) verschlüsselt in der DB und damit auch im Backup – für eine Wiederherstellung in einem anderen Deployment dort dieselben Schlüssel setzen (oder als `*_PREVIOUS`), sonst müssen Webhook-Secrets und MFA neu eingerichtet werden.
19. **Backups versiegelt**: AES-256-GCM über das gzip-Bundle, Schlüssel aus dem Schlüsselbund `BACKUP_ENCRYPTION_KEY` (+ `BACKUP_ENCRYPTION_KEY_PREVIOUS`, in Produktion Pflicht, siehe Annahme 22); Dateien von vor dem Schlüsselbund (Schlüssel per HKDF aus `JWT_ACCESS_SECRET`) bleiben lesbar, solange `JWT_ACCESS_SECRET` unverändert ist. Nur versiegelte Dateien stellen vollständig wieder her (und überschreiben). Eine unversiegelte (alte v2-)Datei darf nur die 27 Stamm- und Feldtabellen der Erlaubt-Liste `LEGACY_UNSEALED_TABLES` ergänzen – fehlende Zeilen anlegen, bestehende nie ändern. Alles andere (Benutzer, Rollen, Webhooks, Audit-Log, Kalender-Sync, Backup- und Website-Einstellungen, Nummernkreise, Bestands- und Chargenbewegungen, Shop-Anfragen, Rohstoffe/Herstellung, Dokumente, Benachrichtigungen samt Einstellungen, Vorschläge, Pflanzenentwicklungs-Meldungen und jede künftige Tabelle) kommt nur aus versiegelten Dateien; die Oberfläche listet übersprungene Tabellen auf; Import verlangt Passwort (+ TOTP). MFA- und Webhook-Secrets liegen mit eigenen Schlüsseln (`MFA_ENCRYPTION_KEY`, `WEBHOOK_ENCRYPTION_KEY`) verschlüsselt in der DB und damit auch im Backup – für eine Wiederherstellung in einem anderen Deployment dort dieselben Schlüssel setzen (oder als `*_PREVIOUS`), sonst müssen Webhook-Secrets und MFA neu eingerichtet werden.
20. **Bearbeiten-Regel für `null`** (Grundsatz „alles bearbeitbar“): In jeder Bearbeiten-Anfrage bleibt ein weggelassenes Feld unverändert, `null` leert ein Feld, das leer sein darf, und `null` auf einem Pflichtfeld wird mit 400 abgelehnt (statt still ignoriert oder als 500). Umgesetzt über `PartialType(..., { skipNullProperties: false })` in den Update-DTOs, `@IsOptionalNotNull()` (`src/common/validation/is-optional-not-null.ts`) für weglassbare, aber nicht leerbare Felder und `optionalDate()` (`src/common/patch-values.ts`) für leerbare Datumsfelder; `update-dto-null-handling.spec.ts` hält den Vertrag je DTO fest. Das Frontend sendet geleerte optionale Felder über `emptyToNull` (`ApiCore-Frontend/src/lib/forms/empty-to-null.ts`) als `null`. Für Regel-Configs gilt dasselbe Muster: `null` löscht einen optionalen Schlüssel (z. B. `dueInDays`, `windowDays`, `minGrams`, einzelne GTS-Schwellen), ein Pflichtschlüssel (z. B. `queenMaxAgeYears`, `notify`, die Gruppe `swarmSeason`) lehnt `null` mit 400 ab (Abschnitt 11.2). Neu leerbar sind `Colony.occupiedFrames`, `VarroaMeasurement.sampleBees` und `Inspection.feedStatus`.
21. **Lebende Völker**: „Lebend“ heißt jeder Status außer `DISSOLVED`, `SOLD`, `DECEASED`, `MERGED` – also auch `WEAK`, `CONSPICUOUS`, `QUEENLESS`. Backend-Abfragen filtern über `LIVING_COLONY_WHERE` (`colonies/colony-status.ts`), das Frontend über `isLivingColony` (`lib/colonies/status.ts`); `status = ACTIVE` steht nur dort, wo wirklich genau dieser Status gemeint ist.
22. **Schlüsselbund**: Jeder Zweck hat einen eigenen Schlüssel, nie ein JWT-Secret: `MFA_ENCRYPTION_KEY` (TOTP-Secrets), `WEBHOOK_ENCRYPTION_KEY` (Webhook-Signaturschlüssel), `BACKUP_ENCRYPTION_KEY` (Backup-Dateien). In Produktion Pflicht: je ≥ 32 Zeichen, paarweise verschieden und verschieden von `JWT_ACCESS_SECRET`/`JWT_REFRESH_SECRET` – sonst startet kein Prozess (`src/runtime/startup-checks.ts`). Außerhalb der Produktion fällt ein fehlender Schlüssel je Zweck auf eine Ableitung aus `JWT_ACCESS_SECRET` zurück. Format `k<8 hex>:<iv>.<tag>.<data>` (Base64-Teile, AES-256-GCM, 128-Bit-Tag Pflicht); AES-Schlüssel = HKDF-SHA256(Secret, Salt `apicore-key-ring`, Info `apicore-<zweck>-v1`), Schlüssel-ID = `k` + die ersten 8 Hex-Zeichen von sha256(Schlüssel). Backups behalten Dateiformat v3 und ihre bisherige Ableitung (`keyId` 12 Hex), folgen aber denselben Ring-Regeln. Code: `src/common/crypto/key-ring.ts`. In Produktion lehnt der Start außerdem Platzhalterwerte ab (`change-me…`, ohne Groß-/Kleinschreibung) – für beide JWT-Secrets, die drei Schlüssel und ihre `*_PREVIOUS`, ein gesetztes `OIDC_CLIENT_SECRET` und das Passwort in `DATABASE_URL`; auch `*_PREVIOUS` muss von den JWT-Secrets verschieden sein. Außerhalb der Produktion meldet jeder Prozess einmal je Variable, dass ein aus `JWT_ACCESS_SECRET` abgeleiteter Entwicklungsschlüssel einspringt.
@@ -148,12 +151,17 @@ Fachliche Annahmen, getroffen weil das Lastenheft an der Stelle keine eindeutige
33. **Futter-Vokabular**: `Inspection.feedStatus` ist `ColonyCondition` wie auf der Volkskarte (`EXCELLENT` Reichlich, `GOOD` Ausreichend, `AVERAGE` Mittel, `WEAK` Niedrig, `CRITICAL` Kritisch). Die Migration bildet den alten Freitext (getrimmt auf Leerzeichen, Tab, CR, LF; ohne Groß-/Kleinschreibung) ab: „ausreichend“ → `GOOD`, „niedrig“ → `WEAK`, „kritisch“ → `CRITICAL`; leer → `NULL`; alles andere → `NULL` und `Futter (alt): <Text>` wird nach einem Zeilenumbruch an `notes` gehängt (der Lauf meldet die Zahl der verschobenen Texte per `RAISE NOTICE`). Dieselbe Abbildung gilt für den CSV-Völkerimport (unbekannter Text landet in den Notizen, die Zeile trägt die Meldung „Futterangabe … nicht erkannt, in die Notizen übernommen.“) und für alte Backup-Bundles (ein Wert, der kein Text ist, wird `NULL` mit Notiz `Futter (alt): <JSON>`). Die API akzeptiert bei `POST/PATCH /inspections` die Enum-Namen in jeder Schreibweise und die drei alten Wörter (so bleiben Einträge der Offline-Warteschlange alter Clients sendbar); leerer Text wird `NULL`, anderer Freitext 400. Die Regel `FEED_STATUS_CRITICAL` feuert bei `feedStatus = CRITICAL`; der Webhook `inspection.created` trägt `feedStatus` als Enum-Wert (der Shop nutzt das Ereignis nicht).
34. **Volksstärke in besetzten Waben**: `Colony.occupiedFrames` und `Inspection.colonyStrength` zählen besetzte Waben, 0 bis 40 (CHECK in der Datenbank; 400 „Höchstens 40 besetzte Waben.“). Das alte `Colony.strength` (1–10) bleibt unverändert, wird in Swagger als veraltet markiert und nie umgerechnet; die Oberfläche zeigt es nur, wenn es gespeichert ist, als „Volksstärke (alt)“. Vor dem Ausrollen listet der Kopf der Migration `20261014100700_t4_occupied_frames` die Abfrage nach `Inspection.colonyStrength > 40`.
35. **Übernahme Durchsicht → Volkskarte**: Siehe Abschnitt 11.10. Annahme: Das Brutbild wird zum Brutzustand der Volkskarte (5 `EXCELLENT`, 4 `GOOD`, 3 `AVERAGE`, 2 `WEAK`, 1 `CRITICAL`); diese Zuordnung ist nicht aus dem Lastenheft abgeleitet.
36. **Saison aus Pflanzenentwicklung**: Die Saison (Abschnitte `WINTERRUHE`, `FRUEHJAHR`, `SCHWARMZEIT`, `SOMMER`, `SPAETSOMMER`, `HERBST`) leitet sich aus der Pflanzenentwicklung ab (Abschnitt 11.3). T4a kennt nur den Kalender-Rückfall (`PHENOLOGY.calendarFallback`, Standard `SALWEIDE` 20.03., `KIRSCHE` 15.04., `APFEL` 28.04., `HOLUNDER` 30.05., `LINDE` 20.06., `TRACHTENDE` 01.08., `HERBST` 15.09., `WINTER` 15.11.). Die Tage sind eine Annahme für Schwaben und per Regel anpassbar. Vor `SALWEIDE` gilt noch `WINTER` des Vorjahres. Gemeldete Phasen und Wetter (Gradtagszahl) folgen später über `SeasonService.statesFor`; die Aufrufer bleiben gleich.
36. **Saison aus Pflanzenentwicklung**: Die Saison (Abschnitte `WINTERRUHE`, `FRUEHJAHR`, `SCHWARMZEIT`, `SOMMER`, `SPAETSOMMER`, `HERBST`) leitet sich aus der Pflanzenentwicklung ab (Abschnitt 11.3). Der Kalender-Rückfall (`PHENOLOGY.calendarFallback`, Standard `SALWEIDE` 20.03., `KIRSCHE` 15.04., `APFEL` 28.04., `HOLUNDER` 30.05., `LINDE` 20.06., `TRACHTENDE` 01.08., `HERBST` 15.09., `WINTER` 15.11.). Die Tage sind eine Annahme für Schwaben und per Regel anpassbar. Ohne gespeicherte Zeile für das laufende Jahr gilt der reine Kalenderzustand (Verhalten von T4a); dort steht vor `SALWEIDE` noch `WINTER` des Vorjahres. Seit T4b kommen gemeldete Phasen und die Grünlandtemperatursumme (GTS, Wetter) dazu; sie wirken über `SeasonService.statesFor`, die Aufrufer bleiben gleich. Der Zustand eines Stands steht in `ApiaryPhenology (apiaryId, year)`; der Job-Schritt `phenology` und jede Meldung oder Rücknahme berechnen ihn neu (`PhenologyStateService.recomputeIn`, unter Zeilensperre auf `Apiary`). Die Phase ist das Maximum aus eigener Meldung (Meldungen für alle Stände zählen für jeden Stand), GTS-Schätzung und Kalender. Sie läuft im Jahr nur vorwärts, außer nach einer zurückgezogenen Meldung (`allowBackward`). GTS = Summe der positiven Tagesmittel ab 1. Januar bis gestern, Januar × 0,5, Februar × 0,75, ab März × 1 (nach DWD). Annahme: 200 °C gelten als `SALWEIDE` (Standardschwelle `PHENOLOGY.gtsThresholds`). Weitere Schwellen werden nie erfunden, sondern als Median der GTS am ersten Meldetag der letzten bis zu 3 Vorjahre kalibriert (Standard `KIRSCHE` und `APFEL`); ein einzelnes Vorjahr genügt und ist dann der Median. Ohne Vorjahresmeldung gilt für diese Phasen der Kalender. Fehlen mehr als `maxGapShare` (10 %) der Tage, steht „Wetterdaten lückenhaft“; ist der letzte Wettertag älter als 3 Tage, „Wetterdaten veraltet“; ohne Koordinaten „Keine Koordinaten“. In allen drei Fällen wird die GTS nicht benutzt und der Kalender entscheidet. Vor der ersten Phase des Jahres ist die gespeicherte Phase leer (Quelle Kalender), der Abschnitt `WINTERRUHE`. Ist die gespeicherte Zeile älter als 2 Tage (Job ausgefallen), gilt wieder der Kalenderzustand. `springSince` ist nicht gespeichert, sondern genähert: im Abschnitt `FRUEHJAHR` der Abschnittsbeginn, später im Jahr das Kalenderdatum von `SALWEIDE` (höchstens der Abschnittsbeginn). Weicht der GTS-Tag von `SALWEIDE` stark vom Kalender ab, verschiebt sich die Frist „Erste Durchsicht im Jahr“ um diese Differenz. Die Rückfall-Daten für Schwaben und die 200-°C-Schwelle sind Annahmen und noch nicht an regionalen Daten geprüft. Die Wetterquelle beschreibt Abschnitt 11.11.
37. **Alter der Königin**: Eine Königin gilt als gealtert, wenn aktuelles Jahr minus Schlupfjahr ≥ `queenMaxAgeYears` (Regel `SEASON_AUTOPILOT`, Standard 2). Die frühere getrennte Schwelle (3 im Dashboard, 2 im Ereignis) ist aufgehoben; `isQueenAged` (`src/season/queen-age.ts`) ist die einzige Stelle, ein Wächter-Test (`queen-age-threshold.spec.ts`) hält das fest. Das Dashboard-Fenster „alte Königinnen“ beginnt daher bei 2 Jahren und folgt der Regel. Der Wert 2 ist eine Annahme (Imkerpraxis).
38. **Autopilot: Annahmen zu Ablauf und Alter**: Ein Vorschlag läuft `max(Fälligkeit, heute) + suggestionTtlDays` (Standard 30 Tage) ab, nicht schlicht Fälligkeit + 30: Sonst würde eine schon über 30 Tage überfällige Bedingung beim Anlegen abgelaufen, ihr Schlüssel freigegeben und sie täglich neu vorgeschlagen, ohne je sichtbar zu sein. Das Auffrischen behält `expiresAt`; besteht die Bedingung weiter, läuft der Vorschlag nach etwa 30 Tagen ab und kommt mit frischer Frist wieder. A3 beobachtet nur Behandlungen, die vor höchstens 60 Tagen endeten (`RECHECK_MAX_AGE_DAYS`); ältere Historie ohne spätere Messung erzeugt keinen Vorschlag. Beim Abgleich werden entfallene Vorschläge vor neuen Kandidaten aufgelöst (gleicher Endzustand, aber einen Abgleich früher, weil `proposeIn` Kandidaten bei offenem Vorschlag derselben Absicht verwirft).
39. **Benachrichtigungen je Nutzer**: Jede Meldung gehört genau einem Empfänger (`Notification.userId` Pflicht). Rundmeldungen gibt es nicht mehr: `NotificationsService.recordForPermission` und `recordForUsers` schreiben beim Anlegen je einen Eintrag für jeden aktiven Nutzer mit aktiver Rolle, der alle nötigen Rechte hält (Fan-out mit Rechteprüfung beim Schreiben, bewusste Abweichung von der Rückgrat-Spec §4). Lesen und Gelesen-Markieren ist so pro Person, und wer das Recht nicht hat, sieht den Inhalt nie. Dasselbe Recht gilt beim Lesen: `requiredPermissions` (Vereinigung aus Empfänger- und Inhaltsrechten) muss der Nutzer zum Lesezeitpunkt vollständig halten, sonst ist die Zeile für ihn unsichtbar (`GET /notifications`, `POST /notifications/:id/read` → 404, `read-all` markiert nur sichtbare). `dedupeKey = "<Präfix>:<userId>"` verhindert Doppelungen (`createManyAndReturn` mit `skipDuplicates`); `link` ist ein relativer App-Pfad (`assertAppLink`). Die Migration hat vorhandene Rundmeldungen für alle aktiven Nutzer kopiert (gleiche Sichtbarkeit wie zuvor; ohne aktiven Nutzer entfallen sie). `Notification.userId` und `NotificationPreference.userId` hängen mit `ON DELETE CASCADE` am Benutzer (Benutzer werden produktiv nur deaktiviert, `RESTRICT` schützte nichts und blockierte Aufräumen). Wächter: `no-broadcast-notifications.spec.ts`.
40. **Erinnerungen in der App und Morgenübersicht**: Siehe Abschnitt 11.9. Die Morgenzeit (05:00–12:00), die Ruhezeit und die Umstellung Sommer-/Winterzeit steuern in dieser Lieferung nichts in der App; die Übersicht entsteht immer um 04:30 mit dem Stand dieser Stunde. Sie wirken erst auf die Telegram-Zustellung (T4c).
41. **Berliner Kalendertage**: Tagesrechnung steckt in `src/common/dates.ts` (`berlinToday`, `berlinDayOf`, `dayToDate`, `addDays`, `daysBetween`; unmögliche Tage wie 30.02. werfen). Fachliche Tage sind Berliner Kalendertage, gespeichert als Mitternacht UTC dieses Tages: Varroa-Ampel, Behandlungs- und Wartezeitfenster, Erntetag, Fälligkeiten der Vorschläge, „heute“ im Job und im Autopilot. Für Werte um Mitternacht UTC ändert das nichts; ein Behandlungszeitpunkt am Abend (UTC) kann so auf den nächsten Berliner Tag fallen.
42. **Wetterquelle Open-Meteo (Entscheidung des Inhabers)**: Die Pflanzenentwicklung nutzt die freie Open-Meteo-API (Forecast-Endpunkt für die letzten 90 Tage, Archiv für ältere Lücken). Die nicht-kommerziellen Bedingungen und das damit verbundene Lizenzrisiko hat der Inhaber bewusst übernommen. Es wird kein API-Schlüssel verwendet (`OPEN_METEO_API_KEY` bleibt leer). Die Quelle liegt hinter der Schnittstelle `WeatherHistorySource` (`src/weather/history`); ein Wechsel geht über `WEATHER_HISTORY_SOURCE` und einen neuen Adapter. Koordinaten werden auf 0,01° gerundet. URL und Schlüssel erscheinen nie in Logs oder Fehlermeldungen. Details: Abschnitt 11.11.
43. **Pflanzenentwicklung: Tabellen und Fremdschlüssel**: Abweichend vom Entwurf (Spec 4.2) verweisen `ApiaryPhenology.apiaryId` und `ApiaryWeatherDay.apiaryId` mit `ON DELETE CASCADE` auf `Apiary` (abgeleitete Daten und Cache, keine Waisen, ein Restore von Ständen wird nie blockiert). `PhenologyReport.apiaryId` verweist mit `ON DELETE RESTRICT` auf `Apiary`: Der Prisma-Standard für eine optionale Relation, `SetNull`, machte aus einer Meldung still eine Meldung „für alle Stände“. Die Migration `20261015100000_t4_phenology` vergibt `phenology:read`, `phenology:create` und `phenology:update` (Gruppe „Pflanzenentwicklung“) an alle Systemrollen; `read` geht an Rollen, die `colonies:read` halten, `create` und `update` an Rollen mit `inspections:create`, jeweils nur Nicht-Systemrollen. Die Migration legt die Rechte selbst an, weil der Katalog-Abgleich beim Start neue Rechte nur für Zeilen vergibt, die er selbst anlegt (`PermissionCatalogSyncService`).
44. **Bewegungsbuch der Honigcharge**: `HoneyBatch.amount` bleibt der laufende Rest in kg, `HoneyBatch.initialAmount` (kg) ist die Anfangsmenge. `BatchMovement.quantity` ist bei Honig eine vorzeichenbehaftete Menge in Gramm mit `honeyBatchId`. Invariante: `amount = initialAmount + Summe(quantity) / 1000`, auf das Gramm gerundet, nie unter 0, Toleranz 0,5 g. Eine Charge ohne `amount` und `initialAmount` wird nicht gebucht. Jede `BatchMovement` gehört zu genau einer Quelle aus Abfüllung, Herstellungscharge, Rohstoff-Charge und Honigcharge (CHECK `BatchMovement_exactly_one_batch`, `num_nonnulls(…) = 1`). Rückrechnung für Altbestand (Migration `20261015100100_t4_honey_ledger`, Import alter Bundles): `initialAmount = amount + Summe(Gramm der Abfüllungen) / 1000`, je Abfüllung eine Buchung `BOTTLING` mit `sourceBottlingBatchId`, Datum und Benutzer der Abfüllung (Grammwerte halb aufgerundet, `floor(x·1000 + 0,5)`). Frühere Handkorrekturen von `amount` stecken damit in `initialAmount`. Die Migration endet mit einer Prüfung (`RAISE NOTICE` mit Zählern, `RAISE EXCEPTION` bei verletzter Invariante, dann Rollback). Stand: Die Laufzeit schreibt `initialAmount` und die Buchungen noch nicht (Task 29); bis dahin folgt `amount` der Invariante nur für migrierte und wiederhergestellte Daten.
45. **Honig-Kette: Vorschläge, Warnungen, nie sperren**: Vorbelegungen (Menge, Honigsorte, Wassergehalt) sind Vorschläge mit Übernehmen-Knopf, nie stillschweigend eingetragen. Plausibilitätswarnungen (`EXTRACTION_EXCEEDS_HARVEST`, `BATCHES_EXCEED_EXTRACTION`, Hinweis `HARVEST_NET_MISSING`) und die Wartezeitwarnung sperren nie (kein 4xx). Die Wartezeitwarnung `WITHDRAWAL_ACTIVE` bekommt jeder, der eine Schleuderung erfasst oder vorbelegt, auch ohne `treatments:read` (Lebensmittelsicherheit vor der Lese-Trennung). Die Vorbelegungs-Endpunkte hängen an den Anlege-Rechten (`extractions:create`, `honey-batches:create`): Sie liefern dieselben Daten wie der Anlege-Ablauf. Die Honigsorte kommt aus den Ernten, weil `Extraction` kein Sortenfeld hat. Abschnitt 11.12.
46. **Telegram: Token nur im Worker, Zustellung über Outbox**: Der Bot-Token (`TELEGRAM_BOT_TOKEN`) liegt nur in der Umgebung des Workers (optionales Secret `apicore-telegram`); der API-Pod kennt nur `TELEGRAM_BOT_USERNAME` für den Deep Link. Der Token erscheint nie in Logs oder Fehlern. Ein fehlerhaft geformter Token (oder in Produktion ein Platzhalter) lässt den Worker nicht abstürzen: Fehler-Log ohne Wert, Telegram bleibt aus. Gesendet wird nur aus Worker-Schleifen über `NotificationDelivery`, nie aus Anfragen, Handlern oder Jobs. Abschnitt 11.13.
## 7. Kubernetes
@@ -229,7 +237,7 @@ Scheitert die Migration, scheitert der initContainer und der neue Pod startet ni
**Datensicherung:** Seit der Entscheidung, PostgreSQL selbst im Cluster zu betreiben (siehe CLAUDE.md), liegt die Backup-Verantwortung bei diesem Projekt, nicht mehr bei einem externen Cluster-/DBA-Betrieb. Umgesetzt als anwendungsseitiges `BackupModule` (`ApiCore-Backend/src/backup/`) statt der ursprünglich hier vorgesehenen reinen `pg_dump`/PITR-Strategie:
- **Export/Import:** `BackupService.exportAll()`/`.importAll()` sichert alle fachlichen und Konfigurationsmodelle (Betriebsdaten inkl. Herstellung, Rohstoffe, Bewegungsbuch und Shop-Anfragen, Nummernkreise, Benutzer/Rollen/Rechte, Audit-Log, Website-/Backup-/Kalender-Einstellungen samt Kalender-Outbox, hochgeladene Dokumente inkl. Dateiinhalt als Base64) als eine versionierte JSON-Datei (Bundle-Version 3; ältere Bundles bleiben einspielbar). Neu im Bundle: `Suggestion` (Import nach `colony`, vor `task`, weil `Task.sourceSuggestionId` darauf zeigt; `decidedByUserId` wie andere Benutzer-IDs, `null` bleibt `null`; nur aus versiegelten Dateien, sonst kämen verworfene oder übernommene Vorschläge nach einem Restore als neue zurück) und `NotificationPreference`. Meldungen: Ein Eintrag eines im Zielsystem unbekannten Nutzers oder mit einem `dedupeKey`, der dort unter anderer ID existiert, wird übersprungen und in `imported.notificationSkipped` gezählt (nie umgehängt); Einträge alter Bundles ohne `userId` werden je aktivem Nutzer kopiert (abgeleitete ID `<id>:<userId>`, wiederholbar), ohne `category` nach der Regel von Migration `100800` (`relatedType 'JobRun'` oder leer → `SYSTEM`, sonst `SUGGESTION`). Ein alter Bundle-Wert für `Inspection.feedStatus` wird auf das Futter-Vokabular abgebildet (Annahme 33). Bewusst ausgenommen sind nur Permission (Katalog aus dem Code), RefreshToken, ConsumedToken, ApiKey (Annahme 14), IdempotencyRecord (Annahme 11) sowie die Betriebsmodelle des Plattform-Rückgrats DomainEvent und DomainEventDelivery (Outbox – Seiteneffekte dürfen nach einem Restore nicht erneut ausgelöst werden), WebhookDelivery (Zustellprotokoll und Wiederholungs-Warteschlange – sonst gingen alte Ereignisse erneut an Empfänger), JobRun (Laufhistorie der CronJobs dieses Deployments) und ThrottlerHit (UNLOGGED-Zähler des Rate-Limits); die Liste mit Begründung steht in `MODELS_EXCLUDED_FROM_BACKUP`, ein Test erzwingt sie für jedes neue Prisma-Modell. Import ist upsert-basiert (Rollen/Berechtigungen über `key`/`resource+action` statt roher `id`, damit ein Restore auch in ein anderes Deployment funktioniert) und läuft in einer einzigen `$transaction`.
- **Export/Import:** `BackupService.exportAll()`/`.importAll()` sichert alle fachlichen und Konfigurationsmodelle (Betriebsdaten inkl. Herstellung, Rohstoffe, Bewegungsbuch und Shop-Anfragen, Nummernkreise, Benutzer/Rollen/Rechte, Audit-Log, Website-/Backup-/Kalender-Einstellungen samt Kalender-Outbox, hochgeladene Dokumente inkl. Dateiinhalt als Base64) als eine versionierte JSON-Datei (Bundle-Version 3; ältere Bundles bleiben einspielbar). Neu im Bundle: `Suggestion` (Import nach `colony`, vor `task`, weil `Task.sourceSuggestionId` darauf zeigt; `decidedByUserId` wie andere Benutzer-IDs, `null` bleibt `null`; nur aus versiegelten Dateien, sonst kämen verworfene oder übernommene Vorschläge nach einem Restore als neue zurück) und `NotificationPreference`. Seit T4b zusätzlich `PhenologyReport` (eigene Beobachtungen; Import nach `winterCheck`, Benutzer-IDs wie bei anderen Pflicht-Benutzern umgesetzt; nur aus versiegelten Dateien). `ApiaryPhenology` (abgeleiteter Saisonzustand, der Job `daily-evaluation` berechnet ihn neu) und `ApiaryWeatherDay` (Wetter-Cache, der Worker holt ihn neu) sind ausgenommen. Alte Bundles, deren `HoneyBatch`-Zeilen kein `initialAmount` tragen, werden beim Import wie in Migration `t4_honey_ledger` zurückgerechnet (Annahme 44, `src/backup/legacy-honey-ledger.ts`): `initialAmount` wird gesetzt; die `BOTTLING`-Buchungen mit der stabilen ID `legacy-bottling:<Abfüllung>` entstehen nur aus versiegelten Dateien, nach dem Abschnitt `batchMovement`, und werden bei einem erneuten Import nie überschrieben. Eine unversiegelte Datei setzt nur `initialAmount` bei Chargen, die es noch nicht gibt. Nach dem Honig-Teil des Imports prüft eine SQL-Abfrage die Invariante der importierten Chargen (`honeyLedgerViolations`) in der Import-Transaktion: bei Treffern Warnung im Log mit den IDs und `imported.honeyLedgerViolations = <Anzahl>` (Schlüssel nur bei > 0); der Import scheitert deshalb nicht. Meldungen: Ein Eintrag eines im Zielsystem unbekannten Nutzers oder mit einem `dedupeKey`, der dort unter anderer ID existiert, wird übersprungen und in `imported.notificationSkipped` gezählt (nie umgehängt); Einträge alter Bundles ohne `userId` werden je aktivem Nutzer kopiert (abgeleitete ID `<id>:<userId>`, wiederholbar), ohne `category` nach der Regel von Migration `100800` (`relatedType 'JobRun'` oder leer → `SYSTEM`, sonst `SUGGESTION`). Ein alter Bundle-Wert für `Inspection.feedStatus` wird auf das Futter-Vokabular abgebildet (Annahme 33). Bewusst ausgenommen sind nur Permission (Katalog aus dem Code), RefreshToken, ConsumedToken, ApiKey (Annahme 14), IdempotencyRecord (Annahme 11) sowie die Betriebsmodelle des Plattform-Rückgrats DomainEvent und DomainEventDelivery (Outbox – Seiteneffekte dürfen nach einem Restore nicht erneut ausgelöst werden), WebhookDelivery (Zustellprotokoll und Wiederholungs-Warteschlange – sonst gingen alte Ereignisse erneut an Empfänger), JobRun (Laufhistorie der CronJobs dieses Deployments) und ThrottlerHit (UNLOGGED-Zähler des Rate-Limits). Die Telegram-Tabellen werden nie exportiert: `TelegramLink` (Chat-Bindung an den Bot dieses Deployments; Nutzer verknüpfen nach einem Restore neu, wie bei ApiKey), `TelegramLinkToken` (Einmal-Tokens, nur Minuten gültig), `NotificationDelivery` (Zustell-Warteschlange; ein Restore schickte alte Nachrichten erneut) und `TelegramPollState` (Update-Offset und Abfrage-Lease dieses Deployments). Die Liste mit Begründung steht in `MODELS_EXCLUDED_FROM_BACKUP`, ein Test erzwingt sie für jedes neue Prisma-Modell. Import ist upsert-basiert (Rollen/Berechtigungen über `key`/`resource+action` statt roher `id`, damit ein Restore auch in ein anderes Deployment funktioniert) und läuft in einer einzigen `$transaction`.
- **Automatischer Zeitplan:** Kein Timer im API-Prozess. Der CronJob `apicore-job-app-backup` (`0 * * * *`, Europe/Berlin, `concurrencyPolicy: Forbid`) startet stündlich `node dist/cli.js app-backup` (`BackupSchedulerService.runIfDue`). Der Job liest Pfad (`BACKUP_STORAGE_PATH`), Cron-Ausdruck und Aufbewahrung (`BACKUP_RETENTION_COUNT`) frisch – Env-Variable vor GUI-Wert (Verwaltung > Backup) –, vergleicht den nächsten Termin nach der mtime der neuesten Backup-Datei (`isBackupDue`, Zeitzone Europe/Berlin, „jetzt“ = DB-Uhr) und schreibt nur, wenn er erreicht ist; alte Stände rotiert er nach der Aufbewahrung. Prüfung und Schreiben laufen unter einem DB-Advisory-Lock, zwei Job-Pods schreiben nie doppelt. Ohne Pfad endet der Lauf erfolgreich mit `{ written: false, reason: 'no-path' }`; ein Fehler lässt den `JobRun` fehlschlagen (Benachrichtigung an die Inhaber von `backup:configure`). GUI-Änderungen und Importe gelten ab der nächsten stündlichen Prüfung. „Jetzt sichern“ bleibt in der API und schreibt immer. `GET /backup/schedule` liefert zusätzlich `lastJobRun` (Status, Start, Ende, Fehler); die Seite zeigt „Wird stündlich geprüft · letzter Lauf …“. Die Lock-Transaktion der Fälligkeitsprüfung hält eine Verbindung bis zum Ende des Schreibens (Timeout 1 h = `activeDeadlineSeconds`; der Export nutzt andere Verbindungen, der Pool braucht mindestens zwei). Sie braucht weder `idle_in_transaction_session_timeout` noch einen Transaction-Mode-PgBouncer: Postgres wird direkt angesprochen, und der Lock hängt an der Transaktion. Scheitert der Commit, nachdem die Datei schon geschrieben wurde, bleibt die Datei bestehen, der Lauf steht aber kosmetisch auf `FAILED`; der nächste Lauf sieht die Datei an ihrer mtime. Das Aufräumen von Idempotenz-Einträgen (90 Tage) und verbrauchten Einmal-Tokens läuft einmal täglich im CronJob `apicore-job-cleanup` (Abschnitt 10, „Jobs“).
- **Restore:** Über `POST /backup/import` (bzw. den Import-Dialog unter Verwaltung > Backup) eine zuvor exportierte Bundle-Datei einspielen. Import-Limit `BACKUP_MAX_IMPORT_BYTES` (Standard 50 MB, höchstens 256 MB, weil der Upload vollständig im RAM des 512-Mi-Pods verarbeitet wird); Export und Zeitplan prüfen jede Sicherung dagegen und warnen in Log und UI (Verwaltung > Backup), bevor eine Datei entsteht, die sich im Notfall nicht mehr einspielen ließe.
@@ -248,10 +256,24 @@ Grundlage: OWASP API Security Top 10 (2023) und OWASP ASVS Level 2. Umsetzung un
| Autorisierung | fail-closed `PermissionsGuard`; keine Rechteausweitung über Benutzer-/Rollenpflege; Suche nur über lesbare Objektarten |
| Maschinen-Zugriff | API-Schlüssel nur als Hash (Suche über den Hash, kein Vergleich von Geheimnissen), Scope-Allowlist (`shop-sync:read`, `shop-sync:write`, `erp-inventory:read`), IP-Allowlist, widerrufbar, befristbar; Ersteller kann nur eigene Rechte vergeben. Je neuem Schlüssel genau ein Recht: `ApiKeysService.create` lehnt mehrere Rechte mit 400 ab (Lesen und Buchen damit immer getrennt); bereits ausgestellte Schlüssel mit mehreren Rechten bleiben gültig und werden in der Oberfläche mit Hinweis markiert; `erp-inventory:read` zählt als Lesen. Nach 20 ungültigen Schlüsseln in 15 min je IP (IPv6: je /64) `429` für weitere ungültige – gültige Schlüssel nie, falsch aufgebaute Tokens zählen nicht; Zähler in `ThrottlerHit`, über alle Pods geteilt (Annahme 30); Warnung beim Start, wenn `TRUST_PROXY` in Produktion fehlt; Logs nur mit Schlüssel-Präfix |
| Ausgehende Aufrufe | Webhooks: nie aus der Anfrage heraus gesendet, sondern über die Zustelltabelle `WebhookDelivery` (Warteschlange und Zustellprotokoll), die der Worker abarbeitet; Ziel-IP beim Verbindungsaufbau geprüft (kein DNS-Rebinding), nur Port 80/443, https in Produktion, keine Weiterleitungen, 5 s Leerlauf-Timeout und 10 s Frist je Versuch (danach wird die Verbindung abgebrochen); nur eine `2xx`-Antwort gilt als zugestellt, sonst Wiederholung nach der Outbox-Regel (30 s bis 6 h, nach 8 Versuchen `FAILED`); stabile Delivery-ID (`X-ApiCore-Delivery` = `WebhookDelivery.id`, mit gleichem Body über alle Wiederholungen); Signatur über Zeitstempel+ID+Body; Antwortkörper wird nie gelesen, `lastError` nur über `loggableError()` |
| Wetter und Telegram | Wetter (Open-Meteo) nur aus der Worker-Schleife `phenology-weather` und der Wetter-Anzeige, über `src/weather/`: nur https-URLs aus der Konfiguration, keine Weiterleitungen (`redirect: 'error'`), 8 s Frist, Antwort höchstens 1 000 000 Byte, Fehlertexte fest (kein URL, keine Ursache, kein Schlüssel). Telegram (`api.telegram.org`) nur aus Worker-Schleifen über `TelegramClient` (`src/telegram/`): Klartext ohne `parse_mode`, Linkvorschau aus, Text höchstens 600 Zeichen ohne Steuer- und Richtungszeichen, keine Weiterleitungen, Antwort höchstens 256 kB; der Token steht nie in Logs oder Fehlern (`TelegramApiError` trägt Methode, Status, bereinigte Beschreibung, `retry_after` 1–3600 s, keine URL). Wächter `src/common/no-network-outside-loops.spec.ts`: Wetter-Hosts nur in `src/weather/`, `api.telegram.org` nur in `src/telegram/`, `fetch(` und Netzwerkpakete nur in den erlaubten Dateien (Graph-Client, Passwort-Prüfung, Webhook-Zustellung, Worker-Health, Wetter, Telegram), nie in Handlern oder Jobs; `handler-contract.spec.ts` verbietet den Import von `telegram-client` in Handlern |
| Transport/Antworten | Alle API-Antworten tragen `Cache-Control: no-store` und `Pragma: no-cache`; einzige Ausnahme ist die erfolgreiche (200) öffentliche Herkunftsantwort `GET /public/batches/:lot` mit `Cache-Control: public, max-age=300, s-maxage=3600` (ohne Pragma, am Cloudflare-Edge cachebar), Fehlerantworten bleiben `no-store`; `Cache-Control: no-store` (außer öffentliche Chargen-Seite), CSP `default-src 'none'`, `frame-ancestors 'none'`, keine ETags; Produktion startet nur mit https-`FRONTEND_ORIGIN` und sicheren Cookies |
| Rate-Limits | Throttler vor der Authentifizierung, Zähler in der UNLOGGED-Tabelle `ThrottlerHit` und damit über alle Pods geteilt (eine Upsert-Anweisung, ausschließlich DB-Uhr `now()`; 100/min, Login/MFA/Refresh/Logout 10/min, öffentliche Chargen 30/min); Client-IP über `TRUST_PROXY` (IPv6 je /64); bei DB-Fehler schlägt die Anfrage fehl (fail-closed) – nur die Liveness `GET /health` ist ausgenommen, damit ein DB-Ausfall nicht alle Pods neu startet; abgelaufene Zeilen räumt der Job `cleanup` auf |
| Daten | Backups verschlüsselt und signiert, Dateien 0600; CSV-Export ohne Formel-Injection; Logs ohne Query-Strings |
**Umgebungsvariablen seit T4b/T4c** (Vorlagen in `.env.example`, `configmap.example.yaml`, `secret.example.yaml`; alle optional):
| Variable | Wo | Bedeutung |
|---|---|---|
| `WEATHER_HISTORY_SOURCE` | ConfigMap, API und Worker | Wetterquelle, Standard `open-meteo`; eine unbekannte Quelle stoppt den Start (Meldung nennt nur den Namen der Variable) |
| `OPEN_METEO_FORECAST_URL`, `OPEN_METEO_ARCHIVE_URL` | ConfigMap | Endpunkte, Standard die öffentlichen Open-Meteo-URLs; nur `https:` |
| `OPEN_METEO_API_KEY` | Secret | Bleibt leer (Annahme 42); falls gesetzt, wird er als `apikey` gesendet |
| `WEATHER_USER_AGENT_CONTACT` | ConfigMap | Kontakt für den Header `User-Agent: ApiCore/<Version> (+<Kontakt>)`; ohne Wert `(self-hosted beekeeping app)`; kein persönlicher Standard, auf druckbares ASCII reduziert |
| `TELEGRAM_BOT_USERNAME` | ConfigMap, API und Worker | Benutzername des Bots (ohne `@`, 5–32 Zeichen, `^[A-Za-z][A-Za-z0-9_]{4,31}$`), erzeugt den Deep Link; ungültig = nicht gesetzt, mit Warnung in jeder Rolle |
| `TELEGRAM_BOT_TOKEN` | Secret `apicore-telegram`, nur Worker | Bot-Token von BotFather. Der API-Pod darf das Secret nicht mounten. Fehlt er, ist Telegram aus; ein Benutzername ohne Token oder umgekehrt warnt im Log |
Die Manifeste verdrahten das Telegram-Secret noch nicht (Tasks 35/36).
**Bekannte Restpunkte (bewusst nicht umgesetzt):**
- Eine E-Mail-Änderung im eigenen Profil meldet „bereits vergeben“, wenn die Adresse existiert. Das erfordert eine Anmeldung plus aktuelles Passwort; eine generische Meldung würde Nutzer nur verwirren.
@@ -302,6 +324,13 @@ Daraus folgen die Webhooks `batch.updated` und `stock.changed` (`webhooks.forwar
**Neue und geänderte Ereignisse.** `ColonySplit { parentColonyId, lineageId, queenSource | null, splitOn }` (Aggregat: das neue Volk) schreibt `ColoniesService.split` in der Teil-Transaktion. `QueenAssigned { colonyId, historyId, assignedOn, previousColonyId | null }` (Aggregat: die Königin) schreibt `QueensService.assignColony` nach dem Sperren beider Völker (eine Anweisung, aufsteigend nach id) und der Königin; ein geänderter vorheriger Stand zwischen Vorab-Lesung und Sperre ergibt 409. `ColonyEnded` trägt jetzt `{ status, endedOn, releasedQueenId, via }` (Abschnitt 11.7). `InspectionOverdue`, `VarroaMeasurementDue` und `QueenAged` haben zusätzliche, optionale Payload-Felder (Abschnitt „Jobs“, `daily-evaluation`).
**Ereignisse der Honig-Kette und der Pflanzenentwicklung (T4b).** Sieben Typen kommen in den Katalog (`domain-event-types.ts`), Aggregattypen `Extraction`, `HoneyBatch`, `PhenologyReport` und `Apiary` dazu:
- `ExtractionRecorded` und `ExtractionCorrected` (Aggregat `Extraction`, Payload `harvestIds`, bei der Korrektur nach der Änderung) schreibt `ExtractionsService` in der Transaktion des Schreibens, zusammen mit dem Audit-Eintrag.
- `HoneyBatchRecorded` und `HoneyBatchCorrected` (Aggregat `HoneyBatch`, Payload `extractionId`) schreibt `HoneyBatchesService` ebenso. `update` sperrt zuerst die Zeile und liest „vorher“ danach (Abschnitt 11.12).
- `PhenologyReported` und `PhenologyCorrected` (Aggregat `PhenologyReport`) stehen im Katalog; die Meldungs-API schreibt sie in einer späteren Lieferung (Abschnitt 11.11).
- `SeasonPhaseChanged` (Aggregat `Apiary`, Payload `apiaryId`, `phase`, `segment`, `previousPhase`, `previousSegment`, `source`) schreibt `PhenologyStateService`, wenn sich Phase oder Abschnitt eines Stands ändern: höchstens eines je Stand und Tag über `dailyDedupeKey`. Beim ersten Zustand eines Jahres wird gegen den Kalenderzustand verglichen; ein unveränderter Zustand erzeugt kein Ereignis. Einen Handler für `SeasonPhaseChanged` gibt es noch nicht.
`Apiary`, `PhenologyReport`, `Extraction` und `HoneyBatch` stehen am Ende der Sperr-Karte (`LOCKABLE_TABLES`, Schlüssel `id`); `NotificationDelivery` steht ganz zuletzt (Abschnitt 11.13).
**Handler-Übersicht (T4).** Alle Handler laufen nach dem Vertrag oben (eigene Transaktion, nur über `tx` schreiben, kein Netzwerk). Die Handler der Ketten, des Autopilots und der Wartezeit prüfen zuerst das Volk: Zeile sperren (`lockRowForUpdate`; fehlt es, ist nichts zu tun), Status über `tx` neu lesen (beendet: nichts), Regel über `readRule(tx, …)` lesen (abgeschaltet: nichts vorschlagen).
| Handler-ID | Ereignis | Wirkung |
@@ -318,17 +347,20 @@ Daraus folgen die Webhooks `batch.updated` und `stock.changed` (`webhooks.forwar
| `withdrawal.harvest-check` | `HarvestRecorded`, `HarvestCorrected` | Prüft Wartezeit-Konflikte der Ernte und schreibt die Meldung (Abschnitt 11.8). |
| `withdrawal.bottling-check` | `BatchBottled`, `BottlingCorrected` | Wie oben für die Honigcharge der Abfüllung; bei `removed: true` nichts. |
| `withdrawal.treatment-check` | `TreatmentRecorded`, `TreatmentCorrected` | Prüft Ernten des Volkes, die das (nachträglich erfasste oder verlängerte) Wartezeitfenster treffen. |
| `withdrawal.extraction-check` | `ExtractionRecorded`, `ExtractionCorrected` | Prüft die Ernten der Schleuderung gegen die Wartezeitfenster (`conflictsForExtraction`) und meldet mit demselben Schlüssel wie Ernte und Abfüllung (`withdrawal-conflict:<Ernte>:<Volk>`): Ein Konflikt wird einmal gemeldet, egal welche Stufe ihn zuerst sieht (Abschnitt 11.8, 11.12). |
| `notifications.withdrawal-ended` | `WithdrawalEnded` | INFO „<Volk> ist wieder erntefähig“ (Abschnitt 11.8). |
| `notifications.task-due` | `TaskDue` | Erinnerung je fälliger Aufgabe (Abschnitt 11.9). |
| `calendar-sync.queen-assignment` | `QueenAssigned` | `enqueueIn(tx, 'QUEEN_ASSIGNMENT', historyId)`. |
| `calendar-sync.withdrawal` | `TreatmentRecorded`, `TreatmentCorrected` | `enqueueIn(tx, 'WITHDRAWAL', treatmentId)` (Abschnitt 11.8). |
| `webhooks.forward` | erweitert um `QueenAssigned` | `queen.replaced` (siehe „Webhook-Zustellung“). |
| `webhooks.forward` | erweitert um `QueenAssigned`, `HoneyBatchRecorded` | `queen.replaced`, `batch.created` (siehe „Webhook-Zustellung“). `HoneyBatchCorrected` sendet nichts. |
**Worker-Schleife `phenology-weather`** (T4b). Takt 3 600 000 ms, kein Weckkanal (keine Outbox); der erste Durchlauf folgt 10 s nach dem Start des Workers (`WEATHER_FIRST_TICK_DELAY_MS`). Ein Takt ruft `WeatherHistoryService.syncOnce(berlinToday(), signal)` auf und holt die fehlenden Tagesmittel der aktiven Stände mit Koordinaten (Ablauf und Regeln: Abschnitt 11.11). Die Schleife schreibt nur `ApiaryWeatherDay`: kein Ereignis, keine Meldung. Die Loops liegen in einer Karte nach Namen; `WorkerLoop.channel` ist optional. Die LISTEN-Kanäle bleiben unverändert (`notification_delivery` kommt mit der Telegram-Zustellung, Abschnitt 11.13). Der Test `test/worker-runtime.e2e-spec.ts` ersetzt `WEATHER_HISTORY_SOURCE` durch eine Attrappe, weil die Schleife sonst für jeden Stand der geteilten Test-DB den echten Dienst aufriefe.
### Webhook-Zustellung
**Einreihen.** `WebhooksService.enqueueDeliveries(db, event, payload)` legt je aktivem Abonnement des Webhook-Ereignisses eine `WebhookDelivery` an und weckt den Worker mit `pg_notify('webhook_delivery', '')`. Gesendet wird dabei nichts. Der Body `JSON.stringify({ event, data })` wird beim Einreihen festgehalten, damit jede Wiederholung dieselben Bytes sendet. Mit einem Transaktions-Client committen Zeilen und Wecken zusammen mit dem Aufrufer. Zwei Wege führen dorthin:
- Der Handler `webhooks.forward` (`src/webhooks/webhook.handlers.ts`) übersetzt Ereignisse nach `DOMAIN_EVENT_WEBHOOKS`: `InspectionRecorded` → `inspection.created`, `VarroaMeasured` → `varroa.measured`, `TreatmentRecorded` → `treatment.created`, `FeedingRecorded` → `feeding.created`, `HarvestRecorded` → `harvest.created`, `BatchBottled` und `BottlingCorrected` → `batch.updated`, `StockChanged` → `stock.changed`, `TaskCreated` → `task.created`, `TaskCompleted` → `task.completed`, `QueenAssigned` → `queen.replaced`. `data` ist wie bisher der Datensatz, gelesen über `tx`: die Ernte mit ihren Völkern, bei `batch.updated` die Honigcharge, bei `queen.replaced` die Königin, bei `stock.changed` nur `{ bottlingBatchIds, productIds }` und nur, wenn eine der Listen nicht leer ist. Fehlt der Datensatz, wird nichts eingereiht.
- Der Altpfad `WebhooksService.dispatch(event, payload)` für Erzeuger, die noch kein Ereignis schreiben (`colony.created`, `batch.created`, `queen.created`, `product.stock_changed`), reiht nach dem Commit über `runAfterCommit` ein und wirft nie.
- Der Handler `webhooks.forward` (`src/webhooks/webhook.handlers.ts`) übersetzt Ereignisse nach `DOMAIN_EVENT_WEBHOOKS`: `InspectionRecorded` → `inspection.created`, `VarroaMeasured` → `varroa.measured`, `TreatmentRecorded` → `treatment.created`, `FeedingRecorded` → `feeding.created`, `HarvestRecorded` → `harvest.created`, `BatchBottled` und `BottlingCorrected` → `batch.updated`, `StockChanged` → `stock.changed`, `TaskCreated` → `task.created`, `TaskCompleted` → `task.completed`, `QueenAssigned` → `queen.replaced`, `HoneyBatchRecorded` → `batch.created`. `data` ist wie bisher der Datensatz, gelesen über `tx`: die Ernte mit ihren Völkern, bei `batch.created` und `batch.updated` die Honigcharge (bei `batch.created` mit `honeyBatchInclude`, `src/honey-batches/honey-batch-include.ts`, sodass die Form von `GET /honey-batches/:id` gleich bleibt; `HoneyBatchCorrected` sendet nichts), bei `queen.replaced` die Königin, bei `stock.changed` nur `{ bottlingBatchIds, productIds }` und nur, wenn eine der Listen nicht leer ist. Fehlt der Datensatz, wird nichts eingereiht.
- Der Altpfad `WebhooksService.dispatch(event, payload)` für Erzeuger, die noch kein Ereignis schreiben (`colony.created`, `queen.created`, `product.stock_changed`), reiht nach dem Commit über `runAfterCommit` ein und wirft nie.
**Zustellung.** Die Worker-Schleife `webhook-deliveries` (alle 5 s und auf `webhook_delivery`) ruft `WebhookDeliveryWorker.releaseStaleClaims()` und dann `drain()` auf. Claim, Abschluss und Freigabe laufen über `outbox-claims.ts`: höchstens 50 fällige Zustellungen je Runde, älteste zuerst (`createdAt`), höchstens 20 Runden je Takt. Höchstens 5 Zustellungen laufen gleichzeitig. Jede wird mit Zeitstempel und ihrer ID signiert (`X-ApiCore-Signature: sha256=HMAC(secret, "<t>.<id>.<body>")`) und über `postWebhook` gesendet: keine Weiterleitungen, Ziel-IP beim Verbindungsaufbau geprüft, 5 s Leerlauf-Timeout und eine Frist von 10 s je Versuch. Bei Ablauf der Frist wird die Anfrage samt Verbindung abgebrochen, auch wenn der Empfänger seine Antwort nur tröpfchenweise sendet; so hält er weder einen der 5 Plätze noch einen Socket. `X-ApiCore-Delivery` ist die `WebhookDelivery.id` und bleibt über alle Wiederholungen gleich. Zugestellt wird mindestens einmal; Empfänger verwerfen Duplikate anhand dieser ID.
@@ -355,7 +387,7 @@ Das Ergebnis zählt jede Kategorie (`idempotencyRecords`, `consumedTokens`, `thr
**`task-templates`** (täglich 05:00) ruft `TasksService.generateFromTemplates()` auf und meldet `{ created }`. Wegen des Compare-and-Swap je Vorlage entsteht jedes Vorkommen genau einmal, auch bei zwei Läufen oder parallel zur Lazy-Erzeugung vor `GET /tasks`.
**`daily-evaluation`** (täglich 04:30) führt feste Schritte in dieser Reihenfolge aus (`DAILY_EVALUATION_STEP_ORDER`, `runDailyEvaluationSteps` in `src/jobs/daily-evaluation-steps.ts`): `phenology`, `time-events`, `autopilot`, `suggestions-expiry`, `digest`. „Heute“ ist der Berliner Tag (`berlinToday()`, Annahme 41). Der Schritt `phenology` (Wetter, gemeldete Phasen) gehört zur Wetter-Stufe; sein Platz in der Reihenfolge steht schon fest. Ein scheiternder Schritt hält die übrigen nicht auf: Der Lauf endet `FAILED` mit allen Zählern (`JobPartialFailure`, `JobRun.result` bleibt erhalten), `error` nennt Schritt und Ursache (`Daily evaluation failed for: time-events: TaskDue`, bei Völkern `autopilot: 2 colonies`).
**`daily-evaluation`** (täglich 04:30) führt feste Schritte in dieser Reihenfolge aus (`DAILY_EVALUATION_STEP_ORDER`, `runDailyEvaluationSteps` in `src/jobs/daily-evaluation-steps.ts`): `phenology`, `time-events`, `autopilot`, `suggestions-expiry`, `digest`. „Heute“ ist der Berliner Tag (`berlinToday()`, Annahme 41). Der Schritt `phenology` (`PhenologyStep`, Abschnitt 11.11) berechnet den Saisonzustand `ApiaryPhenology` für jeden aktiven Stand, je Stand eine Transaktion. Zähler `phenologyApiaries`, `seasonChanges`; ein gescheiterter Stand hält die anderen nicht auf (`JobPartialFailure`, Lauf `FAILED` mit Zählern). Er steht vor `time-events`, damit alle späteren Schritte den frischen Zustand sehen. Ein scheiternder Schritt hält die übrigen nicht auf: Der Lauf endet `FAILED` mit allen Zählern (`JobPartialFailure`, `JobRun.result` bleibt erhalten), `error` nennt Schritt und Ursache (`Daily evaluation failed for: time-events: TaskDue`, bei Völkern `autopilot: 2 colonies`).
- **`time-events`** (`src/jobs/steps/time-events.step.ts`) erzeugt die zeitbasierten Ereignisse. Regeln und Werte stehen in `src/jobs/daily-evaluation.rules.ts`, eine Zeile je Typ in `DAILY_EVALUATION_RULES`; jede Regel nennt je Vorkommen das Ereignis und den Tag des fachlichen Ereignisses. Je Typ eine Transaktion; scheitert eine Regel, laufen die übrigen weiter, und der Schritt wirft `JobPartialFailure` mit den Zählern der anderen. Das Ergebnis zählt die neuen Ereignisse je Typ.
- `WithdrawalEnded` (Aggregat `Treatment`, Payload `colonyId`, `endedOn`): Ende des Wartezeitfensters über den Fenster-Helfer (Berliner Tag, Abschnitt 11.8), nur mit Wartezeit. Die SQL-Kandidatenabfrage nimmt einen Tag Rand auf jeder Seite, der Helfer entscheidet.
- `TaskDue` (`Task`, `dueOn`): `dueDate` offener Aufgaben (`OPEN`, `IN_PROGRESS`).
@@ -379,9 +411,9 @@ Das Ergebnis zählt jede Kategorie (`idempotencyRecords`, `consumedTokens`, `thr
Die Seite „Verwaltung > System“ (Rechte `system:read` zum Ansehen, `system:manage` zum Wiederholen; nur Systemrollen) zeigt je Job den letzten Lauf (`JobRun`), die Warteschlange der Domänenereignisse (offen, in Arbeit, fehlgeschlagen, Alter des ältesten offenen Eintrags nach DB-Uhr) und die offenen und fehlgeschlagenen Webhook-Zustellungen. Routen: `GET /system/overview`, `GET /system/job-runs?job=&limit=1..100` (Standard 50), `GET /system/domain-events/failed`, `POST /system/domain-events/:id/retry` (204), `GET /system/webhook-deliveries/failed`, `POST /system/webhook-deliveries/:id/retry` (204). Wiederholen ist nur für `FAILED` möglich (409 sonst, 404 unbekannt): Versuche und `availableAt` werden in SQL (`now()`) zurückgesetzt, fehlgeschlagene Handler-Zustellungen eines Ereignisses wieder `PENDING`, ein Audit-Eintrag (UPDATE) geschrieben und der Worker per `pg_notify` geweckt. Die Ansichten enthalten nie Payload, Webhook-Body, Secrets oder vollständige URLs (nur den Host); `lastError` steht wie gespeichert (`loggableError()`). API-Schlüssel erreichen `/system` nie (Scope-Allowlist).
## 11. Logik-Ketten und Saison-Autopilot (T4a)
## 11. Logik-Ketten und Saison-Autopilot (T4a bis T4c)
Regeln, Ketten und der Autopilot schreiben Vorschläge statt Aufgaben; ein Mensch übernimmt oder verwirft. Alles hängt am Ereignis-Rückgrat (Abschnitt 10, Handler-Übersicht) und am Job `daily-evaluation`. Entwurf: Spec `docs/superpowers/specs/2026-10-13-t4-logik-ketten-design.md`. Nicht Teil dieser Lieferung sind die Bestätigung beim Wassergehalt (Regel `HONEY_WATER_CONTENT`, T4b), Wetter und gemeldete Pflanzenphasen, die Autopilot-Regeln A4–A10 und die Telegram-Zustellung (T4c).
Regeln, Ketten und der Autopilot schreiben Vorschläge statt Aufgaben; ein Mensch übernimmt oder verwirft. Alles hängt am Ereignis-Rückgrat (Abschnitt 10, Handler-Übersicht) und am Job `daily-evaluation`. Entwurf: Spec `docs/superpowers/specs/2026-10-13-t4-logik-ketten-design.md`. T4b und T4c ergänzen Pflanzenentwicklung und Wetter (11.11), Honig-Kette und Bewegungsbuch (11.12) sowie das Telegram-Fundament (11.13). Noch offen sind die Bestätigung beim Wassergehalt (Regel `HONEY_WATER_CONTENT`), die Meldungs-API der Pflanzenphasen, die Autopilot-Regeln A4–A10, die Buchungen des Bewegungsbuchs zur Laufzeit (Task 29) und die Telegram-Zustellung (Tasks 35/36).
### 11.1 Vorschläge
@@ -425,7 +457,7 @@ Verwaltung > Automatisierung hat für die zehn Regeln mit eigenen Werten je ein
### 11.3 Saison und Pflanzenentwicklung
`SeasonService.statesFor` liefert je Stand den Zustand aus der Regel `PHENOLOGY` (`SeasonModule`). Heute entsteht der Abschnitt allein aus dem Kalender-Rückfall (Annahme 36; ein nicht aufsteigender `calendarFallback` fällt auf den Standard). `springSince` ist der Tag, an dem `SALWEIDE` dieses Jahres erreicht ist, sonst `null`.
`SeasonService.statesFor` liefert je Stand den Zustand aus der Regel `PHENOLOGY` (`SeasonModule`). Der Abschnitt entsteht aus der gespeicherten Zeile `ApiaryPhenology` des laufenden Jahres (Phase aus Meldung, GTS und Kalender, Annahme 36; ein nicht aufsteigender `calendarFallback` fällt auf den Standard). Ohne Zeile oder bei einer Zeile, die älter als 2 Tage ist, gilt der reine Kalenderzustand. `springSince` ist der Tag, an dem `SALWEIDE` dieses Jahres erreicht ist (genähert, siehe Annahme 36), sonst `null`.
- **Durchsicht fällig** (`inspectionDueOn`): letzte Durchsicht (ohne Eintrag die Anlage des Volkes) plus das Intervall des heutigen Abschnitts aus `INSPECTION_INTERVAL` (Schwarmzeit 7 Tage; die Oberfläche prüft 7–9 Tage für die Schwarmzeit, sonst 7–35, der Server entscheidet). Wer vor Beginn von `FRUEHJAHR` zuletzt durchgesehen wurde, ist ab Abschnittsbeginn fällig („Erste Durchsicht im Jahr“). In `WINTERRUHE` ist nie etwas fällig. Fällt der Termin in den Winter, rückt er auf den Frühjahrsbeginn.
- **Varroa-Messung fällig** (`varroaMeasurementDue`): letzte Messung (sonst Anlage) plus `varroaMeasureIntervalDays` (28); in `WINTERRUHE` einmal im Fenster 15.11.–20.12., wenn seit 01.11. nicht gemessen wurde (Winterfenster = Annahme nach LWG-Konzept, Restentmilbung im brutfreien Volk). Ein Fälligkeitstag, der in den Winter gefallen ist, rückt auf `springSince`.
@@ -487,9 +519,9 @@ Oberfläche: Das Aufräum-Sheet (von Vorschlagsliste, Schritten und „Heute“)
### 11.8 Wartezeit-Kette
Ein einziger Fenster-Helfer (`src/treatments/withdrawal-window.ts`, Annahme 10) bestimmt die Wartezeit. Die Prüfung läuft bei Ernte, Abfüllung und nachträglich erfasster oder geänderter Behandlung (Schleuderung folgt mit T4b).
Ein einziger Fenster-Helfer (`src/treatments/withdrawal-window.ts`, Annahme 10) bestimmt die Wartezeit. Die Prüfung läuft bei Ernte, Abfüllung und nachträglich erfasster oder geänderter Behandlung sowie seit T4b bei der Schleuderung (Handler `withdrawal.extraction-check`, Abschnitt 11.12).
- **Warnungen.** `POST/PATCH /harvests` und `/bottling-batches` antworten mit `warnings` (Format `PlausibilityWarning`: Code `WITHDRAWAL_ACTIVE`, Stufe `WARNUNG`; Stufen `HINWEIS`, `WARNUNG`, `BESTAETIGEN`) und nie mit 4xx wegen der Wartezeit. Text: „B3: Wartezeit nach Oxuvar endet am 20.08.2026.“. Überdecken mehrere Fenster den Erntetag, nennt die Warnung das längste. Die Prüfung läuft in der Transaktion nach dem Schreiben.
- **Meldung.** Pro Ernte und Volk höchstens eine Meldung (WARNUNG, Kategorie `WITHDRAWAL`, an Inhaber von `harvests:read` und `treatments:read`, Link `/harvests/<id>`, Schlüssel `withdrawal-conflict:<Ernte>:<Volk>`), auch wenn Abfüllung oder Behandlung erneut warnen; die erste Meldung gewinnt. Wurde die Ernte schon abgefüllt, hängt sie „Bereits abgefüllt: Los L-1, L-2.“ an (Rückruf-Relevanz). Korrekturen, die aus dem Fenster herausführen, nehmen eine frühere Meldung nicht zurück.
- **Meldung.** Pro Ernte und Volk höchstens eine Meldung (WARNUNG, Kategorie `WITHDRAWAL`, an Inhaber von `harvests:read` und `treatments:read`, Link `/harvests/<id>`, Schlüssel `withdrawal-conflict:<Ernte>:<Volk>`), auch wenn Schleuderung, Abfüllung oder Behandlung erneut warnen; die erste Meldung gewinnt. Wurde die Ernte schon abgefüllt, hängt sie „Bereits abgefüllt: Los L-1, L-2.“ an (Rückruf-Relevanz). Korrekturen, die aus dem Fenster herausführen, nehmen eine frühere Meldung nicht zurück.
- **Ende.** `WithdrawalEnded` (Job `time-events`) löst `notifications.withdrawal-ended` aus: INFO „<Volk> ist wieder erntefähig“ (Kategorie `WITHDRAWAL`, `harvests:create` + `treatments:read`, Link `/colonies/<id>`, Schlüssel `withdrawal-ended:<Behandlung>:<endedOn>`). Der Handler schweigt, wenn `WITHDRAWAL_ENDED.notify` aus ist, das Volk nicht lebt, die Behandlung fehlt, ihr Ende nicht mehr `endedOn` ist (veraltetes Ereignis) oder ein weiteres Fenster des Volkes an diesem Tag läuft.
- **Kalender.** Die Ansicht bekommt den Typ `WITHDRAWAL` als Spanne (`date` = erster Tag, `endDate` = letzter Tag einschließlich, id `withdrawal:<Behandlung>`), und zwar wie die Behandlungstermine nur mit `treatments:read`; eine ungültige `from`/`to`-Angabe antwortet 400. Der M365-Kalender bekommt einen ganztägigen Mehrtagestermin „Wartezeit <Volk> · <Mittel>“ (`date` = erster Tag, `endDate` exklusiv = erster erntefähiger Tag); ohne Wartezeittage oder bei einem Fenster von null Tagen (`withdrawalSpanOf`) entfällt der Termin (Eintrag `SKIPPED`, ein vorhandenes Graph-Event wird gelöscht). Abschaltbar über `syncWithdrawal` (Standard an).
- **Oberfläche.** Die Formulare zeigen Warnungen nach dem Speichern als Toast „Ernte gespeichert · n Warnung(en)“ bzw. „Abfüllung angelegt · n Warnung(en)“ mit einer Zeile je Warnung; Warnungen bleiben stehen, bis sie bestätigt werden („Verstanden“), Hinweise laufen aus. Offline gespeicherte Ernten haben keine Warnungen; die Abfüllung arbeitet nur online. Die Bestätigungsliste (`WarningList`) ist für die Wassergehalt-Bestätigung vorbereitet. Der Kalender zeigt „Wartezeit“ an jedem Tag der Spanne.
@@ -511,3 +543,66 @@ Ein einziger Fenster-Helfer (`src/treatments/withdrawal-window.ts`, Annahme 10)
**Übernahme.** `POST /inspections` nimmt `applyToColony` (höchstens 3 verschiedene Werte aus `occupiedFrames`, `broodStatus`, `feedStatus`). Durchsicht und Übernahme laufen in einer Transaktion: Der Server sperrt zuerst das Volk, speichert die Durchsicht, prüft dann, ob es eine neuere gibt (Datum, `createdAt`, `id`), und plant die Übernahme (`planColonyTakeover`) allein aus der gespeicherten Zeile, nie aus der Anfrage; `ColoniesService.updateIn(tx, …)` schreibt (inklusive Historie, Ereignissen und Audit-Eintrag mit Vorher/Nachher). Die Antwort trägt `colonyTakeover { applied, skipped[{ field, reason }] }` (leer, wenn nichts verlangt wurde). Gründe in der Prüfreihenfolge: `NO_PERMISSION` (braucht `colonies:update`, die Anfrage antwortet trotzdem 201), `COLONY_ENDED` (die Durchsicht bleibt gespeichert), `NEWER_INSPECTION` (blockiert jedes Feld), dann je Feld `NO_VALUE`, `OUT_OF_RANGE`. Eine Korrektur (PATCH) übernimmt nie etwas (`applyToColony` dort: 400).
**Oberfläche.** Der Block „Volkskarte“ steht über „Durchsicht speichern“, nur mit `colonies:update` und nur, wenn Felder gefüllt sind: je Feld ein Kontrollkästchen mit „Futter: Ausreichend → Niedrig“, „Besetzte Waben: 6 → 9“, „Brut: Mittel → Gut“. Angehakt wird nur, was in dieser Durchsicht selbst eingegeben wurde (ein Wert aus „Letztes Mal“ hakt nie von allein an; Tippen auf das Feld hakt an, Leeren nimmt zurück, ein manuelles Abhaken bleibt). Gesendet wird `applyToColony` nur mit Recht und nur für gefüllte Felder. Online meldet ein Toast die Gründe („Volkskarte nicht übernommen: Es gibt eine neuere Durchsicht.“, „…: Das Volk ist beendet.“); gelungene Felder laden die Volks-Abfragen neu. Offline reiht die Warteschlange `applyToColony` mit ein und der Server entscheidet beim Sync still (NEWER_INSPECTION, COLONY_ENDED, NO_PERMISSION); „bisher“-Werte kommen aus der zwischengespeicherten Volksliste, ohne sie steht „bisher unbekannt“.
### 11.11 Pflanzenentwicklung und Wetter
Stand: Schema, Wetterquelle, Berechnung und Job-Schritt sind fertig. Die API, mit der Nutzer Phasen melden und zurückziehen, kommt in einer späteren Lieferung; die Ereignisse `PhenologyReported` und `PhenologyCorrected` stehen schon im Katalog (Abschnitt 10).
**Tabellen** (Migration `20261015100000_t4_phenology`, Annahme 43). `PhenologyReport` hält eine gemeldete Phase (Stand oder alle Stände, Datum, Rücknahme per `revokedAt`; Index `(apiaryId, phase, date)`). `ApiaryPhenology (apiaryId, year)` ist der abgeleitete Saisonzustand. `ApiaryWeatherDay` ist der Wetter-Cache (Tagesmittel, `source` `forecast` oder `archive`, `fetchedAt`). Rechte `phenology:read`, `phenology:create`, `phenology:update` (Gruppe „Pflanzenentwicklung“). Backup: Abschnitt 8.
**Wetterquelle.** Open-Meteo, Annahme 42. Die Schnittstelle `WeatherHistorySource` (`src/weather/history/`) kapselt den Adapter `OpenMeteoHistorySource`. Das Tagesmittel ist `temperature_2m_mean` mit `timezone=Europe/Berlin`, also der Mittelwert der Stundenwerte des Berliner Kalendertags, auch an den Tagen der Zeitumstellung mit 23 und 25 Stunden. Die letzten 90 Tage kommen vom Forecast-Endpunkt (`past_days=92`, `forecast_days=1`), ältere Lücken vom Archiv (`start_date`, `end_date`). Das Fenster bestimmt der Dienst, nicht der Adapter. Werte außerhalb −50…50 °C und Nicht-Zahlen werden `null`. Jeder Fehler ist ein `WeatherSourceError` mit festem Text; er enthält weder URL noch Schlüssel noch Ursache. Konfiguration: Abschnitt 9. Jede Anfrage trägt `User-Agent: ApiCore/<Version> (+<WEATHER_USER_AGENT_CONTACT>)`, auch die Wetter-Anzeige der API (`WeatherService`, die dieselbe Konfiguration und Rundung nutzt).
**Schleife `phenology-weather`** (Abschnitt 10; `WeatherHistoryService.syncOnce`):
- Takt stündlich, erster Durchlauf 10 s nach dem Start des Workers.
- Aktive Stände mit Koordinaten, gruppiert nach dem auf 0,01° gerundeten Punkt: Stände am selben Punkt teilen eine Anfrage.
- Fehlend heißt: keine Zeile vom 1. Januar bis gestern (Berliner Tag), oder `meanTempC` ist in den letzten 90 Tagen `null` (ältere `null`-Werte werden nicht erneut geholt). Ein Stand, der nach dem 1. Januar angelegt wird, bekommt die Tage ab 1. Januar unabhängig vom Anlagedatum. Frühere Jahre für die Kalibrierung werden nicht nachgeholt; die Aufbewahrung beträgt 4 Jahre.
- Beide Bereiche eines Punkts werden zuerst geholt, dann in Blöcken von höchstens 200 Upserts je Transaktion geschrieben (`WEATHER_WRITE_CHUNK_SIZE`). Ein Fehler schreibt für den Punkt nichts, wird ohne URL geloggt und im nächsten Takt wiederholt.
- Abstand 300 ms zwischen den Punkten. Bei HTTP 429 endet der Durchlauf, und bis Retry-After (Sekunden oder HTTP-Datum, höchstens 24 h) wird auch über Takte hinweg nichts angefragt. Ein 503 mit Retry-After wirkt ebenso, ein 503 ohne ist ein gewöhnlicher Fehler. Drei fehlgeschlagene Punkte hintereinander beenden den Durchlauf (`endedEarly`); ein Erfolg setzt die Zählung zurück.
- Korrektur: Eine `forecast`-Zeile, die älter als das 90-Tage-Fenster ist, gilt als fehlend und wird durch den Archivwert ersetzt, höchstens einmal in 7 Tagen (`FORECAST_RECHECK_MS`, nach `fetchedAt`). Hat das Archiv keinen Wert, bleibt der gespeicherte stehen und nur `fetchedAt` wird aktualisiert; ein `null` aus dem Archiv überschreibt nie einen gespeicherten Wert.
- Je Durchlauf ein Log mit `points`, `daysWritten`, `failedPoints`, `endedEarly`.
- Der Job `cleanup` löscht `ApiaryWeatherDay` vor dem 1. Januar von (Berliner Jahr − 4); Ergebniszähler `weatherDays`.
**Berechnung.** Annahme 36 beschreibt Phase, GTS, Kalibrierung und Rückfall. Der Job-Schritt `phenology` (Abschnitt 10) und künftig jede Meldung oder Rücknahme rufen `PhenologyStateService.recomputeIn`. Die Funktion sperrt zuerst die Zeile `Apiary` und liest dann die gespeicherte Zeile, lädt die Meldungen der letzten 3 Jahre (Filter in SQL: eigener Stand oder alle Stände, nicht zurückgezogen) und das Wetter des Jahres sowie früherer Jahre mit Kalibrierungsmeldung, kalibriert die Schwellen und schreibt `ApiaryPhenology` per Upsert. Die Kalibrierung eines Vorjahres nimmt die GTS bis zum Vortag des ersten Meldetags, also das, was der Morgen jenes Tages gezeigt hätte. `recomputeAll` liest Regel und Meldungen einmal vorab und rechnet dann je aktivem Stand in einer eigenen Transaktion; ein gescheiterter Stand wird gezählt und geloggt, der Lauf geht weiter. Eine nach dem Vorab-Lesen zurückgezogene Meldung sieht nur die Neuberechnung dieser Meldung selbst. `ApiaryPhenology` speichert keine Notiz, kein `reportedOn` und kein `springSince`; `seasonStateFromRow` (`src/phenology/phenology-row.ts`) leitet sie ab (Notiz aus den Koordinaten, `reportedOn` leer). Die gespeicherte GTS ist nur gesetzt, wenn sie nutzbar war. Beim ersten Zustand eines Jahres wird gegen den Kalenderzustand verglichen, damit ein Rollout mitten in der Saison kein falsches `SeasonPhaseChanged` erzeugt. Rücknahme-Handler (später) müssen `recomputeIn` mit `allowBackward: true` aufrufen.
### 11.12 Honig-Kette und Bewegungsbuch
Stand: Ereignisse, Vorbelegung, Warnungen, Wartezeit bei der Schleuderung und der Webhook sind fertig. Die Laufzeit-Buchungen des Bewegungsbuchs (Anfangsmenge und Abfüllbuchungen beim Anlegen und Abfüllen) kommen mit Task 29; bis dahin schreibt kein Code `initialAmount` oder Buchungen zur Laufzeit.
**Ereignisse.** `ExtractionRecorded`/`ExtractionCorrected` und `HoneyBatchRecorded`/`HoneyBatchCorrected` entstehen in der Schreib-Transaktion mit dem Audit-Eintrag (Abschnitt 10). Der Webhook `batch.created` kommt über `webhooks.forward` aus `HoneyBatchRecorded`; `HoneyBatchCorrected` sendet nichts, wie vorher beim Ändern.
**Sperren.** `ExtractionsService.update` und `HoneyBatchesService.update` sperren die Zeile zuerst und lesen „vorher“ danach. Reihenfolge Schleuderung vor Honigcharge: `create` einer Charge sperrt die Schleuderung vor dem Schreiben (`lockRowForUpdate`). `update` liest die Schleuderungs-ID vorab, sperrt die Schleuderungen (bisherige und neue, `lockRowsForUpdate`), dann die Charge und liest sie neu; ist die Charge inzwischen zu einer anderen Schleuderung gewandert, antwortet die Anfrage 409. Die Mengenprüfung der Chargen einer Schleuderung läuft so unter der Schleuderungs-Sperre.
**Vorbelegung** (nur Vorschläge, Annahme 45; die Antwort-Klassen tragen in Swagger die Beschreibung „Vorschlag, keine Messung – nie stillschweigend übernehmen“):
- `GET /extractions/prefill?harvestIds=a,b` (Recht `extractions:create`, 1–50 verschiedene IDs, Komma-Liste oder wiederholter Parameter; vor `:id` deklariert): `amountKg` = Summe der Nettogewichte, nur wenn alle bekannt sind; `honeyType` nur, wenn alle Ernten dieselbe nicht leere Sorte haben; `sources` mit Berliner Tag; Hinweis `HARVEST_NET_MISSING`; Warnung `WITHDRAWAL_ACTIVE`. Unbekannte IDs: 400 mit derselben Meldung wie beim Anlegen.
- `GET /honey-batches/prefill?extractionId=` (Recht `honey-batches:create`, vor `:id`): `remainingKg` = Menge der Schleuderung minus Summe der vorhandenen Chargen (nie unter 0, `null` ohne Menge der Schleuderung), `honeyType` der Ernten, `waterContent` der Schleuderung, Warnungen. Unbekannte Schleuderung: 404.
- Beide Routen hängen an den Anlege-Rechten, weil sie dieselben Daten liefern wie der Anlege-Ablauf.
**Plausibilitätswarnungen** (`src/honey-batches/honey-plausibility.ts`; Antwort `warnings` bei `POST` und `PATCH`, nie 4xx; Toleranz 0,5 g; Zahlen deutsch formatiert):
- `EXTRACTION_EXCEEDS_HARVEST` (WARNUNG): Menge der Schleuderung größer als die Summe der Nettogewichte; nur wenn alle Nettogewichte bekannt sind.
- `HARVEST_NET_MISSING` (HINWEIS): mindestens eine Ernte ohne Nettogewicht, ein Vergleich ist nicht möglich.
- `BATCHES_EXCEED_EXTRACTION` (WARNUNG): Summe der Anfangsmengen der Chargen größer als die Menge der Schleuderung. Solange die Laufzeit `initialAmount` nicht schreibt, zählt eine Charge ohne `initialAmount` mit ihrem aktuellen `amount` (Rückfall in `HoneyBatchesService.batchesOf`; Task 29 entfernt ihn); Chargen ohne `amount` zählen nicht.
- `WITHDRAWAL_ACTIVE` bei der Schleuderung: Der Handler `withdrawal.extraction-check` und die Antwort prüfen über `WithdrawalCheckService.conflictsForExtraction`. Die Warnung sieht jeder, der eine Schleuderung erfasst, auch ohne `treatments:read`. Die Meldung nutzt denselben Schlüssel wie Ernte und Abfüllung (Abschnitt 11.8), ein Konflikt wird also nur einmal gemeldet.
**Bewegungsbuch.** Annahme 44. Schema und Rückrechnung: Migration `20261015100100_t4_honey_ledger`, `BatchMovement.honeyBatchId` (Fremdschlüssel `Restrict`, Index) und `sourceBottlingBatchId` (Fremdschlüssel `SetNull`, Index). Die Invariante `amount = initialAmount + Summe(quantity) / 1000` prüfen die Migration und der Import alter Bundles (Abschnitt 8) mit einer SQL-Abfrage (`INVARIANT_SQL` im Test-Helfer `test/utils/honey-ledger.ts`). Haltbarkeit: `Product.shelfLifeMonths` (Ganzzahl, optional; Migration `20261015100200_t4_product_shelf_life`).
**Antwort-Form.** Antworten von `POST/PATCH /extractions` und `/honey-batches` tragen `warnings`. Eine Bestätigung (`acknowledgedWarnings`, 409) gibt es hier nicht; sie gehört zur Abfüllung.
### 11.13 Telegram
Stand: Schema, Client und Prüfung beim Start sind fertig. Die Zustellung (Verknüpfen, Senden, Abfragen) kommt mit den Tasks 35 und 36; `TelegramModule` ist noch von keinem Modul importiert, und `NotificationPreference.telegramEnabled` wird nie geschrieben (Abschnitt 11.9).
**Tabellen** (Migration `20261015110000_t4_telegram`). Enums `NotificationChannel` und `NotificationDeliveryStatus`. `TelegramLink` (Chat-Bindung eines Nutzers; eindeutig je Chat), `TelegramLinkToken` (Einmal-Token zum Verknüpfen), `NotificationDelivery` (Zustell-Warteschlange), `TelegramPollState` (genau eine Zeile `singleton`, per CHECK `id = 'singleton'`). Alle Fremdschlüssel auf `User` laufen mit `ON DELETE CASCADE`, ebenso `Notification.deliveries`. Keine dieser Tabellen ist Teil des Backups (Abschnitt 8).
**`NotificationDelivery`.** Eindeutig je `(notificationId, channel)`, Index auf `notificationId`. Der CHECK `NotificationDelivery_target_check` verlangt entweder Meldung und Nutzer oder Vorlage und Chat. Zustellungen mit Vorlage haben `chatId` und kein `userId`; sie entfernt die Nutzer-Kaskade nicht. Sie braucht eine eigene Aufräumregel nach Alter für Endzustände (`DELIVERED`, `SKIPPED`, `FAILED`), die Tasks 35/36 im Job `cleanup` ergänzen.
**Dritte Outbox.** `NotificationDelivery` nutzt `src/common/outbox/outbox-claims.ts` wie Ereignisse, Webhooks und Kalender: `claimBatch`, `settleSuccess`, `settleFailure`, `releaseStaleClaims`. Neu sind `deferClaim` (zurück auf `PENDING` nach einer Wartezeit, Versuche unverändert, Wartezeit höchstens 24 h) und `settleSkipped` (`SKIPPED` mit Grund, höchstens 200 Zeichen). Beide sind Compare-and-Set auf `id` + `claimedAt` und nutzen die DB-Uhr. Weckkanal `notification_delivery` (`worker-wakeup.ts`); `NotificationDelivery` steht in der Sperr-Karte ganz zuletzt.
**`TelegramClient`** (`src/telegram/`; Konfiguration per Token `TELEGRAM_CONFIG`, bereitgestellt von `TelegramModule`). Aufrufe `getUpdates` (`allowed_updates ["message"]`; Updates ohne `message.chat` werden übersprungen) und `sendMessage`. Sicherheit (Annahme 46, Abschnitt 9):
- Der Token steht nie in Logs, Fehlern oder `lastError`. `TelegramApiError` trägt Methode, Status, bereinigte Beschreibung und `retry_after`; `describeTelegramFailure` folgt `cause` höchstens 5 Ebenen tief und gibt nie die Meldung zurück.
- Nur HTTPS zu `api.telegram.org`; `redirect: 'error'`, eine Weiterleitung ergibt „network error“ ohne URL und Token; Antwortkörper werden gestreamt und bei 256 kB abgebrochen.
- `retry_after` wird auf 1–3600 s begrenzt (Nicht-Ganzzahlen und Texte werden `null`).
- Der Text wird bereinigt (`sanitizeTelegramText`): Steuerzeichen und die Richtungs- und Nullbreitenzeichen U+200B–200F, U+202A–202E, U+2066–2069 entfernt, höchstens 600 Zeichen nach Codepunkten (kein halbes Surrogatpaar) mit Auslassungspunkten; Klartext, kein `parse_mode`.
- Ein fehlerhaft geformter Token macht den Client unbrauchbar („bot token not configured“), ohne dass er ruft.
- `assertTelegramToken(role, env, logger?)` (`src/runtime/startup-checks.ts`) prüft nur die Rollen `worker` und `all`. Ein fehlender Token ist in Ordnung. Ein fehlerhafter (in Produktion auch ein Platzhalter wie `change-me…`) wirft nie: Fehler-Log ohne Wert, Telegram bleibt aus. Ein Benutzername ohne Token oder umgekehrt warnt nur im Log.
- `TELEGRAM_BOT_USERNAME` verliert ein führendes `@` und muss `^[A-Za-z][A-Za-z0-9_]{4,31}$` erfüllen, sonst gilt er als nicht gesetzt (`telegramBotAvailable()` falsch) mit Warnung.
- Der Wächter `no-network-outside-loops.spec.ts` hält fest, dass das Netzwerk nur in den erlaubten Dateien und nur aus Schleifen genutzt wird (Abschnitt 9).